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beim Festival ImpulsTanz

© Karolina Miernik

Die Dancesoap des
Gärtnerplatztheaters

Choreografie: Karl Alfred Schreiner © Marie-Laure Briane

choreografierte für das Bayerische Staatsballett

Manoela Goncalves und Nicholas Losada in „Discovery“ von Andrey Kaydanovskiy © Wilfried Hoesl

als Choreograf, Performer und Lehrer

im Bild "Belgian Rules-Belgium Rules" von Jan Fabre © Wonge Bergmann

bei der "Langen Nacht
des Tanzes" des CCB

"Dolores Hotel" © Caterina Santinello & Alberto Capuzzo

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diverreesAuf den ersten Blick verbindet die choreografische Handschrift von Catherine Diverrès, Grande Dame de la danse contemporaine française, wenig mit jener des jungen Spaniers Salva Sanchis. Was ihnen jedoch gemeinsam ist, ist die Auseinandersetzung mit den essenziellen Eigenschaften des Tanzes: einmal als spirituelle Meditation, das andere Mal als Vitalkick auf der Grundlage von social dancing.

minutemade3Abschied von der Ersatzspielstätte Reithalle hieß es am Samstag, den 15. Juli für das Staatstheater am Gärtnerplatz. Fürs erste, wie Intendant Joserf E. Köpplinger voll Vorfreude auf die Rückkehr ins komplett sanierte Stammhaus im kommenden Oktober launig ins Mikrofon verkündete. Dann moderierte sein Mann für den Tanz, Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner, mit „Act Three“ das Finale der diesjährigen Dancesoap „Minutemade“ an: ein kurzweiliger Amüsierhappen zum Spielzeitende – mit Schockeffekt.

FlyingDie diesjährige Ausgabe des Tanztheaterfestivals der Internationalen Bühnenwerkstatt Graz startete ihren zusammenhängenden, 6tägigen Aufführungsblock im Rechbauerkino mit der Graz-Premiere des Films „Mr. Gaga“ (siehe DVD-Besprechung auf tanz.at) und damit auch mit einem qualitativen Höhepunkt. Alle folgenden Termine fanden an unterschiedlichen Orten im Botanischen Garten statt - allesamt ein Gewinn für das jeweils Gezeigte.

Tanguera 5Knisternde Erotik auf flinken Sohlen – Eindrücke von der Gastspielpremiere im Deutschen Theater München. Verquere Welt! Millionen Europäer suchten Ende des 19. Jahrhunderts in Südamerika ein neues Glück. Wer per Schiff nach Buenos Aires reiste, wie die junge Französin Giselle im vergnügt-bedrohlich-schmissigen Tango-Musical „Tanguera“, landete in „La Boca“.

TsinguiridesMit der Ballettvorstellung am 8. Juli würdigte das Stuttgarter Ballett Georgette Tsinguirides zu ihrer Verabschiedung. 1945 als 17jährige Tänzerin engagiert, ist sie seither untrennbar mit „ihrer“ Compagnie verbunden: seit unglaublichen 72 (!) Jahren steht sie unter Vertrag, arbeitet seit der Beendigung ihrer Tänzerkarriere als Ballettmeisterin und Choreologin. Als diese bewahrte sie die Choreografien von John Cranko und wirkte weltweit, indem sie die Einstudierung seiner Werke  betreute.

axe0Sehnsuchtsräume sind es, die hier in einer als abweisend und ausgrenzend erlebten Welt skizziert werden. Erahnt und (mit)empfunden von Autor/Regisseur Peter Ulrich, der die Produktion „hasstig::in die neuen zeiten“ von aXe:körpertheater:graz  wiederum mit Menschen erarbeitet hat und präsentiert, die am Rande der Gesellschaft leben. Skizzierte Bilder eröffnen kleine Einblicke in die Lebenswelt der DarstellerInnen.  

Emese web2Nabelschau und Selbstpräsentation zählen zu hinlänglich bekannten Formaten. Dass es aber auch in diesem Bereich neue, andere Zugänge gibt, dazu musste erst die in Budapest geborene Krisztina Emese Horti beschlossen haben, mit einem zeitgenössischen Tanz-Solo und eingestreuten performativen, kabarettistischen Elementen ihre künstlerischen Zelte in Graz aufzuschlagen.

doda1Seit Jahren Kult: Die Dancesoap „Minutemade“ des Gärtnerplatz-Balletts animiert Choreografen zu originellen Fünf-Tage-Arbeiten. Mehr Zeit bekommen sie und das Ensemble zur Ausarbeitung einer rund halbstündigen Episode nicht. Abgeschreckt hat diese Herausforderung bislang niemanden. Im Gegenteil, das Interesse mitzumachen ist groß. Diesmal stellten sich drei Gastchoreografen aus Berlin, Israel und Italien stellen sich der Herausforderung.