FAUST von Johann Wolfgang von Goethe / Regie Kay Voges, Gitte Reppin, Ensemble © Franzi Kreis / Volkstheater

Wiener Staatsballett: „Onegin“, Ioanna Avraam (Tatjana), Eno Peci (Onegin) © Ashley Taylor

Die Favorita auf der Wieden, Ursprungsort des kaiserlichen Balletts 1622 in Wien.

Die Saison 2022/23

English National Ballet / Akram Khan: "Giselle" © Laurent Liotardo

Tänzer*innen von Tanz Linz in Johannes Wielands "Neuzeit": Pedro Tayette, Rutsuki Kanazawa, Fleur Wijsma, Lorenzo Ruta © Robert Josipovic

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Dummheit7202021 wurde der Zirkus das Wissens an der Linzer Johannes Kepler Universität mit der Zielsetzung gegründet, eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst herzustellen. Als stolzer „Zirkusdirektor“ will der vielseitige und umtriebige Theatermacher, Kulturvermittler und Kunstmanager Airan Berg Theateraufführungen oder künstlerische Events mit den wissenschaftlichen Forschungen der Universität verknüpfen und dem allgemeinen Verständnis näher bringen. Wie zum Beispiel mit der Eröffnungsproduktion „Dummheit“.

Faust3Zu Saison-Beginn bietet man im Volkstheater mit Goethes „Faust“ eine Ikone klassischer Dramenliteratur in postdramatischer Aufbereitung, inszeniert vom Intendanten Kay Voges. Die vielen großen Themenkomplexe dieses Werkes werden auf einige wenige verengt, die dafür sehr technikverliebt zelebriert werden. Den Abend dominieren Fotografien als Projektionen live aufgenommener Schnappschüsse und deklamatorisches Sprechen. Ein konzeptuell interessanter Ansatz, der aber ästhetisch nicht mithalten kann und trotz zeitlicher Verdichtung langweilig wird.

onegin1 iconErfreulich, dass eines der schönsten Literaturballette des Zwanzigsten Jahrhunderts wieder am Spielplan steht in dieser Saison des Wiener Staatsballets: John Crankos „Onegin“. Zuletzt bezauberten Hyo-Jung KangKetevan Papava und die jetzige künstlerische Direktorin des Slowakischen Staatsballetts in Bratislava, Nina Poláková, in der Figur der Tatjana. Nun gelang dies Ioanna Avraam, seit 2008 Ensemblemitglied des Wiener Staatsballetts. Und zwar so gut, dass Direktor Martin Schläpfer sie nach Vorstellungsende am 26. September coram publico zur Ersten Solistin ernannte.

02 icon Geburtstag4Der vierte Teil der Artikelfolge, die der 400-jährigen Geschichte des Wiener „Haus-, Hof- und Staatsballetts“ gewidmet ist, geht vom Stichjahr 1922 aus. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Wiener Erstaufführung der „Josephs Legende“, eine Premiere, die, der Prominenz ihrer Schöpfer wegen – die Librettisten waren Harry Graf Kessler und Hugo von Hofmannsthal, der Komponist Richard Strauss, der in diesem Jahr amtierender Co-Direktor des Hauses war –, jede andere Erstaufführung des Wiener Ensembles übertrumpfte. 

02 Icon Geburtstag3Der dritte Teil der Artikelfolge, die der 400-jährigen Geschichte des Wiener „Haus-, Hof- und Staatsballetts“ gewidmet ist, geht vom Stichjahr 1822 aus. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht ein Ballettereignis, das – weltweit gesehen – von nachhaltiger Bedeutung sein sollte. In „Ein neues anacreontisches Divertissement“ (zu Musik von Joseph Mayseder) debütierte die später als Inbegriff der romantischen Ballerina gefeierte Marie Taglioni! Wien nahm sofort zur Kenntnis, dass man mit der ätherischen, luftigen und schwebenden Tanzweise der Taglioni Bedeutendes vor sich hatte. 

Raw FotoKulturvermittlung steht im Mittelpunkt des Musischen Zentrum Wien (MZW). Der Schwerpunkt lag dabei in den letzten 46 Jahren seit seiner Gründung auf dem Musik- und Tanzunterrricht für Kinder und Jugendliche. Nun wird das Gebäude in der Zeltgasse renoviert, und in zwei Jahren mit einem veränderten Konzept wieder eröffnet. Mittlerweile ist das Team in seinem Ausweichquartier aber nicht säumig. Wie die zukünftige Linie aussehen könnte, lässt sich beim nun lancierten  „raw“ erahnen. 

IMove11 iconHingeworfen ein Leckerbissen für humanistisch-humoristisch Gebildete: das graphis (gr.: Zeichenstift) und gravis (lat.: schwer) ähneln sich ja schon phonetisch, wie auch im modernen Schriftbild.

CherkaouiMit Bettina Masuch leitet ab dieser Saison eine neue Chefin die künstlerischen Geschicke im Festspielhaus St. Pölten. Auf den ersten Blick ist die Veränderung nicht zu erkennen, wird doch die hochkarätige Tanztradition am Haus nahtlos fortgesetzt. Doch auch wenn Masuch die Linie weiterführt, gibt es in dieser Saison eine Reihe von Nachwuchstalenten zu entdecken. 

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