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2017
Januar 2017
  • Donnerstag, 12. Januar 2017 | Donnerstag, 12. Januar 2017 19:00 - 21:30
    | hoelb/hoeb: LOST_INN. staging grief | brut | 

    LOST_INN. staging grief ist eine begehbare Installation zum Thema Trauer. Das Ausstellungsprojekt verwandelt brut fünf Tage lang in einen Resonanzraum für das Thema Verlust. Das Publikum kann zwischen Kunstwerken und Objekten zum Thema Tod und Trauer flanieren und mit „ExpertInnen des Alltags“ ins Gespräch kommen. SeelsorgerInnen aus Krankenhäusern, Hospizen, Bestattungsunternehmen, Kirchen, Moscheen und der Ethikkommission erzählen von ihrer alltäglichen Praxis und diskutieren mit dem Publikum. Der Philosoph Thomas Macho wird das Ausstellungsprojekt eröffnen.

    LOST_INN. staging grief ist eine Spurensuche in der Trauer- und Erinnerungskultur. Ausgehend von persönlichen Begegnungen in Hospiz- und Palliativstationen beschäftigen sich hoelb/hoeb mit der Beschaffenheit von Trauer- und Abschiedsräumen. Sie stellen die Frage nach aktuellen Ausdrucksformen von Trauer, nach Ritualen und Solidaritäten in der Gesellschaft. Welche Rituale betten den persönlichen Verlust in ein kollektives Handeln ein? hoelb/hoeb entwickeln eine Dramaturgie räumlicher Konflikt- und Erfahrungssituationen, in der jeder seine persönlichen Verlusterfahrungen reflektieren kann – in der Konfrontation mit dem Unheimlichen, dem Absoluten, dem potenziellen Verlust und dem jeweils subjektiven Potenzial an Empathiefähigkeit.

    Seit 2000 arbeiten Barbara Hölbling und Mario Höber unter dem Namen hoelb/hoeb als Künstlerduo zusammen. In ihrer Arbeit konzentrieren sie sich auf inter- und transdisziplinäre Projekte, die Kommunikationsräume schaffen. So zuletzt etwa bei ihrem Projekt training im brut, das sich mit physischen Transformationsprozessen und Körperbildern an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Robotik auseinandersetzte.

     ::  Premieren

  • Freitag, 13. Januar 2017 | Freitag, 13. Januar 2017 16:30 - 21:30
    | hoelb/hoeb: LOST_INN. staging grief | brut | 

    LOST_INN. staging grief ist eine begehbare Installation zum Thema Trauer. Das Ausstellungsprojekt verwandelt brut fünf Tage lang in einen Resonanzraum für das Thema Verlust. Das Publikum kann zwischen Kunstwerken und Objekten zum Thema Tod und Trauer flanieren und mit „ExpertInnen des Alltags“ ins Gespräch kommen. SeelsorgerInnen aus Krankenhäusern, Hospizen, Bestattungsunternehmen, Kirchen, Moscheen und der Ethikkommission erzählen von ihrer alltäglichen Praxis und diskutieren mit dem Publikum. Der Philosoph Thomas Macho wird das Ausstellungsprojekt eröffnen.

    LOST_INN. staging grief ist eine Spurensuche in der Trauer- und Erinnerungskultur. Ausgehend von persönlichen Begegnungen in Hospiz- und Palliativstationen beschäftigen sich hoelb/hoeb mit der Beschaffenheit von Trauer- und Abschiedsräumen. Sie stellen die Frage nach aktuellen Ausdrucksformen von Trauer, nach Ritualen und Solidaritäten in der Gesellschaft. Welche Rituale betten den persönlichen Verlust in ein kollektives Handeln ein? hoelb/hoeb entwickeln eine Dramaturgie räumlicher Konflikt- und Erfahrungssituationen, in der jeder seine persönlichen Verlusterfahrungen reflektieren kann – in der Konfrontation mit dem Unheimlichen, dem Absoluten, dem potenziellen Verlust und dem jeweils subjektiven Potenzial an Empathiefähigkeit.

    Seit 2000 arbeiten Barbara Hölbling und Mario Höber unter dem Namen hoelb/hoeb als Künstlerduo zusammen. In ihrer Arbeit konzentrieren sie sich auf inter- und transdisziplinäre Projekte, die Kommunikationsräume schaffen. So zuletzt etwa bei ihrem Projekt training im brut, das sich mit physischen Transformationsprozessen und Körperbildern an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Robotik auseinandersetzte.

     ::  Premieren

  • Samstag, 14. Januar 2017 | Samstag, 14. Januar 2017 16:30 - 21:30
    | hoelb/hoeb: LOST_INN. staging grief | brut | 

    LOST_INN. staging grief ist eine begehbare Installation zum Thema Trauer. Das Ausstellungsprojekt verwandelt brut fünf Tage lang in einen Resonanzraum für das Thema Verlust. Das Publikum kann zwischen Kunstwerken und Objekten zum Thema Tod und Trauer flanieren und mit „ExpertInnen des Alltags“ ins Gespräch kommen. SeelsorgerInnen aus Krankenhäusern, Hospizen, Bestattungsunternehmen, Kirchen, Moscheen und der Ethikkommission erzählen von ihrer alltäglichen Praxis und diskutieren mit dem Publikum. Der Philosoph Thomas Macho wird das Ausstellungsprojekt eröffnen.

