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Die Wiener Tänzerin war eine Pionierin der indischen Kunstforschung

© v.li n. re: Stella Kramrisch, „Der Tanz mit dem Spiegel“, Foto: Atelier Kolliner, Wien, um 1919; Preethi Athreya in „Porcelain“ © Babu Ponappan; Portrait Stella Kramrisch um 1920.

war Gegenstand der Bachelorarbeit von Anna Grüssinger.

© Michael Brause

von Erik Kaiel für Publikum ab 6 Jahren

Maartje Pasman und Rino Indiono (Dschungel Wien Tanzensemble) © Ani Antonova

gastierte mit "An Iliad" beim Festival PNEU in Salzburg

© Dieter Hartwig

fesselte in seiner Körperanthologie "Welten.Tänzer" mit existenziell-performativen Bildern

© Volker Derlath

1 Athreya„Across, not Over“ heißt ein Tanzstück von Preethi Athreya, das im Rahmen von „[Trans]Asia Portraits“ demnächst in Wien zu sehen ist. Ein Anlass, auch an eine eminente Wiener Persönlichkeit zu erinnern, die in Zusammenhang mit indischer Kunst von weltweiter Bedeutung ist: Stella Kramrisch. Ursprünglich Tänzerin in der frühen Zeit des Wiener Freien Tanzes, ging sie nach Indien, um dort an der Universität indische Kunst zu lehren. Ihre zahlreichen Bücher dazu sind noch heute Grundliteratur auf diesem Gebiet.

HoraAls zweiten Beitrag unserer „Student’s Corner“ präsentiert Anna Grüssinger ihre Bachelorarbeit im Studium Zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK (2014): eine Analyse des Stücks „Disabled Theater“, für welches der französische Choreograf Jérôme Bel 2012 mit den DarstellerInnen des Schweizer Ensembles Theater HORA zusammengearbeitet hat, und das unter großer Medienresonanz und teils heftigen Publikumsreaktionen weltweit gezeigt worden ist.

boom1DJ Boris Kopeinig gibt den Ton an im neuesten Stück von Doris Uhlich. Mit seinen Techno-Samplings setzt er nicht nur das Ensemble der „Boom Bodies“ mit acht internationalen Tänzern und Tänzerinnen in einen energetischen Ausnahmezustand, sondern auch das Publikum in Schwingungen. Zumindest für die ersten zwanzig Minuten. Danach kehrt sich das Vergnügen ins Gegenteil um.

schmid iconTänzerische Arbeit ist in der Ausbildung von Schauspielerinnen und Schauspielern eine nicht selten in ihrer Bedeutung unterschätzte Dimension der körperlichen Vorbereitung auf den Beruf. Miriam Schmid hat darüber ihre Bachelorarbeit im Studium Zeitgenössische Tanzpädagogik 2014 „Tanzunterricht und Körperbildung in der Schauspielausbildung. Vergleich und Analyse der körperbildnerischen und tanzspezifischen Lehrangebote in österreichischen Schauspielschulen“ verfasst.

SchwanenseeremixedWas wird an Österreichs Tanzuniversitäten geforscht? Welche Themen beschäftigen die Studierenden? Und: Wie ist ihr weiterer Werdegang? Tanz.at geht diesen Fragen mit einer neuen Serie in der „Student's Corner“ nach. In regelmäßigen Abständen werden Absolventen interessante Bachelor-Arbeiten vorstellen. Soviel vorweg: Das thematische Spektrum ist vielfältig und bunt. Zur Einstimmung stellt Nikolaus Selimov, Leiter des Studienganges Tanz am MUK, die dortige Ausbildungsrichtungen vor.