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Januar 2022
  • Donnerstag, 13. Januar 2022 | Donnerstag, 13. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Naïma Mazic / n ï m company – PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ | brut | 

    Performen Diagonalen durch den Körper Femininität? Mit dieser Frage als Ausgangspunkt zeigt die Choreographin Naïma Mazic gesenkte Blicke, geneigte Köpfe, entblößte Hälse und verdrehte polyrhythmische Körper. Zugleich erzeugt sie eine Verwirrung beim Publikum, wer eigentlich wen betrachtet. Zwei Tänzer*innen und zwei Jazzmusiker*innen der n ï m company entwickeln eine gemeinsame rhythmische Sprache, die gewohnte Blickachsen der Zuschauer*innen bricht und neue, schräge, queere Perspektiven eröffnet. PoLy-Mirrors ist ein Glissando in ein diagonales feminines Sein.

    Die Tänzer*innen Yuika Hashimoto und Lucie Piot, sowie Evi Filippou an Vibraphon/ Perkussion und Georg Vogel an Synthesizer und am selbst gebauten Tasteninstrument M-Claviton bringen in PoLy-Mirrors eine tänzerisch-musikalische Auseinandersetzung mit Jazzmusik und Feminität auf die Bühne. Die Performer*innen teilen ungerade Grooves und entziffern (poly-)rhythmische Zyklen des Körpers. Die Künstlerin Lola Drubigny schafft mit ihrer Installation aus Spiegeln einen Raum, in dem sich Musik und Tanz reflektieren und dabei feminine diagonale Haltungen transformieren, zurückfordern und ihnen eine neue selbstbestimmte Bedeutung geben.

    PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ beleuchtet die Projizierung, Erotisierung und Fetischisierung diagonaler Linien des weiblichen Körpers und hinterfragt stets eine resonierende Merkwürdigkeit, mystifizierte Verführung und Rituale der Unterwürfigkeit.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 14. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.
      
    An den Vorstellungstagen ist von 19:00 bis 20:00 Uhr die Filminstallation PoLy-Mirrors von Alaa Alkurdi & Naïma Mazic im Foyer zu sehen.
     

    Naïma Mazic gründete 2016 den österreichischen Verein more2rhythm und die n ï m company. 2018/19 war sie Reisdenzchoreographin bei K3 Tanzplan Hamburg/ Kampnagel und machte den Master in Performance Studies an der NYU TISCH. Sie studierte in P.A.R.T.S., an der Reykjavik Academy of Arts, AHK Amsterdam und dem MUK Wien. Naïma Mazic wurde zum HipHop Continuum vom Jacob's Pillow Dance Festival eingeladen und ist ImPulsTanz DanceWeb15 Stipendiatin. Sie ist Tänzerin für die Choreografin Talia De Vries, war choreografische Assistentin der Filmemacherin Athina Tsangari und der Choreografinnen Erna Òmarsdottir und Alix Eynaudi. Naïma Mazic konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die musikalische Unabhängigkeit von Tänzer*innen mit unterschiedlichem Hintergrund und auf die Zusammenarbeit mit Jazzmusiker*innen. Mit ihrer n ï m company performte sie unter anderem in Havanna, CAB Brüssel, der Vienna Art Week, Kunstraum NÖ, der Judson Church NYC, bei den Leipziger Jazztagen u.v.m.

     ::  Premieren

  • Freitag, 14. Januar 2022 | Freitag, 14. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Naïma Mazic / n ï m company – PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ | brut | 

    Performen Diagonalen durch den Körper Femininität? Mit dieser Frage als Ausgangspunkt zeigt die Choreographin Naïma Mazic gesenkte Blicke, geneigte Köpfe, entblößte Hälse und verdrehte polyrhythmische Körper. Zugleich erzeugt sie eine Verwirrung beim Publikum, wer eigentlich wen betrachtet. Zwei Tänzer*innen und zwei Jazzmusiker*innen der n ï m company entwickeln eine gemeinsame rhythmische Sprache, die gewohnte Blickachsen der Zuschauer*innen bricht und neue, schräge, queere Perspektiven eröffnet. PoLy-Mirrors ist ein Glissando in ein diagonales feminines Sein.

    Die Tänzer*innen Yuika Hashimoto und Lucie Piot, sowie Evi Filippou an Vibraphon/ Perkussion und Georg Vogel an Synthesizer und am selbst gebauten Tasteninstrument M-Claviton bringen in PoLy-Mirrors eine tänzerisch-musikalische Auseinandersetzung mit Jazzmusik und Feminität auf die Bühne. Die Performer*innen teilen ungerade Grooves und entziffern (poly-)rhythmische Zyklen des Körpers. Die Künstlerin Lola Drubigny schafft mit ihrer Installation aus Spiegeln einen Raum, in dem sich Musik und Tanz reflektieren und dabei feminine diagonale Haltungen transformieren, zurückfordern und ihnen eine neue selbstbestimmte Bedeutung geben.

    PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ beleuchtet die Projizierung, Erotisierung und Fetischisierung diagonaler Linien des weiblichen Körpers und hinterfragt stets eine resonierende Merkwürdigkeit, mystifizierte Verführung und Rituale der Unterwürfigkeit.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 14. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.
      
    An den Vorstellungstagen ist von 19:00 bis 20:00 Uhr die Filminstallation PoLy-Mirrors von Alaa Alkurdi & Naïma Mazic im Foyer zu sehen.
     

    Naïma Mazic gründete 2016 den österreichischen Verein more2rhythm und die n ï m company. 2018/19 war sie Reisdenzchoreographin bei K3 Tanzplan Hamburg/ Kampnagel und machte den Master in Performance Studies an der NYU TISCH. Sie studierte in P.A.R.T.S., an der Reykjavik Academy of Arts, AHK Amsterdam und dem MUK Wien. Naïma Mazic wurde zum HipHop Continuum vom Jacob's Pillow Dance Festival eingeladen und ist ImPulsTanz DanceWeb15 Stipendiatin. Sie ist Tänzerin für die Choreografin Talia De Vries, war choreografische Assistentin der Filmemacherin Athina Tsangari und der Choreografinnen Erna Òmarsdottir und Alix Eynaudi. Naïma Mazic konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die musikalische Unabhängigkeit von Tänzer*innen mit unterschiedlichem Hintergrund und auf die Zusammenarbeit mit Jazzmusiker*innen. Mit ihrer n ï m company performte sie unter anderem in Havanna, CAB Brüssel, der Vienna Art Week, Kunstraum NÖ, der Judson Church NYC, bei den Leipziger Jazztagen u.v.m.

     ::  Premieren

  • Samstag, 15. Januar 2022 | Samstag, 15. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Naïma Mazic / n ï m company – PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ | brut | 

    Performen Diagonalen durch den Körper Femininität? Mit dieser Frage als Ausgangspunkt zeigt die Choreographin Naïma Mazic gesenkte Blicke, geneigte Köpfe, entblößte Hälse und verdrehte polyrhythmische Körper. Zugleich erzeugt sie eine Verwirrung beim Publikum, wer eigentlich wen betrachtet. Zwei Tänzer*innen und zwei Jazzmusiker*innen der n ï m company entwickeln eine gemeinsame rhythmische Sprache, die gewohnte Blickachsen der Zuschauer*innen bricht und neue, schräge, queere Perspektiven eröffnet. PoLy-Mirrors ist ein Glissando in ein diagonales feminines Sein.

    Die Tänzer*innen Yuika Hashimoto und Lucie Piot, sowie Evi Filippou an Vibraphon/ Perkussion und Georg Vogel an Synthesizer und am selbst gebauten Tasteninstrument M-Claviton bringen in PoLy-Mirrors eine tänzerisch-musikalische Auseinandersetzung mit Jazzmusik und Feminität auf die Bühne. Die Performer*innen teilen ungerade Grooves und entziffern (poly-)rhythmische Zyklen des Körpers. Die Künstlerin Lola Drubigny schafft mit ihrer Installation aus Spiegeln einen Raum, in dem sich Musik und Tanz reflektieren und dabei feminine diagonale Haltungen transformieren, zurückfordern und ihnen eine neue selbstbestimmte Bedeutung geben.

    PoLy-Mirrors /a re-performance of feminine diagonals/ beleuchtet die Projizierung, Erotisierung und Fetischisierung diagonaler Linien des weiblichen Körpers und hinterfragt stets eine resonierende Merkwürdigkeit, mystifizierte Verführung und Rituale der Unterwürfigkeit.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 14. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.
      
    An den Vorstellungstagen ist von 19:00 bis 20:00 Uhr die Filminstallation PoLy-Mirrors von Alaa Alkurdi & Naïma Mazic im Foyer zu sehen.
     

    Naïma Mazic gründete 2016 den österreichischen Verein more2rhythm und die n ï m company. 2018/19 war sie Reisdenzchoreographin bei K3 Tanzplan Hamburg/ Kampnagel und machte den Master in Performance Studies an der NYU TISCH. Sie studierte in P.A.R.T.S., an der Reykjavik Academy of Arts, AHK Amsterdam und dem MUK Wien. Naïma Mazic wurde zum HipHop Continuum vom Jacob's Pillow Dance Festival eingeladen und ist ImPulsTanz DanceWeb15 Stipendiatin. Sie ist Tänzerin für die Choreografin Talia De Vries, war choreografische Assistentin der Filmemacherin Athina Tsangari und der Choreografinnen Erna Òmarsdottir und Alix Eynaudi. Naïma Mazic konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die musikalische Unabhängigkeit von Tänzer*innen mit unterschiedlichem Hintergrund und auf die Zusammenarbeit mit Jazzmusiker*innen. Mit ihrer n ï m company performte sie unter anderem in Havanna, CAB Brüssel, der Vienna Art Week, Kunstraum NÖ, der Judson Church NYC, bei den Leipziger Jazztagen u.v.m.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 20. Januar 2022 | Donnerstag, 20. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Tanja Erhart & Katharina Senk – j_e_n_g_a | brut | 

    In der Tanzperformance j_e_n_g_a stellen die dreibeinige Tanja Erhart und die zweibeinige Katharina Senk pleasure in den Mittelpunkt: als radikale Schnittstelle des Diskurses zwischen Behinderung und Feminismus und als lustvolle Bewegungsressource im Austausch mit Tanjas Krücken. Gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen und dem Publikum kreieren die Krücken ein multisensorisches Spiel, das die wechselseitige Abhängigkeit erfahrbar macht und die Lust an der radikalen Begegnung miteinander befreit.

