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02. August 2021 - 08. August 2021
02. August 2021 - 08. August 2021
  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Montag, 2. August 2021 | 17:00 - 17:55  | Anna Huber – unsichtbarst² | | 

    Eine hypersensible Figur bewegt sich mit überwältigender Präzision durch den Zeit­strom ihres Auftritts. Ihr Charisma impft etwas Unberechenbares in strenge Ästhetik und formale Perfektion. Als Anna Huber diesen Tanz 1998 erstmals zeigte, löste sie Staunen und Begeisterung aus. Nach mehr als 20 Jahren hat sie ihr Stück nun neu er­arbeitet: Wie eine lebende Skulptur exponiert sich ihr Körper, von allen Seiten sichtbar, auf einem Spiegel­-Quadrat. Was bleibt unsicht­bar(st) hinter solchem Ausgestelltsein, und welche Klischees prägen sich einem öffent­lichen Körper ein – gerade heute, wenn das Analoge und das Virtuelle ineinander ver­schwimmen?

     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 21:00 - 22:35  | *Melk Prod. / Marco Berrettini – No Paraderan | Volkstheater | 

    Dieser  [ImPulsTanz Classic] ist ein Knaller. Seine Premiere 2004 in Paris entpuppte sich als Theaterskandal des Jahres – dabei blieb No Paraderan vielen unvergesslich. Ironisch ist schon der Anfang: „I love Vegas when I’m loaded / yeah, I love it when I’m not.“ Aus dem Off schmeichelt Dean Martins unverkennbare Stimme Vegas Melody, aufgenommen 1963 im legendären Sands Hotel, und Choreograf Marco Berrettini dirigiert einen roten Vorhang; eine Prinzessin und ein Kleines Schwarzes mit grünem Puffärmel tanzen neben einem weißen Barwagen. „Dino“ Martin hieß vor seiner Karriere Dino Crocetti, entstammte wie Berrettini einer italienischen Familie und bildete mit Stars wie Sammy Davis Jr., Frank Sinatra oder Shirley MacLaine das berühmte „Rat Pack“. No Paraderan – übersetzt etwa: Sie werden keine Parade machen – ist ein satirischer Traum, inspiriert von der Ballett-Show Parade der Ballets Russes (1917), in der unter anderem ein Hochhaus, ein Geschäftsmann und ein Pferd tanzten. Bei Berrettini schleicht sich auch Le sacre du printemps ein. On Stage machen beschwipste Kulturschickis Bussi Bussi, Bling Bling, und hinter dem Vorhang scheinen die Parade-Macher Cocteau, Massine, Satie und Picasso lachend die Fäden zu ziehen.

     
     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 23:00 - 23:37  | Raja Feather Kelly – Hysteria (Ugly Part 2) | | 

    Afro­amerikanische Subjektivität wird aus der Popkultur verdrängt. Darüber informiert dieser zweite Teil von Raja Feather Kellys UGLY­-Trilogie, in dem der New Yorker Perfor­mer fortsetzt, wo Teil 1, UGLY (Black Queer Zoo), aufhört. Hier versucht Kelly, die Ver­drängung rückgängig zu machen und positio­niert sich neu als ein Alien, ein glamouröses außerirdisches Wesen. Das Fremdsein hindert es nicht, die Produkte der Popkultur exzessiv zu genießen und dabei etwas anzuzetteln: Hier lässt Kelly nämlich die Fiktion ins Fakti­sche stürzen und betreibt einen Exorzismus an der darauffolgenden Verwirrung, dem inneren Aufruhr und dem ganzen sonstigen Wahnsinn.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Dienstag, 3. August 2021 | 19:00 - 21:30  | Kaori Ito & Théo Touvet / Himé Company – Fire me up - Spoken and danced confidences | Odeon | 

