Compañía Maduixa: "Migrare" © La Strada / Nikola Milatovic

© Alberto Franceschini

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Harrell1Der Choreograf und Tänzer Trajal Harrell, bekannt durch sein der queeren Subkultur entlehntes Voguing, legt die kanadische Singer-Songwriterin Joni Mitchell als Eröffnungs-Act auf den Plattenteller. Sieben TänzerInnen tanzen sich mit sieben Geschichten, und ihrer gemeinsamen, hinein in die Herzen der ZuschauerInnen. Von Anfang an. Im zweiten Teil erklingt das 1975 aufgezeichnete Konzert des Jazz-Pianisten Keith Jarrett, das sich inzwischen zur meistverkauften Solo-Jazz-Piano-Platte aller Zeiten gemausert hat. 

LS22 Leandre1In bunter Spartenvielfalt durchzieht das Festival La Strada neun Tage lang vielstimmig die Stadt: formal abwechslungsreich angelegt und aufbereitet zwischen unterhaltsam Niederschwelligem und anregend Anspruchsvollem. Das, was vor 25 Jahren und von Beginn an in allen Bereichen qualitätsorientiert als schillerndes Straßenkunst-Festival begann, hat sich markant weiterentwickelt.

Lachambre5Auf die Suche nach Authentizität und spiritueller Wahrheit im Kunstschaffen begeben sich der Choreograf und Tänzer Benoît Lachambre und der ebenfalls aus Montreal stammende Bild- und Klangkünstler Félix-Antoine Morin in ihrer hier uraufgeführten Performance „Carthartic Quest“. Synthesizer und menschliche Stimme treffen im Museums- und Installations-Ambiente zusammen. Was entsteht, polarisiert.

Scattered1Vereinzelte Erinnerungen an 35 Jahre „Ultima Vez“ präsentierte der Belgier Wim Vandekeybus in seiner Jubiläums-Arbeit „Scattered Memories“, die beim ImPulsTanz-Festival ihre Uraufführung erlebte. Viele seiner WegbegleiterInnen sind gekommen, um in einer rasanten Show dem Kernthema des wegweisenden Choreografen und Tänzers zu dienen. Und sie ließen es ordentlich krachen.

LiquidLoft1Im 17. Jahr ihres Bestehens zeigte die Kompanie Liquid Loft des Wiener Choreografen Chris Haring die Uraufführung ihrer neuesten Kreation „Modern Chimeras“ bei ImPulsTanz. Liquid Loft bleiben sich treu. Ihre künstlerischen Stilmittel, die ganz eigene Bild-Ästhetik und Sprach- und Stimmspiele sind unverkennbar. Auf den Einsatz von Life-Kameras verzichtete Chris Haring jedoch. Und das ist nicht das einzig Neue.

wonderland1Ein Märchenland/das Paradies in einer Kirche anhand mehrerer Bilder/Tanz-Szenen entstehen zu lassen, ist eine originelle, eine im Grunde provokante, aber vor allem auch eine denkanregende Idee: insbesondere dann, wenn sie individuelle Reaktionen nicht nur anregt, sondern Interpretationen zu- und offenlässt – was in der Tanzperformance „Wonderland“ von subsTanz der Fall ist. 

Elio3Im Jahr der 35-Jährigen, Wim Vandekeybus feiert eben diesen Geburtstag seiner Kompanie „Ultima Vez“ bei ImPulsTanz, blickt auch Elio Gervasi, italienisch-österreichisches Tanz-Urgestein, auf 35 Jahre „Tanz Company Gervasi“ zurück. In einem kleinen großen Solo. Und die ivorisch-französische Choreografin Nadia Beugré stellt fünf Männer auf die Bühne und lässt sie ihre Identität hinterfragen.

2 KovacsIconNach 75 Jahren ist die vor fünf Jahren in Budapest verstorbene ungarische „Bewegungskünstlerin“ Eva E. Kovács (1922–2017) im Körper von Boglárka Börcsök in sechs ImPulsTanz-Vorstellungen im mumok nach Wien zurückgekehrt. Zusammen mit ihren ebenfalls schon verstorbenen Kolleginnen Irén Preisich (1915–2017) und Ágnes Roboz (1926–2021) hat sie in der Performance „Figuring Age“ von Börcsök Besitz ergriffen, gemeinsam machen sie die an der Linzer Anton-Bruckner-Privatuniversität und bei P.A.R.T.S. in Brüssel Ausgebildete zu einer von drei guten Geistern Besessenen. 

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