fille iconIn den letzten beiden Vorstellungen von „La fille mal gardée“ hat Jakob Feyferlik wieder die Rolle des Colas verkörpert. Dabei machte er neben seiner erfahrenen Partnerin, der Ersten Solistin Liudmila Konovalova nicht nur ausgezeichnete Figur, sondern überzeugte sie charmant in sein Rollenspiel einzusteigen. Das Zusammenspiel der beiden wurde blendend unterstützt von Eno Peci als Witwe Simone und Richard Szabó als Alain.

Neumeier iconWenn John Neumeier ein Ballett in Wien einstudiert, dann stehen die Namen Mihail Sosnovschi und Rebecca Horner ganz oben auf der Besetzungsliste.  Auch bei dem Premieren-Doppelabend mit  „Le Pavillion d’Armide“ und „Le Sacre“ bürgten die beiden für den emotionalen Impakt seiner Choreografien. Rebecca Horner wurde dafür nach der Premiere von Ballettchef Manuel Legris zur Solistin des Wiener Staatsballetts ernannt.

BrunoBeltraoDas erste Programm der Wiener Festwochen unter der Leitung von Tomas Zierhofer-Kin will ein „Fest“ sein, das tradierte Muster des Denkens und Wahrnehmens mittels Kunst in Frage stellt. Mit einer vielperspektivischen Herangehensweise sucht der Neo-Intendant möglichst viele Menschen in der stetig wachsenden Stadt geistig zu verorten. Als Tools, einen anderen – ungewöhnlichen - Blick auf die Welt zu werfen, „die sich täglich albtraumhaft zum Negativen verändert“, verwendet der ehemalige Donaufestival-Leiter drei neue Programmschienen. Bestückt wurde das Programm dabei durch verschiedene Kuratoren.

ganymed1Zeitgenössische darstellende Kunst trifft auf alte Meister der Malerei. Zum vierten Mal wurde dieses erfolgreiche Projekt im Kunsthistorischen Museum realisiert. Diesmal haben das Produktions- und Regie-Team Peter Wolf und Jacqueline Kornmüllers den Parcours mit literarischen, tänzerischen und musikalischen Interventionen der Weiblichkeit gewidmet: In „Ganymed Fe male“ sind Frauendarstellungen von Tizian, Rubens, Rembrandt, Correggio oder Bellini Ausgangspunkt für 15 Momentaufnahmen der Gegenwart.

foreigntongues2Mit seiner neuen Produktion erfindet sich Chris Haring neu. Im ersten Teil der Serie, in der der Wiener Choreograf die Sprache in den Mittelpunkt seiner Untersuchung stellt, verzichtet er im Gegensatz zu seinen letzten Stücken (fast) gänzlich auf Hightech. Die Zutaten diesmal: eine kahle Bühne, ein raffiniertes Lichtdesign, eine präzise Choreografie zu einem Sound aus Sprache und Mininal Music sowie die hinreißenden Liquid-Loft-Tänzerinnen und Tänzer.