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2021
Februar 2021
  • Freitag, 5. Februar 2021 | Freitag, 5. Februar 2021 18:00 - 18:50
    | Der Besuch vom kleinen Tod | Dschungel Wien | 

    Der Besuch vom kleinen Tod
    netzzeit

    Uraufführung
    Musikmärchen, 50 Min.



    Der kleine Tod ist eine reizende Person. Aber das weiß niemand. Alle Sterbenden, denen er sich nähert, sind traurig, seufzen, frieren und haben Angst. Kein Mensch spricht jemals mit ihm. Aber das ändert sich, als der kleine Tod das Mädchen Elisewin zu sich holen möchte: »Endlich!« ruft sie und ist fröhlich. Denn der kleine Tod nimmt ihr alle Schmerzen, er wird ihr bester Freund und schließlich finden beide ihre Bestimmung.
    Kinder können nahezu mühelos schwimmen lernen, während es Erwachsenen, die das nachholen müssen, schwerfällt. Genauso sind Kinder in der Lage, dem Tabuthema Tod angstfrei zu begegnen – vor allem, wenn es früh und noch dazu spielerisch passiert. Das gleichnamige Bilderbuch der Autorin und Illustratorin Kitty Crowther, die mit dem »Astrid Lindgren Memorial Award« ausgezeichnet wurde, ist eine der hilfreichsten Geschichten, um den Tod als einen Teil des Lebens begreifen und bewältigen zu können. Mit Klaus Lang vertont einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart dieses Musikmärchen für junges Publikum.

     ::  Premieren

  • Montag, 8. Februar 2021 | Montag, 8. Februar 2021 19:30 - 20:30
    | I-object | Dschungel Wien | 

    14+
    I-object
    Körperverstand. Tanztheater Wien

    Uraufführung
    Tanztheater in englischer Sprache, 60 Min.


    Mädchen, die kurze Röcke tragen, wollen Typen aufreißen. Jungs wollen immer nur das eine. Mädchen, die sich schminken, haben Komplexe. Jungs haben Muskeln und Mädchen Probleme, aber keine damit, zu weinen.
    Es sind diese Bilder, die durch Medien entstehen – auch durch pornografische. Denn vor allem in der klassischen Pornografie sind die Geschlechterrollen klar definiert. Und es gibt sie – die Mädchen, die nur Blümchensex wollen, die Jungs, die laut davon tönen, wen sie zuletzt aufgerissen haben. Aber vielleicht sind die Jungs, die sich nach Zärtlichkeit und Nähe sehnen, nur leise. Vielleicht hört man die Mädchen nicht, die sich schminken, weil sie sich damit gut fühlen. In dem Hin und Her zwischen der eigenen Sexualität und YouPorn, Realität vs. Instagram, verlernen wir, das wirkliche Leben zu feiern – einzigartige Körper, einzigartige Wünsche, einzigartige Vorlieben.
    Mit »I-object« enttarnen wir Rollenbilder und führen vor Augen, dass Pornos kein Abbild der Realität sind – und keines unserer Gefühle in eine Schublade passen muss. Denn gefallen musst du dir am Ende nur selbst!

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 11. Februar 2021 | Donnerstag, 11. Februar 2021 16:00 - 16:35
    | Wiesenträume | Dschungel Wien | 

    2+
    PREMIERE
    Wiesenträume
    Ein fantastisches Abenteuer für die ganze Familie
    werk89, Puppentheater Maribor (SVN) & Marionettentheater Schwandorf (D)

    Uraufführung
    Interaktives Puppen- und Objekttheater mit Musik, 35 Min.