    LOST_INN. staging grief ist eine Spurensuche in der Trauer- und Erinnerungskultur. Ausgehend von persönlichen Begegnungen in Hospiz- und Palliativstationen beschäftigen sich hoelb/hoeb mit der Beschaffenheit von Trauer- und Abschiedsräumen. Sie stellen die Frage nach aktuellen Ausdrucksformen von Trauer, nach Ritualen und Solidaritäten in der Gesellschaft. Welche Rituale betten den persönlichen Verlust in ein kollektives Handeln ein? hoelb/hoeb entwickeln eine Dramaturgie räumlicher Konflikt- und Erfahrungssituationen, in der jeder seine persönlichen Verlusterfahrungen reflektieren kann – in der Konfrontation mit dem Unheimlichen, dem Absoluten, dem potenziellen Verlust und dem jeweils subjektiven Potenzial an Empathiefähigkeit.

    Seit 2000 arbeiten Barbara Hölbling und Mario Höber unter dem Namen hoelb/hoeb als Künstlerduo zusammen. In ihrer Arbeit konzentrieren sie sich auf inter- und transdisziplinäre Projekte, die Kommunikationsräume schaffen. So zuletzt etwa bei ihrem Projekt training im brut, das sich mit physischen Transformationsprozessen und Körperbildern an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Robotik auseinandersetzte.

     ::  Premieren

  • Sonntag, 15. Januar 2017 | Sonntag, 15. Januar 2017 15:00 - 20:00
    | hoelb/hoeb: LOST_INN. staging grief | brut | 

    LOST_INN. staging grief ist eine begehbare Installation zum Thema Trauer. Das Ausstellungsprojekt verwandelt brut fünf Tage lang in einen Resonanzraum für das Thema Verlust. Das Publikum kann zwischen Kunstwerken und Objekten zum Thema Tod und Trauer flanieren und mit „ExpertInnen des Alltags“ ins Gespräch kommen. SeelsorgerInnen aus Krankenhäusern, Hospizen, Bestattungsunternehmen, Kirchen, Moscheen und der Ethikkommission erzählen von ihrer alltäglichen Praxis und diskutieren mit dem Publikum. Der Philosoph Thomas Macho wird das Ausstellungsprojekt eröffnen.

    LOST_INN. staging grief ist eine Spurensuche in der Trauer- und Erinnerungskultur. Ausgehend von persönlichen Begegnungen in Hospiz- und Palliativstationen beschäftigen sich hoelb/hoeb mit der Beschaffenheit von Trauer- und Abschiedsräumen. Sie stellen die Frage nach aktuellen Ausdrucksformen von Trauer, nach Ritualen und Solidaritäten in der Gesellschaft. Welche Rituale betten den persönlichen Verlust in ein kollektives Handeln ein? hoelb/hoeb entwickeln eine Dramaturgie räumlicher Konflikt- und Erfahrungssituationen, in der jeder seine persönlichen Verlusterfahrungen reflektieren kann – in der Konfrontation mit dem Unheimlichen, dem Absoluten, dem potenziellen Verlust und dem jeweils subjektiven Potenzial an Empathiefähigkeit.

    Seit 2000 arbeiten Barbara Hölbling und Mario Höber unter dem Namen hoelb/hoeb als Künstlerduo zusammen. In ihrer Arbeit konzentrieren sie sich auf inter- und transdisziplinäre Projekte, die Kommunikationsräume schaffen. So zuletzt etwa bei ihrem Projekt training im brut, das sich mit physischen Transformationsprozessen und Körperbildern an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Robotik auseinandersetzte.

     ::  Premieren

  • Dienstag, 17. Januar 2017 | Dienstag, 17. Januar 2017 08:00 - 22:00
    | HERE AND NOW I Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS | | 

    HERE AND NOW 10. + 11. Februar 2017 
    theaterHALLE 11  I  Messeplatz 1/11  I  9020 Klagenfurt


    Klagenfurtpremiere  I  10. Februar 2017 I 20 Uhr
    Performance 10. I 11.  Februar 2017  I  20 Uhr

    Reservierung + Information
    büro für tanz I theater I produktionen, Fon. +43 676 418 5528
    aks.office@andreakschlehwein.com
    theaterHALLE 11, Fon. +43 463 310 300
    theater@klagenfurterensemble.at


    NETZWERK AKS I Platform for Contemporary Dance + Art
    Konzept, Choreographie, Raum, Soundtrack, Licht: Andrea K. Schlehwein

    Tanz + Kreation
    Shyna Allen . Unita Gay Galiluyo . Andrea Maria Handler .
    Georgia Kapodistria . Maria Mavridou . Simona Piroddi .
    Arnulfo Pardo Ravagli . Aureliusz Rys . Roman Zotter .

    Produktion und Management: büro für tanz I theater I produktionen
    Produktionsleitung: Eleonore Schäfer I Praktikum: Jasmin Kumar

    www.netzwerkaks.blogspot.com
    www.andreakschlehwein.com
    www.buero-fuer-tanz-theater-produktionen.com

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 19. Januar 2017 | Donnerstag, 19. Januar 2017 19:30
    | ALAIN PLATEL / LES BALLETS C DE LA B - nicht schlafen | Volkstheater | 

    Österreichische Erstaufführung / In Kooperation mit Volkstheater
    »Atemberaubende Korrespondenzen zwischen Tanz und Musik« (nachtkritik.de)
     
    ORGANISIERTES CHAOS – Alain Platel lädt ein zu einem Tanz auf Leben und Tod.
    In seiner Choreografie nicht schlafen untersucht er gemeinsam mit dem Komponisten Steven Prengels und der bildenden Künstlerin Berlinde De Bruyckere, den Menschen als soziales Wesen, als Gruppen- und Gemeinschaftstier. Die Körper der Tänzer_innen durchleben dabei Stadien von Exzess, Leiden und bis ins Obszöne reichende Lust.
     