     

    Ihr geteiltes Verlangen, tiefer in das Bewegungsrepertoire und die Belebtheit von Objekten einzutauchen, sowie der Anspruch, sinnliche Zugänge zur Performance zu schaffen, bringen die beiden Tänzerinnen Katharina Senk und Tanja Erhart auf die Bühne. Die Krücken sind soziale Bindeglieder und belebte Tanzpartner*innen, die Katharina und Tanja, sprichwörtlich, bewegen und auch für das Publikum sinnliche Möglichkeiten schaffen, sich zu begegnen und miteinander in Relation zu treten.

                Alison Kafer schreibt in ihrem Buch Feminist Queer Crip, dass Behinderung nicht „einfach ist, sondern in Relation entsteht“. Diese Perspektive feiern die Performer*innen als eine neuartige Auseinandersetzung mit Behinderung, der queeren Belebtheit von Dingen und der Schaffung neuer Körpersubjektivitäten.

                Tanja Erhart, Österreicherin und in London lebend, beschreibt sich selbst als crip – chronisch kranke und behinderte – Tänzerin und Kulturanthropologin. Sie performte weltweit in Stücken von Claire Cunningham, Michael Turinsky, Candoco Dance Company u. a. Zurzeit erforscht sie die Bewegungssprachen ihrer 3 body-minds – mit ihrem Rollstuhl, einbeinig oder dreibeinig mit ihren Krücken – und entdeckt die Aktivistin für Behindertengerechtigkeit und pleasure in sich selbst und im gegenseitigen Austausch mit anderen in den Bereichen Tanz, Ableismus, Zugang und care.

                Katharina Senk ist österreichische Tanzschaffende und lebt in Wien. Sie performte u. a. in Arbeiten von Doris Uhlich, Florentina Holzinger und Georg Blaschke. In ihrem persönlichen künstlerischen Schaffen arbeitet sie an der Verbindung ihres Interesses an (Post-)Humanismus, Feminismus und sozialer Gerechtigkeit mit ihrem Wissen in den Bereichen Tanz, Bewegung und Kampfsport. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Erhart widmet sie sich der Erforschung von lustvollen Tanzpraktiken mit „(assistiven) Objekten“.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 21. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

    Eine Onlineversion des Projekts wird am 23. Jänner um 18:00 Uhr als Livestream auf brut-wien.at gezeigt. Keine Anmeldung nötig!

     ::  Premieren

  • Freitag, 21. Januar 2022 | Freitag, 21. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Tanja Erhart & Katharina Senk – j_e_n_g_a | brut | 

    In der Tanzperformance j_e_n_g_a stellen die dreibeinige Tanja Erhart und die zweibeinige Katharina Senk pleasure in den Mittelpunkt: als radikale Schnittstelle des Diskurses zwischen Behinderung und Feminismus und als lustvolle Bewegungsressource im Austausch mit Tanjas Krücken. Gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen und dem Publikum kreieren die Krücken ein multisensorisches Spiel, das die wechselseitige Abhängigkeit erfahrbar macht und die Lust an der radikalen Begegnung miteinander befreit.

     

    Ihr geteiltes Verlangen, tiefer in das Bewegungsrepertoire und die Belebtheit von Objekten einzutauchen, sowie der Anspruch, sinnliche Zugänge zur Performance zu schaffen, bringen die beiden Tänzerinnen Katharina Senk und Tanja Erhart auf die Bühne. Die Krücken sind soziale Bindeglieder und belebte Tanzpartner*innen, die Katharina und Tanja, sprichwörtlich, bewegen und auch für das Publikum sinnliche Möglichkeiten schaffen, sich zu begegnen und miteinander in Relation zu treten.

                Alison Kafer schreibt in ihrem Buch Feminist Queer Crip, dass Behinderung nicht „einfach ist, sondern in Relation entsteht“. Diese Perspektive feiern die Performer*innen als eine neuartige Auseinandersetzung mit Behinderung, der queeren Belebtheit von Dingen und der Schaffung neuer Körpersubjektivitäten.