    Komm mit und entdecke die verborgenen Geheimnisse, die in unserer Wiese schlummern! Denn sie steckt voller Abenteuer und Überraschungen. Oft sind es gerade die kleinen und kleinsten Dinge des Lebens, die höchst interessant sind. Gemeinsam mit dem Mauswiesel Humboldt, einem neugierigen Naturforscher, gehen wir auf Entdeckungsreise und bekommen fantastische Einblicke in das Leben der Wiesenbewohner*innen.
    In »Wiesenträume« begegnen wir ihnen auf Augenhöhe und beobachten, wie Käfer zum Tanzen ausgehen, in welch unbekannte Höhen sich Vincent die Ameise wagt oder wie es klingt, wenn die Hummel Niccolo Bombini Heimweh hat. Begleitet von bekannten und fremdartigen Klängen erfahren wir, was Molte Maulwurf nach getaner Arbeit am liebsten macht. Auch beobachten wir aus nächster Nähe, wie sich der Nimmersatt Lysandro in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt. Mit spielerischen Klängen zum Träumen lädt das musikalische Wiesenabenteuer alle Kinder ab 2 Jahren ein, Vertrautes und Neues zu entdecken.

     ::  Premieren

  • Dienstag, 16. Februar 2021 | Dienstag, 16. Februar 2021 10:00 - 11:00
    | Mini*Tauros | Dschungel Wien | 

    8+
    PREMIERE
    Mini*Tauros
    und das Geheimnis des Labyrinths
    Tanz*Hotel

    Uraufführung
    Tanztheater mit Livemusik, 60 Min.


    Mini*Tauros ist gefangen in des Königs geheimnisvollem Labyrinth. Wer hineingerät, findet nicht mehr hinaus und drinnen lauert dieses gefährliche Tier-Mensch-Wesen. Doch der listige Theseus hat noch jedes Problem gelöst, und des Königs Tochter Ariadne hat da so eine Idee …
    Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und gehe hinein. Frisst der Minotauros Kinder? Muss er getötet werden oder kann er auf andere Weise erlöst werden? Wenn ich dem Minotauros begegne, werde ich ihm tief und fest in die Augen schauen und mich nicht mehr fürchten …
    Das Tanz*Hotel Kinder-Erwachsenen-Ensemble nimmt Ariadnes Faden fest in die Hand und tanzt durch die Windungen des Labyrinths. Theseus begleitet die Kinder auf ihrem Weg zum fabelhaften Mischwesen Minotauros. Werden sie zu Heldinnen und Helden – für einen Tag?

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 17. Februar 2021 | Mittwoch, 17. Februar 2021 19:30 - 20:20
    | HIT ME BABY | Dschungel Wien | 

    14+
    PREMIERE
    HIT ME BABY
    Wiener Klassenzimmertheater On Stage

    Uraufführung
    Schauspiel, 50 Min.



    Welche Lösungen gibt es, um der Gewalt zu entkommen? Der Gewalt zuhause, in der Schule oder gegenüber der Natur?
    Ein junger Mann und eine junge Frau wollen alle davon überzeugen, mehr fürs Klima zu tun, sich einzusetzen für eine Welt ohne Gewalt gegenüber unserem Planeten. Vor allem sie will das, er ist eigentlich nur verliebt in sie. Beide wissen genau, wie sich Gewalt anfühlt – sie kennen sie von zuhause. Aber damit können die beiden schon umgehen. Glaubt er zumindest.
    Er ist ein junger Mann, den vieles nervt. Oft weiß er nicht, wohin mit seiner Wut. Er provoziert gern, um es krachen zu lassen. Man könnte ihn auch irgendwie mutig nennen. Sie ist ein wenig verträumt, voller Neugier und ziemlich verrückt. Doch eigentlich plant sie etwas ganz anderes: Sie möchte ihren Held*innen nacheifern und den Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Aber wenn du die Gewalt aus der Welt schaffen willst, braucht es den vollen Einsatz deines Lebens.