    Soviel ist sicher: Hier eröffnet sich die Möglichkeit einer Expedition ins Reich der Liebe. „Wir versuchen, vor dem Publikum möglichst so viel von uns preiszugeben wie vor jemandem, den wir lieben.“ Die Zuschauer*innen werden in zwei Gruppen geteilt. Die eine folgt Kaori Ito, die andere Théo Touvet, dem zuletzt an der Wiener Staatsoper umjubelten Puck in Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream. Beide teilen mit ihren Zuhörer*innen ihre Erlebnisse miteinander und mit anderen Liebhaber*innen, bevor sie auf der Bühne zusammenkommen und einen Tanz performen, der sich aus einem Logbuch ihrer sexuellen Abenteuer und ihrer Leidenschaft füreinander speist. Dieses Dokument enthält alles, was zu einer flammenden Beziehung gehört: Vorgeschichten, schöne Worte, die man füreinander findet, aber auch leere Versprechungen und Auszüge aus Trennungsbriefen. Schon einmal hat Kaori Ito das ImPulsTanz-Publikum fasziniert, als sie vor fünf Jahren mit ihrem Vater im Akademietheater das Duett I dance because I don’t trust words zeigte. Jetzt geht es darum, das Erlebnis der Intimität in allen seinen Dimensionen zu teilen und damit zu vergrößern.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Dienstag, 3. August 2021 | 21:00 - 21:45  | Deborah Hazler/ Angry Agnes Productions – That Rant and Rave | | 

    Es ist zum Aus­-der­-Haut-­Fahren! Das Granteln, Schimpfen und Herumschreien ist so gnaden­los ins Eck gedrängt, dass es beinahe ausge­storben wäre, hätte sich hier nicht eine wüten­de Frau aufgelehnt und es gerettet. Hier wird die ganze Geschichte dieser Heldinnentat gezeigt: Die Wiener Performerin Deborah Hazler holt in Höchstform (und kunstmuskel­schwellendem Kraftanzug) das Toben wieder zurück auf die Bühne. Lautstark protestiert sie gegen überteuerte Lifestyle­-Biobäckereien, die Ausbeutung von Migrant*innen, den Modebegriff Authentizität und vieles andere mehr. Ein Furor­-Tanz, eine soziale Wutskulp­tur und – ein reinigendes Gewitter.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 3. August 2021 | 21:00 - 22:45  | Ultima Vez / Wim Vandekeybus – TRACES | Volkstheater | 

    Wilder Tanz, energiegeladene Körper, brachiale Szenen und atemberaubende Sinnlichkeit kennzeichnen die Werke von Wim Vandekeybus, der zu den einflussreichsten Choreografen der Gegenwart zählt. Immer wieder hat er sich mit dem Animalischen im Menschen auseinandergesetzt. Jetzt steuert er dieses Motiv in eine Darstellung der Verletzungen, die Kultur und Natur einander zufügen. Angeregt von einer Reise in die Wälder Rumäniens, von Tanzbären, der nomadischen Lebensweise der Roma und von Werken des tschechisch-französischen Photographen Josef Koudelka, involviert Vandekeybus sein Publikum in diese aufwühlende Bilder-Zeremonie ohne Worte. Seine zehnköpfige Tänzer*innen-Horde liefert sich einem spannungsgeladenen Konflikt zwischen Stillstand und blindem Vorwärts aus, und die „Spuren“ darin werden allein durch Bewegungen, Rhythmen, Intensitäten und Atmosphäre deutlich. Dabei geht es nicht um „realistische Bilder“, sagt Wim Vandekeybus, sondern um „Verfremdung und Abstraktion“, die das Publikum zum Denken anregt. TRACES ist kein Dokumentartheater, sondern Kunst in Reinkultur.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Dienstag, 3. August 2021 | 22:00 - 22:30  | Marc Oosterhoff - Cie Moost – Take Care Of Yourself | | 

    Wie fein ist das: Mit verbundenen Augen, eine Zigarette rauchend, nach einem Trink­spiel (Whisky­-Shots) die nackten Zehen zwischen aufgespannten Rattenfallen herum­spielen lassen. Oder nachts die Fassade eines Hauses hinaufklettern und oben auf dem Dach balancieren! Ja, Rauchen kann echt tödlich sein. Doch Marc Oosterhoff geht das ewige Warnen, Verbieten und Absichern aller möglichen Risiken auf den Wecker, und er wehrt sich gegen die Restriktionen unseres Sicherheitsfimmels. In seinem Solo zwischen Tanz, Zirkus und Performance tut dieser Mann einige Dinge, die dem Publikum einigermaßen unter die Haut gehen dürften. Aber – sehen Sie selbst ...

