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26. Juli 2021 - 01. August 2021
26. Juli 2021 - 01. August 2021
  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Montag, 26. Juli 2021 | 19:00 - 19:30  | Life Long Burning: Creative Crossroads Artists, Cycle 1 – On the Road to Nowhere … | | 

    By and with the artists and artist collectives Beatrix Simkó (HU), Divert / Inclusive Movement Research Collective (HR), Laura Kirshenbaum (FR/IL), Ofelia Jarl Ortega (SE), Snježana Premuš (SI), Sonja Jokiniemi (FI), STEAM ROOM (BG/SE/ES), WILHELM GROENER (DE)

    Zwei Jahre lang, 2018 und 2019, waren Choreograf*innen und Tänzer*innen im Rahmen des Creative Europe Projekts Life Long Burning eingeladen, mit den Partner­organisationen des Netzwerks Ressourcen, Arbeitsprozesse und künstlerische Praktiken zu teilen und neue Stücke zu entwickeln. Nun kommen sie im Leopold Museum zu­sammen, um ihre Erfahrungen und Ergeb­nisse miteinander und mit dem Publikum zu teilen. So entsteht ein aufregender, hy­brider künstlerischer Ort zwischen Archiv, Installation und Ausstellung – und natürlich werden auch der Tanz und Live Art darin nicht fehlen!

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Montag, 26. Juli 2021 | 21:00 - 22:10  | Meg Stuart / Damaged Goods – VIOLET | Volkstheater | 

    In den Dynamiken der täglichen Lebenswirklichkeit können sich heftige Wirbel bilden. Wer den eigenen „Ereignishorizont“ erreicht, könnte in etwas Unkontrollierbares hineingezogen werden. Ganz so wie die fünf Performer*innen in VIOLET. Diese werden getrieben von den aus erst harmlosem Wellenrauschen erwachsenden, sich ständig steigernden Klängen des Livemusikers Brendan Dougherty, und entwickeln aus anfangs minimalen Bewegungen der Schultern, Arme, Köpfe und Oberkörper eine monströs anmutende Energie. So aufgeladen, driften sie einer Ekstase entgegen, die von ihren Körpern Besitz ergreift. VIOLET ist eine für Meg Stuart unypisch abstrakte Arbeit. Sie stellt, so erklärt die Choreografin, „fünf individuelle Reisen“ dar, „die simultan ablaufen“. Als eine Inspiration für VIOLET nennt sie Francis Alÿs’ Kurzfilm Tornado, für den ein Kameramann in einen Wirbelsturm läuft. Ein dramatischer Moment, der für Stuart ein Zeichen für eine Veränderung darstellt, die auch den Figuren im Stück bevorsteht.

    Mit dieser Vorstellung feiern wir das zehnjährige Jubiläum von VIOLET, einem wahren Klassiker von Damaged Goods, der seit 2011 fortlaufend auf Tour ist.

    Dauer: 70 Minuten

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Dienstag, 27. Juli 2021 | 19:00 - 19:35  | Maria Tembe & Panaibra Gabriel Canda – Solo for Maria | Odeon | 

    „Southern trees bear a strange fruit“, singt Billie Holiday mit ihrer so starken wie sensiblen Stimme. „Blood on the leaves and blood at the root / Black bodies swingin' in the Southern breeze / Strange fruit hangin' from the poplar trees.“ Maria Tembe in einem weißen Tutu. Unter diesem Tutu allerdings fehlen die Beine. Und so ist sie eine absolut außergewöhnliche Tänzerin. Wie Panaibra Gabriel Canda, der dieses Solo für sie erarbeitet hat, stammt Tembe aus Maputo, Hauptstadt des südostafrikanischen Mozambique. Zu Beginn ihres Stücks tanzt sie zehn Minuten lang in Stille und zeigt ihren Körper. Schon nach dieser kurzen Zeit wird der Blick ihres Publikums nie mehr derselbe sein. Erst nach erfolgter Korrektur des Schauens setzt Holidays kanonischer Song ein. Maria Tembe lebt ein schwieriges Leben, in dem sie gelernt hat, Grenzen zu überschreiten und das unmöglich Scheinende wirklich werden zu lassen. Trotz ihrer amputierten Beine ist sie eine erfolgreiche Tänzerin geworden. Und wir verstehen, warum.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 27. Juli 2021 | 19:00 - 20:00  | Neopost Foofwa - Foofwa d’Imobilité – Dancewalk – Retroperspectives | | 

