sirene

Das als Uraufführungspodium für Neues Musiktheater entstandene sirene Operntheater hat einen prall gefüllten Kalender. Als nächstes steht das Festival als „alf laila wa laila“ auf dem Programm.

Elf Kammeropern nach Geschichten aus 1001 Nacht bilden den Schwerpunkt des Festivals „alf laila wa laila“, das von 25. August bis 9. September in der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Wien stattfindet. Elf Komponisten - Akos Banlaky, René Clemencic, François-Pierre Descamps, Jury Everhartz, Lukas Haselböck, Paul Koutnik, Matthias Kranebitter, Kurt Schwertsik, Willi Spuller, Oliver Weber und Robert M Wildling – haben für sirene die Musik geschrieben, die Libretti stammen von Kristine Tornquist. Vor den Vorstellungen haben 12 Künstler „redeFreiheit“ zu einem Thema, das mit den orientalischen Märchen in Bezug steht. In der Festival-Ausstellung „neuOrientierung“ realisieren sechs Künstler oder Künstlerpaare ihre Assoziation zum changierenden Orientbild.

Das sirene Operntheater entstand 1998 aus der Zusammenarbeit von Kristine Tornquist und Jury Everhartz und existiert seit 2002 unter diesem Namen. Seit den ersten Produktionen 1998 in der Jesuitenkirche, dem Wasserturm und dem Künstlerhaus in Wien erweiterte sich der Aktionsradius kontinuierlich, 2003 fand das sirene Operntheater eine Basis im Jugendstiltheater, 2009 in der Ankerbrotfabrik. Mittlerweile gab es auch schon einige Gastspiele.  sirene hat bisher 17 Uraufführungsabende mit 31 Opern und Kurzopern auf die Bühne gebracht. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Zusammenarbeit mit österreichischen Autoren, Künstlern und Komponisten.

Diese geht auch im Herbst ungebrochen weiter, im September mit Wolfram Wagners „Türkenkind“ (Schlosstheater Schönbrunn), im November mit drei Opernmonodramen „Vogel Herzog Idiot“ im Theater an der Wien und im Frühjahr 2012 mit „MarieLuise“ (Musik: Gernot Schedlberger).

Info und Karten: www.sirene.at