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Mittwoch, 4. August 2021 | 19:00 - 19:50  | Willi Dorner – figure | WUK | 

    Als analoge und zugleich digitale Existenz ist diese Frau eine wie du und ich. Sobald sie sich als Bild präsentiert, ist sie anwesend und abwesend zugleich. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind wir mehr denn je ein­geschlossen in mediale Strukturen – ganz so wie hier die herausragende Tänzerin Esther Baio. Sie zeigt, wie soziale Medien Einsamkeit produzieren, wie sie User*innen in Bilder übertragen und zu isolierten Gespenstern machen. Als Performerin dringt Baio in die dramatischen Widersprüche zwischen ihrem Körper und Medien wie Video, Text oder Musik ein. Die Fäden bei dieser Darstellung einer Entfremdung zieht der Wiener Spezia­list für urbane Choreografie Willi Dorner.

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 4. August 2021 | 20:00 - 21:45  | PLASTIC PARTY VIENNA | | 

    Beteiligte Künstler*innen: Steven Cohen (FR/ZA), Julius Deutschbauer (AT), Ivo Dimchev (BG), Jule Flierl (DE) & Irena Z. Tomažin (SI), Thomas Köck (DE/AT), Jennifer Lacey (FR/US), Roland Rauschmeier (AT/DE), Maria F. Scaroni (DE/IT), Akemi Takeya (AT/JP)

    100 Jahre Joseph Beuys! Das gilt es zu feiern, und so machen ImPulsTanz und das MQ sich auf Anregung der Künstler*in Akemi Takeya auf zu etwas wie einer Spurensuche – schnell, fragmentarisch und wagemutig. Beuys als Wurzelwerk, Beuys als eine Assemblage oder vielleicht auch: Wie sprengen wir Risse und Furchen ins Monument, aus denen Neues entsteht ... 
    Happy Birthday Mr. Beuys! ist eine Sammlung kurzer Beiträge, entstanden aus der Freiheit und Unterschiedlichkeit der künstlerischen Sprachen der geladenen Künstler*innen – Birthday Present, flüchtige Gabe, kontrover­sielle Party, eine Huldigung an die Live Art und an Präsenz. Ob Hommage, Parodie, Plagiat, Protest, Provokation ... –  alles ist willkommen.

    Das Projekt wurde initiiert von Akemi Takeya.

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 4. August 2021 | 21:00 - 22:35  | *Melk Prod. / Marco Berrettini – No Paraderan | Volkstheater | 

    Dieser [ImPulsTanz Classic] ist ein Knaller. Seine Premiere 2004 in Paris entpuppte sich als Theaterskandal des Jahres – dabei blieb No Paraderan vielen unvergesslich. Ironisch ist schon der Anfang: „I love Vegas when I’m loaded / yeah, I love it when I’m not.“ Aus dem Off schmeichelt Dean Martins unverkennbare Stimme Vegas Melody, aufgenommen 1963 im legendären Sands Hotel, und Choreograf Marco Berrettini dirigiert einen roten Vorhang; eine Prinzessin und ein Kleines Schwarzes mit grünem Puffärmel tanzen neben einem weißen Barwagen. „Dino“ Martin hieß vor seiner Karriere Dino Crocetti, entstammte wie Berrettini einer italienischen Familie und bildete mit Stars wie Sammy Davis Jr., Frank Sinatra oder Shirley MacLaine das berühmte „Rat Pack“. No Paraderan – übersetzt etwa: Sie werden keine Parade machen – ist ein satirischer Traum, inspiriert von der Ballett-Show Parade der Ballets Russes (1917), in der unter anderem ein Hochhaus, ein Geschäftsmann und ein Pferd tanzten. Bei Berrettini schleicht sich auch Le sacre du printemps ein. On Stage machen beschwipste Kulturschickis Bussi Bussi, Bling Bling, und hinter dem Vorhang scheinen die Parade-Macher Cocteau, Massine, Satie und Picasso lachend die Fäden zu ziehen.

     
     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 4. August 2021 | 21:00 - 22:00  | Madeleine Fournier / O D E T T A – Labourer | | 

    Wie eine Frau die Realität mit roten Hand­schuhen anpackt, wie sie ihrem Stockerl ent­wachsen kann und wie aus einem Tanzstück ein Zwischenfilm blüht, der etwas vorführt, das nur selten zu sehen ist: den Tanz von Pflanzen. All das zeigt Madeleine Fournier in diesem Solo, dessen Titel „Pflügen“ (oder „Arbeiten“, oder „Gebären“) auf die Etymologie des Begriffs Kultur verweist: den Ackerbau. Das Pflügen, sagt Fournier, erinnert sie „an eine Verzweigung verschiedener, manchmal sogar widersprüchlicher Interpretationen, die sich dennoch zu wiederholen scheinen“. Und so pflügt sie mit ihrem Körper, mechanischen Trommeln, historischem Filmmaterial und surrealistischem Witz auf grandios getanzte Art die Krusten unserer urbanisierten Natur­auffassung um.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 4. August 2021 | 21:00 - 22:45  | Ultima Vez / Wim Vandekeybus – TRACES | Volkstheater | 

