bei ImpulsTanz

Lisbeth Gruwez und Claire Chevallier: "Piano Works Debussy" © Danny Willems

Zum bewegten Leben der Anna Denzler

Anna Duncan, Long Beach, Long Island, New York 1919,
Foto: Arnold Genthe. In: Kathleen Quinlan,
Erik Näslund „Anna Duncan: I Isadoras fotspår“,
Dansmuseet, Stockholm 2010.

Lukas Flint bei der Eröffnung der Internationalen Tanztheaterfestivals Graz © Walter Christapharo

MegStuart / Damaged Goods "Cascade" © Martin Argyroglo

Louise Lecavalier "Stations" © Andre Cornellier

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Gruwez1Das erste Mal arbeitet die belgische Tänzerin und Choreografin Lisbeth Gruwez mit klassischer Musik. Gemeinsam mit der Pianistin Claire Chevallier begibt sie sich anhand bekannter und sehr selten gespielter Werke des französischen Komponisten Claude Debussy (1862-1918) „in den Raum zwischen den Noten“.

alias Sideways2Nach seinem Studium des klassischen und modernen Tanzes tanzte Guilherme Botelho im Ballett seiner Heimatstadt São Paulo, bevor er 1982 für 10 Jahre ans Genfer Ballett ging. Dort gründete er 1994 seine Kompanie Alias, mit der er seit dem gut 25 Produktionen weltweit aufführte. Alias hinterfragt mit ihren Arbeiten unreflektiert gelebtes Leben, sucht andere Perspektiven auf das Gewöhnliche und Gewohnte. Mit „Sideways Rain“ und „Normal“ präsentierte Botelho an aufeinander folgenden Tagen zwei vielschichtige Arbeiten.

BW allSo viel Glück muss man erst einmal haben! Fünfmal hat es im Laufe des 18. Juli in Graz geregnet, zuletzt zwischen halb fünf und fünf am Nachmittag. Aber pünktlich zur Performance-Eröffnung „poetic islands“ des Internationalen Tanztheaterfestivals Graz klarte der Himmel auf und 30 Minuten geballte Tanz- und Performance-Power fanden open air statt.

02 BelDuncanZum bewegten Leben der Anna Denzler

Der Umstand, dass Jérôme Bel seine Produktion „Isadora Duncan“ – zu sehen am 28. Juli 2021 bei ImPulsTanz im MuTh – gerne auch mit Fotos von Anna Duncan promoted, verleitet, einen genaueren Blick auf diese Ziehtochter Isadoras zu werfen. Umso mehr, als Anna Denzler, so der ursprüngliche Name der gebürtigen Schweizerin, in Klagenfurt aufgewachsen ist. Dass Anna Duncans Vermächtnis durchaus auch in Bels Arbeit wirksam wurde, ist dadurch gegeben, dass Elisabeth Schwartz, die Protagonistin in „Isadora Duncan“, Unterricht bei der Anna-Duncan-Schülerin Julia Levien hatte. 

StuartCASCADE01Wie nähert man sich einem so komplexen Thema wie der Zeit? Welche Aspekte sollten wie einer Betrachtung unterzogen werden? Und wie wirkt Zeit? Welche physikalischen, physischen und psychischen Mechanismen beeinflussen die Wahrnehmung der Welt, in der wir leben und unser Leben in ihr? Welche Rolle spielen Raum und Schwerkraft dabei? Und welche künstlerischen Werkzeuge scheinen geeignet? Meg Stuart ist mit ihrer Performance „Cascade“, die nach achtmaliger pandemiebedingter Verschiebung nun bei ImPulsTanz endlich ihre Uraufführung erleben durfte, ein beeindruckender Versuch gelungen.

HarrellMaggie04Der New Yorker Choreograf und Tänzer Trajal Harrell, seit 2019 Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich, ist seit 2008 als danceWEB Mentor, Workshop-Leiter, Performer und mit vielen seiner Choreografien regelmäßiger Gast des ImPulsTanz-Festivals. 2021 stellt er zwei höchst unterschiedliche Arbeiten vor: Das Gruppen-Stück „Maggie The Cat“ und sein Solo „Dancer of the Year“.

JemandNekdo12Es sollte ein Stück über die Geschichte Kärntens im 20.Jahrhndert werden. So lautete jedenfalls der gemeinsame Plan zweier Bleiburger Künstler: der von Jazz-Saxophonist Karlheinz Miklin und von Johann Kresnik, des erfolgreichen Tänzers, wegweisenden Choreografen sowie Begründers des Choreographischen Theaters. Geworden ist es - nach beider Tod 2019 - eine feinfühlig informative Hommage an Kresnik und (s)eine Suche nach Wahrheit. 

BriefmarkeMax Pollak ist ein echter Kosmopolit. Seine ursprünglichen Wurzeln liegen in Österreich, doch heute ist er ebenso in New York und Kuba zuhause. In den USA ist der sympathische Ausnahme-Stepptänzer ein Star in seinem Genre und sein Konterfei ziert mittlerweile auch eine Briefmarke, die von der Post der Vereinigten Staaten, aufgelegt wurde, um „den einzigartigen, amerikanischen Beitrag zum Welttanz zu feiern“. 

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