     ::  Premieren

Mai 2021
  • Freitag, 21. Mai 2021 | Freitag, 21. Mai 2021 20:00 - 21:00
    | Credo | Landesthater Linz | 

    CREDO

     

    Ein Tanzabend von Urs Dietrich zu Musik von Arvo Pärt, Luca Canciello, Alpen Quartet, Drum Freaks
     
    Nach Johann Kresnik hat Tanzdirektorin Mei Hong Lin einen weiteren Protagonisten des Tanztheaters eingeladen und mit der Kreation eines neuen Tanzstückes beauftragt. Mit dem Schweizer Tänzer und Choreo- grafen Urs Dietrich nimmt Lin mit ihrer Kompanie erneut eine wegweisende choreografische Handschrift des Tanztheaters in ihr Repertoire auf. Urs Dietrich setzt sich in Credo mit dem modernen Menschen im Spannungsfeld zwischen Glauben und Zweifeln auseinander und lotet choreografisch die Grenzen des modernen naturwissenschaftlichen Weltverständnisses aus und stellt die Frage, wie frei ist, oder wie frei kann der Mensch sein?

    Im Tanz sucht der Individualist Urs Dietrich nach dem Einfachen und Essenziellen. Einfache Details verdichten sich zu Dramen. Der kraftvolle Alleingang eines Tänzers, der Brüche und Widersprüche bewusst einsetzt, und damit seinen Arbeiten ein gewisses Maß an Ironie verleiht. Narzissmus ist Urs Dietrich fremd: kompromisslos forscht er nach den Geheimnissen des Wandels und der Auflösung realer Zeit. Ein Suchender nach Stille in der Bewegung und nach Bewegung in der Stille. (Gabriele Wittmann)
     ::  Premieren

Juni 2021
  • Dienstag, 1. Juni 2021 | Dienstag, 1. Juni 2021 19:30 - 21:00
    | Liebesbriefe | Landesthater Linz | 

    LIEBESBRIEFE

     

    Tanzstück von Mei Hong Lin

    Musik von Nelson Freire, Chilly Gonzales, Frank Ifield, Eleni Karaindrou, Kolsimcha, Kronos Quartet, Boris Kovac, Mother Earth Sounds, Lukas Lauermann, 1721 Project, Matthieu Saglio, Dmitri Shostakovich, Heitor Villa-Lobos

     

    Liebesbriefe ist ein sehr persönlicher, stiller und intimer Tanzabend von Tanzdirektorin Mei Hong Lin aus dem Gefühl der Sprachlosigkeit heraus. Die choreografischen Briefe beginnen dort, wo die Sprache aufhört: „... ich kann mit Worten Dir’s nicht sagen“ (Alma Mahler). In collagenartigen Miniaturen sendet Mei Hong Lin eine Botschaft an ihre Mitmenschen, in Zeiten der Krise. Was geschieht in dieser Welt und welche Bedeutungen hat(te) es? Als Reaktion auf Gefühle von Macht- und Hilflosigkeit, konfrontiert mit einer Situation des Stillstands und der Ohnmacht, dem Einschränken von Freiheitsrechten, reagiert Mei Hong Lin mit einer choreografischen Auseinandersetzung.

    Ihre Liebesbriefe möchte Mei Hong Lin als Trost, als Aufarbeitung und als Motivation zum Neubeginn verstanden haben. Ihr Tanzabend zeigt aber vor allem eines: Es gibt Hoffnung und eine neue Schöpferkraft – immer und überall.

     ::  Premieren

Juli 2021
  • Montag, 26. Juli 2021 | Montag, 26. Juli 2021 19:00 - 19:30
    | Life Long Burning: Creative Crossroads Artists, Cycle 1 – On the Road to Nowhere … | | 

    By and with the artists and artist collectives Beatrix Simkó (HU), Divert / Inclusive Movement Research Collective (HR), Laura Kirshenbaum (FR/IL), Ofelia Jarl Ortega (SE), Snježana Premuš (SI), Sonja Jokiniemi (FI), STEAM ROOM (BG/SE/ES), WILHELM GROENER (DE)

    Zwei Jahre lang, 2018 und 2019, waren Choreograf*innen und Tänzer*innen im Rahmen des Creative Europe Projekts Life Long Burning eingeladen, mit den Partner­organisationen des Netzwerks Ressourcen, Arbeitsprozesse und künstlerische Praktiken zu teilen und neue Stücke zu entwickeln. Nun kommen sie im Leopold Museum zu­sammen, um ihre Erfahrungen und Ergeb­nisse miteinander und mit dem Publikum zu teilen. So entsteht ein aufregender, hy­brider künstlerischer Ort zwischen Archiv, Installation und Ausstellung – und natürlich werden auch der Tanz und Live Art darin nicht fehlen!

