"Le Sacre du printemps" von Pina Bausch mit afrikanischen Tänzer*innen in Senegal Foto aus "Dancing Pina" © Florian Heinzen-Ziob

Die Saison 2022/23

English National Ballet / Akram Khan: "Giselle" © Laurent Liotardo

Tänzer*innen von Tanz Linz in Johannes Wielands "Neuzeit": Pedro Tayette, Rutsuki Kanazawa, Fleur Wijsma, Lorenzo Ruta © Robert Josipovic

Die Favorita auf der Wieden, Ursprungsort des kaiserlichen Balletts 1622 in Wien.

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02 Icon Geburtstag3Der dritte Teil der Artikelfolge, die der 400-jährigen Geschichte des Wiener „Haus-, Hof- und Staatsballetts“ gewidmet ist, geht vom Stichjahr 1822 aus. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht ein Ballettereignis, das – weltweit gesehen – von nachhaltiger Bedeutung sein sollte. In „Ein neues anacreontisches Divertissement“ (zu Musik von Joseph Mayseder) debütierte die später als Inbegriff der romantischen Ballerina gefeierte Marie Taglioni! Wien nahm sofort zur Kenntnis, dass man mit der ätherischen, luftigen und schwebenden Tanzweise der Taglioni Bedeutendes vor sich hatte. 

Raw FotoKulturvermittlung steht im Mittelpunkt des Musischen Zentrum Wien (MZW). Der Schwerpunkt lag dabei in den letzten 46 Jahren seit seiner Gründung auf dem Musik- und Tanzunterrricht für Kinder und Jugendliche. Nun wird das Gebäude in der Zeltgasse renoviert, und in zwei Jahren mit einem veränderten Konzept wieder eröffnet. Mittlerweile ist das Team in seinem Ausweichquartier aber nicht säumig. Wie die zukünftige Linie aussehen könnte, lässt sich beim nun lancierten  „raw“ erahnen. 

IMove11 iconHingeworfen ein Leckerbissen für humanistisch-humoristisch Gebildete: das graphis (gr.: Zeichenstift) und gravis (lat.: schwer) ähneln sich ja schon phonetisch, wie auch im modernen Schriftbild.

CherkaouiMit Bettina Masuch leitet ab dieser Saison eine neue Chefin die künstlerischen Geschicke im Festspielhaus St. Pölten. Auf den ersten Blick ist die Veränderung nicht zu erkennen, wird doch die hochkarätige Tanztradition am Haus nahtlos fortgesetzt. Doch auch wenn Masuch die Linie weiterführt, gibt es in dieser Saison eine Reihe von Nachwuchstalenten zu entdecken. 

AndreaWie wir gestern erfahren haben, ist die engagierte Kulturjournalistin und tanz.at-Mitarbeiterin Andrea Hein am Freitag im Alter von 71 Jahren verstorben. Wir haben eine wunderbare Kollegin verloren, die über die journalistische Tätigkeit hinaus als Leiterin des Choreographic Center Bleiburg / Pliberk wichtige Akzente für die Tanzszene in Kärnten und in der Alpe-Adria-Region gesetzt hat. 

Moar1Um zu bleiben und zu bestehen seien wir da – mit derartigen Worten, mit einer derartigen Aufforderung der Choreographin und Tänzerin Valentina Moar wird das Publikum von Marco Schretter (Sound Design) hineingeleitet in eine einstündige, interaktiv-multimediale Dance Performance; in die Uraufführung des neuen Stücks der in Graz seit Jahren sehr geschätzten Künstlerin. 

Kaydanovskiy IconZwei „Dornröschen“ und zweimal „Jolanthe und der Nussknacker“ stehen heuer auf Österreichs Bühnen auf dem Programm. In beiden Produktionen, an unterschiedlichen Standorten (in Linz und in Wien) zeichnet Andrey Kaydanovskiy als Choreograf verantwortlich. Ein spannendes Jahr für den ehemaligen Tänzer des Wiener Staatsballett, der sich ab jetzt ganz der Tanzkreation widmen wird.

02 Icon Geburtstag2Der zweite Teil der Artikelfolge, die der 400-jährigen Geschichte des Wiener „Haus-, Hof- und Staatsballetts“ gewidmet ist, geht vom Stichjahr 1722 aus. Er nimmt ein Ereignis zum Anlass, das die bereits vorhandene, am Hof agierende – ausschließlich männliche – professionelle Tänzerschaft per Kaiserlichem Dekret um eine „Hofscholarin“ (heute Elevin) erweiterte. Damit waren endgültig die Weichen für ein Wiener Ballettensemble im heutigen Sinn gestellt. Die Tänzerin, Johanna Scio, entstammte – ein Charakteristikum des darstellenden „Personals“ nicht nur dieser Zeit – einer Tänzerfamilie.

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