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© Jean Louis Fernandez

Tänzerin (Spagat), 1935

Tänzerin (Spagat), 1935, Museum der bildenden Künste Leipzig, Dauerleihgabe aus dem Nachlass Mathilde Q. Beckmann. Aus: „Max Beckmann. Welttheater.“ Herausgegeben von der Kunsthalle Bremen, dem Kunstverein in Bremen und dem Museum Barberini, Potsdam. Prestel Verlag München, London, New York 2017

bei Introdans' "5 Stars" Programm

Im Bild: Yulanne de Groot and Angelika Villalón © Ingo Schäfer www.ingoschaefer.de

für das Leipziger Ballett

© © Ida Zenna

Ein Tanzspiel von Jörg Weinöhl mit dem Ballett der Oper Graz

© Leszek Januszewski

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Xenos4Mit seiner letzten Solo-Performance hat Akram Khan dem Ersten Weltkrieg ein tänzerisches Denkmal gesetzt. Zwar ist der der 44-Jährige einziger Tänzer, doch der Dialog mit fünf fabelhaften MusikerInnen, das Bühnenbild und das kongeniale Licht- und Sounddesign sorgen für vielfältige Ausdrucksebenen und Interaktionen. Welche Narrativa – vom Soldaten bis zu Prometheus – Khan auch immer in „Xenos“ hineingepackt hat, das Ergebnis ist ein eindringliches und beklemmendes Gesamtkunstwerk.

MeditationskreisPartizipation ist Programm im Dschungel Wien. Nach der Präsentation der Jugendgruppen im „Theaterwild Festival“ lädt das Theater Foxxfire nun das Publikum auf eine Reise ins Land von „Glaube, Liebe, Glück“ ein und offeriert in feiner New Age Manier esoterische Beratungsszenarien. Während die Wildwechsel-Gruppe in der Produktion „Wir retten die Welt und globalisieren uns köstlich“ durch darstellerische Präzision brillierte, setzt Foxxfire diesmal ganz auf Selbstfindung.  

Beckmann3 webTheater, Zirkus und Varieté bilden einen wesentlichen Themenkomplex im Werk des Malers Max Beckmann. Den Begriff des Welttheaters, die barocke Sichtweise des Lebens als Bühnenspiel, hat er immer wieder und vielfältig für die Moderne aktualisiert. In einem Katalog des Prestel Verlags wurde die Affinität Beckmanns zur darstellenden Kunst nun erstmals uneingeschränkt in den Fokus gerückt. „Max Beckmann – Welttheater“ heißt der zur gleichnamigen Ausstellung (Bremen, Potsdam) erschienene, sehr empfehlenswerte Band.

Gaga OhadSeit „Mr. Gaga“, dem sehr persönlichen Filmportrait über Ohad Naharin, wird dessen Tanzsprache Gaga immer populärer. Auch hierzulande kann man sich durch seine Methode immer öfter bewegen lassen – im Mai in Wien, im Juni und Juli in Traun mit Mélanie Sorin, in Graz mit Mirjam Kravat und in Bozen mit Ian Robinson. In der Saison 2018/19 wird unter der Leitung von Shahar Binyamini ein Community Dance Projekt erarbeitet.

waignedehDie Schrecken in Flüchtlingscamps. Wie aus weiter Ferne dringt Benno Heisels Musikkollage in den Raum. Mal ist sie lauter, mal leiser. Ein sonores, in sich zerfetztes Symbol aus Gegenwart und Erinnerung. „Waignedeh/Morgen“ des Choreografen Taigué Ahmed, der aus dem zentralafrikanischen Tschad stammt, konfrontiert mit dem Stillstand von Leben. Seit 2005 führt die von ihm gegründete Organisation Ndam Se Na (Gemeinsam tanzen) Tanzworkshops in Flüchtlingslagern im Süden seiner Heimat durch.

DCW EuropeAm 22. Mai wird die Foundation Dance & Creative Wellness im Europäischen Parlament ihre Arbeit vorstellen. Die Direktoren der privaten Stiftung Clare Guss-West, Andrew Greenwood und Eldridge Labinjo haben ein Paket vorbereitet, um über das Potenzial künstlerischer Interventionen im Gesundheitsbereich umfassend zu informieren: mit Keynote-Speakers aus den Bereichen Tanz, Medizin und Gesundheitsökonomie.

Loin4679Introdans zeigt in ihrem aktuellen Programm „5 Stars“, das im Mai und Juni in Deutschland und den Niederlanden auf Tournee ist, einen repräsentativen Querschnitt aus der Vielfalt des zeitgenössischen Balletts. Für seine Fotoreportage hat Ingo Schäfer ein Interview mit Sidi Larbi Cherkaoui  geführt, dessen Stück „Loin“ neu ins Repertoire der niederländischen Compagnie kam. Die weiteren Sterne des Abends stammen von Ben Van Cauwenbergh, Robert Battle, Mauro de Candias und Jiří Kylián.

1 Schwanensee LeipzigHier hat einer alles umgekrempelt. Das kommt einem schon beim Betreten des Zuschauerraums in den Sinn. Vom überbauten Portalrahmen des Leipziger Opernhauses hängt – sichtbar nach hinten geneigt – die auf einem Transparentvorhang angebrachte Abbildung einer opulent verzierten Saalwand herab. Vorlage war wohl der prächtige Rokokofestsaal aus dem Augsburger Schaezlerpalais. Nur dass sich in den beiden Gemälderahmen kein bunt-exotisches Federvieh tummelt, sondern zwei tote Schwäne zu sehen sind.