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Die performative Installation ist bei der "Langen Nacht des Tanzes" des CCB in Kärnten zu sehen.

© Gervasi

zeigt heuer Helena Waldmanns "Made in Bangladesh"

© Georgia Foulkes-Taylor

ein EU-Projekt von D.ID Dance Identity in der Gemäldegalerie der bildenen Künste Wien

© Max Biskup

Das Hamburg Ballett gastierte im Theater an der Wien

© Kiran West

© Bengt Wanselius

mit der GöteborgsOperans Danskompani

© Gadi Dagon

von Yasmeen Godder kommt zu den Wiener Festwochen

7 HedyRichterMacht man sich – weltweit gesehen – auf die Suche nach unverwechselbaren Tanzstilen, so wird man nicht so leicht fündig. Gewiss haben Klassischer wie Moderner Tanz nationale oder persönlichkeitsbezogene Stile entwickelt, dass aber ein einziger Stil besonders herausragt, trifft nur selten zu. Wien ist anders! Hier hat nicht nur Grete Wiesenthal nach 1900 zu tänzerischer Unverwechselbarkeit gefunden, sondern in der Folge auch Tänzerinnen, die diesen Stil weiterführten. Eine dieser Persönlichkeiten – Hedi Richter – feiert am 2. Juni 2016 ihren 80. Geburtstag.

Kourlaev1„Eine Vorstellung anlässlich des Bühnenabschieds von Kirill Kourlaev“ ist ganz oben am Programmzettel gestanden. Kirill Kourlaev, einer der fünf Ersten Solotänzer des Ensembles, beendet aus eigenem seine Karriere als Tänzer des Wiener Staatsballetts. Frühzeitig. Es ist ein Adieu in doch noch jüngeren Jahren, als 34jähriger. „Es ist besser, ein Jahr früher zu gehen als einen Tag zu spät“.

abctanzWeder ist das „Taferlklassler-Dasein“ immer ein anregendes, noch sind Abc-Schützen ausnahmslos aufmerksam. In der Ballett-1x1-Schule von Direktor Jörg Weinöhl funktionierte es in der Studiobühnen-Klasse unter den beiden „Ober-Lehrern“, vulgo Ballettmeistern,  gemeinsam mit ihren Junglehrern, vulgo corps de ballet und den Schülern, vulgo Publikum, allerdings geradezu vorzeigeklassenartig.

2016FyodorFyodor Pavlov-Andreevichs Karussell ist eine Welt, die sich dreht - aber nur, wenn Freiwillige aus dem Publikum kräftig in die Pedale treten.  Was „Fyodor`s Performance Carousel“ antreibt, ist menschliche Aktivität. Die performative Installation fordert zuerst eine Portion Eigenaktivität, ehe Sinnstiftendes erfahrbar werden kann. Gespräche sind dabei Schlüssel, die Türen öffnen.

sonsofsissyDie Arbeit von Liz King  und ihrer Initiative "D.ID Dance Identity" im Burgenland beruht auf drei Säulen: den Residenzen, in denen internationale und Wiener Künstler einen Probenraum zur Verfügung haben;  als Partner in verschiedenen EU-Projekten und Netzwerken; und in der Arbeit mit den Menschen vor Ort, die als „Body Focus Group“ kontinuierlich trainieren. All diese Aktivitäten fließen in die jährlich stattfindenden Burgenländischen Tanztage in Oberwart ein, die heuer zum 11. Mal stattfanden.

communitydanceAuch wenn bisher die Bemühungen Zeitgenössischen Tanz verstärkt in Bildung, Schule und Gesellschaft zu integrieren noch in den Kinderschuhen stecken, hat sich Daniela-Katrin Strobl bereits 2013 diesem Thema in ihrer BA-Arbeit „Tanz als Beitrag kultureller Bildung mit speziellem Fokus auf Community Dance“ angenommen. Sie versuchte darin die Qualitäten und Chancen, die im Community Dance liegen, aufzuzeigen, und führte einige Beispiele zu solchen Projekten an.

millstattSeit seiner Gründung  2011 erobert das Choreographic Center Bleiburg / Pliberk (CCB) neues Terrain für den Tanz, ganz nach dem Motto seines Schirmherrn,  dem aus Bleiburg stammenden Choreografen und Regisseur Johann Kresnik: „Ballett kann kämpfen“.  Zweimal gibt es heuer das Erfolgsformat des CCB, „Die lange Nacht des Tanzes“, in Millstatt und in Sankt Kanzian am Klopeinersee. Im Kulturni Dom in Bleiburg / Pliberk bringt die Gruppe Hungry Sharks von Valentin „Knuffelbunt“ Alfery „Hidden in Plain Sight“ zur Uraufführung.

WorkshopsVon 18. bis 30. Juli wird die idyllische Südtiroler Haupstadt Bozen wieder tanzbesessen. Unter der neuen künstlerischen Leiterin Sharon Booth bietet das vielfältige Kursprogramm mit 30 internationalen Tanzlehrern und 8 Musikern eine große Auswahl verschiedenster Tanzstile für Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlicher Niveaus. Das Performanceprogramm unter der Leitung von Emanuele Masi präsentiert unter dem Motto „Beautiful Stranger“ über 20 Aufführungen.