Neueinstudierung beim Bayerischen Staatsballett

im Bild: Anna Laudere als Marguerite © Wilfried Hösl

"On the Cusp" – Uraufführung im TQW

© Eva Wuerdinger

beim Performance-Schwerpunkt Zeitgenössischer Zirkus im WuK

© Igor Ripak

Im Februar mit "Don Quixote" von Carlos Acosta

© ROH / Johan Persson

Gravity & Other Myths "Backbone"

© Nikola Milatovic

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Yuli AcostaSchon die Autobiografie „Kein Weg zurück“ widmete Ballettstar Carlos Acosta seinem 2012 verstorbenen Vater Pedro. Dessen Großmutter musste sich noch als Sklavin auf einer kubanischen Zuckerrohrplantage namens Acosta verdingen. Der jüngste Spross einer gemischtfarbigen Patchwork-Familie sollte es dagegen zu Weltruhm bringen. Als Anhänger der afrokubanischen Santería gab ihm der Papa – die Kräfte der Kriegsgötter beschwörend – den Namen Yuli (Sohn des Ogún).

Sylvia DATO YAKOVLEVAIn der Wiederaufnahme von „Sylvia“ von Manuel Legris hat Davide Dato die Seiten gewechselt: statt des Bösewichtes Orion, den er bei der Premiere verkörperte, ist er nun der Hirte Aminta, der sich in die Jägerin Sylvia, getanzt von Maria Yakovleva, verliebt. Das harmonische Paar schafft es – über seine Virtuosität hinaus – die Aufmerksamkeit auf seine Beziehung zu lenken. Nina Tonoli als Diana wird dabei zum Bindeglied.

Kameliendame1Anlässlich John Neumeiers 80. Geburtstag am 24. Februar hat Münchens Ballettchef Igor Zelensky kurz nach dessen „Nussknacker“ auch die „Kameliendame“ als Highlight der laufenden Spielzeit angesetzt – seit 40 Jahren der wohl bedeutendste Repertoirebestseller des Hamburg Ballett, deren Erste Solisten Anna Laudere und Edwin Revazov die Wiederaufnahmeserie beim Bayerischen Staatsballett eröffneten.

kaler2Die Halle G im Museumsquartier war auch bei der zweiten Vorstellung des Cullbergbaletten in Ian Kalers „On the Cusp“ ausverkauft. Der Zuschauerraum im WuK musste am dritten und letzten Tag des Festivals für Zeitgenössischen Zirkus mit zusätzlichen Plätzen ausgestattet werden. Mit attraktiven, sehr unterschiedlichen Programmen haben die beiden Spielstätten das neue Jahr eingeleitet.

nagl2Einen der leider so selten gewordenen Abende reinen zeitgenössischen Tanzes präsentierte das Wiener OFF-Theater an zwei Abenden. Zwei sehr unterschiedliche Arbeiten, „Sequitur_caleidoscopia ext.“, ein Solo von und mit Andrea Nagl und „In between“ von Monika Huemer und Natascha Wöss, zeigten einerseits musik-, andererseits innenschau-induzierten Tanz.

Company2Die weitläufige Welt des Cirque Nouveau scheint sich im gar nicht so großen Graz heimisch zu fühlen. Werner Schrempf, Initiator der unter dem Titel Cirque Noel alljährlich gezeigten Aufführungen, trägt seit 2008 kontinuierlich seinen Teil als Intendant bei und begann gleichzeitig, ambitioniert und bestärkt durch anhaltende Erfolge, ein Festival dieser Kunstsparte hier aufzubauen.

Natascha1Im Anschluss an die Vorstellung von „Der Nussknacker“ an der Wiener Staatsoper am 27. Dezember, in der sie die Rolle der Clara tanzte, wurde Natascha Mair von Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Ballettdirektor Manuel Legris auf offener Bühne zur Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt. Ab 27. Jänner 2019 ist die junge österreichische Tänzerin als Swanilda in der Premiere von Pierre Lacottes „Coppélia“ an der Volksoper Wien zu erleben.

marypoppinsreturnsEintönig grau ist die Welt ohne Fantasie. Einziger Haken an der Sache sind Sorgen. Mit phänomenaler Einbildungskraft – ihrem Elixier für Lebensfreude – bekämpft die uneigennützig hilfsbereite Mary Poppins der australischen Kinderbuchautorin Pamela L. Travers jegliche Tristesse. Mitsamt den Schwierigkeiten der Londoner Familie Banks.