nietzsche

Auf Basis der Schriften des „tanzenden Philosophen“ Friedrich Nietzsche sowie anhand der Beispiele von Isadora Duncan und Martha Graham versucht Kimerer L. Lamothe der Frage nach dem Wert unserer Körper nachzugehen. Indem sie Aspekte der drei Persönlichkeiten beleuchtet, die von Gelehrten teilweise übersehen werden, erschließt die Autorin neue Interpretationsmöglichkeiten ihrer Werke.

choreomaniaVom antiken Dionysoskult über die kollektiven Massenwahntänze des Mittelalters oder Szenen des Wahnsinns im romantischen Ballett bis in die heutige Zeit gibt es Annäherungen zwischen Tanz und Wahn. Flashmobs, Techno-Raves oder die Loveparade sind jüngste Ausformungen einer „Tanzwut“, wie die mittelalterliche Bewegung genannt wird.

tanzforschungDie Jahrbücher der Gesellschaft für Tanzforschung sind seit Jahre ein Fixpunkt im Henschel-Verlagsprogramm. Die jeweils aufgrund eines vorangegangenen Symposiums zusammengestellten Texte geben einen profunden Überblick über den akademisch-künstlerischen Forschungsstand zu einem Thema. 2010 hieß dieses: „Tanz vermittelt – Tanz vermitteln“.

noverreJean George Noverres „Briefe über die Tanzkunst“ aus dem Jahr 1769 sind der Klassiker der Tanzliteratur.  Wie entscheidend das Buch für die Entwicklung des und das Verständnis  über den Bühnentanz ist, stellt der Berliner Autor Ralf Stabel mit seiner Neuedition zur Debatte.

semele_3Die Barockoper ist wieder zum Leben erwacht. Welche Probleme sich daraus ergeben und wie man Musik und Tanz von früher auf heutige Bühnen bringt, beleuchtet eine neue Publikation der Europäischen Musiktheater-Akademie.

neumeierkoeglerSeine umfangreiche Arbeitsbiographie hat der Tänzer, Choreograf und Ballettdirektor John Neumeier selbst veröffentlicht. „In Bewegung“, ein 5 kg schwerer bebilderter Band über Neumeiers Ära in Hamburg ist 2008 in der Collection Rolf Heyne erschienen. Jetzt hat der renommierte Journalist und Ballettkenner Horst Koegler eine aktuelle autorisierte Biographie des Multitalents Neumeier geschrieben.

zeldafitzgeraldIn den Roaring Twenties galten sie als eines der Traumpaare: Zelda Fitzgerald, geborne Sayre und der Schriftsteller F. Scott Fitzgerald, einer der Hauptvertreter der Moderne. Doch sie gehörten auch der sogenannten „Lost Generation“ an, die mit ihren Alkohol- und Drogenexzessen regelmäßig in den Schlagzeilen vertreten waren.