    Ausgangspunkt ist die Musik von Gustav Mahler, welche eine fragmentierte Welt bis kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs zeichnet. Das alltägliche Leben wurde dominiert von Globalisierung und Terrorismus, neuer Technologie und beschleunigter Kommunikationsformen. Die Welt setzte sich neu zusammen und kaum jemand wusste damit umzugehen.  
    Mahler verbindet in seinen Symphonien und passend zu dieser Zeit der Orientierungslosigkeit bürgerliche Kunst mit Popular-Kultur und leitet damit als einer der ersten Komponisten das musikalische „Sampling“ ein.  Alain Platel und Steven Prengels verstehen seine Musik, welche von der Sehnsucht nach verlorener Harmonie zeugt, als Einladung, selbst weiterzusamplen.
     
    In Prengels’ Soundscapes trifft Mahlers Musik auf polyphonen afrikanischen Gesang, Kuhglockenklänge und Geräusche schlafender Tiere. Diese erklingen in dem von Künstlerin Berlinde De Bruyckere  entworfen Bühnenraum: einem Ort an dem Leiden rituell formuliert wird.
    Die thematische Vorliebe für die viszeralen, die fleischlichen Aspekte von Leiden und Tod wird geteilt von Platel und Berlinde De Bruyckere, welche zum ersten Mal für den belgischen Star-Choreografen ein Bühnenbild kreierte. Doch trotz der eingeschriebenen Gewalt ist nicht schlafen durchzogen von der zaghaften Hoffnung, dass der Mensch nicht aufs Neue großräumigen Vernichtungsstrategien zum Opfer fallen möge.

     

    -

     
    REGIE: Alain Platel
    KOMPOSITION / MUSIKALISCHE LEITUNG: Steven Prengels
    KREATION / PERFORMANCE: Bérengère Bodin, Boule Mpanya, Dario Rigaglia, David Le Borgne, Elie Tass, Ido Batash, Romain Guion, Russell Tshiebua, Samir M’Kirech
    DRAMATURGIE: Hildegard De Vuyst
    MUSIKDRAMATURGIE: Jan Vandenhouwe
    KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ: Quan Bui Ngoc
    BÜHNE: Berlinde De Bruyckere
    LICHT: Carlo Bourguignon
    KLANGREGIE: Bartold Uyttersprot
    KOSTÜM: Dorine Demuynck
    INSPIZIENZ: Wim Van de Cappelle
    FOTOGRAFIEN: Chris Van der Burght
    PRODUKTIONSLEITUNG: Valerie Desmet
    TOURMANAGEMENT: Steve Deschepper
    PRODUCTION: les ballets C de la B
     
    KOPRODUKTION: Ruhrtriennale, La Bâtie-Festival de Genève, TorinoDanza, la Biennale de Lyon, L’Opéra de Lille, Kampnagel Hamburg, MC93 - Maison de la Culture de la Seine-Saint-Denis, Holland Fes-tival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, NTGent
    DISTRIBUTION: Frans Brood Productions
     
    Mit Unterstützung der Stadt Gent, der Provinz Ost-Flandern, den flämischen Behörden und Port of Ghent.
     

    ALAIN PLATEL / LES BALLETS C DE LA B nicht schlafen wird von der Regierung Flanderns und der Flämischen Gemeinschaftskommission der Region Brüssel-Hauptstadt unterstützt.

     
    DANK AN: Universität Genf und Prof. Dr. Paul Simoens und Marianne Doom, Guy Cuypers und Team, Alexi Williams, Bart De Pauw, Bob und Monir, K49814, Isnelle da Silveira, Lieven Vandeweghe, Griet Callewaert, Team des Ateliers von Berlinde De Bruyckere, Pierre Philippe Hofmann, Manège de Hoefslag in De Pinte, Warner Classics
     
     
    les ballets C de la B wurde 1984 von Alain Platel in Gent gegründet und ermöglicht KünstlerInnen verschiedener Disziplinen, sich an einem dynamischen und kreativen Prozess zu beteiligen und diesen zu bereichern. Diese Plattform für eine Vielfalt von Choreograf_innen versteht sich als eine einzigartige Mischung an unterschiedlichen Visionen und arbeitet unter dem Motto: This dance is for the world and the world is for everyone.
     
    Alain Platel, 1956 in Gent geboren, ist ausgebildeter Heilpädagoge. 1984 gründete er mit Freunden und Verwandten ein Kollektiv, das sich bald nach seiner Gründung in les ballets C de la B umbenannte. Mit der Gruppe entstanden unter anderem die Stücke Emma (1988), bei dem Alain Platel Regie führte, Bonjour Madame (1993) und lets op Bach (1998). Letzteres stellte den Durchbruch der Gruppe dar. Weitere Stücke sind u. a. C(H)OEURS (2012), tauberbach (2014) oder Coup Fatal (2014). Alain Platel arbeitete außerdem an Filmen über Tanz sowohl in Zusammenarbeit mit der britischen Regisseurin Sophie Fiennes als auch alleine. Mit seinem Film de balletten en si en la (2006) zeigt er, wie es in seiner Kompagnie zugeht, gleichzeitig ist der Film aber auch eine Ode an seine Heimatstadt Gent.
     