                Tanja Erhart, Österreicherin und in London lebend, beschreibt sich selbst als crip – chronisch kranke und behinderte – Tänzerin und Kulturanthropologin. Sie performte weltweit in Stücken von Claire Cunningham, Michael Turinsky, Candoco Dance Company u. a. Zurzeit erforscht sie die Bewegungssprachen ihrer 3 body-minds – mit ihrem Rollstuhl, einbeinig oder dreibeinig mit ihren Krücken – und entdeckt die Aktivistin für Behindertengerechtigkeit und pleasure in sich selbst und im gegenseitigen Austausch mit anderen in den Bereichen Tanz, Ableismus, Zugang und care.

                Katharina Senk ist österreichische Tanzschaffende und lebt in Wien. Sie performte u. a. in Arbeiten von Doris Uhlich, Florentina Holzinger und Georg Blaschke. In ihrem persönlichen künstlerischen Schaffen arbeitet sie an der Verbindung ihres Interesses an (Post-)Humanismus, Feminismus und sozialer Gerechtigkeit mit ihrem Wissen in den Bereichen Tanz, Bewegung und Kampfsport. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Erhart widmet sie sich der Erforschung von lustvollen Tanzpraktiken mit „(assistiven) Objekten“.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 21. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

    Eine Onlineversion des Projekts wird am 23. Jänner um 18:00 Uhr als Livestream auf brut-wien.at gezeigt. Keine Anmeldung nötig!

     ::  Premieren

  • Samstag, 22. Januar 2022 | Samstag, 22. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Tanja Erhart & Katharina Senk – j_e_n_g_a | brut | 

    In der Tanzperformance j_e_n_g_a stellen die dreibeinige Tanja Erhart und die zweibeinige Katharina Senk pleasure in den Mittelpunkt: als radikale Schnittstelle des Diskurses zwischen Behinderung und Feminismus und als lustvolle Bewegungsressource im Austausch mit Tanjas Krücken. Gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen und dem Publikum kreieren die Krücken ein multisensorisches Spiel, das die wechselseitige Abhängigkeit erfahrbar macht und die Lust an der radikalen Begegnung miteinander befreit.

     

    Ihr geteiltes Verlangen, tiefer in das Bewegungsrepertoire und die Belebtheit von Objekten einzutauchen, sowie der Anspruch, sinnliche Zugänge zur Performance zu schaffen, bringen die beiden Tänzerinnen Katharina Senk und Tanja Erhart auf die Bühne. Die Krücken sind soziale Bindeglieder und belebte Tanzpartner*innen, die Katharina und Tanja, sprichwörtlich, bewegen und auch für das Publikum sinnliche Möglichkeiten schaffen, sich zu begegnen und miteinander in Relation zu treten.

                Alison Kafer schreibt in ihrem Buch Feminist Queer Crip, dass Behinderung nicht „einfach ist, sondern in Relation entsteht“. Diese Perspektive feiern die Performer*innen als eine neuartige Auseinandersetzung mit Behinderung, der queeren Belebtheit von Dingen und der Schaffung neuer Körpersubjektivitäten.

                Tanja Erhart, Österreicherin und in London lebend, beschreibt sich selbst als crip – chronisch kranke und behinderte – Tänzerin und Kulturanthropologin. Sie performte weltweit in Stücken von Claire Cunningham, Michael Turinsky, Candoco Dance Company u. a. Zurzeit erforscht sie die Bewegungssprachen ihrer 3 body-minds – mit ihrem Rollstuhl, einbeinig oder dreibeinig mit ihren Krücken – und entdeckt die Aktivistin für Behindertengerechtigkeit und pleasure in sich selbst und im gegenseitigen Austausch mit anderen in den Bereichen Tanz, Ableismus, Zugang und care.

                Katharina Senk ist österreichische Tanzschaffende und lebt in Wien. Sie performte u. a. in Arbeiten von Doris Uhlich, Florentina Holzinger und Georg Blaschke. In ihrem persönlichen künstlerischen Schaffen arbeitet sie an der Verbindung ihres Interesses an (Post-)Humanismus, Feminismus und sozialer Gerechtigkeit mit ihrem Wissen in den Bereichen Tanz, Bewegung und Kampfsport. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Erhart widmet sie sich der Erforschung von lustvollen Tanzpraktiken mit „(assistiven) Objekten“.

    Im Anschluss an die Vorstellung am 21. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

    Eine Onlineversion des Projekts wird am 23. Jänner um 18:00 Uhr als Livestream auf brut-wien.at gezeigt. Keine Anmeldung nötig!

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 27. Januar 2022 | Donnerstag, 27. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Hungry Sharks – BÉTON BRUT | brut | 

    In BÉTON BRUT verbindet die urbane Tanzkompagnie Hungry Sharks die Ästhetik und Prinzipien der brutalistischen Architektur mit den sozialen Aspekten und der Geschichte des Tanzstils Breaking. Hungry Sharks bringen ein reiches Netz an inhaltlichen Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Hip-Hop-Kultur zum Vorschein, das vom Sozialen bis hin zum Material Beton reicht, mit dem gebaut bzw. auf dem getanzt wird. Die Schnittmenge beider Welten wird in BÉTON BRUT zur Triebfeder von Tanz und Choreografie eines „brutalistischen Körpertheaters“.