    Wilder Tanz, energiegeladene Körper, brachiale Szenen und atemberaubende Sinnlichkeit kennzeichnen die Werke von Wim Vandekeybus, der zu den einflussreichsten Choreografen der Gegenwart zählt. Immer wieder hat er sich mit dem Animalischen im Menschen auseinandergesetzt. Jetzt steuert er dieses Motiv in eine Darstellung der Verletzungen, die Kultur und Natur einander zufügen. Angeregt von einer Reise in die Wälder Rumäniens, von Tanzbären, der nomadischen Lebensweise der Roma und von Werken des tschechisch-französischen Photographen Josef Koudelka, involviert Vandekeybus sein Publikum in diese aufwühlende Bilder-Zeremonie ohne Worte. Seine zehnköpfige Tänzer*innen-Horde liefert sich einem spannungsgeladenen Konflikt zwischen Stillstand und blindem Vorwärts aus, und die „Spuren“ darin werden allein durch Bewegungen, Rhythmen, Intensitäten und Atmosphäre deutlich. Dabei geht es nicht um „realistische Bilder“, sagt Wim Vandekeybus, sondern um „Verfremdung und Abstraktion“, die das Publikum zum Denken anregt. TRACES ist kein Dokumentartheater, sondern Kunst in Reinkultur.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Donnerstag, 5. August 2021 | 19:30 - 20:15  | Deborah Hazler/ Angry Agnes Productions – That Rant and Rave | | 

    Es ist zum Aus­-der­-Haut-­Fahren! Das Granteln, Schimpfen und Herumschreien ist so gnaden­los ins Eck gedrängt, dass es beinahe ausge­storben wäre, hätte sich hier nicht eine wüten­de Frau aufgelehnt und es gerettet. Hier wird die ganze Geschichte dieser Heldinnentat gezeigt: Die Wiener Performerin Deborah Hazler holt in Höchstform (und kunstmuskel­schwellendem Kraftanzug) das Toben wieder zurück auf die Bühne. Lautstark protestiert sie gegen überteuerte Lifestyle­-Biobäckereien, die Ausbeutung von Migrant*innen, den Modebegriff Authentizität und vieles andere mehr. Ein Furor­-Tanz, eine soziale Wutskulp­tur und – ein reinigendes Gewitter.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 5. August 2021 | 20:30 - 21:00  | Marc Oosterhoff - Cie Moost – Take Care Of Yourself | | 

    Wie fein ist das: Mit verbundenen Augen, eine Zigarette rauchend, nach einem Trink­spiel (Whisky­-Shots) die nackten Zehen zwischen aufgespannten Rattenfallen herum­spielen lassen. Oder nachts die Fassade eines Hauses hinaufklettern und oben auf dem Dach balancieren! Ja, Rauchen kann echt tödlich sein. Doch Marc Oosterhoff geht das ewige Warnen, Verbieten und Absichern aller möglichen Risiken auf den Wecker, und er wehrt sich gegen die Restriktionen unseres Sicherheitsfimmels. In seinem Solo zwischen Tanz, Zirkus und Performance tut dieser Mann einige Dinge, die dem Publikum einigermaßen unter die Haut gehen dürften. Aber – sehen Sie selbst ...

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 5. August 2021 | 21:00 - 22:00  | Lenio Kaklea – Ballad | MuTh | 

    Wie wird man überhaupt Tänzerin? Welche Geheimnisse liegen in den Werken, die eine junge Tanzschülerin lernt, zum Beispiel in Athen, wo Lenio Kaklea mit zehn Jahren zu tanzen begonnen hat? Und wie wurde sie von dem Umfeld beeinflusst, in dem sie aufgewachsen ist? Solche Fragen beantwortet die griechische Choreografin in diesem Solostück, einer Mischung aus Geschichten, Tanz und Musik. Sie führt ihre Erinnerungen daran vor, was sie geprägt hat: zum Beispiel einen Auszug aus Martha Grahams Acts of Light aus dem Jahr 1981 oder von François Malkovskys Petit Berger (1925), aber auch jüngste eigene Arbeiten. Dabei geht es Lenio Kaklea nicht darum, ihr Publikum in Tanzgeschichte zu unterrichten, sondern um den Beweis dafür, dass unsere Gesten emanzipatorisches Potenzial enthalten. Und sie will zeigen, dass Tänze der Moderne auch Vorstellungen von einer besseren Welt darstellen. „Ich bin eine virtuose Tänzerin geworden“, erzählt Kaklea. Aber das war erst der Anfang einer Biografie, die diese Künstlerin hervorgebracht hat, deren Überzeugung es ist, dass Kunst sich einmischen muss, jetzt und immer wieder.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 5. August 2021 | 21:00 - 22:45  | Ultima Vez / Wim Vandekeybus – TRACES | Volkstheater | 

