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“Whipped Cream”: Suburban Dessert vs Imperial Confectionary?

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
15. August 2017

02 Schlagobers webThe good news currently coming from the USA relates to stage dance. It is there that a choreographer – Alexei Ratmansky, originally from Russia – has dared to turn to ballet music which – relative to its author’s fame – has long gone unnoticed. Perhaps, coming from America the work, namely Richard Strauss’s “Schlagobers” (“Whipped Cream”), first produced in Vienna in 1924, will become what it was originally intended to be, a delicacy of the international repertory.

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„Schlagobers“: Vorstadt-Mehlspeisen versus Hof-Konfekt?

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
30. Juli 2017

02 Schlagobers webDie guten Nachrichten, die aus den USA kommen, betreffen den Bühnentanz. Dort nämlich hat es ein Choreograf – der aus Russland stammende Alexei Ratmansky – gewagt, sich einer Ballettmusik zuzuwenden, die – im Verhältnis zum Ruhm ihres Autors – ein Dasein im Abseits fristet. Vielleicht wird das Werk nun – es handelt sich um Richard Strauss’ „Schlagobers“, das der Komponist 1924 in Wien vorstellte – von Amerika aus zu dem, was ursprünglich intendiert war: zu einer Köstlichkeit des internationalen Repertoires.

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Maria Theresia und das „Veilchen vom Wienerwald“

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
31. Mai 2017

02 MT Icon webMaria Theresia – am 13. Mai 2017 jährte sich ihr Geburtstag zum 300. Mal – pflegte mit ihren Kindern nicht zimperlich umzugehen. Für Mitglieder regierender Häuser sei es Pflicht, so die Landesmutter, das Repertoire des Präsentierens zu beherrschen. Dazu gehörte ein ausgeklügelter Kanon von Verhaltensmustern und Körpergesten. Teil davon war der Tanz, der zur Zeit Maria Theresias die Abgrenzung von Gesellschafts- und Bühnentanz noch nicht ganz vollzogen hatte.

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Margarete Wallmann – Glamouröse Bewegungsmoderne

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
27. April 2017

2 WallmannAn sich bedürfte es keiner besonderen Gelegenheit, an das bedeutende Tun der Margarete Wallmann zu erinnern, ein runder Geburtstag wäre also willkommener Anlass, sich dieser Persönlichkeit der Tanzmoderne aus heutiger Sicht zu nähern. Wäre da nur das entsprechende Datum bekannt! Ein solches zu finden erweist sich als schwierig, da Wallmann durch Verschleiern von Tag und Ort ihrer Geburt ihr Sein in jene Gefilde zu heben wusste, in denen sich Glamouröses entfalten kann. So sei also die 25. Wiederkehr ihres als fix anzunehmenden Todestags (2. Mai 1992) herangezogen, auf ihr Wirken zu blicken.

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Bühnentanz-Reflexionen zu Volkstanz-Phänomenen

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
11. März 2017

02 Tresterer webIm Februar schloss eine Ausstellung des Volkskundemuseums Wien, die sich durch vielerlei auszeichnete. Abgesehen davon, dass sie sich einem an sich überaus interessanten Thema des Volkstanzes – dem „Salzburger Tresterer“ – widmete, gelang der Kuratorin Ulrike Kammerhofer-Aggermann insofern Besonderes, als sie mögliche Kontrahenten – etwa den zeitgenössischen Performance-Künstler Thomas Hörl – schon in das Ausstellungskonzept als Dialogpartner einbezog. Zudem war man bemüht, Standpunkte Andersdenkender aus den eigenen Reihen festzuhalten.

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Nijinski in Wien – Drama in drei Akten mit Prolog und Epilog

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
11. Februar 2017

1 nijinsky iconJohn Neumeiers Passion für Wazlaw Nijinski bereichert im Februar das Repertoire des Wiener Staatsballetts um ein zweiteiliges Programm, das die eigenen Sichtweisen der Ballets-Russes-Produktionen „Le Pavillon d’Armide“ – in der Nijinski eine Partie tanzte – und „Le Sacre du printemps“ – das Nijinski selbst kreiert hatte – zeigt. In einer vielschichtigen Konzeption schiebt Neumeier dabei Künstlerisches und Privates seines für ihn nie körperlich präsent gewesenen Lebensmenschen ineinander.

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„Beim Südtirolerplatz“: Das Wirken der Suschitzky-Frauen – II

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
22. Januar 2017

Suschitzky 11Volksbildnerische Körperarbeit wie tänzerische Aktivitäten, die Olga Suschitzky und ihre Töchter Karla und Ruth, ausgehend von ihrer Schule in Wien-Favoriten, verfolgten, waren nicht die einzigen Wege, die die Suschitzky-Frauen gingen. Ein ebenso wichtiges Betätigungsfeld war die Theaterarbeit. Waren sie körperbildend Teil des „Roten Wien“ geworden, gelang am Theater Ähnliches: Im facettenreichen Spektrum der Tanzmoderne umspannte ihr Wirken als unverwechselbare Kraft des Neuen auch die Arbeit im Musiktheater und Kabarett.

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„Beim Südtirolerplatz“: Das Wirken der Suschitzky-Frauen – I

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
12. Januar 2017

Suschitzky 2Die Vielfalt der Begabungen, die die Mitglieder der (jüdischen) Familie Suschitzky in sich vereinen, verblüfft immer wieder: Verleger, Schriftsteller, Musiker, Fotografen, Tänzer. Dazu kommt das in Wien verwurzelte generationenübergreifende soziale Engagement. Ungeachtet dessen wurde die Familie entweder vertrieben oder ermordet. Während man jedoch den männlichen Mitgliedern heute Tribut zollt, finden die Frauen der Familie – sieht man einmal von Edith Tudor-Hart ab – meist nur als „Ehefrau von“ oder „Tochter von“ Erwähnung.

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"Raymonda" – jedem (Zeit-)Raum seinen Klassiker

Gunhild Oberzaucher-Schüller
Hauptkategorie: Wiener Tanzgeschichten
07. Dezember 2016

01 Raymonda iconIn den mehr als hundert Jahren seiner Existenz nahm das Ballett „Raymonda“ zu Musik von Alexander Glasunow so manche Gestalt an. Diese war geformt von der Zeit, den verschiedenen ästhetischen Räumen mit ihren jeweils eigenen theaterpraktischen, soziokulturellen und politischen Gegebenheiten. Eine Konstante blieb: 1898 im Mariinski-Theater in St. Petersburg uraufgeführt, wurde das Ballett immer als der letzte Klassiker von Marius Petipa angesehen. In Rudolf Nurejews Fassung kehrt „Raymonda“ nach einer Absenz von 17 Jahren nun wieder in den Wiener Spielplan zurück.

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  1. Das ererbte Körpergepäck des Simon Wachsmuth
  2. Des Kaisers Namenstag
  3. Das „Körpergepäck“ von Hilde Holger
  4. Der Ivo: Schattierungen eines Ausdruckskörpers
  5. Der „Grotesktänzer“ Johann Nestroy

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