    Die revolutionäre Strömung Brutalismus bereicherte die Architektur der 1950er Jahre um neue Werte, Prinzipien und Bauwerke, die sich bis heute sichtbar in den Stadtbildern rund um den Globus einfügen. Zur Tanzform breaking – einer der vier Säulen der Hip-Hop Kultur – decken die Hungry Sharks ein breites Spektrum an Ähnlichkeiten in der Entstehungsgeschichte auf. Der soziale Gedanke, der sich mit einer ausdrucksstarken Ästhetik an die ärmere Gesellschaft wendet und zahlreiche weitere Ähnlichkeiten dienen als Grundlage der Stückentwicklung. Die gemeinsamen Aspekte ordnen sich leitfadenartig um das maßgebende Element des rohen Betons an, welcher sowohl ein wichtiges Ausdrucksmittel brutalistischer Architektur als auch eine physische Basis für die Entwicklung von breaking darstellt.

    Die Tanzcompany Hungry Sharks wurde 2011 vom Choreografen Valentin Alfery und der Produzentin Dušana Baltić gegründet. Zu Beginn mit dem Ziel, die Bewegungssprache urbaner Tanzstile im Theater zu etablieren, produziert die Company seitdem regelmäßig abendfüllende Tanzproduktionen und bringt diese international zur Aufführung. Im brut waren die Hungry Sharks 2016 mit ihrem Projekt Hidden in Plain Sight und 2018 mit The sky above, the mud below zu Gast.

     

    Im Anschluss an die Vorstellung am 28. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 28. Januar 2022 | Freitag, 28. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Hungry Sharks – BÉTON BRUT | brut | 

    In BÉTON BRUT verbindet die urbane Tanzkompagnie Hungry Sharks die Ästhetik und Prinzipien der brutalistischen Architektur mit den sozialen Aspekten und der Geschichte des Tanzstils Breaking. Hungry Sharks bringen ein reiches Netz an inhaltlichen Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Hip-Hop-Kultur zum Vorschein, das vom Sozialen bis hin zum Material Beton reicht, mit dem gebaut bzw. auf dem getanzt wird. Die Schnittmenge beider Welten wird in BÉTON BRUT zur Triebfeder von Tanz und Choreografie eines „brutalistischen Körpertheaters“.

    Die revolutionäre Strömung Brutalismus bereicherte die Architektur der 1950er Jahre um neue Werte, Prinzipien und Bauwerke, die sich bis heute sichtbar in den Stadtbildern rund um den Globus einfügen. Zur Tanzform breaking – einer der vier Säulen der Hip-Hop Kultur – decken die Hungry Sharks ein breites Spektrum an Ähnlichkeiten in der Entstehungsgeschichte auf. Der soziale Gedanke, der sich mit einer ausdrucksstarken Ästhetik an die ärmere Gesellschaft wendet und zahlreiche weitere Ähnlichkeiten dienen als Grundlage der Stückentwicklung. Die gemeinsamen Aspekte ordnen sich leitfadenartig um das maßgebende Element des rohen Betons an, welcher sowohl ein wichtiges Ausdrucksmittel brutalistischer Architektur als auch eine physische Basis für die Entwicklung von breaking darstellt.

    Die Tanzcompany Hungry Sharks wurde 2011 vom Choreografen Valentin Alfery und der Produzentin Dušana Baltić gegründet. Zu Beginn mit dem Ziel, die Bewegungssprache urbaner Tanzstile im Theater zu etablieren, produziert die Company seitdem regelmäßig abendfüllende Tanzproduktionen und bringt diese international zur Aufführung. Im brut waren die Hungry Sharks 2016 mit ihrem Projekt Hidden in Plain Sight und 2018 mit The sky above, the mud below zu Gast.

     

    Im Anschluss an die Vorstellung am 28. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

     ::  Premieren

  • Samstag, 29. Januar 2022 | Samstag, 29. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Hungry Sharks – BÉTON BRUT | brut | 

    In BÉTON BRUT verbindet die urbane Tanzkompagnie Hungry Sharks die Ästhetik und Prinzipien der brutalistischen Architektur mit den sozialen Aspekten und der Geschichte des Tanzstils Breaking. Hungry Sharks bringen ein reiches Netz an inhaltlichen Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Hip-Hop-Kultur zum Vorschein, das vom Sozialen bis hin zum Material Beton reicht, mit dem gebaut bzw. auf dem getanzt wird. Die Schnittmenge beider Welten wird in BÉTON BRUT zur Triebfeder von Tanz und Choreografie eines „brutalistischen Körpertheaters“.

