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für Teacher Training Course
mit Andrew Greenwood

© Ashley Taylor

© Daphne Danae

bei der "Langen Nacht
des Tanzes" des CCB

"Dolores Hotel" © Caterina Santinello & Alberto Capuzzo

17. bis 29. Juli 2017

© Franco Fossati

Bild: Daina Ashbee "Unrelated" © Daina Ashbee

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Waehrend ich warteteMitten in den syrischen Bürgerkrieg katapultiert Omar Abussaadas und Mohammad Al Attars „Während ich wartete“. Erzählt wird anhand einer Familiengeschichte: Während Endzwanziger Taym im Koma liegt, erleidet seine Stadt Damaskus komatöse Verwüstungen und einer nach dem anderen denkt daran, das Land zu verlassen. Die Elektronik-Mozart-Fusion „Les Robots ne connaissent pas les Blues oder die Entführung aus dem Serail“ besticht durch einen frechen Klassik-Elektro-Mix, der das Publikum auf Wanderschaft durch den Raum schickt.

DemocracyInAmericaRomeo Castelluccis „Democracy in America“ hypnotisiert mit Bildern und Tänzen zu den Anfängen der Demokratie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er zeigt diese geprägt von religiösen Vorstellungen der Auswanderer in ein „gelobtes Land“. Aktuelle Bezüge zur Polit-Farce in den USA spart Castellucci aus: Er erzählt von Sklaverei, Zungenrednern, tiefgläubigen, (ver-)zweifelnden Siedlern und sich assimilierenden indigenen Einwohnern. Das alles mit starkem, durchwegs weiblichem Cast, auch in den Männerrollen.

Sommernachtstraum1Im Repertoire seit 1993. 20 Jahre später eine Neufassung. Zwei chronologische Eckpunkte, die Münchner Tanzfans mit John Neumeiers Klassiker „Ein Sommernachtstraum“ verbinden. Wer in Erinnerungen schwelgen möchte, dem sei die Lektüre der langen Liste hiesiger Hauptinterpreten im Programmheft angeraten. Vor Ort sollte man jedoch vergleichsvorurteilsfrei das unmittelbar ergreifende, körperpräsente Bühnentanzspiel der neuen Besetzung genießen.

Siegal ManningDie Eröffnung. Thermo-bunt – so startet das Festival DANCE dieses Jahr. „Chaleur Humaine“ heißt das intime Miniformat des Kanadiers Stéphane Gladyszewski. Dank ausgetüftelter Wärme-Sensorik lässt er kleine Grüppchen acht Minuten lang über technisch raffiniertes Farbtheater staunen. Seine Leinwand: ein Flower-Power-Paar, das bald wie Chamäleons in Rage schillert.

Bleiburg1Das CCB Center for Choreography Bleiburg/Pliberk will auch 2017 an seinem seit der Gründung 2011 zunehmend intensiver eingesetzten Konzept festhalten: den zeitgenössischen Tanz auf einzigartige Weise und in größtmöglicher Vielfalt einem großen Publikum nahe bringen. In seinem 7. Jahr tanzt es mit der CieLaroque, der SEAD Company, den „Hungry Sharks“, mit Anna Hein, mit Werner Berg, Gottfried Helnwein, Hermann Falke, auf der Straße, am Wasser, mit Architektur, Medien und - es tanzt Tango.

urhof schulze8Im Urhof 20, dem Zentrum für Performancekunst in Grünbach am Schneeberg wurde die Personale des Allrounders Werner Schulze mit der Ausstellung „Wegmarken“ und der Performance „Kyklos“ zur gleichnamigen Komposition eröffnet. Die Uraufführung der „Musengesänge“ für Holzblasinstrumente wurden von Beatrix von Schrader choreografisch inszeniert. Dieter Puntigam kreierte dazu grafische Muster mit dem interaktiven Tagtool.

Robert NorthGenau zehn Jahre ist es her, als der aus Charleston, South Carolina stammende Robert North als Choreograf und drei Jahre später als Ballettdirektor an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach kam. Anlässlich der Premiere von „Teufelskreis“ sprach der Fotograf und Autor Ingo Schäfer über seine Arbeit mit dem Ballet Ensemble des Theater Krefeld Mönchengladbach und seine aktuelle Produktion.

SiegalSie wirken futuristisch, wie von einem anderen Stern. Elf Tänzerinnen und Tänzer des „Ballett of Difference“, der neuen freien Kompanie von Richard Siegal, tanzen die Uraufführung „My Generation“. Ausgestattet vom Designerlabel Chromat mit Objekten mit Schwimmwestencharakter – mal wurde eine Schulter grotesk erweitert, mal ein halber Faltenrock aus Gummischläuchen angedeutet – erinnern die Kostüme an fremde Zivilisationen und Haute Couture gleichermaßen.