    Berlinde De Bruyckere, 1964 geboren, lebt und arbeitet in Gent. Im Februar 2010 wurde ihr der Flämische Kulturpreis für Bildende Kunst 2009 verliehen. Berlinde De Bruyckeres Skulpturen, Installationen und Zeichnungen verkörpern die großen Geschichten der Welt. Seit einigen Jahren entwickelt sie ihr eigenes und höchst persönliches künstlerisches Vokabular, durch das sich langsam eine feinteilige Betrachtung der melancholischen Verbindung zwischen der Welt und den Dingen in ihr herauskristallisiert. Berlinde De Bruyckere repäsentierte 2013 zusammen mit dem Nobelpreisträger J. M. Coetzee und der Arbeit Kreupelhout-Cripplewood Belgien auf der Biennale in Venedig.
     
    Steven Prengels studierte Komposition am Konservatorium von Amsterdam in der Meisterklasse von Wim Henderickx, am Konservatorium von Antwerpen, an der Universität von Löwen und am Konservatorium von Lemmens. Arbeiten für Orchester, Theater, Tanz, Film und bildende Kunst. Seine Werke sind von einer Vielzahl namhafter Ensembles und Orchester aufgeführt worden. Steven Prengels arbeitet regelmäßig als Dirigent und Komponist mit Alain Platel zusammen, u.a. für Gardenia (2010), C(H)OEURS (2012) und tauberbach (2014). Außerdem zeichnete er verantwortlich für die Soundscapes von Johan Simons Inszenierung Accattone bei der Ruhrtriennale 2015.
     ::  Premieren

  • Donnerstag, 19. Januar 2017 | Donnerstag, 19. Januar 2017 20:00
    | irreality.tv GALAPREMIERE: DER RING DES NIBELUNGENVIERTELS | brut | 

    Der monumentale Fernseh-Vierteiler zum ersten Mal auf der großen Leinwand! Für DER RING DES NIBELUNGENVIERTELS plünderte irreality.tv Wagners Ring, um gemeinsam mit Menschen vor Ort im 15. Wiener Gemeindebezirk eine neue Nibelungen-Saga über die Wünsche und Abenteuer im Grätzl-Alltag zu schaffen. Das RheingoldDie Walküre, Siegfried und Götterdämmerung – vier Episoden voller Dramatik, Action und unglaublicher Geschichten. Geflügelte Pferde im Schwimmbad, Abstieg in die Unterwelt, ein Bad im Drachenblut.

    Bei der Weltpremiere des Fernseh-Vierteilers im brut erwartet das Publikum ein roter Teppich, atemberaubende Garderoben,  Livemusik, ein ermordeter Drache und eine Premierenparty mit dem Trank des Vergessens!

     ::  Premieren

  • Freitag, 20. Januar 2017 | Freitag, 20. Januar 2017 19:30
    | ALAIN PLATEL / LES BALLETS C DE LA B - nicht schlafen | Volkstheater | 

    Österreichische Erstaufführung / In Kooperation mit Volkstheater
    »Atemberaubende Korrespondenzen zwischen Tanz und Musik« (nachtkritik.de)
     
    ORGANISIERTES CHAOS – Alain Platel lädt ein zu einem Tanz auf Leben und Tod.
    In seiner Choreografie nicht schlafen untersucht er gemeinsam mit dem Komponisten Steven Prengels und der bildenden Künstlerin Berlinde De Bruyckere, den Menschen als soziales Wesen, als Gruppen- und Gemeinschaftstier. Die Körper der Tänzer_innen durchleben dabei Stadien von Exzess, Leiden und bis ins Obszöne reichende Lust.
     
    Ausgangspunkt ist die Musik von Gustav Mahler, welche eine fragmentierte Welt bis kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs zeichnet. Das alltägliche Leben wurde dominiert von Globalisierung und Terrorismus, neuer Technologie und beschleunigter Kommunikationsformen. Die Welt setzte sich neu zusammen und kaum jemand wusste damit umzugehen.  
    Mahler verbindet in seinen Symphonien und passend zu dieser Zeit der Orientierungslosigkeit bürgerliche Kunst mit Popular-Kultur und leitet damit als einer der ersten Komponisten das musikalische „Sampling“ ein.  Alain Platel und Steven Prengels verstehen seine Musik, welche von der Sehnsucht nach verlorener Harmonie zeugt, als Einladung, selbst weiterzusamplen.
     
    In Prengels’ Soundscapes trifft Mahlers Musik auf polyphonen afrikanischen Gesang, Kuhglockenklänge und Geräusche schlafender Tiere. Diese erklingen in dem von Künstlerin Berlinde De Bruyckere  entworfen Bühnenraum: einem Ort an dem Leiden rituell formuliert wird.
    Die thematische Vorliebe für die viszeralen, die fleischlichen Aspekte von Leiden und Tod wird geteilt von Platel und Berlinde De Bruyckere, welche zum ersten Mal für den belgischen Star-Choreografen ein Bühnenbild kreierte. Doch trotz der eingeschriebenen Gewalt ist nicht schlafen durchzogen von der zaghaften Hoffnung, dass der Mensch nicht aufs Neue großräumigen Vernichtungsstrategien zum Opfer fallen möge.