    Wilder Tanz, energiegeladene Körper, brachiale Szenen und atemberaubende Sinnlichkeit kennzeichnen die Werke von Wim Vandekeybus, der zu den einflussreichsten Choreografen der Gegenwart zählt. Immer wieder hat er sich mit dem Animalischen im Menschen auseinandergesetzt. Jetzt steuert er dieses Motiv in eine Darstellung der Verletzungen, die Kultur und Natur einander zufügen. Angeregt von einer Reise in die Wälder Rumäniens, von Tanzbären, der nomadischen Lebensweise der Roma und von Werken des tschechisch-französischen Photographen Josef Koudelka, involviert Vandekeybus sein Publikum in diese aufwühlende Bilder-Zeremonie ohne Worte. Seine zehnköpfige Tänzer*innen-Horde liefert sich einem spannungsgeladenen Konflikt zwischen Stillstand und blindem Vorwärts aus, und die „Spuren“ darin werden allein durch Bewegungen, Rhythmen, Intensitäten und Atmosphäre deutlich. Dabei geht es nicht um „realistische Bilder“, sagt Wim Vandekeybus, sondern um „Verfremdung und Abstraktion“, die das Publikum zum Denken anregt. TRACES ist kein Dokumentartheater, sondern Kunst in Reinkultur.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 5. August 2021 | 23:00 - 00:30  | Kaori Ito & Théo Touvet / Himé Company – Fire me up - Spoken and danced confidences | Odeon | 

    Soviel ist sicher: Hier eröffnet sich die Möglichkeit einer Expedition ins Reich der Liebe. „Wir versuchen, vor dem Publikum möglichst so viel von uns preiszugeben wie vor jemandem, den wir lieben.“ Die Zuschauer*innen werden in zwei Gruppen geteilt. Die eine folgt Kaori Ito, die andere Théo Touvet, dem zuletzt an der Wiener Staatsoper umjubelten Puck in Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream. Beide teilen mit ihren Zuhörer*innen ihre Erlebnisse miteinander und mit anderen Liebhaber*innen, bevor sie auf der Bühne zusammenkommen und einen Tanz performen, der sich aus einem Logbuch ihrer sexuellen Abenteuer und ihrer Leidenschaft füreinander speist. Dieses Dokument enthält alles, was zu einer flammenden Beziehung gehört: Vorgeschichten, schöne Worte, die man füreinander findet, aber auch leere Versprechungen und Auszüge aus Trennungsbriefen. Schon einmal hat Kaori Ito das ImPulsTanz-Publikum fasziniert, als sie vor fünf Jahren mit ihrem Vater im Akademietheater das Duett I dance because I don’t trust words zeigte. Jetzt geht es darum, das Erlebnis der Intimität in allen seinen Dimensionen zu teilen und damit zu vergrößern.

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Freitag, 6. August 2021 | 16:00 - 16:50  | Jurišić, Kolenc, Kutin, Lechner, Lenz – BRINA – A KINAESTHETIC MONUMENT | | 

    Brina war ihr Partisaninnen­-Name: Marta Paulin gilt als eine der ersten zeitgenössischen Tänzerinnen in Slowenien vor dem Zweiten Weltkrieg. Geboren 1911 in Ljubljana, arbeite­te die Wigman-­Schülerin erst fürs Radio, bevor sie 1940 ihren ersten Abend als Choreografin veranstaltete. 1943 schloss sie sich den Parti­san*innen an und wurde später zu einer der wichtigsten Tanzausbilder*innen Jugoslawiens. Der österreichische Künstler Peter Kutin hat nun mit Bara Kolenc, Leja Jurišić, Mathias Lenz und Patrik Lechner ein rotierendes, holo­grammähnliches Klangobjekt als kinästheti­sches Denkmal geschaffen: eine „multimediale Trance­-Performance“ zu großem Sound für die Bühne, im zweiten Teil des Abends ergänzt durch Footage und Gespräch mit den slowe­nischen Künstler*innen Bara Kolenc und Leja Jurišić.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Freitag, 6. August 2021 | 18:00 - 18:50  | Jurišić, Kolenc, Kutin, Lechner, Lenz – BRINA – A KINAESTHETIC MONUMENT | | 