    Der Tanz mit seinen zahllosen Möglichkeiten hat es in sich, dass er auch wandern kann. Wenn es sein soll, dann auch hundert Kilo­meter in drei Tagen, wie im Mai 2015, als Foofwa d’Imobilité einen solchen Marathon­-Tanz initiierte. Mit dabei war die Tänzerin Alizée Sourbé, die in dieser tänzerisch­ filmischen Rückschau viele der Tanzwande­rungen, die seither in elf Ländern stattgefun­den haben, Revue passieren lässt – von Italien und Bosnien­-Herzegowina über Russland und den Iran bis nach Mali und Südafrika: Verwunderung, Spaß und allgemeines Auf­sehen überall bei dieser etwas anderen Form von Tanz, die sozusagen eine soziale Inter­vention im öffentlichen Raum darstellt.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 27. Juli 2021 | 21:00 - 22:00  | ZOO / Thomas Hauert – How to proceed | Akademietheater | 

    Sie kommt wieder, die Freude an der Vielfalt, Ambivalenz und Reichhaltigkeit des Lebens und der Welt, die das Leben ermöglicht. Der belgische Choreograf Thomas Hauert nimmt das 20-jährige Jubiläum seiner Company ZOO zum Anlass für eine Hommage an die Komplexität. Vereinfachung, Standardisierung und Homogenisierung waren bestimmend für eine Vergangenheit, in der Flüsse und Bauten, Ökonomien und Gesellschaften „begradigt“ wurden. Damals glaubten einige Wenige, ihre eingebildeten „Utopien“ über alle stülpen zu müssen. How to proceed enthält den Vorschlag, mit dem Basteln an „idealen“ Welten aufzuhören und besser das Gute in der Vielschichtigkeit zu erkennen. Dafür stürzen acht Tänzer*innen ihre Körper in Verwicklungen, innere Konflikte und äußere Debatten, denn klarerweise ist das Komplizierte kein Elysium. So geraten zwar Stoffe, Gefühle, Bewegungen und Worte durcheinander, aber genau aus diesem Kaleidoskop der starken oder fragilen Bilder, bestechenden Tänze und der zarten oder wilden Töne entsteht der Zauber des Unregulierten, diese Hoffnung für unsere Zukunft.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 27. Juli 2021 | 23:00 - 23:50  | Lau Lukkarila – NYXXX | | 

    Was bedeutet es, in einer Welt der Post­-XXX, Ingenieur*in des eigenen Begehrens zu wer­den? Hat Erotik noch eine Chance? Und was ist aus der guten alten Katharsis geworden? Lau Lukkarila erforscht das Erotische mittels gelebter Erfahrungen und eines emotionalen Körpers. Inspiriert von der Figur der Nyx, der wilden griechischen Göttin der Nacht, und begleitet von sentimentaler Dunkelheit, stüt­zenden Underpants, durchaus unbehaglichen Erregungen, großartigen Negligés sowie einer E­-Gitarre in postromantischer Abenddämme­rung, verführt uns NYXXX zu einem Lap(dog) dance für die lange Nacht der Gegenwart.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Mittwoch, 28. Juli 2021 | 19:00 - 20:00  | Jérôme Bel – Isadora Duncan | MuTh | 

    Eine Frau, die ihrer Zeit vorausgetanzt ist, eine Feministin, die Ende des 19. Jahrhunderts den damals zwingenden Konventionen von Korsett und Spitzenschuh den Laufpass gab, eine Tänzerin von, wie es heißt, „apollinischer Schönheit“. Das war Isadora Duncan (1877–1927), die der Welt den modernen Tanz mit überwältigendem Erfolg vorgestellt hat. Was passiert, wenn einer, dem es ein Jahrhundert nach Duncans Revolution gelungen ist, den Tanz noch einmal umzukrempeln, sich den Konventionen von heute entgegenstellt, um an die Vorreiterin von einst zu erinnern? Das verspricht eine etwas andere Perspektivierung. Hat der französische Choreograf Jérôme Bel doch bisher immer wieder mit Überraschungen aufgewartet, und wurde ihm doch wie zuvor auch Duncan vorgeworfen, eine Art „Nicht-Tanz“ zu produzieren. Hier portraitiert er mit seinem von feinem Witz geschärften Blick eine visionäre Tanzschaffende und romantische Figur, die so leidenschaftlich wie überzeugend für die Freiheit, Spontaneität und Natürlichkeit des Ausdrucks gekämpft hat.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 28. Juli 2021 | 21:00 - 22:15  | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder. 

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 19:00 - 21:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 22:15  | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder. 

