Vlaanderen feuervogel2Mit „L’Oiseau de Feu“ zur gleichnamigen Ballettsuite von Igor Strawinsky und „Exhibition“ zu Maurice Ravels Ochester-Bearbeitung der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski zeigte das Ballet Vlaanderen im Festspielhaus St. Pölten zwei Arbeiten ihres künstlerischen Leiters, des flämisch-marokkanischen Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui. Ein wegen zu vieler Unsicherheiten getrübter Genuss.

Jahreszeitenquer9Seit Beginn dieser Saison ist Beate Vollack Ballettdirektorin am Opernhaus Graz. Nun präsentiert sie hier ihr erstes großes Ballett für die bis auf drei Tänzer neu zusammengesetzte Kompanie des Hauses: „Die Jahreszeiten“ nach dem gleichnamigen Oratorium von Joseph Haydn als Koproduktion mit dem Theater St. Gallen, wo sie seit 2014 Leiterin der Tanzkompanie ist.

brecht1Die Vernichtung eines Genies. Mit „Kein Groschen Brecht“ präsentiert die hinreißende Tamara Stern im Off-Theater Wien eine Sicht auf den deutschen Dramatiker, Lyriker und Librettisten Bert Brecht, die, vor allem aus der Perspektive seiner Liebschaften und Frauen, kaum ein gerades Haar an seiner Person, an der Entstehungsgeschichte seiner Werke und der Ideologie, der er zeitlebens diente, lässt.

Posterino1Geschlechtergleichstellung und Umweltverschmutzung betreffen eigentlich alle. Das jedenfalls hat sich der stadttheatererfahrene, heute freischaffende Choreograf Gaetano Posterino wohl gedacht und gleich beide politisch brisanten Themen für seinen neuen zweiteiligen Tanzabend aufgegriffen. Aber kann man Gendergrenzen und Klimawandel tatsächlich vertanzen?

PILOBOLUSJohnKaneAbtauchen in ein wildes Abenteuer der Phantasie. Darum geht es in „Shadowland“ – einer vor zehn Jahren aus der Taufe gehobenen Performance-Show. Nun ist das 1971 von Moses Pendleton, Jonathan Wolken, Lee Harris und Robby Barnett gegründete Pilobolus Dance Theatre aus Connecticut mit seiner charmanten Geschichte um ein Mädchen an der Grenze zum Erwachsenwerden wieder auf Tour.