Saar Magla: "(Ob)Sessions" © Karolina Miernik

Jula Zangger und Lena Westphal: "Pancha Tantra" © Michael Traussnigg

für Long Covid Betroffene

Videoaufnahmen für "Aufatmen". Sänger*innen: Anna Nekhames, Rebecca Nelson © Gabriele Schacherl

Hamburg Ballett John Neumeier: "Beethoven-Projekt II". Tänzer*innen: Yaiza Coll, Aleix Martínez © Kiran West

Isadora Duncan, Foto: Otto, Paris 1911. In: Isadora Duncan, „My Life“, Boni and Liveright, New York 1927.

Saisoneröffnung mit Ballet Preljocaj "Schwanensee"

Ballet Preljocaj "Schwanensee" © Jean-Claude Carbonne

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Obsessions 1Es hätte interessant werden können. Die Kombination aus Burgtheater-SchauspielerInnen und MUK-Studierenden unter Anleitung der israelischen Choreographin Saar Magal ließ durchaus einen spannenden Abend im Kasino erwarten. Am Ende dominierte aber der Eindruck, dass hier das Team einer Schauspielschule das Genre „Performance“ erproben wollte, mit einer großen Kiste voller bunter Requisiten und mehr oder weniger guten Texten.

lMallorcaJa, in dieser dritten Premierenwoche der Freien Theater in Graz, die in Kooperation mit Das andere Theater heuer vom 14. bis 18. September stattfand, gab es tatsächlich viel Neues (also wiederum ganz anderes von wohlbekannten Formationen) und auch Neue (also hier noch kaum bekannte KünstlerInnen) zu sehen und zu erleben. 

Aufatmen EnsembleMit „Aufatmen“, ein Projekt von Arts for Health Austria, wird in Österreich erstmals das Expertenwissen von klassisch ausgebildeten Sänger*innen für ein Atem- und Musikprogamm für Long Covid Betroffene umgesetzt. Das Projekt fußt auf bewährten Strategien der gesangsbasierten Atemtherapie (Singing for Lung Health: SLH) und wurde in Anlehnung an das Projekt „Breathe“ der English National Opera entwickelt. 

2 DuncanNeumeier iconEnde Juli 2021 vermittelte beim Vienna International Dance Festival ImPulsTanz Jérôme Bels Lecture Demonstration „Isadora Duncan“ dank Elisabeth Schwartzs Duncan-Kompetenz die erwarteten Einblicke in das Schaffen der amerikanischen Tanzpionierin. Schon vier Wochen später kam es beim Theater-an-der-Wien-Gastspiel des Hamburg Ballett John Neumeier mit dem im Mai 2021 in Hamburg uraufgeführten „Beethoven-Projekt II – Meine Seele ist erschüttert“ zu einer – diesmal überraschenden – Wiederbegegnung mit dem „Mythos Duncan“.

TdT PulsderstadtDie Wiener Staatsoper, das Wiener Staatsballett und Tanz die Toleranz laden zum Digital Community Projekt „Puls einer Stadt“ ein. Jede*r kann mitmachen und ein Video einschicken, das zeigt, wie er/sie sich in der Stadt bewegt. Inspiration für das Outreach-Projekt ist Jerome Robbins‘ Ballett „Glass Pieces“, das ab 12. Oktober wieder in der Staatsoper getanzt wird. 

BeethovenProjekt1Eine fulminante Eröffnung der Wiener Theatersaison lieferte das Theater an der Wien mit dem „Beethoven-Projekt II“ von John Neumeier und seinem Hamburg Ballett. Es ist ein musikalisch wie tänzerisches Glanzlicht im Schaffen des 82-jährigen Choreografen. Vielleicht bedarf es dieser Lebenserfahrung um in Zeiten wie diesen ein derart hell und positiv strahlendes Meisterwerk schaffen zu können.

LiquidLoft HauerWie groß ist die Vielfalt im zeitgenössischen Tanz? Die „lange Nacht des Tanzes“ des Center for Choreographie Bleiburg/Pliberk (CCB) hat darauf relevante, begeisternde wie überraschende Antwort gegeben; und dies sowohl dem Tanz-Affinen als auch den nicht wenigen, die sich mit dieser Kunstform bislang eher kaum auseinandergesetzt haben dürften. Und eben diese auch einmal zu erreichen, war der künstlerischen Leiterin Anna Hein ein wichtiges Anliegen.

FSH Preljocaj Schwanensee1Mit einem vielversprechenden Programm bestätigt Brigitte Fürle in ihrer letzten Spielzeit als Intendatin noch einmal den Ruf des Festspielhaus St. Pölten als aufregendstes Tanzhaus Österreichs, das sie und vor ihr die künstlerischen Leiter*innen Mimi Wunderer-Gosch, Michael Birkmeyer und Joachim Schlömer über 25 Jahre konsequent aufgebaut haben. 

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