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eröffnete das Internationale Sommerfestival Hamburg

Elizabeth Streb: SEA (SINGULAR EXTREME ACTIONS) © Anja Beutler (anjabeutler.de)

bei ImpulsTanz

© Karolina Miernik

Gala des Stuttgarter Balletts zum Abschied des langjährigen Intendanten

Das Ensemble des Stuttgarter Ballett als Chorus Line im Finale (Ch: Tamas Detrich) © Stuttgarter Ballett

wurde von der Compagnie XY eröffnet

Cie XY "Il n’est pas encore minuit …" © La Strada / Nikola Milatovic

Zwischen Langzeitdirektoren und Newcomern

Bild: Hofesh Shechter "Grand Finale". Foto (Ausschnitt) © Rahi Rezvani

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streb1In Kooperation mit dem Berliner Festival „Tanz im August“ zeigte das Internationale Sommerfestival in Hamburg unlängst die Europapremiere von „SEA (Singular Extreme Actions)“, eine Produktion der New Yorker Choreographin Elizabeth Streb. Akrobatik, Stunts und das Spiel mit physischen Grenzen zeichnen die grell-bunte Show aus. Ein großes Spektakel.

bleiburgEine „lange Nacht des Tanzes“ kann auch ein wenig anders sein: anders als die bislang in Bleiburg veranstalteten oder die von Anna Hein sehr erfolgreich im Juli (tanz.at berichtete) in Gmünd eingerichtete: So wollte die Tänzerin und Choreographin dieses Mal ein „Länger-Eintauchen“ in Interpretationen des Zeitgenössischen Tanzes ermöglichen; dass es  dabei nicht an charakteristischer Vielfalt fehlte, sei vorweg gesagt, ebenso dass das Veranstaltungskonzept ein wohlüberlegt abgerundetes war.

blessed lauraAuch Meg Stuarts „Blessed“ war bei Impulstanz mit dem Etikett „Classic“ versehen. Das Stück aus dem Jahr 2007 ist wohl ein Klassiker performativer Sozialstudien, die seit Mitte der 1990er Jahre so en vogue sind; seit der Tanz zum Körper und Bewegung sekundär bzw. einem Thema untergeordnet wurde. Als Vorreiter dieses Trends zerpflückt Meg Stuart Dramen der menschlichen Existenz. In ihren Bildern beleuchtet sie Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, ihre Choreografien werden zu (polit-ästhetischen) Kommentaren, mit depressiver Grundstimmung und teils hartem Zynismus.

fashiondrive iconChanel im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, Lagerfeld in der Bundeskunsthalle in Bonn, Jil Sander im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt. Seit einigen Jahren gehört die weite Welt der Mode zu einem Lieblingsthema von Ausstellungsmachern und Kunstwissenschaftlern. Nun ist im Kerber Verlag eine groß angelegte Publikation erschienen, die Mode und Kunst zusammenbringt: „Fashion Drive. Extreme Mode in der Kunst“.

Gaga OhadSeit „Mr. Gaga“, dem sehr persönlichen Filmportrait über Ohad Naharin, wird dessen Tanzsprache Gaga immer populärer. Auch hierzulande kann man sich durch seine Methode immer öfter bewegen lassen – nach vielen Angeboten im Sommer gibt es Gaga ab September regelmäßig jedes erste Wochenende im Monat in Wien mit wechselnden Lehrern. In der Saison 2018/19 wird unter der Leitung von Shahar Binyamini ein Community Dance Projekt erarbeitet.

LecavalierSie ist ein Elementarereignis, seit sie die Tanzbühnen betrat. Ob als Frontfrau der legendären kanadischen Company „Lalala Human Steps“, im Video gemeinsam mit David Bowie oder als ihre eigene Choreographin. Louise Lecavaliers Markenzeichen waren in die Horizontale gesprungene Barreljumps, mit denen sie um ihre Partner wirbelte. Im Odeon begeiestere sie mit „Battleground“ das Wiener Publikum.

sanchisEr rangiert bei Impulstanz unter dem Label „classic“, wohl weil die Beschäftigung mit Bewegungsqualitäten dem heutigen Tanz weitgehend abhanden gekommen ist. Doch Salva Sanchis beherrscht sein Handwerk. Die Verbindung von Club-Dancing und formalem Bühnentanz gelingt ihm und seinen ausgezeichneten TänzerInnen scheinbar mühelos, sehr zur Freude des tanzaffinen Publikums. Doch diese Performance ist keineswegs so lässig, wie sie daherkommt. Sie ist vielmehr akribisch genau komponiert.

improbable1Die Theatercompagnie Improbable aus Großbritannien punktet seit mehr als 20 Jahren immer wieder erfolgreich mit Unvorhersehbarem und wurde entsprechend gespannt vom Publikum erwartet; einem wie auch bei der Premiere allerdings nicht allzu zahlreichen (der Präsentation in Originalsprache wegen?). Groß war hingegen die Schar, die sich für das Try Out „Iyagbon Below“ interessierte.