    Brina war ihr Partisaninnen­-Name: Marta Paulin gilt als eine der ersten zeitgenössischen Tänzerinnen in Slowenien vor dem Zweiten Weltkrieg. Geboren 1911 in Ljubljana, arbeite­te die Wigman-­Schülerin erst fürs Radio, bevor sie 1940 ihren ersten Abend als Choreografin veranstaltete. 1943 schloss sie sich den Parti­san*innen an und wurde später zu einer der wichtigsten Tanzausbilder*innen Jugoslawiens. Der österreichische Künstler Peter Kutin hat nun mit Bara Kolenc, Leja Jurišić, Mathias Lenz und Patrik Lechner ein rotierendes, holo­grammähnliches Klangobjekt als kinästheti­sches Denkmal geschaffen: eine „multimediale Trance­-Performance“ zu großem Sound für die Bühne, im zweiten Teil des Abends ergänzt durch Footage und Gespräch mit den slowe­nischen Künstler*innen Bara Kolenc und Leja Jurišić.

     ::  Premieren

  • Freitag, 6. August 2021 | 19:30 - 20:20  | Willi Dorner – figure | WUK | 

    Als analoge und zugleich digitale Existenz ist diese Frau eine wie du und ich. Sobald sie sich als Bild präsentiert, ist sie anwesend und abwesend zugleich. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind wir mehr denn je ein­geschlossen in mediale Strukturen – ganz so wie hier die herausragende Tänzerin Esther Baio. Sie zeigt, wie soziale Medien Einsamkeit produzieren, wie sie User*innen in Bilder übertragen und zu isolierten Gespenstern machen. Als Performerin dringt Baio in die dramatischen Widersprüche zwischen ihrem Körper und Medien wie Video, Text oder Musik ein. Die Fäden bei dieser Darstellung einer Entfremdung zieht der Wiener Spezia­list für urbane Choreografie Willi Dorner.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 6. August 2021 | 20:00 - 21:45  | PLASTIC PARTY VIENNA | | 

    Beteiligte Künstler*innen: Steven Cohen (FR/ZA), Julius Deutschbauer (AT), Ivo Dimchev (BG), Jule Flierl (DE) & Irena Z. Tomažin (SI), Thomas Köck (DE/AT), Jennifer Lacey (FR/US), Roland Rauschmeier (AT/DE), Maria F. Scaroni (DE/IT), Akemi Takeya (AT/JP)

    100 Jahre Joseph Beuys! Das gilt es zu feiern, und so machen ImPulsTanz und das MQ sich auf Anregung der Künstler*in Akemi Takeya auf zu etwas wie einer Spurensuche – schnell, fragmentarisch und wagemutig. Beuys als Wurzelwerk, Beuys als eine Assemblage oder vielleicht auch: Wie sprengen wir Risse und Furchen ins Monument, aus denen Neues entsteht ... 
    Happy Birthday Mr. Beuys! ist eine Sammlung kurzer Beiträge, entstanden aus der Freiheit und Unterschiedlichkeit der künstlerischen Sprachen der geladenen Künstler*innen – Birthday Present, flüchtige Gabe, kontrover­sielle Party, eine Huldigung an die Live Art und an Präsenz. Ob Hommage, Parodie, Plagiat, Protest, Provokation ... –  alles ist willkommen.