     

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    REGIE: Alain Platel
    KOMPOSITION / MUSIKALISCHE LEITUNG: Steven Prengels
    KREATION / PERFORMANCE: Bérengère Bodin, Boule Mpanya, Dario Rigaglia, David Le Borgne, Elie Tass, Ido Batash, Romain Guion, Russell Tshiebua, Samir M’Kirech
    DRAMATURGIE: Hildegard De Vuyst
    MUSIKDRAMATURGIE: Jan Vandenhouwe
    KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ: Quan Bui Ngoc
    BÜHNE: Berlinde De Bruyckere
    LICHT: Carlo Bourguignon
    KLANGREGIE: Bartold Uyttersprot
    KOSTÜM: Dorine Demuynck
    INSPIZIENZ: Wim Van de Cappelle
    FOTOGRAFIEN: Chris Van der Burght
    PRODUKTIONSLEITUNG: Valerie Desmet
    TOURMANAGEMENT: Steve Deschepper
    PRODUCTION: les ballets C de la B
     
    KOPRODUKTION: Ruhrtriennale, La Bâtie-Festival de Genève, TorinoDanza, la Biennale de Lyon, L’Opéra de Lille, Kampnagel Hamburg, MC93 - Maison de la Culture de la Seine-Saint-Denis, Holland Fes-tival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, NTGent
    DISTRIBUTION: Frans Brood Productions
     
    Mit Unterstützung der Stadt Gent, der Provinz Ost-Flandern, den flämischen Behörden und Port of Ghent.
     

    ALAIN PLATEL / LES BALLETS C DE LA B nicht schlafen wird von der Regierung Flanderns und der Flämischen Gemeinschaftskommission der Region Brüssel-Hauptstadt unterstützt.

     
    DANK AN: Universität Genf und Prof. Dr. Paul Simoens und Marianne Doom, Guy Cuypers und Team, Alexi Williams, Bart De Pauw, Bob und Monir, K49814, Isnelle da Silveira, Lieven Vandeweghe, Griet Callewaert, Team des Ateliers von Berlinde De Bruyckere, Pierre Philippe Hofmann, Manège de Hoefslag in De Pinte, Warner Classics
     
     
    les ballets C de la B wurde 1984 von Alain Platel in Gent gegründet und ermöglicht KünstlerInnen verschiedener Disziplinen, sich an einem dynamischen und kreativen Prozess zu beteiligen und diesen zu bereichern. Diese Plattform für eine Vielfalt von Choreograf_innen versteht sich als eine einzigartige Mischung an unterschiedlichen Visionen und arbeitet unter dem Motto: This dance is for the world and the world is for everyone.
     
    Alain Platel, 1956 in Gent geboren, ist ausgebildeter Heilpädagoge. 1984 gründete er mit Freunden und Verwandten ein Kollektiv, das sich bald nach seiner Gründung in les ballets C de la B umbenannte. Mit der Gruppe entstanden unter anderem die Stücke Emma (1988), bei dem Alain Platel Regie führte, Bonjour Madame (1993) und lets op Bach (1998). Letzteres stellte den Durchbruch der Gruppe dar. Weitere Stücke sind u. a. C(H)OEURS (2012), tauberbach (2014) oder Coup Fatal (2014). Alain Platel arbeitete außerdem an Filmen über Tanz sowohl in Zusammenarbeit mit der britischen Regisseurin Sophie Fiennes als auch alleine. Mit seinem Film de balletten en si en la (2006) zeigt er, wie es in seiner Kompagnie zugeht, gleichzeitig ist der Film aber auch eine Ode an seine Heimatstadt Gent.
     
    Berlinde De Bruyckere, 1964 geboren, lebt und arbeitet in Gent. Im Februar 2010 wurde ihr der Flämische Kulturpreis für Bildende Kunst 2009 verliehen. Berlinde De Bruyckeres Skulpturen, Installationen und Zeichnungen verkörpern die großen Geschichten der Welt. Seit einigen Jahren entwickelt sie ihr eigenes und höchst persönliches künstlerisches Vokabular, durch das sich langsam eine feinteilige Betrachtung der melancholischen Verbindung zwischen der Welt und den Dingen in ihr herauskristallisiert. Berlinde De Bruyckere repäsentierte 2013 zusammen mit dem Nobelpreisträger J. M. Coetzee und der Arbeit Kreupelhout-Cripplewood Belgien auf der Biennale in Venedig.
     
    Steven Prengels studierte Komposition am Konservatorium von Amsterdam in der Meisterklasse von Wim Henderickx, am Konservatorium von Antwerpen, an der Universität von Löwen und am Konservatorium von Lemmens. Arbeiten für Orchester, Theater, Tanz, Film und bildende Kunst. Seine Werke sind von einer Vielzahl namhafter Ensembles und Orchester aufgeführt worden. Steven Prengels arbeitet regelmäßig als Dirigent und Komponist mit Alain Platel zusammen, u.a. für Gardenia (2010), C(H)OEURS (2012) und tauberbach (2014). Außerdem zeichnete er verantwortlich für die Soundscapes von Johan Simons Inszenierung Accattone bei der Ruhrtriennale 2015.
     ::  Premieren

  • Donnerstag, 26. Januar 2017 | Donnerstag, 26. Januar 2017 20:00
    | Gin Müller/Gorji Marzban/Jan Machacek Fantomas Monster | brut | 

    Im Dezember präsentieren die KünstlerInnen Gin Müller, Gorji Marzban und Jan Machacek im brut den ersten Teil von Fantomas Monster. Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von KünstlerInnen und AktivistInnen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher SuperheldInnen.

