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© Sheng-Fa LIN

beim Internationalen Brucknerfest Linz im Posthof

© Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

tanzen in "Le Corsaire" zum Auftakt der Wiener Staatsballett-Saison 2016/17

© Bernd Uhlig

eröffnen die Tanzsaison im Festspielhaus St. Pölten

mit "Sons of Sissy" bei den 1. Tanzwochen Klagenfurt

© Rania Moslam

Tanzzeit IconClaudia Behrens und Christina Rosenberg sind die Herausgeberinnen von „TanzZeit-Lebenszeit“, dem Jahrbuch der Gesellschaft für Tanzforschung 2014. Die vorgestellten aktuellen Studien untersuchten unterschiedlichen Tanz-„Anwendungsbereiche“ in der ersten bzw. der zweiten Lebenshälfte. Von der Ballettpädagogik, über Tanz in Schulen bis hin zum Tanz mit, für und von älteren Menschen werden die positiven Effekte, die tanzen für die Menschen haben, zur Diskussion gestellt.

call iconSchreib- und tanzbegeisterte Menschen mit einer eigenen Meinung, die an der Praxis der Kulturkritik interessiert sind, haben die Möglichkeit im Festspielhaus St. Pölten unter der Leitung der tanz.at-Mitarbeiterin Veronika Krenn in das Metier hineinzuschnuppern.  

Ernaehrung iconIn ihrem Buch „Ernährung für Tänzer“ geht es den Autorinnen Liane Simmel und Eva-Maria Kraft um die Darstellung eines ausgewogenen Essverhaltens, das sowohl die Gesundheit als auch das Leistungspotenzial des Hochleistungssportlers Tänzer fördert. Ein wichtiges Buch vor allem für die Ballettwelt, die im Streben nach dem superschlanken Körperideal die Wichtigkeit einer vernünftigen, gesunden Ernährung noch immer weitgehend ignoriert.

sankaijuku1Eine Sprache tief aus dem Inneren des Körpers. Sankai Juku, war wieder zu Gast bei ImPulsTanz, diesmal mit „MEGURI- Teeming Sea, Tranquil Land“. Ushio Amagatsu, der erfolgreiche Choreograf und Gründer der Gruppe, spricht mit seinen japanischen Butoh-Inszenierungen Zuschauer auf der ganzen Welt an, während die Austro-Japanerin Akemi Takeya mit ihrer Reihe „Lemonism X Japanism“ die japanische mit der westlichen Kultur zu verschmelzen sucht.

LezardsBleusFür alle die, die schon neun Tage lang immer wieder staun(t)en. Und für all jene, die auf erdig-handfeste „Straße“ pochen – aber dann doch ebenfalls staunen, sehr sogar. Schließlich gibt es bekanntlich ja auch Luftwege … Dass das Festival La Strada eine große Variationsbreite auch im Straßentheater-Bereich anbietet, das ist nach all dem, was ansonsten bisher geschah, hingegen gar nicht erstaunlich.

Aleikum„Kleiner Zirkus“ ganz groß – oder besser: zwei schlagende Kunst-Beweise dafür, dass „immer größer“, „immer mehr“ nicht notwendig ist, um Neues präsentieren zu können und um ein buntgemischtes Publikum offensichtlich ausnahmslos zu begeistern. „Klein“ bezeichnet hier in beiden Programmen von La Strada eine Absage an pompöses Auftreten wie an ein an ehrliches Understatement grenzendes, zurückhaltendes Agieren.

Haring CandysCamouflageIn Zeiten sich epidemisch ausbreitender Selbstoptimierungs- und Selfie-Manie lässt sich Chris Haring für den dritten Teil seiner „Imploding Portraits Inevitable“-Reihe noch einmal von Andy Warhols frühen filmischen Arbeiten inspirieren. Drei Tänzerinnen verlieren sich in rauschhaften Partys mit immer grotesker werdenden Bildern, die sie wie im Wahn von sich selbst produzieren. Harings Blick in psychedelische Innenwelten taucht tief in die  Abgründe einer sich stets selbst observierenden, egozentriert gepolten Welt.

WilliDornerone1Wort-Bilder im Körperkontext: Ein schwarz beschichteter Tisch, der von einem Mann und einer Frau mit Kreide beschrieben wird. Ihre Körper ergänzen das Geschriebene, erweitern und kommentieren es, eine Kamera bannt die dabei entstehenden Text-Bilder. Projiziert auf die Wand erzeugt Choreograph Willi Dorner eine fein gesponnene choreografisch-filmische Erprobung und Weiterentwicklung von Heinz Gappmayrs Ein-Wort-Texten.