Hollands Meister: "Adagio Hammerklavier"
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Heinrich Füger: Entwurf für den Vorhang
des Burgtheaters am Michaelerplatz,
© Bildarchiv Austria/Österreichische
Nationalbibliothek.

"Schwanensee" von Ray Barra beim Bayerischen Staatsballett

Prisca Zeisel, Jinhao Zhang und Ensemble © Wilfried Hösl

Im Bild: Tehri Talo and Ben Kuefler, Finnish National Ballet © Eeva Suorlahti

Michael Laub / Remote Control Productions (BE) “Fassbinder, Faust and the Animists” © Martin Langer

© © La Strada Graz / Nikola Milatovic

Martin Schläpfer bei einer Probe zu seinem „Variationen und Partiten“ (M: Beethoven, Bach), Ballett am Rhein, 2016, © Gert Weigelt.

mit Bachi Valishvili und Levan Gelbakhiani

© Lisabi Fridell

eröffnet mit Schnupperwoche

Robert Wilson / CocoRosie "Jungle Book © Lucie Jansch

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oceans3Die Sektion performing arts des WUK Wien präsentierte anlässlich der Eröffnung der Spielzeit 2020/21 neben einem breitbasig angelegten Programm mit alt- und (noch) weniger bekannten KünstlerInnen, neuen Formaten und erfreulichen Zahlen zur Entwicklung der letzten drei Jahre auch die Uraufführung einer Performance der Tänzerin und Choreografin Anna Nowak. „Oceans of Notions (swimming)“ umkreist mit Text, Tanz und Klang das Wesen von Begrifflichkeiten.

Pelzverkehr2Körpersprache mit vielen Zungen. Zum fünften Mal spannt das von Ingrid Türk-Chlapek geleitete Festival Pelzverkehr einen weiten Bogen, der Tanz und Performance umfasst. Eindrucksvoll geriet die Eröffnung am Samstag im „Theater Halle 11“, die Lust machte auf eine Woche im Zeichen facettenreicher Körpersprache an unterschiedlichen Schauorten.

04 skewDie Wiedersehensfreude war unüberseh- und hörbar. Zwar war der übliche Jubelchor aus den locker besetzten Zuschauerrängen der Volksoper weniger lautstark als zu normalen Zeiten. Dafür fühlte sich der Applaus umso warmherziger an. Dazu trug freilich auch ein stimmig zusammengestelltes Programm aus dem Repertoire des Wiener Staatsballetts bei, mit dem der neue Ballettdirektor bei seinem Einstand ein glückliches Händchen bewies.

Von der verspielten Chance (1)

02 Beethoven4 Icon Wie sich die letzten Wochen vor der Premiere des Balletts von Viganò und Beethoven im Theater gestalteten, liegt, wie fast alles rund um diese Produktion, völlig im Dunklen. Bekannt ist, dass die Premiere verschoben wurde und man noch in den dadurch gewonnenen Tagen den Titel des Werks änderte. Aus den am 13. März 1801 auf einem Theaterzettel angekündigten „Die Menschen des Prometheus“ wurden „Die Geschöpfe des Prometheus“. Von wem und auf wessen Wunsch diese Änderung vorgenommen wurde, ist nicht überliefert. Der Verlauf der Premiere am 28. März ist ebenso unbekannt wie der Dirigent der Aufführung.

SchwanenseeZeiselDas Bayerische Staatsballett startete als eine der ersten Kompanien weltweit mit einer modifizierten Wiederaufnahme von Ray Barras „Schwanensee“ vor 500 Zuschauern in die neue Spielzeit – schwierige Bedingungen für Hauptrollendebüts nach sechsmonatiger Corona-Zwangspause und unter hohen Hygieneauflagen.

brut neuDie beste der guten Nachrichten zuerst: Neben der Vorstellung des Programms Oktober bis Dezember 2020, einem Ausblick auf Jänner/Februar 2021 und einem knappen Resümee 2019/20 gab es eine wahrlich frohe Botschaft zu verkünden: Das brut Wien erhält das Gebäude der ehemaligen Zweigstelle St. Marx der Zentralbank als feste Spielstätte.

Clare Cover iconIn ihrem Buch „Attention & Focus in Dance“ präsentiert Clare Guss-West einen systematischen, wissenschaftlich fundierten Ansatz für die mentale Tanzarbeit. Es bietet eine Fülle von forschungsbasierten Konzepten und inspirierenden Ideen, sei es für den professionellen Kontext, für die Tanzpädagogik bis hin zur inklusiven Tanzpraxis. Für tanz.at-User gibt es einen Rabatt von 25% bei Bestellungen bis Ende September.

Graber1Verwandlungsfähigkeit ist der in Graz geborenen und seit 2018 wieder hier lebenden Ursula Graber wohl in die Gene gelegt. Unterschiedlich sind auch ihre Interessensgebiete: Nach Besuch eines Musikgymnasiums begann sie sich gleichzeitig mit ihrem Romanistik-Studium im Tanz auszubilden und vertiefte dies schließlich durch ein Studium in zeitgenössischem Tanz und Tanzpädagogik auf der Anton-Bruckner-Universität in Linz.