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Premiere beim
Wiener Staatsballett

Rebecca Horner ((Frau in Grün) und Jakob Feyferlik (Peer Gynt) © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Intendant Stéphane Lissner in Gedanken, derweil das Pariser Opernballett "La Bayadère" probt.

© "Oper – L'Opéra de Paris" / Jean-Stéphane Bron

mit Prisca Zeisel (Dulcinea) und Erik Murzagaliyev (Don Quijote)

© Wilfried Hoesl

vom Aktionstheater Ensemble

Nicolaas van Diepen (vorne), Martin Hemmer, Isabella Jeschke @ Gerhard Breitwieser

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SkyMudNach fulminantem Start in Salzburg kam nun das von Valentin Alfery, dem Chef der Haie, choreografierte Solo für Hungry Sharks-Sharks-Tänzerin Farah Deen „the Sky above, the Mud below“ im Klagenfurter Theater Halle 11 auf die Bühne – und wurde von Neuem laut bejubelt. Dabei ist das Stück so ganz anders als das bisher von der Crew Gezeigte, etwa „#fomo“ oder „Hidden in Plain Sight“.

oper Moses Stier2015 brach an der Pariser Oper eine neue Ära an: Stéphane Lissner übernahm die Leitung des traditionsbewussten Theaters. Mit ihm traten Philippe Jordan als Musikdirektor und Benjamin Millepied als Ballettchef ihre Posten an. Mit den Vorbereitungen zur ersten Pressekonferenz des neuen Leading Teams beginnt der Film von Jean-Stéphane Bron, der ein Jahr lang das Geschehen vor und hinter den Kulissen dokumentierte. Kinostart in Österreich ist am 19. Jänner.

DonQu1Er ist ein Virtuosenstück – der berühmte Grand Pas de deux von Kitri und Basilio am Ende des schmissig-heiteren Balletts „Don Quijote“. Mit List, unbändigem Charme und einem grotesken Täuschungsmanöver haben die Liebenden zuvor ihre Ruck-Zuck-Verehelichung wider den Willen des Brautvaters (herrlich tapsiger Dorfwirt: Norbert Graf) hinbekommen. Münchens Neuzugänge vom English National Ballet – Laurretta Summerscales und Yonah Acosta – machten daraus eine überwältigende Schau.

EMPATHY1 iconKlangimpulsgesteuerte Freestyle-Happenings. Jasmine Ellis ist faszinierend. In ihrer neuen Choreografie, die am 11. Jänner im Schwere Reiter zur Uraufführung kam ist besonders das Zusammenspiel von Tänzern und Musikern sehenswert. Ellis’ zierliche Erscheinung strahlt Energie aus – selbst wenn man über banale Requisiten wie die weiße geknautschte, mauerhoch von der Eingangstür rund um die Gesamtfläche gespannte Gewächshausplane oder Seile spricht.

swing5Wenn es in Österreich oder Europa einen Rechtsruck gäbe, dann würde das Aktionstheater Ensemble in seiner nächsten Produktion etwas Unterhaltsames liefern, so die Ankündigung im vorletzten Stück „Immersion“, die nun eingelöst wurde. Regisseur Martin Gruber und sein Schauspieler-Dreamteam schaffen das ohne in banale Tagesnews abzudriften und kreieren wunderbares Entertainment, das doch in keiner Minute vom gestellten Thema abweicht.

hoelscher1„Brauchen wir Feminismus überhaupt noch?“ wird auf dem Programmzettel zu dieser „Stückentwicklung“, die als Gastvorstellung dreier Damen und ihrer Regisseurin im Grazer Schauspielhaus am 5. Jänner Premiere hatte, gefragt. Mit scheinbarer Berechtigung, denn so manches Mal wird dieses Thema als obsolet und erledigt vom Tisch gewischt; wohl auch, weil es bei fehlenden Taten schon (zu) viele Worte gab.

studentscorner 01Nach ihrem BA-Studium am MUK Wien hat Miriam Schmid im letzten Jahr ihr Lehramtsstudium der Psychologie/Philosophie, Universität Wien abgeschlossen. In ihrer Diplomarbeit „Ballo, ergoi sum“ ging es um philosophische Überlegungen zum Leib-Seele-Problem im Hinblick auf eine zeitgemäße Tanzpädagogik, die sie im folgenden vorstellt.

Nussknacker EnsembleMit zwei Vorstellungen der „Nussknacker“-Version von Rudolf Nurejew wurde an der Wiener Staatsoper dessen 25. Todestages gedacht. Am Nachmittag und Abend des 6. Jänner wurden Kinder und Erwachsene wieder in die Magie von Drosselmeyer & Co. entführt und damit auch das russische Weihnachtsfest an diesem Tag gefeiert.