    Die Comicfigur Fantomas steht im Zentrum des multimedialen Projekts als Sinnbild für einen rebellischen Geist, der zwischen Iran, Mexiko und Europa reist und in historische, real-politische und fantastische Ereignisse involviert wird. Der erste Teil der Politthriller-Serie, Fantomas gegen die Macht der Auslöschung, basiert auf Archivmaterial und Erzählungen der Aktivistin Parastou Forouhar. Darin fährt die Künstlerin und Autorin wiederholt von Europa in den Iran, das Land, in dem ihre Eltern 1998 vom Regime umgebracht wurden. Gemeinsam mit Fantomas kämpft sie gegen die tödlichen Strategien der Auslöschung, des Verschwindens von Menschen und Erinnerungen im iranischen Gottesstaat. Die menschlichen SuperheldInnen geraten dabei immer tiefer in eine Welt der Wirren von politischer Realität, Korruption, Projektion und Fiktion.

    Gin Müller ist Dramaturg, Performer, Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance. Gorji Marzban ist Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Poet, Performer und Menschenrechtsaktivist. Fantomas Monster ist die erste Zusammenarbeit der drei Künstler in dieser Konstellation gemeinsam mit dem transnationalen Schauspielensemble Edwarda Gurrola, Kaveh Parmas und Stefanie Sourial.

    Artist Talk am 17. Dezember im Anschluss an die Vorstellung.

     ::  Premieren

  • Freitag, 27. Januar 2017 | Freitag, 27. Januar 2017 17:00 - 22:00
    | PHILIPP GEHMACHER - Die Dinge der Welt | Tanzquartier Wien | 

    TQW Koproduktion
    FR 27. JAN + SA 28. JAN
    17.00 – 22.00 h in TQW / Halle G
     
    Der Titel Die Dinge der Welt sagt: Alles. Er bedient sich einer Begrifflichkeit und Sprache, die gegenwärtig vielleicht altmodisch erscheint. Der Titel ist groß und erzählt von der Sehnsucht Zusammenhänge herzustellen und zu verstehen. Der Titel ist Herausforderung, Anmaßung und Überforderung! Die Dinge der Welt sind nicht zu fassen. Oder es gibt sie nicht mehr. Oder es sind zu viele geworden. Sie sind Situationen und Konstellationen, Materialität und Erscheinung, und wiederum neue Realitäten geworden. In Anbetracht von Chaos kommt Ordnung einem naiven Wunschdenken gleich.
     
    Von welcher Welt also wird hier gesprochen und von welchen Dingen? In seiner neuen Arbeit, deren erste Version als Ausstellung und darin stattfindenden Performances beim steirischen herbst 2016 stattgefunden hat und nun am Tanzquartier Wien als ‚durational performance installation‘ eine weitere Version erfährt, setzt sich Philipp Gehmacher mit Fragen nach Zusammenhängen, wie der eigenen Verortung in diesen auseinander. Wenn Begriffe wie Ding und Welt, Zeit und Raum, Objekt und Subjekt,- an Relevanz verlieren und unterschiedliche ‚Realitäten‘ Lebensgrundlage werden, muss vielleicht der allgegenwärtigen Idee von ‚Übergangszeit‘ dieser Welt mehr Beachtung zugestanden werden.
     
    Vielleicht sind es exakt diese Fragen und der Wunsch, dieses dringliche Verlangen zu verstehen, die ihn erneut den Versuch unternehmen lassen, (eine) Haltung zu definieren, welche die Gegenwart aufsaugt, ihr aber auch etwas gegenüberstellt. Vielleicht geht es in dieser Arbeit darum eben die eigene Position zu (er)leben, wieder Boden zu gewinnen und zu akzeptieren, dass ein Überblick oder gar eine Kontrolle über die Dinge der Welt unmöglich scheint.
     
    Die Dinge der Welt ist gleichzeitig Ausstellung und Performance.
     
    -
     
     
    KONZEPT, OBJEKTE, PERFORMANCE: Philipp Gehmacher
    KÜNSTLERISCHE MITARBEIT: Astrid Wagner
    KOMPOSITION, SOUND: Gérald Kurdian
    KOSTÜM: Johannes Schweiger
    PRODUKTION: Stephanie Leonhardt
     
    Eine Produktion von Mumbling Fish
    Koproduktion von steirischer herbst 2016 und Tanzquartier Wien
    Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und ImPulsTanz Wien
     
    Philipp Gehmacher lebt in Wien und arbeitet lokal und international.
    Er ist Choreograph, Tänzer und Studierender der Universität für Angewandte Kunst. Seine Arbeiten ergründen dem Körper eingeschriebene Bewegungen und Aktionen und führen zu Forschungsfeldern wie: Geste, Raum und Berührung.
    Zwischen 2007 und 2012 entstanden neben zahlreichen choreografischen Arbeiten auch Kollaborationen mit Meg Stuart und Vladimir Miller, die Bühnenstücke wie auch Videoinstallationen hervorbrachten (dead reckoning, 2009, the fault lines, 2010). Seit 2008 Entwicklung der Lecture Performance walk+talk (http://oralsite.be/pages/Walk_Talk_Documents) und Beschäftigung mit Sprache, Ansprache und Äußerung (SAY SOMETHING, 2013). Seit 2011 entstehen Ausstellungen und Videoarbeiten (my shapes, your words, their grey, 2013). Die Arbeit an Objekten, Materialien und die Gestaltung von begehbaren Räumen (der grauraum) ist derzeit Gehmachers Fokus. Seit 2014 ist Gehmacher auch Teil der Klasse: „Skulptur und Raum“ der Universität für Angewandte Kunst, Wien.
     
    In 2016 war Gehmacher mit neuen skulpturalen Arbeiten und Performances in Salzburg im Museum der Moderne, in Graz anlässlich des Festivals steirischer herbst, in Helsinki beim Baltic Circle International Theatre Festival und in Sydney bei der Biennale of Sydney zu sehen.