    Die revolutionäre Strömung Brutalismus bereicherte die Architektur der 1950er Jahre um neue Werte, Prinzipien und Bauwerke, die sich bis heute sichtbar in den Stadtbildern rund um den Globus einfügen. Zur Tanzform breaking – einer der vier Säulen der Hip-Hop Kultur – decken die Hungry Sharks ein breites Spektrum an Ähnlichkeiten in der Entstehungsgeschichte auf. Der soziale Gedanke, der sich mit einer ausdrucksstarken Ästhetik an die ärmere Gesellschaft wendet und zahlreiche weitere Ähnlichkeiten dienen als Grundlage der Stückentwicklung. Die gemeinsamen Aspekte ordnen sich leitfadenartig um das maßgebende Element des rohen Betons an, welcher sowohl ein wichtiges Ausdrucksmittel brutalistischer Architektur als auch eine physische Basis für die Entwicklung von breaking darstellt.

    Die Tanzcompany Hungry Sharks wurde 2011 vom Choreografen Valentin Alfery und der Produzentin Dušana Baltić gegründet. Zu Beginn mit dem Ziel, die Bewegungssprache urbaner Tanzstile im Theater zu etablieren, produziert die Company seitdem regelmäßig abendfüllende Tanzproduktionen und bringt diese international zur Aufführung. Im brut waren die Hungry Sharks 2016 mit ihrem Projekt Hidden in Plain Sight und 2018 mit The sky above, the mud below zu Gast.

     

    Im Anschluss an die Vorstellung am 28. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

     ::  Premieren

  • Sonntag, 30. Januar 2022 | Sonntag, 30. Januar 2022 20:00 - 22:00
    | Hungry Sharks – BÉTON BRUT | brut | 

    In BÉTON BRUT verbindet die urbane Tanzkompagnie Hungry Sharks die Ästhetik und Prinzipien der brutalistischen Architektur mit den sozialen Aspekten und der Geschichte des Tanzstils Breaking. Hungry Sharks bringen ein reiches Netz an inhaltlichen Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Hip-Hop-Kultur zum Vorschein, das vom Sozialen bis hin zum Material Beton reicht, mit dem gebaut bzw. auf dem getanzt wird. Die Schnittmenge beider Welten wird in BÉTON BRUT zur Triebfeder von Tanz und Choreografie eines „brutalistischen Körpertheaters“.

    Die revolutionäre Strömung Brutalismus bereicherte die Architektur der 1950er Jahre um neue Werte, Prinzipien und Bauwerke, die sich bis heute sichtbar in den Stadtbildern rund um den Globus einfügen. Zur Tanzform breaking – einer der vier Säulen der Hip-Hop Kultur – decken die Hungry Sharks ein breites Spektrum an Ähnlichkeiten in der Entstehungsgeschichte auf. Der soziale Gedanke, der sich mit einer ausdrucksstarken Ästhetik an die ärmere Gesellschaft wendet und zahlreiche weitere Ähnlichkeiten dienen als Grundlage der Stückentwicklung. Die gemeinsamen Aspekte ordnen sich leitfadenartig um das maßgebende Element des rohen Betons an, welcher sowohl ein wichtiges Ausdrucksmittel brutalistischer Architektur als auch eine physische Basis für die Entwicklung von breaking darstellt.

    Die Tanzcompany Hungry Sharks wurde 2011 vom Choreografen Valentin Alfery und der Produzentin Dušana Baltić gegründet. Zu Beginn mit dem Ziel, die Bewegungssprache urbaner Tanzstile im Theater zu etablieren, produziert die Company seitdem regelmäßig abendfüllende Tanzproduktionen und bringt diese international zur Aufführung. Im brut waren die Hungry Sharks 2016 mit ihrem Projekt Hidden in Plain Sight und 2018 mit The sky above, the mud below zu Gast.

     

    Im Anschluss an die Vorstellung am 28. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

     

     ::  Premieren

Februar 2022
  • Freitag, 4. Februar 2022 | Freitag, 4. Februar 2022 20:00 - 21:30
    | Buddha | Landesthater Linz | 

    Nach seiner erfolgreichen Produktion Yama (2019) kehrt der indische Choreograf Ashley Lobo nach Linz zurück. Er setzt sich dieses Mal choreografisch mit dem Erkenntnisbegriff und Erleuchtung auseinander und nimmt uns als Reiseführer mit auf den Weg zur inneren (wie auch äußeren) Befreiung. Der Begriff Buddha benennt jenen Menschen, der Erleuchtung erfahren hat, erwacht ist und durch Reinhaltung des Geistes vollkommene Wahrheit erfahren hat. Aber was ist Wahrheit? Gibt es eine objektive Realität? Damit ist auch die Fragestellung nach dem Sinn des Lebens verbunden – wozu leben wir auf dieser Welt?

     

    „Für mich bedeutet der Begriff Buddha, im Gleichgewicht zu sein, Ruhe und Frieden zu atmen. Buddha sagte, wir sollen ausgeglichen und klar sein, wie ein Lotus. Dieser wächst mitten im Schlamm und ist dennoch sauber und schön. Unser Geist besitzt viel Stauraum – ins Gleichgewicht zu kommen und mit uns selbst eins zu werden, bedeutet, zum Buddha zu werden. Wir sollten lernen, durch die Augen des Gleichgewichts und des Mitgefühls zu schauen. In einer Welt der Wissenschaftsgläubigkeit und der totalen Rationalität ist dies heutzutage vielleicht wichtiger als jemals zuvor. Der Weg zur inneren Befreiung ist ein radikaler Weg – hin zu einem Leben in tiefer Verbundenheit nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit seiner Umwelt, in einer Abkehr vom Materiellen, um Hingabe zu praktizieren."

