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3x2 Freikarten für die Österreichpremiere von "Fractus V" im Festspielhaus St. Pölten

© Filip Van Roe

Eine Wiener Tanzgeschichte "Beim Südtirolerplatz"

Tanzgruppe Suschitzky, um 1927. Foto: Weitzmann. In: Rudolf Lämmel, „Der Moderne Tanz“, Oestergaard, Berlin o. J.

in London, Wien und Berlin

© Ashley Taylor / Wiener Staatsballett

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Ensemble GrazGegebene Strukturen aufzulösen, anders zu schichten und zu verbinden – das sind Intentionen, die nicht unbedingt mit Ballett assoziiert werden. Und doch: Ballettchef Jörg Weinöhl initiiert es, denn „es bedarf immer des Experiments“; und einige TänzerInnen aus seinem Grazer Ballett-Ensemble nehmen die Idee auf, stellen sich der Herausforderung.

Kulturvermittlung IconDie NÖKU (Niederösterreichische Kulturwirtschaft GmbH) leistet in Sachen Kulturvermittlung seit mehr als 10 Jahren Pionierarbeit. Co-Herausgeberin Susanne Wolfram hat im Festspielhaus St. Pölten die Abteilung aufgebaut und jahrelang erfolgreich geführt. Mit Kollegen anderer NÖKU-Institutionen hat sie 2013 das erste Internationale Symposium Kulturvermittlung organisiert, das seither biennal stattfindet. Rechtzeitig zur dritten Ausgabe ist das Buch „Kulturvermittlung heute“ erschienen.

GalaZeiselAusblicke in eine Zukunft der Superlative. Normalerweise jetten Spitzentänzer für Gala-Auftritte um die Welt. Dabei kann ein Heimspiel mit selbst gewählten Bravourstücken mindestens genauso inspirierend sein. Ballettchef Igor Zelensky nutzte das zugkräftige Unterhaltungsformat zum Jahresauftakt, um einmal mehr Potenzial und Qualitäten seines noch nicht einmal fünf Monate alten Bayerischen Staatsballetts in den Fokus zu rücken.

Fractus2Der flämisch-marokkanische Starchoreograf Sidi Larbi Cherkaoui eröffnet mit zwei beeindruckenden Kreationen das Tanzjahr 2017 im Festspielhaus St. Pölten. In der Österreich-Premiere von „Fractus V“ am 20. und 21. Jänner steht der Publikumsliebling auch erstmals wieder selbst auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Tanz.at verlost für diese Produktion 3x2 Freikarten.

Suschitzky 2Die Vielfalt der Begabungen, die die Mitglieder der (jüdischen) Familie Suschitzky in sich vereinen, verblüfft immer wieder: Verleger, Schriftsteller, Musiker, Fotografen, Tänzer. Dazu kommt das in Wien verwurzelte generationenübergreifende soziale Engagement. Ungeachtet dessen wurde die Familie entweder vertrieben oder ermordet. Während man jedoch den männlichen Mitgliedern heute Tribut zollt, finden die Frauen der Familie – sieht man einmal von Edith Tudor-Hart ab – meist nur als „Ehefrau von“ oder „Tochter von“ Erwähnung.

koerperverstand1„Körperverstand“ lautet der Titel der neuen Dschungel-Produktion nach einem Konzept und in der Regie der Tänzerin und Choreografin Steffi Jöris und Anna Luise Braune.  Die beiden haben einen Verein unter dem gleichen Namen gegründet, um den täglichen Konflikten zwischen Verstand und Gefühl tanztheatralisch nachzugehen.  Ein spannender Ansatz möchte man meinen, der jedoch in der ersten gemeinsamen Produktion nicht eingelöst wurde.   

alpsmoveDie Bachelorarbeit über „Entwicklung und Perspektiven des künstlerischen Tanzes in Südtirol“ ist eine längst überfällige Analyse, um Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Sparte aufzuzeigen. In Südtirol sind die Bedeutung und Sichtbarkeit des künstlerischen Tanzes noch nicht ausreichend verbreitet. Die Arbeit will einen Beitrag leisten, um das beachtliche Potenzial dieser Region zu dokumentieren und den intensiven Diskurs und Austausch über Tanz als Kunstform sowie deren notwenigen Voraussetzungen anzuregen.

Palucca icon„Gleichschritt, Tanz und Rasse. Die Auswirkungen der NS-Kulturpolitik auf den künstlerischen Tanz am Beispiel von Gret Paluccas choreografischem Schaffen“, lautet der Titel der Bachelor-Arbeit von Nicoletta Müller. Der Fokus liegt auf der Frage, mit welchen Forderungen und Richtlinien sich Tänzerpersönlichkeiten, im Bestreben des NS-Regimes ein besseres Kapitel „deutscher“ Kunst zu schreiben, arrangieren mussten um weiterhin ihren Beruf ausüben zu können.