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Esther Balfe & Tänzerinnen im Kunsthistorischen Museum

© Helmut Wimmer

In: Vera Stravinsky/Robert Craft, „Stravinsky in Pictures and Documents“, Simon and Schuster, New York 1978

in einem Foto von Igor Strawinski

© Chris Haring

in "Foreign Tongues"

bei den Tanztagen 2017

Wim Vandekeybus & Ultima Vez "In Spite of Wishing and Wanting"© Danny Willems

Cherkaouis Babel

kommt ins Festspielhaus St. Pölten

© Koen Broos

bei imagetanz im brut Wien

Mårten Spångberg: The internet © Tani Simberg

International Conference and Workshops in Vienna

© Tanz die Toleranz Youth Group © Laurent Ziegler

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Neumeier iconWenn John Neumeier ein Ballett in Wien einstudiert, dann stehen die Namen Mihail Sosnovschi und Rebecca Horner ganz oben auf der Besetzungsliste.  Auch bei dem Premieren-Doppelabend mit  „Le Pavillion d’Armide“ und „Le Sacre“ bürgten die beiden für den emotionalen Impakt seiner Choreografien. Rebecca Horner wurde dafür nach der Premiere von Ballettchef Manuel Legris zur Solistin des Wiener Staatsballetts ernannt.

ganymed1Zeitgenössische darstellende Kunst trifft auf alte Meister der Malerei. Zum vierten Mal wurde dieses erfolgreiche Projekt im Kunsthistorischen Museum realisiert. Diesmal haben das Produktions- und Regie-Team Peter Wolf und Jacqueline Kornmüllers den Parcours mit literarischen, tänzerischen und musikalischen Interventionen der Weiblichkeit gewidmet: In „Ganymed Fe male“ sind Frauendarstellungen von Tizian, Rubens, Rembrandt, Correggio oder Bellini Ausgangspunkt für 15 Momentaufnahmen der Gegenwart.

BrunoBeltraoDas erste Programm der Wiener Festwochen unter der Leitung von Tomas Zierhofer-Kin will ein „Fest“ sein, das tradierte Muster des Denkens und Wahrnehmens mittels Kunst in Frage stellt. Mit einer vielperspektivischen Herangehensweise sucht der Neo-Intendant möglichst viele Menschen in der stetig wachsenden Stadt geistig zu verorten. Als Tools, einen anderen – ungewöhnlichen - Blick auf die Welt zu werfen, „die sich täglich albtraumhaft zum Negativen verändert“, verwendet der ehemalige Donaufestival-Leiter drei neue Programmschienen. Bestückt wurde das Programm dabei durch verschiedene Kuratoren.

foreigntongues2Mit seiner neuen Produktion erfindet sich Chris Haring neu. Im ersten Teil der Serie, in der der Wiener Choreograf die Sprache in den Mittelpunkt seiner Untersuchung stellt, verzichtet er im Gegensatz zu seinen letzten Stücken (fast) gänzlich auf Hightech. Die Zutaten diesmal: eine kahle Bühne, ein raffiniertes Lichtdesign, eine präzise Choreografie zu einem Sound aus Sprache und Mininal Music sowie die hinreißenden Liquid-Loft-Tänzerinnen und Tänzer.

Brautschminkerin1Weißer Terror, weiße Bräute. „Experimentell“ murmelt meine Sitznachbarin in den Premierenapplaus hinein, und beim Hinausgehen ein paar Schritte weiter raunt eine Besucherin der anderen zu: „Das war dieser Weiße Terror in Taiwan, steht im Programmheft“. Mei Hong Lins neues Tanzstück „Die Brautschminkerin“ ist von einer Novelle der taiwanesischen Autorin Li Ang inspiriert, die vor dem zeitgenössischen Hintergrund des  taiwanesischen „Weißen Terrors“ spielt.

EBGP iconWien hat wieder einmal einen neuen Wettbewerb. Die von der Leiterin der Ballettakademie der Wiener Staatsoper Simona Noja und vom Direktor des Wiener Privatstudios Dance Arts Boris Nebyla ins Leben gerufene Variante, nennt sich, nicht unbescheiden, „European Ballet Grand Prix“. Bei der abschließenden Galavorstellung traten einige Preisträger sowie Gastsolisten der Compagnien aus Bratislava, Split, Brno, Cluj und vom Wiener Staatsballett auf.

1 nijinsky iconJohn Neumeiers Passion für Wazlaw Nijinski bereichert im Februar das Repertoire des Wiener Staatsballetts um ein zweiteiliges Programm, das die eigenen Sichtweisen der Ballets-Russes-Produktionen „Le Pavillon d’Armide“ – in der Nijinski eine Partie tanzte – und „Le Sacre du printemps“ – das Nijinski selbst kreiert hatte – zeigt. In einer vielschichtigen Konzeption schiebt Neumeier dabei Künstlerisches und Privates seines für ihn nie körperlich präsent gewesenen Lebensmenschen ineinander.

Waldman iconDie Tanztage im Posthof Linz bieten jedes Jahr ein überschaubares Programm. Die eingeladenen internationalen Produktionen sind jedoch vom Feinsten, heuer mit den Choreografen Wim Vandekeybus, Jakop Ahlbom, Leonor Leal und Helena Waldmann. Mit zwei Uraufführungen von Rosalie Wanke & Cecilia Loffredo sowie von Silke Grabinger und ihrer Jungendformation Silk Fluegge unterstützt das Festival auch wieder die Linzer Tanzszene.