    Ashley Lobo

     ::  Premieren

  • Freitag, 11. Februar 2022 | Freitag, 11. Februar 2022 20:00 - 21:30
    | Veza Fernández – Alalazo | brut | 

    In ihrem Solostück Alalazo kreiert Veza Fernández einen durch Mark und Bein gehenden Tanz mit ihrer schreienden Stimme und einem magisch-elektronischen Soundtrack, komponiert von Rana Farahani (aka Fauna). Die Performerin erforscht die überragende Kraft der weiblichen Stimme und dringt dabei zu deren äußersten Rändern vor. So entsteht eine körperliche und emotionale Klangerfahrung, die das Publikum gänzlich einbezieht und die Dramen, Welten und Erzählungen schreiender Körper für jede*n spürbar macht. 

     

    „Alalazo“ von griechisch ἀλαλά (= jubeln) ist ein Kraftruf einer und gleichzeitig vieler Stimmen. Gemeinsam ziehen sie in die Schlacht, schreien, jubeln, leisten Widerstand und erzeugen ein Stöhnen ekstatischer Freude. Alalazo ist die Stimme, die schamlos herausdrängt, um alle Vorurteile und Prozesse zu übertönen, die sie im Laufe der Geschichte verstummen ließen. Alalazo ist ein Konzert, ein kathartisches Drama, ein Tanzstück, eine ekstatische Versammlung, eine sich konstant verändernde Landschaft. Alalazo vereint vielfältige Formen des Ausdrucks und bietet alternative Formen des Zuhörens, Verbindens und Beziehens an.

    Veza Fernández ist eine queer-feministische Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin, die sich für das politische und poetische Potenzial des Eklektisch-Expressiven interessiert. Sie erforscht die sinnliche und soziale Kraft vielfältiger Stimmen und arbeitet mit extremen Stimm- und Körperzuständen, die die Norm herausfordern. Veza Fernández studierte Anglistik und spanische Philologie und war Lehrerin an einer höheren Schule. Darüber hinaus ist sie Stand-up-Comedian, Sängerin, Dichterin und Partylover. Ihr Solostück Calamocos or my grandmother was a poet who could not write wurde 2014 mit dem bestOFFstyria-Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Stück Wenn Auge Mund wird feierte 2018 im brut-Programm Premiere.

     

    Am 12. Februar findet im Anschluss an die Veranstaltung ein Publikumsgespräch statt.

     ::  Premieren

  • Samstag, 12. Februar 2022 | Samstag, 12. Februar 2022 20:00 - 21:30
    | Veza Fernández – Alalazo | brut | 

    In ihrem Solostück Alalazo kreiert Veza Fernández einen durch Mark und Bein gehenden Tanz mit ihrer schreienden Stimme und einem magisch-elektronischen Soundtrack, komponiert von Rana Farahani (aka Fauna). Die Performerin erforscht die überragende Kraft der weiblichen Stimme und dringt dabei zu deren äußersten Rändern vor. So entsteht eine körperliche und emotionale Klangerfahrung, die das Publikum gänzlich einbezieht und die Dramen, Welten und Erzählungen schreiender Körper für jede*n spürbar macht. 

     

    „Alalazo“ von griechisch ἀλαλά (= jubeln) ist ein Kraftruf einer und gleichzeitig vieler Stimmen. Gemeinsam ziehen sie in die Schlacht, schreien, jubeln, leisten Widerstand und erzeugen ein Stöhnen ekstatischer Freude. Alalazo ist die Stimme, die schamlos herausdrängt, um alle Vorurteile und Prozesse zu übertönen, die sie im Laufe der Geschichte verstummen ließen. Alalazo ist ein Konzert, ein kathartisches Drama, ein Tanzstück, eine ekstatische Versammlung, eine sich konstant verändernde Landschaft. Alalazo vereint vielfältige Formen des Ausdrucks und bietet alternative Formen des Zuhörens, Verbindens und Beziehens an.

    Veza Fernández ist eine queer-feministische Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin, die sich für das politische und poetische Potenzial des Eklektisch-Expressiven interessiert. Sie erforscht die sinnliche und soziale Kraft vielfältiger Stimmen und arbeitet mit extremen Stimm- und Körperzuständen, die die Norm herausfordern. Veza Fernández studierte Anglistik und spanische Philologie und war Lehrerin an einer höheren Schule. Darüber hinaus ist sie Stand-up-Comedian, Sängerin, Dichterin und Partylover. Ihr Solostück Calamocos or my grandmother was a poet who could not write wurde 2014 mit dem bestOFFstyria-Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Stück Wenn Auge Mund wird feierte 2018 im brut-Programm Premiere.