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 28. Juli 2021 | Mittwoch, 28. Juli 2021 19:00 - 20:00
    | Jérôme Bel – Isadora Duncan | MuTh | 

    Eine Frau, die ihrer Zeit vorausgetanzt ist, eine Feministin, die Ende des 19. Jahrhunderts den damals zwingenden Konventionen von Korsett und Spitzenschuh den Laufpass gab, eine Tänzerin von, wie es heißt, „apollinischer Schönheit“. Das war Isadora Duncan (1877–1927), die der Welt den modernen Tanz mit überwältigendem Erfolg vorgestellt hat. Was passiert, wenn einer, dem es ein Jahrhundert nach Duncans Revolution gelungen ist, den Tanz noch einmal umzukrempeln, sich den Konventionen von heute entgegenstellt, um an die Vorreiterin von einst zu erinnern? Das verspricht eine etwas andere Perspektivierung. Hat der französische Choreograf Jérôme Bel doch bisher immer wieder mit Überraschungen aufgewartet, und wurde ihm doch wie zuvor auch Duncan vorgeworfen, eine Art „Nicht-Tanz“ zu produzieren. Hier portraitiert er mit seinem von feinem Witz geschärften Blick eine visionäre Tanzschaffende und romantische Figur, die so leidenschaftlich wie überzeugend für die Freiheit, Spontaneität und Natürlichkeit des Ausdrucks gekämpft hat.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 28. Juli 2021 | Mittwoch, 28. Juli 2021 21:00 - 22:15
    | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder. 

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | Donnerstag, 29. Juli 2021 19:00 - 21:50
    | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | Donnerstag, 29. Juli 2021 21:00 - 22:00
    | Louise Lecavalier – Stations | Akademietheater | 

    „Ich bin allein auf der Bühne – in ein Labyrinth gestürzt mit meinem Irrsinn.“ So beschreibt die kanadische Tanzikone Louise Lecavalier den Zustand, dem sie sich für ihr neues Solowerk Stations ausliefert. Darin manövriert sie durch vier Körperzustände: einen fließenden, einen kontrollierten, einen meditativen und einen obsessiven: „Ich weiß nicht mehr, ob diese Stationen wirklich für sich stehen oder ob sie einfach Markierungen sind, die die Höhen und Tiefen meines Lebens nachzeichnen.“ Louise Lecavalier, Weltstar im zeitgenössischen Tanz der Eighties und Nineties, das virtuose Wunder der Company La La La Human Steps (in Stücken wie Human Sex, New Demons, Salt) und Tanzpartnerin von David Bowie, lebt ein im wahrsten Sinn des Wortes bewegtes Leben. Nach ihrer Trennung von La La La Human Steps 1999 gelang es ihr, eine zweite Karriere vor allem als Solistin zu starten. Seither experimentiert sie mit brillanter Technik an Grenzüberschreitungen. Auf der Suche nach einem „Mehr-als-Menschlichen im Menschen“ treibt sie das Objekt ihrer Untersuchungen ans Limit: ihren eigenen Körper.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | Donnerstag, 29. Juli 2021 21:00 - 21:30
    | ZOO / Thomas Hauert – (sweet) (bitter) | Odeon | 

