ds19 tanz.at LANG 2

w_reichBesessen, rebellisch, umstritten, verfolgt. Dem österreichisch-amerikanischen Psychiater Wilhelm Reich (1897–1957) widmet Regisseur Antonin Svoboda nach einer Dokumentation auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert eindrucksvoll den vom amerikanischen Geheimdienst gejagten Rebellen und Provokateur

kieslertheater„Die Kulisse explodiert“. Ein Ausspruch des Theatervisionärs und Architekten Friedrich Kiesler (1890 Czernowitz – 1965 New York), den Kuratorin Barbara Lesák, einer eindrucksvolle Ausstellung im Österreichischen Theatermuseum als Titel gegeben hat. Lesák ist es zu verdanken, dass Kieslers Visionen und theatralischen Pionierarbeiten auf einprägsame Weise ans Licht geholt worden sind.

lockhart_eshkolAusstellung: Die amerikanische Künstlerin Sharon Lockhart zeigt im Augarten Pavillon ihre Auseinandersetzung mit dem Werk der israelischen Choreografin und Tanztheoretikerin Noa Eshkol. Eshkol, verstorben 2007, ist vor allem durch die Eshkol-Wachmann-Movement-Notation (EWMN) bekannt geworden, die sie gemeinsam mit dem Architekten Avraham Wachmann konzipiert hat.

film_ludwigSchillernd, zerrissen, kunstbegeistert, verschwenderisch, verehrt und verkannt – wieder einmal steht Ludwig II., der Märchenkönig von Bayern, im Mittelpunkt eines Kinofilms. Den sagenumwobenen König, mehr Mythos als Mensch, stellt der junge Schauspieler Sabin Tambrea dar. Wenn Ludwigs Jugend und Schönheit schwinden, muss Sebastian Schipper herhalten. Ein Ausstattungsfilm mit bekannten Darstellern, der das Auge erfreut, das Herz aber kalt lässt.

signapurakirill

Tänzerinnen und Tänzer zeichnen mit jeder Bewegung der Füße Linien auf den Boden, die meist kaum sichtbar und vor allem nicht bleibend sind. Luis Casanova Sorolla, bildender Künstler aus Peru, hat eine Methode entwickelt, diese unsichtbaren Linien einer Choreografie sichtbar zu machen und das Ergebnis des Projekts „Signapura“ als Diplomarbeit präsentiert.

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