     

    Am 12. Februar findet im Anschluss an die Veranstaltung ein Publikumsgespräch statt.

     ::  Premieren

  • Montag, 14. Februar 2022 | Montag, 14. Februar 2022 20:00 - 21:30
    | Veza Fernández – Alalazo | brut | 

    In ihrem Solostück Alalazo kreiert Veza Fernández einen durch Mark und Bein gehenden Tanz mit ihrer schreienden Stimme und einem magisch-elektronischen Soundtrack, komponiert von Rana Farahani (aka Fauna). Die Performerin erforscht die überragende Kraft der weiblichen Stimme und dringt dabei zu deren äußersten Rändern vor. So entsteht eine körperliche und emotionale Klangerfahrung, die das Publikum gänzlich einbezieht und die Dramen, Welten und Erzählungen schreiender Körper für jede*n spürbar macht. 

     

    „Alalazo“ von griechisch ἀλαλά (= jubeln) ist ein Kraftruf einer und gleichzeitig vieler Stimmen. Gemeinsam ziehen sie in die Schlacht, schreien, jubeln, leisten Widerstand und erzeugen ein Stöhnen ekstatischer Freude. Alalazo ist die Stimme, die schamlos herausdrängt, um alle Vorurteile und Prozesse zu übertönen, die sie im Laufe der Geschichte verstummen ließen. Alalazo ist ein Konzert, ein kathartisches Drama, ein Tanzstück, eine ekstatische Versammlung, eine sich konstant verändernde Landschaft. Alalazo vereint vielfältige Formen des Ausdrucks und bietet alternative Formen des Zuhörens, Verbindens und Beziehens an.

    Veza Fernández ist eine queer-feministische Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin, die sich für das politische und poetische Potenzial des Eklektisch-Expressiven interessiert. Sie erforscht die sinnliche und soziale Kraft vielfältiger Stimmen und arbeitet mit extremen Stimm- und Körperzuständen, die die Norm herausfordern. Veza Fernández studierte Anglistik und spanische Philologie und war Lehrerin an einer höheren Schule. Darüber hinaus ist sie Stand-up-Comedian, Sängerin, Dichterin und Partylover. Ihr Solostück Calamocos or my grandmother was a poet who could not write wurde 2014 mit dem bestOFFstyria-Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Stück Wenn Auge Mund wird feierte 2018 im brut-Programm Premiere.

     

    Am 12. Februar findet im Anschluss an die Veranstaltung ein Publikumsgespräch statt.

     ::  Premieren

  • Dienstag, 15. Februar 2022 | Dienstag, 15. Februar 2022 20:00 - 21:30
    | Veza Fernández – Alalazo | brut | 

    In ihrem Solostück Alalazo kreiert Veza Fernández einen durch Mark und Bein gehenden Tanz mit ihrer schreienden Stimme und einem magisch-elektronischen Soundtrack, komponiert von Rana Farahani (aka Fauna). Die Performerin erforscht die überragende Kraft der weiblichen Stimme und dringt dabei zu deren äußersten Rändern vor. So entsteht eine körperliche und emotionale Klangerfahrung, die das Publikum gänzlich einbezieht und die Dramen, Welten und Erzählungen schreiender Körper für jede*n spürbar macht. 

     

    „Alalazo“ von griechisch ἀλαλά (= jubeln) ist ein Kraftruf einer und gleichzeitig vieler Stimmen. Gemeinsam ziehen sie in die Schlacht, schreien, jubeln, leisten Widerstand und erzeugen ein Stöhnen ekstatischer Freude. Alalazo ist die Stimme, die schamlos herausdrängt, um alle Vorurteile und Prozesse zu übertönen, die sie im Laufe der Geschichte verstummen ließen. Alalazo ist ein Konzert, ein kathartisches Drama, ein Tanzstück, eine ekstatische Versammlung, eine sich konstant verändernde Landschaft. Alalazo vereint vielfältige Formen des Ausdrucks und bietet alternative Formen des Zuhörens, Verbindens und Beziehens an.

    Veza Fernández ist eine queer-feministische Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin, die sich für das politische und poetische Potenzial des Eklektisch-Expressiven interessiert. Sie erforscht die sinnliche und soziale Kraft vielfältiger Stimmen und arbeitet mit extremen Stimm- und Körperzuständen, die die Norm herausfordern. Veza Fernández studierte Anglistik und spanische Philologie und war Lehrerin an einer höheren Schule. Darüber hinaus ist sie Stand-up-Comedian, Sängerin, Dichterin und Partylover. Ihr Solostück Calamocos or my grandmother was a poet who could not write wurde 2014 mit dem bestOFFstyria-Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Stück Wenn Auge Mund wird feierte 2018 im brut-Programm Premiere.

     

    Am 12. Februar findet im Anschluss an die Veranstaltung ein Publikumsgespräch statt.

     ::  Premieren

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