    Was könnte schöner und schmerzhafter sein als unerfüllte, unmögliche Liebe. Das ist der große, zeitlose Gedanke in Claudio Monteverdis Opus Si dolce è’l tormento, an dessen Ende der Dichter Carlo Milanuzzi von der Reue singen lässt: von einer Gewissensqual, die jemand Zurückweisenden irgendwann einholen könnte. Der Verschmähte malt sich aus, dass diese „eines Tages nach mir seufzt.“ Die Figur des unerwidert Liebenden tanzt hier in Gestalt des Choreografen Thomas Hauert, der von süßer und zugleich bitterer Qual getrieben durch die blinkenden Irrlichter vergeblicher Hoffnungen reist. Monteverdis barocke Musik wird eingefasst von Salvatore Sciarrinos zwölf modernen Madrigalen (in denen es übrigens nicht um die Liebe geht, sondern um die Natur). Sehnsucht ist das Zauberwort, das sich durch dieses Solo zieht, in dem das Nichterreichen von Idealen als eine Triebkraft des Lebens getanzt wird. In Hauerts Tanz zeigt sich die Sehnsucht als Bewegungskomposition in ihrer ganzen weitgespannten Reichhaltigkeit und in allen Farben eines beinahe lustvollen Schmerzes.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | Donnerstag, 29. Juli 2021 22:00 - 22:30
    | Cristina Caprioli / ccap – Scary solo | Odeon | 

    Der Körper, die Bilder. Schleifspuren, hinterlassen von den Bewegungen des Lebens, der Sound von Gefühlen, deren Echos dieser Tänzerin folgen. Das kann schon auch gruselig sein. Und dann das Nachdenken über eigene Entscheidungen: Was wann wie tun? Sesshaft werden, weiterreisen oder abwarten, ob sich etwas Entscheidendes ergibt? Cristina Caprioli, eine Protagonistin der zeitgenössischen Tanzszene in Schweden, hat ihren Weg von Italien in den Norden gemacht. Zwischendurch in den Eighties blieb sie eine Zeitlang in Österreich hängen und gehörte – 1984! – zu den ersten Workshop-Leiter*innen bei ImPulsTanz. Mit diesem Solo kommt sie jetzt als reife Künstlerin zurück und auf die Bühne. Darin tanzt sie eine Reise durch das Niemandsland zwischen Dingen, die ohnehin kommen könnten und solchen, die sie sich vorstellen kann. Ein Solo für rastlose Optimist*innen wie Caprioli, die tanzt, wo auch immer sie landet: mit allem, was zu fürchten ist und ohne etwas zu verlieren zu haben. Das hat etwas von einer Horrorgeschichte, verrät die Tänzerin, „harmlos und ziemlich herzergreifend“.

     ::  Premieren

  • Freitag, 30. Juli 2021 | Freitag, 30. Juli 2021 20:00 - 21:50
    | Klangforum Wien – Stanislaw Lem 2021 Concert 100 Years Science of Fiction | Odeon | 

    Wie ein großer Scheinwerfer beleuchtet Lems Werk unsere Zeit – sein 100. Geburtstags­jubiläum könnte nicht kongenialer in die aktuelle Gegenwart fallen. Angeregt von Lems großteils in Wien geschriebenem Spätwerk Fiasko bringt das Klangforum Wien die stärksten zeitgenös­sischen Stimmen Polens in einem exklusiven Konzert, u.a. mit Kompositionen von Cezary Duchnowski, Mikołaj Laskowski und Żaneta Rydzewska zur Uraufführung. Da­rüber hinaus präsentiert das Ensemble neue Kompositionen, die im Geiste einer „Science of Fiction“ entstanden sind und Klänge mei­nen, die den Lem ́schen Pioniergeist atmen.

    Kompositionen:
    Mikołaj Laskowski Fiasko (Uraufführung)
    Aleksander Nowak lo firgai - The Mask/Maska (Uraufführung)
    Żaneta Rydzewska to my stars (Uraufführung)
    Cezary Duchnowski WELOVELIVE
    Alessandro Baticci & Rafał Zalech (Nimikry) Bird of Paradise (Uraufführung)

    Dirigent: Johannes Kalitzke
    Sopran: Agata Zubel

    Uraufführung

     ::  Premieren

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