20 AkramKhanCompanyIm vergangenen Herbst eröffnete im Wiener Museumsquartier auf dem Dach des Leopold-Museums die „Libelle“, eine Gastro- und Event-Lokation mit beeindruckenden Aussichten. Ebensolche für ImPulsTanz 2021 präsentierten ebenda Intendant Karl Regensburger, Christine Standfest ([8:tension] Young Choreographers’ Series & mumok-Kooperation) und Rio Rutzinger (Workshops & Research) in Anwesenheit der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.

„Tanzen ist ein Geheimnis, ein Mysterium. Es ist der Dank dafür, lebendig zu sein.“ Der Geist des am 8. April 2021 in seiner Heimatstadt São Paulo an Covid-19 verstorbenen Tänzers, Choreografen, Lehrers und Mitbegründers des ImPulsTanz-Festivals Ismael Ivo schwebte nicht nur über dieser Eröffnungs-Pressekonferenz. Er durchzieht die diesjährige, nunmehr 38. Auflage von ImPulsTanz mit seinen 61 Performances, etwa 190 Workshops, diversen Research- und DanceWeb-Scholarship-Programmen, International Education Projects, 200 Public Moves Workshops und sogar ImPulsTanz Soçial.

Die Gäste am Podium – die Workshop-DozentInnen und PerformerInnen Anne Juren, Lau Lukkarila, Fabiana Pastorini, Akemi Takeya, die Generaldirektorin des mumok Karola Kraus sowie die live per Video Zugeschalteten KünstlerInnen Meg Stuart aus Berlin, Alain Platel und Alain Platel und Frank Van Laecke aus Brüssel, Mathias Ringgenberg aka PRICE vom Strand in Ostia nahe Rom und Raja Feather Kelly aus New York – berichteten von aktuellen Projekten und ihren individuellen, Pandemie-geprägten Arbeits- und Produktionsbedingungen.20 DadaMasilo

Unter den 61 Performances, die an zwölf Spielstätten gezeigt werden, befinden sich 15 Uraufführungen, 34 österreichische Erstaufführungen, drei [ImPulsTanz Classics] und neun Arbeiten der [8:tension] Young Choreographers’ Series. Zudem gibt es ein Film- und Musikvideoprogramm, Buchpräsentationen, eine Ausstellung und mehr. Zu den Highlights zählen Meg Stuart, Dada Masilo, die Akram Khan Company, Trajal Harrell, Wim Vandekeybus, Maguy Marin, Raja Feather Kelly und Alain Platel. Die 100. Geburtstage von Joseph Beuys und Stanislaw Lem, die Ikonen der (Post)Moderne und Ismael Ivo werden Gegenstände künstlerischer Auseinandersetzungen sein. Und: Die „Kriegerin des Tanzes“ Louise Lecavalier tanzt solo im Akademietheater. Österreichische ChoreografInnen wie Ian Kaler, Willi Dorner, Saskia Hölbling und Chris Haring/Liquid Loft werden Welturaufführungen zeigen. 

21 LouiseLecavalierDie im vergangenen Jahr Corona-induzierte „Light-Version“ von ImPulsTanz bestand vor allem aus den Public Moves, vielen, meist völlig ausgebuchten kostenlosen Workshops im Freien, die sich zu einem Riesen-Erfolg entwickelten. Auch heuer werden 200 dieser für ein breitest mögliches Spektrum, vom Laien bis zum Profi, von Kindern bis zum „Golden Ager“, vom Fußgänger bis zum Rollstuhlfahrer entwickelten Workshops angeboten. 

Der 1. August wird dem Gedenken an Ismael Ivo gewidmet sein.

Nähere Informationen zu den Performances, Workshops, Research Projects, Pro Scene (zur Unterstützung Tanz- und Performance-Schaffender) und zu ImPulsTanz Soçial sowie zur Buchung auf der ImPulsTanz-Webseite.

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