    Das Projekt wurde initiiert von Akemi Takeya.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 6. August 2021 | 21:00 - 22:00  | Madeleine Fournier / O D E T T A – Labourer | | 

    Wie eine Frau die Realität mit roten Hand­schuhen anpackt, wie sie ihrem Stockerl ent­wachsen kann und wie aus einem Tanzstück ein Zwischenfilm blüht, der etwas vorführt, das nur selten zu sehen ist: den Tanz von Pflanzen. All das zeigt Madeleine Fournier in diesem Solo, dessen Titel „Pflügen“ (oder „Arbeiten“, oder „Gebären“) auf die Etymologie des Begriffs Kultur verweist: den Ackerbau. Das Pflügen, sagt Fournier, erinnert sie „an eine Verzweigung verschiedener, manchmal sogar widersprüchlicher Interpretationen, die sich dennoch zu wiederholen scheinen“. Und so pflügt sie mit ihrem Körper, mechanischen Trommeln, historischem Filmmaterial und surrealistischem Witz auf grandios getanzte Art die Krusten unserer urbanisierten Natur­auffassung um.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Samstag, 7. August 2021 | 21:00 - 22:50  | Frank Van Laecke, Alain Platel, Steven Prengels - NTGent & les ballets C de la B – Gardenia - 10 years later | Volkstheater | 

    Tagsüber sind sie reifere Leute in Anzügen. Aber nachts beginnt ein anderes Leben. Da wird die Tarnung abgestreift und schon blühen, Szene für Szene, extravagante Persönlichkeiten in phantastischen Roben auf. Gardenia ist ein Fest der Travestie, ein Traum der Verwandlung ganz nach dem Geschmack von Alain Platel (Le ballets C de la B), der hier zusammen mit Frank Van Laecke Regie führt. Den Anstoß dafür gab der niederländische Dokumentarfilm Yo soy así, mit dem im Jahr 2000 einem vor der Schließung stehenden Transgender-Club namens „La Bodega Bohemia“ in Barcelona ein stimmungsvolles Denkmal gesetzt wurde. 2010 versammelten Van Laecke und Platel eine Gruppe exquisiter Travestiekünstler, die bestens in die Bodega gepasst hätten, rund um die Kabarettistin und Performerin Vanessa Van Durme und brachten mit Gardenia eine Sternstunde des Theaters zur Uraufführung. Jetzt ist dieses Kleinod in der Uraufführung der Reprise bei ImPulsTanz in beinahe vollständiger Originalbesetzung wiederzusehen: Noch einmal zeigen sich diese Heldinnen der queeren Kultur mit all ihrem Charme, zwischen Tomás Méndes’ Cucurrucucú Paloma und Ravels Bolero.

    Diese Aufführung von Gardenia – 10 years later ist dem Gedenken an Ismael Ivo gewidmet.

    Uraufführung der Neubearbeitung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Sonntag, 8. August 2021 | 15:30 - 16:20  | Jurišić, Kolenc, Kutin, Lechner, Lenz – BRINA – A KINAESTHETIC MONUMENT | | 

    Brina war ihr Partisaninnen­-Name: Marta Paulin gilt als eine der ersten zeitgenössischen Tänzerinnen in Slowenien vor dem Zweiten Weltkrieg. Geboren 1911 in Ljubljana, arbeite­te die Wigman-­Schülerin erst fürs Radio, bevor sie 1940 ihren ersten Abend als Choreografin veranstaltete. 1943 schloss sie sich den Parti­san*innen an und wurde später zu einer der wichtigsten Tanzausbilder*innen Jugoslawiens. Der österreichische Künstler Peter Kutin hat nun mit Bara Kolenc, Leja Jurišić, Mathias Lenz und Patrik Lechner ein rotierendes, holo­grammähnliches Klangobjekt als kinästheti­sches Denkmal geschaffen: eine „multimediale Trance­-Performance“ zu großem Sound für die Bühne, im zweiten Teil des Abends ergänzt durch Footage und Gespräch mit den slowe­nischen Künstler*innen Bara Kolenc und Leja Jurišić.

     ::  Premieren

  • Sonntag, 8. August 2021 | 17:30 - 18:20  | Jurišić, Kolenc, Kutin, Lechner, Lenz – BRINA – A KINAESTHETIC MONUMENT | | 

    Brina war ihr Partisaninnen­-Name: Marta Paulin gilt als eine der ersten zeitgenössischen Tänzerinnen in Slowenien vor dem Zweiten Weltkrieg. Geboren 1911 in Ljubljana, arbeite­te die Wigman-­Schülerin erst fürs Radio, bevor sie 1940 ihren ersten Abend als Choreografin veranstaltete. 1943 schloss sie sich den Parti­san*innen an und wurde später zu einer der wichtigsten Tanzausbilder*innen Jugoslawiens. Der österreichische Künstler Peter Kutin hat nun mit Bara Kolenc, Leja Jurišić, Mathias Lenz und Patrik Lechner ein rotierendes, holo­grammähnliches Klangobjekt als kinästheti­sches Denkmal geschaffen: eine „multimediale Trance­-Performance“ zu großem Sound für die Bühne, im zweiten Teil des Abends ergänzt durch Footage und Gespräch mit den slowe­nischen Künstler*innen Bara Kolenc und Leja Jurišić.