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 27. Januar 2017 | Freitag, 27. Januar 2017 20:00
    | Gin Müller/Gorji Marzban/Jan Machacek Fantomas Monster | brut | 

    Im Dezember präsentieren die KünstlerInnen Gin Müller, Gorji Marzban und Jan Machacek im brut den ersten Teil von Fantomas Monster. Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von KünstlerInnen und AktivistInnen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher SuperheldInnen.

    Die Comicfigur Fantomas steht im Zentrum des multimedialen Projekts als Sinnbild für einen rebellischen Geist, der zwischen Iran, Mexiko und Europa reist und in historische, real-politische und fantastische Ereignisse involviert wird. Der erste Teil der Politthriller-Serie, Fantomas gegen die Macht der Auslöschung, basiert auf Archivmaterial und Erzählungen der Aktivistin Parastou Forouhar. Darin fährt die Künstlerin und Autorin wiederholt von Europa in den Iran, das Land, in dem ihre Eltern 1998 vom Regime umgebracht wurden. Gemeinsam mit Fantomas kämpft sie gegen die tödlichen Strategien der Auslöschung, des Verschwindens von Menschen und Erinnerungen im iranischen Gottesstaat. Die menschlichen SuperheldInnen geraten dabei immer tiefer in eine Welt der Wirren von politischer Realität, Korruption, Projektion und Fiktion.

    Gin Müller ist Dramaturg, Performer, Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance. Gorji Marzban ist Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Poet, Performer und Menschenrechtsaktivist. Fantomas Monster ist die erste Zusammenarbeit der drei Künstler in dieser Konstellation gemeinsam mit dem transnationalen Schauspielensemble Edwarda Gurrola, Kaveh Parmas und Stefanie Sourial.

    Artist Talk am 17. Dezember im Anschluss an die Vorstellung.

     ::  Premieren

  • Freitag, 27. Januar 2017 | Freitag, 27. Januar 2017 20:00 - 22:00
    | LIGHT ON - LIGHt OFF N°8 _ REPETITION _ Maciej Kuzminski Company (Polen) | ART SPACE stift millstatt | 

    REPETITION  I  27. Januar 2017  I  20 Uhr       
    Maciej Kuzminski Company (Polen)



    Österreichpremiere @ART SPACE stift millstatt
                     LIGHT ON – LIGHT OFF n°8                                 
    International Performance Series of Contemporary Dance + Art
    Künstlerische Leitung . Andrea K. Schlehwein


    The Choreographer . www.maciejkuzminski.com
    management Maciej Kuzminski Company . RO-Concept . www.ro-concept.com
    management ART SPACE stift millstatt . www.buero-fuer-tanz-theater-produktionen.com
    Graphik & Layout . Eleonore Schäfer
    Foto . Maciek Rukasz

     ::  Premieren

  • Samstag, 28. Januar 2017 | Samstag, 28. Januar 2017 17:00 - 22:00
    | PHILIPP GEHMACHER - Die Dinge der Welt | Tanzquartier Wien | 

    TQW Koproduktion
    FR 27. JAN + SA 28. JAN
    17.00 – 22.00 h in TQW / Halle G
     
    Der Titel Die Dinge der Welt sagt: Alles. Er bedient sich einer Begrifflichkeit und Sprache, die gegenwärtig vielleicht altmodisch erscheint. Der Titel ist groß und erzählt von der Sehnsucht Zusammenhänge herzustellen und zu verstehen. Der Titel ist Herausforderung, Anmaßung und Überforderung! Die Dinge der Welt sind nicht zu fassen. Oder es gibt sie nicht mehr. Oder es sind zu viele geworden. Sie sind Situationen und Konstellationen, Materialität und Erscheinung, und wiederum neue Realitäten geworden. In Anbetracht von Chaos kommt Ordnung einem naiven Wunschdenken gleich.
     
    Von welcher Welt also wird hier gesprochen und von welchen Dingen? In seiner neuen Arbeit, deren erste Version als Ausstellung und darin stattfindenden Performances beim steirischen herbst 2016 stattgefunden hat und nun am Tanzquartier Wien als ‚durational performance installation‘ eine weitere Version erfährt, setzt sich Philipp Gehmacher mit Fragen nach Zusammenhängen, wie der eigenen Verortung in diesen auseinander. Wenn Begriffe wie Ding und Welt, Zeit und Raum, Objekt und Subjekt,- an Relevanz verlieren und unterschiedliche ‚Realitäten‘ Lebensgrundlage werden, muss vielleicht der allgegenwärtigen Idee von ‚Übergangszeit‘ dieser Welt mehr Beachtung zugestanden werden.
     
    Vielleicht sind es exakt diese Fragen und der Wunsch, dieses dringliche Verlangen zu verstehen, die ihn erneut den Versuch unternehmen lassen, (eine) Haltung zu definieren, welche die Gegenwart aufsaugt, ihr aber auch etwas gegenüberstellt. Vielleicht geht es in dieser Arbeit darum eben die eigene Position zu (er)leben, wieder Boden zu gewinnen und zu akzeptieren, dass ein Überblick oder gar eine Kontrolle über die Dinge der Welt unmöglich scheint.
     
    Die Dinge der Welt ist gleichzeitig Ausstellung und Performance.
     
