Martin Eberle und Manaho Shimokawa "torch song" © Helmut Wimmer

im Festspielhaus St. Pölten

Shahar Binyamini "Ballroom" © Andreas Waldschütz

Felipe Vieira (Tigerlilys Bruder), Tainá Ferreira Luiz (Tigerlily), Keisuke Nejime (Peter Pan) und Ensemble © Wiener Statsballett/Ashley Taylor

Badisches Staatsballett in Thiago Bordins "Zukunft braucht Herkunft" G Jochen Klenk

"Patterns in ¾" Chr.: Edward Clug Tänzer: Martí Fernández Paixà, Roman Novitzky, Fabio Adorisio, Adhonay Soares da Silva © Stuttgarter Ballett

Katharina Illnar © Max Biskup

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GruppenfotoAuch Tanz die Toleranz beschäftigt das Thema Liebe. Zu Saisonende wird das Stück „No Lost Love“, inspiriert durch die Geschichten von Leila und Majnun, Orpheus und Euridice sowie Liebesbriefen aus der ganzen Welt gezeigt. Außerdem gibt es je einen Workshop mit den PionierInnen der Community Dance Bewegung Royston Maldoom und Tamara McLorg.

GabbehWieder hat Jacqueline Kornmüller Ganymed auf seine Wege durch die Bildgalerien des Kunsthistorischen Museums geschickt. Und diesmal ist er verliebt. Drei Stunden lang werden wunderbare SchauspielerInnen, TänzerInnen und MusikerInnen die BesucherInnen in dieses Gefühl versetzen, auch wenn die Geschichten, die sie erzählen meist keineswegs so harmonisch sind wie die Umarmung beim Einlass.

Nagl1Tanz und Musik beleben sich gegenseitig. Das ist nicht neu. Die Konsequenz jedoch, mit der Andrea Nagl in ihrer jüngsten Arbeit diese symbiotische Beziehung mit Leben erfüllt, ist beeindruckend. Zur elektronischen Musik von Karlheinz Essl und zum bisweilen verfremdeten Klang von Spielzeug-Klavieren, gespielt und live bearbeitet von Isabel Ettenauer, entstand eine musikalisch-tänzerische Konversation in fünf Akten.

soko BallettDie mediale Aufregung über die Missstände in der Ballettakademie der Wiener Staatsoper hat sich gelegt und ist mittlerweile vom ungleich weitreichenderen innenpolitischen Skandal, der Ibiza-Affäre, abgelöst worden. Doch im Hintergrund ermittelt weiterhin die Staatsanwaltschaft sowie eine Sonderkommission die Vorkommnisse. tanz.at setzt sich derweil, wie angekündigt, weiter mit Konzepten und Überlegungen zur Ballettausbildung im 21. Jahrhundert auseinander.

Ballroom1Seit Jänner haben 24 internationale TänzerInnen mit dem israelischen Choreografen Shahar Binyamini zusammengearbeitet. Das Ergebnis, das 20-minütige Stück „Ballroom“, kam nun im Festspielhaus St. Pölten zur Uraufführung zusammen mit der Einstudierung von „Decadance“ von Ohad Naharin. Auch eine Gruppe von elf Laien nahm am Gaga-Training teil und wurde an diesem Abend eingebunden. Ein Community-Projekt, als das es ursprünglich geplant war, ist es dennoch nicht geworden.

lukkarilaSechs Performance-KünstlerInnen untersuchten beim zweiten "Rakete"-Festival an zwei Wochenenden in den Studios des Tanzquartier Wien queer-feministische Thematiken, kulturelle Identitäten, menschlich-kosmische Relationen und den Kunstbetrieb: Lau Lukkarila,  Ulduz Ahmadzadeh, Hannah De Meyer, Mohamed Toukabri, Karin Pauer und Sophia Süßmilch.

zukunft gp 247Zurück in die Zukunft. Das Badische Staatsballett Karlsruhe feierte den 300. Geburtstag seiner Spielstätte mit Thiago Bordins erstem Abendfüller „Zukunft braucht Herkunft“. Bordins Abenteuer „Zeitreise“ beginnt mit dem Blick auf einen Zeitstrahl, dem Sog weißer, auf ein Zentrum zulaufender Linien mittenhinein in die Schwärze eines (Bühnen-)Universums.

Tinkerbell ChorDie Uraufführung von „Peter Pan“ markiert eine Sternstunde für das Wiener (Staat-)Ballett. Vesna Orlić und ihrem Kreativ-Team, dem Ballettensemble, dem Kinderchor und dem Orchester der Volksoper ist ein Meisterwerk gelungen: ein Märchen mit subtilem Witz gewürzt und von ausdrucksstarken und grenzenlos motivierten Tänzerinnen und Tänzern „erzählt“.