     ::  Premieren

  • Sonntag, 8. August 2021 | 19:00 - 19:55  | Emmilou Rößling – FLUFF | | 

    „FLUFF entstand irgendwann aus seinem Titel heraus. fluff als etwas Weiches wie die Federn eines Vogels oder vielleicht Fussel in einer Ecke und fluff auch als etwas Triviales, Oberflächliches oder zum Scheitern Verur­teiltes.“ So beschreibt die Berliner Tänzerin und Choreografin Emmilou Rößling den Ansatzpunkt zu ihrer durchaus intimen Per­formance, die – wie in einem sich ständig neugestaltenden Skulpturenpark – permanent Formen entstehen und wieder verschwinden lässt. Dabei moduliert sie auch die Zeit, und am Ende fragt man sich fasziniert, wie diese im intensiven Fluss der flüchtigen Bewegun­gen überhaupt vergangen ist.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Sonntag, 8. August 2021 | 19:00 - 20:00  | Saskia Hölbling / DANS.KIAS – Through Touches | WUK | 

    Immer noch gelten die pandemiebedingten Abstandsgebote. Nach eineinhalb Jahren hat diese Distanznahme etwas bewirkt in der Gesellschaft. Was genau das ist, muss noch erforscht werden. Die Wiener Choreografin Saskia Hölbling wagt schon einmal einen ersten Schritt in diese Richtung und probiert Annäherungen an die ihrer Selbstverständlich­keit entledigten körperlichen Berührungen aus. In einem fragilen Tanz auf einer weißen Fläche schaffen drei Tänzer*innen ihren Intimraum für Experimente über Berührun­gen und für Körper auf der Suche nach den Geheimnissen der jeweils anderen. Lassen sich dabei neue Verbindungen zwischen den Isolierten unserer Gegenwart finden?


    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Sonntag, 8. August 2021 | 21:00 - 22:15  | PRICE – Melodies are so far my best friend | | 

    Ausufernde Kleider, üppige Falten werfende Stoffe, schmelzende Stimme, laszive Blicke. Das ist PRICE, die hybride Kunstfigur des Künstlers Mathias Ringgenberg, der auch hier wieder zwischen heteronormativen Strukturen und seinen eigenen prekären Identitäten navigiert. Seine Performance zum Sound von Cecile Believe und zum Klavier von Sebastian Hirsig testet radikale Immersion ebenso wie eine gnadenlose Demaskierung von Theaterkonventionen aus. Hier wird vieles improvisiert und nichts ist perfekt. Nicht einmal die Kostüme, denn auch das Scheitern ist ein geschätztes Stilmittel bei PRICES künstlerischen Strategien. Dabei bleibt vieles in gefährlicher Schwebe, denn Körper, Auftritt und Sprache werden perma­nent angezweifelt.e

     ::  Premieren

  • Sonntag, 8. August 2021 | 21:00 - 22:00  | Platform-K / Vandevelde / Thuriot – The Goldberg Variations | Odeon | 

    Steve Paxton ist zurück! Nicht er persönlich, aber seine berühmte Improvisation zu Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen aus den 1980er Jahren. Diese Kostbarkeit aus der Tanzgeschichte der Postmoderne wird von einem ungewöhnlichen Trio getanzt: dem für dieses Stück verantwortlichen Choreografen Michiel Vandevelde selbst, der technisch überragenden Audrey Merilus – und von Oskar Stalpaert, einem spektakulären Tänzer mit Down-Syndrom, denn für The Goldberg Variations kooperiert Vandevelde mit der belgischen Platform-K für Tänzer*innen mit Behinderungen. Das Trio bringt unterschiedliche Welten zusammen: Nicht nur als inklusive Arbeit, sondern auch als Konfrontation der Postmoderne à la Judson Dance Theater, das Steve Paxton Anfang der 1960er Jahre mitgegründet hat, mit der popkulturellen Welt von heute: Im Hintergrund flimmern Proteste gegen den Vietnamkrieg von damals und heutige Manifestationen für den Klimaschutz. Und das alles zur Livemusik des großartigen Philippe Thuriot, dem der Geniestreich gelungen ist, Bachs Klavierstück auf das Akkordeon zu übertragen.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

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