startet in Regensburg durch

Simone Elliott, Louisa Poletti, Tommaso Quartani, Laureen Drexler in "Juke Box Heroes" © Gerhard W.H. Schmidt

Riccardo Buscarini "I Wish this Dance Would Never End" © Sara Teresa

Ketevan Papava uind Ensemble in "Jewels / Rubies" © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

„Rübezahl“, Bühnenbildentwurf von Alfred Roller, ausgeführt von Anton Brioschi, 1907. © KHM-Museumsverband, Theatermuseum Wien.

© Eva Würdinger

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Intakt Fruehwirts3Nach bereits dreijähriger Erfahrung und unübersehbaren Erfolgen eröffnete InTaKT, ein „Inklusives Tanz-, Kultur- und Theaterfestival“, seine dreitägige 4. Ausgabe mit einer Uraufführung des Mezzanin-Theaters, das seit 30 Jahren Besonderes bietet und immer wieder auch mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen arbeitet.

Jahrhundert icon100 Statements, 100 Images von 100 ChoreografInnen. Herausgeber Johannes Odenthal hat mit den Co-AutorInnen Gabriele Brandstetter, Franz Anton Cremer und Madeline Ritter für „Das Jahrhundert des Tanzes“ keinen chronologischen Ansatz gewählt. Die Publikation listet in alphabetischer Reihenfolge künstlerische Positionen, die die Tanzgeschichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute geprägt haben.

Passagen IconDer Autor Johannes Odenthal und der Protagonist Koffi Kôkô haben über 30 Jahre einen Dialog geführt. Der deutsche Kulturkritiker hat sich also intensiv mit dem Tänzer und Priester aus dem westafrikanischen Benin beschätigt. Diese Auseinandersetzung dokumentiert er in dem Buch „Passagen. Der Tänzer Koffi Kôkô und die westafrikanische Philosophie des Vodun“.

Reischl EnsembleKörper, Stimme, Gemeinschaftsgefühl. Der Österreicher Georg Reischl stellte sich am Theater Regensburg als neuer Tanzleiter und Chefchoreograf vor. Die Premiere seines launigen Zweiteilers „Juke Box Heroes“ gipfelte in Standing Ovations. Seine Devise, die Menschen durch den Tanz zusammenbringen zu wollen, ging in der bayerischen Donau- und UNESCO-Welterbestadt voll auf.

Ageless YorkshireTanz im Alter, Tanz mit Senioren, tanzend altern, wie immer man es nennen mag, das Thema, stellt den Jugendkult dieser Kunstform immer häufiger in Frage. In Wien gab es dazu neulich das „ALTERnative Festival“, in Leeds lud Yorkshire Dance mit dem „Ageless Festival“ dazu ein, Alter durch Tanz neu zu denken. Anregungen dazu gab es in Workshops, Gesprächen und Performances.

Jewels Emeralds1Auf Hochglanz poliert tanzen die Smaragde, Rubine und Diamanten über die Bühne der Wiener Staatsoper bei der ersten Ballettpremiere dieser Saison. Sie funkeln hier besonders hell, denn: wo sonst spielt das Orchester die unterschiedlichen Musikstücke so wunderbar wie in Wien? Wo sonst schwingen Musik und Tanz derart harmonisch im Einklang?

02 Juwelen iconDie facettenreiche Vielfalt der Juwelen, die Alfred Roller 1907 in seinem Ballett „Rübezahl“ in der Wiener Hofoper auftanzen ließ, stellt jene von George Balanchines Ballett „Jewels“ aus dem Jahr 1967 glatt in den Schatten. Denn zu den Smaragden, Rubinen und Diamanten aus dem Kaukasus – oder vielleicht doch von der New Yorker Fifth Avenue? – kommen Adulare, Topase, Amethyste, Opale, Saphire, Türkise, Granate und Berylle aus dem Riesengebirge – oder vielleicht doch vom ehemaligen k. u. k. Hof- und Kammerjuwelier Köchert am Wiener Neuen Markt?

habitat evawuerdinger3Natürlich kann man nach Bildern suchen, wenn viele nackte Körper kreuz und quer übereinander liegen oder sich in Formationen bewegen. Es entstehen tatsächlich einige spannende Tableaus durch das gleichzeitige Schütteln und Wackeln von Körperteilen zum Sound der Technobeats. Aber das ist nicht das entscheidende Moment in „Habitat“ mit 120 PerformerInnen und einem DJ am Laptop.