    -
     
     
    KONZEPT, OBJEKTE, PERFORMANCE: Philipp Gehmacher
    KÜNSTLERISCHE MITARBEIT: Astrid Wagner
    KOMPOSITION, SOUND: Gérald Kurdian
    KOSTÜM: Johannes Schweiger
    PRODUKTION: Stephanie Leonhardt
     
    Eine Produktion von Mumbling Fish
    Koproduktion von steirischer herbst 2016 und Tanzquartier Wien
    Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und ImPulsTanz Wien
     
    Philipp Gehmacher lebt in Wien und arbeitet lokal und international.
    Er ist Choreograph, Tänzer und Studierender der Universität für Angewandte Kunst. Seine Arbeiten ergründen dem Körper eingeschriebene Bewegungen und Aktionen und führen zu Forschungsfeldern wie: Geste, Raum und Berührung.
    Zwischen 2007 und 2012 entstanden neben zahlreichen choreografischen Arbeiten auch Kollaborationen mit Meg Stuart und Vladimir Miller, die Bühnenstücke wie auch Videoinstallationen hervorbrachten (dead reckoning, 2009, the fault lines, 2010). Seit 2008 Entwicklung der Lecture Performance walk+talk (http://oralsite.be/pages/Walk_Talk_Documents) und Beschäftigung mit Sprache, Ansprache und Äußerung (SAY SOMETHING, 2013). Seit 2011 entstehen Ausstellungen und Videoarbeiten (my shapes, your words, their grey, 2013). Die Arbeit an Objekten, Materialien und die Gestaltung von begehbaren Räumen (der grauraum) ist derzeit Gehmachers Fokus. Seit 2014 ist Gehmacher auch Teil der Klasse: „Skulptur und Raum“ der Universität für Angewandte Kunst, Wien.
     
    In 2016 war Gehmacher mit neuen skulpturalen Arbeiten und Performances in Salzburg im Museum der Moderne, in Graz anlässlich des Festivals steirischer herbst, in Helsinki beim Baltic Circle International Theatre Festival und in Sydney bei der Biennale of Sydney zu sehen.

     

     ::  Premieren

  • Samstag, 28. Januar 2017 | Samstag, 28. Januar 2017 20:00
    | Gin Müller/Gorji Marzban/Jan Machacek Fantomas Monster | brut | 

    Im Dezember präsentieren die KünstlerInnen Gin Müller, Gorji Marzban und Jan Machacek im brut den ersten Teil von Fantomas Monster. Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von KünstlerInnen und AktivistInnen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher SuperheldInnen.

    Die Comicfigur Fantomas steht im Zentrum des multimedialen Projekts als Sinnbild für einen rebellischen Geist, der zwischen Iran, Mexiko und Europa reist und in historische, real-politische und fantastische Ereignisse involviert wird. Der erste Teil der Politthriller-Serie, Fantomas gegen die Macht der Auslöschung, basiert auf Archivmaterial und Erzählungen der Aktivistin Parastou Forouhar. Darin fährt die Künstlerin und Autorin wiederholt von Europa in den Iran, das Land, in dem ihre Eltern 1998 vom Regime umgebracht wurden. Gemeinsam mit Fantomas kämpft sie gegen die tödlichen Strategien der Auslöschung, des Verschwindens von Menschen und Erinnerungen im iranischen Gottesstaat. Die menschlichen SuperheldInnen geraten dabei immer tiefer in eine Welt der Wirren von politischer Realität, Korruption, Projektion und Fiktion.

    Gin Müller ist Dramaturg, Performer, Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance. Gorji Marzban ist Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Poet, Performer und Menschenrechtsaktivist. Fantomas Monster ist die erste Zusammenarbeit der drei Künstler in dieser Konstellation gemeinsam mit dem transnationalen Schauspielensemble Edwarda Gurrola, Kaveh Parmas und Stefanie Sourial.

    Artist Talk am 17. Dezember im Anschluss an die Vorstellung.

     ::  Premieren

  • Sonntag, 29. Januar 2017 | Sonntag, 29. Januar 2017 20:00
    | Gin Müller/Gorji Marzban/Jan Machacek Fantomas Monster | brut | 

    Im Dezember präsentieren die KünstlerInnen Gin Müller, Gorji Marzban und Jan Machacek im brut den ersten Teil von Fantomas Monster. Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von KünstlerInnen und AktivistInnen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher SuperheldInnen.

    Die Comicfigur Fantomas steht im Zentrum des multimedialen Projekts als Sinnbild für einen rebellischen Geist, der zwischen Iran, Mexiko und Europa reist und in historische, real-politische und fantastische Ereignisse involviert wird. Der erste Teil der Politthriller-Serie, Fantomas gegen die Macht der Auslöschung, basiert auf Archivmaterial und Erzählungen der Aktivistin Parastou Forouhar. Darin fährt die Künstlerin und Autorin wiederholt von Europa in den Iran, das Land, in dem ihre Eltern 1998 vom Regime umgebracht wurden. Gemeinsam mit Fantomas kämpft sie gegen die tödlichen Strategien der Auslöschung, des Verschwindens von Menschen und Erinnerungen im iranischen Gottesstaat. Die menschlichen SuperheldInnen geraten dabei immer tiefer in eine Welt der Wirren von politischer Realität, Korruption, Projektion und Fiktion.

    Gin Müller ist Dramaturg, Performer, Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance. Gorji Marzban ist Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Poet, Performer und Menschenrechtsaktivist. Fantomas Monster ist die erste Zusammenarbeit der drei Künstler in dieser Konstellation gemeinsam mit dem transnationalen Schauspielensemble Edwarda Gurrola, Kaveh Parmas und Stefanie Sourial.

    Artist Talk am 17. Dezember im Anschluss an die Vorstellung.

     ::  Premieren

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