Die Tänzerin Erna Carise

Erna Carise, Foto: Waléry, in: André Levinson, „La Danse d’aujourd’hui“, Duchartre et Van Buggenhoudt, Paris 1929.

„Was uns berührt, ist das künstlerische Geheimnis …“

Probenfoto Martin Schläpfer © Gert Weigelt

© ortner4DANCE

Initiative Tanzstudios Wien und Umgebung appelliert an die Regierung

Saturdance online: Tarantella mit Alessandra Tirendi (Screenshot)

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02 Carise iconDer Wunsch, in Krisenzeiten wenigstens für einige Augenblicke der Realität zu entgehen, lässt fantastische Tanzblüten treiben. Dies stellen (nicht nur) die Zwanziger- und Dreißigerjahre unter Beweis. Oft wuchsen aus der klassischen Strenge, die man erlernt hat, Geschöpfe, die in ihrer verwirrenden Vielfalt und blendenden Schönheit die Sinne betörten. Zu diesen zählten auch viele Wiener Tänzerinnen. Von einer von diesen – wie sich Erni Kaiser zu Erna Carise wandelte und ihr „Ballett Carise“ zur Marke wurde – handelt das Folgende.

02 SchlaepferDie Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Programm des Wiener Staatsballetts wurde bereits im Rahmen des Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper vorgestellt. Das Ensemble steht in den Startlöchern und das Konzept für die Ballettakademie vor dem Abschluss. Im tanz.at-Interview spricht Martin Schläpfer über diese und andere Themen, coronabedingt natürlich nur telefonisch.

sertic1Seine Kreativität kannte keinen Ruhestand. Umtriebigen Menschen wie Ivan Sertić fällt immer wieder Neues ein, um sich künstlerisch zu verwirklichen. Tatenlos dasitzen und Däumchen drehen – das war für den weit über seinen 90. Geburtstag 2017 bewundernswert fitten ehemaligen Solisten und Choreografen undenkbar. Täglich noch 30 Minuten trainierte er an der Stange.

Goldman ElseWera Goldman ist am 15. Mai in Tel Aviv 99-jährig gestorben. Seit 1998 war die in Wien geborene Ausdruckstänzerin immer wieder in Wien, wo sie Workshops hielt, ihre Stücke selbst tanzte oder mit der Tänzerin Martina Haager einstudierte. 2008 wurde sie mit einer Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

TanzstudiosFotoDie Tanz- und Ballettstudios aus Wien und Niederösterreich haben sich zusammengeschlossen und fordern in einem Offenen Brief an die Bundesregierung einen konkreten Plan zur schrittweisen Wiederherstellung des Unterrichtsbetriebs ab Anfang Juni. Die Initiative muss dabei an mehreren Fronten um ihr Überleben kämpfen.

promofoto IconFür die Präsentation seiner ersten Spielzeit hatte sich Bodgan Roščić ein neues Format überlegt. Es sollte auf der Bühne seines Hauses, der Wiener Staatsoper, stattfinden und mit künstlerischen Darbietungen Lust auf die kommende Saison machen. Corona kam dazwischen und die Präsentation musste ausweichen, und zwar ins Fernsehen, auf ORF3. Dort kam das Ballett mit einer Schaltung zum neuen Chef Martin Schläpfer zwar auch vor, war aber doch deutlich unterrepräsentiert.

01BryanAriasISK0421Zwei internationale Choreografen setzt das Staatstheater Darmstadt auf Strawinskys ebenso wegweisendes wie skandalträchtiges Werk „Le sacre du printemps“ an, der am 29.Februar 2020 zur Premiere kam. Im ersten Teil des Abends setzte sich Bryan Arias mit der Uraufführung des Werkes in Paris und den tumultartigen Szenen, die sich unter den Zuschauern am Abend des 29. Mai 1913 ereigneten, auseinander. Im zweiten Teil des Abends, ist Edward Clugs 2012 in Maribor uraufgeführte und gefeierte Interpretation des „Sacre“ zu sehen.

TfT Katrin"Tanz die Toleranz" musste auf Grund der Corona-Maßnahmen die Probephase des Projektes "Moving Together" für dieses Semester beenden und auf den Herbst 2020 verschieben. Doch gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Tanzen wichtig, findet das Community Dance Programm der Caritas Wien. Für das eigene Wohlbefinden und das der anderen gibt es daher Online-Projekte.