Andrew Greenwood im Pushkin Museum in Moskau © Alexander S. Kabanov

Probe zu Martin Schläpfers „4“ zur vierten Sinfonie von Gustav Mahler. © Wiener Staatsballett/Ashley Taylor.

Ballett des Staatstheater Augsburg und Jacques le Roux (Tenor): "Winterreise" © Jan-Pieter Fuhr

Ich bin O.K. Dance Company "Un/Gleich" © Jakob Hesky

Arrow
Arrow
Slider

DancingWellness„Dance – New Moves in Health Care“, das Forum der Dance & Creative Wellness Foundation und Arts for Health Austria findet am 11. Dezember in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienste und Sport sowie mit dem MQ Wien statt. In einer Zeit, in der die Covid-19-Pandemie die Welt vor enorme Herausforderungen stellt, hat das Thema von Kunst im Gesundheitskontext zusätzlich an Relevanz gewonnen. Denn Kunst und Kultur leisten einen wesentlichen Beitrag zu unserer Gesundheit und unserem Wohlergehen.

02 Mahler iconSituationsbedingt musste der Premierentermin 24. November 2020 für Martin Schläpfers „4“ zu Gustav Mahlers vierter Sinfonie an der Wiener Staatsoper verschoben werden, auf ein ehebaldiges Nachholen wird gehofft! – Apropos Mahler, der allgemein als der beste Wiener Operndirektor gilt: Die Tatsache der Zuständigkeit des Hauses für Ballett sowie die Letztverantwortlichkeit des Direktors auch für diese Gattung lassen an diesem Befund zweifeln. Die Feststellung allerdings, Mahler habe in Ballettbelangen versagt, trifft nicht zu. Denn schlimmer noch: Mahler ließ das Genre, wenn er es nicht benötigte, einfach links liegen.

winterreise4281Düstere Apokalypse mit Hoffnungsschimmern und ohne Publikum. Ein Wanderer, getrieben von Gestalten seiner Erinnerung und einem musikalischen Sog. Seine Reise hat ihn und tanzende Begleiter auf ein verwaistes Landgut geführt. Dessen gute Zeiten gehören längst der Vergangenheit an (Bühne: Peer Palmowski).

Gravity1Selbst wenn sich das Leitungsteam Nina Hölscher und Christoph Kreinbucher die 5.Auflage ihres inklusiven Festivals anders vorgestellt hatten: Auch die letztlich einzig mögliche Realisierung in einer Online-Variante fand wiederum viel Beachtung: Die Aufzeichnungen und Filmangebote wurden mehr als 15000 Mal aufgerufen; außerdem boten ein Forum sowie Workshops direkte Interaktionsmöglichkeit.

Adama iconNur wenige Schritte von jenem Theater entfernt – dem Stadttheater Baden –, an dem Richard Adama 1989 mit seiner Einstudierung von Michail Fokins „Le Spectre de la rose“ einmal mehr seine Kompetenz als Vermittler des Ballets-Russes-Repertoirs bekundet hatte (die Wazlaw-Nijinski-Partie studierte er ein für seinen „künstlerisch Erbberechtigten“, Christian Musil), ist der Tänzer, Choreograf und Pädagoge am 7. November 2020 im 93. Lebensjahr im Künstlerheim in Baden bei Wien verstorben.

AdagioHammerklavierDie erste Kreation von Martin Schläpfer für das Wiener Staatsballett muss nun aufgrund des Covid19-Lockdowns erst einmal verschoben werden. Doch bereits bei den Aufführungen von „Hollands Meister“ an der Volksoper und „Jewels“ an der Staatsoper mit alternierenden Besetzungen gab es deutliche Hinweise, in welche Richtung die Reise gehen wird.

Sand1Umwelten zum Fürchten und Träumen. Der neue Tanzabend des Theaters Regensburg – nach acht Monaten Tanztheaterpause – macht Eindruck, begeistert und bleibt im Gedächtnis. Zudem ist er tiefgründig, sinnlich, wirkt stark bildhaft und wurde vollgepackt mit Motiven, die den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute frei assoziieren lassen.

masuch1Ab der Spielzeit 2022/23 wird Bettina Masuch die künstlerischen Geschicke im Festspielhaus St. Pölten lenken. Die studierte Theaterwissenschaftlerin und erfahrene Kulturmanagerin folgt Brigitte Fürle nach, die das Haus seit 2013 nachhaltig auf Erfolgskurs gelenkt hat und ihre Amtsperiode mit dem 25-Jahre-Jubiläum abschließen wird.