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 21:50  | Lau Lukkarila – NYXXX | | 

    Was bedeutet es, in einer Welt der Post­-XXX, Ingenieur*in des eigenen Begehrens zu wer­den? Hat Erotik noch eine Chance? Und was ist aus der guten alten Katharsis geworden? Lau Lukkarila erforscht das Erotische mittels gelebter Erfahrungen und eines emotionalen Körpers. Inspiriert von der Figur der Nyx, der wilden griechischen Göttin der Nacht, und begleitet von sentimentaler Dunkelheit, stüt­zenden Underpants, durchaus unbehaglichen Erregungen, großartigen Negligés sowie einer E­-Gitarre in postromantischer Abenddämme­rung, verführt uns NYXXX zu einem Lap(dog) dance für die lange Nacht der Gegenwart.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 22:00  | Louise Lecavalier – Stations | Akademietheater | 

    „Ich bin allein auf der Bühne – in ein Labyrinth gestürzt mit meinem Irrsinn.“ So beschreibt die kanadische Tanzikone Louise Lecavalier den Zustand, dem sie sich für ihr neues Solowerk Stations ausliefert. Darin manövriert sie durch vier Körperzustände: einen fließenden, einen kontrollierten, einen meditativen und einen obsessiven: „Ich weiß nicht mehr, ob diese Stationen wirklich für sich stehen oder ob sie einfach Markierungen sind, die die Höhen und Tiefen meines Lebens nachzeichnen.“ Louise Lecavalier, Weltstar im zeitgenössischen Tanz der Eighties und Nineties, das virtuose Wunder der Company La La La Human Steps (in Stücken wie Human Sex, New Demons, Salt) und Tanzpartnerin von David Bowie, lebt ein im wahrsten Sinn des Wortes bewegtes Leben. Nach ihrer Trennung von La La La Human Steps 1999 gelang es ihr, eine zweite Karriere vor allem als Solistin zu starten. Seither experimentiert sie mit brillanter Technik an Grenzüberschreitungen. Auf der Suche nach einem „Mehr-als-Menschlichen im Menschen“ treibt sie das Objekt ihrer Untersuchungen ans Limit: ihren eigenen Körper.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 21:30  | ZOO / Thomas Hauert – (sweet) (bitter) | Odeon | 

    Was könnte schöner und schmerzhafter sein als unerfüllte, unmögliche Liebe. Das ist der große, zeitlose Gedanke in Claudio Monteverdis Opus Si dolce è’l tormento, an dessen Ende der Dichter Carlo Milanuzzi von der Reue singen lässt: von einer Gewissensqual, die jemand Zurückweisenden irgendwann einholen könnte. Der Verschmähte malt sich aus, dass diese „eines Tages nach mir seufzt.“ Die Figur des unerwidert Liebenden tanzt hier in Gestalt des Choreografen Thomas Hauert, der von süßer und zugleich bitterer Qual getrieben durch die blinkenden Irrlichter vergeblicher Hoffnungen reist. Monteverdis barocke Musik wird eingefasst von Salvatore Sciarrinos zwölf modernen Madrigalen (in denen es übrigens nicht um die Liebe geht, sondern um die Natur). Sehnsucht ist das Zauberwort, das sich durch dieses Solo zieht, in dem das Nichterreichen von Idealen als eine Triebkraft des Lebens getanzt wird. In Hauerts Tanz zeigt sich die Sehnsucht als Bewegungskomposition in ihrer ganzen weitgespannten Reichhaltigkeit und in allen Farben eines beinahe lustvollen Schmerzes.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 22:00 - 22:30  | Cristina Caprioli / ccap – Scary solo | Odeon | 

    Der Körper, die Bilder. Schleifspuren, hinterlassen von den Bewegungen des Lebens, der Sound von Gefühlen, deren Echos dieser Tänzerin folgen. Das kann schon auch gruselig sein. Und dann das Nachdenken über eigene Entscheidungen: Was wann wie tun? Sesshaft werden, weiterreisen oder abwarten, ob sich etwas Entscheidendes ergibt? Cristina Caprioli, eine Protagonistin der zeitgenössischen Tanzszene in Schweden, hat ihren Weg von Italien in den Norden gemacht. Zwischendurch in den Eighties blieb sie eine Zeitlang in Österreich hängen und gehörte – 1984! – zu den ersten Workshop-Leiter*innen bei ImPulsTanz. Mit diesem Solo kommt sie jetzt als reife Künstlerin zurück und auf die Bühne. Darin tanzt sie eine Reise durch das Niemandsland zwischen Dingen, die ohnehin kommen könnten und solchen, die sie sich vorstellen kann. Ein Solo für rastlose Optimist*innen wie Caprioli, die tanzt, wo auch immer sie landet: mit allem, was zu fürchten ist und ohne etwas zu verlieren zu haben. Das hat etwas von einer Horrorgeschichte, verrät die Tänzerin, „harmlos und ziemlich herzergreifend“.

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Freitag, 30. Juli 2021 | 20:00 - 21:50  | Klangforum Wien – Stanislaw Lem 2021 Concert 100 Years Science of Fiction | Odeon | 

    Wie ein großer Scheinwerfer beleuchtet Lems Werk unsere Zeit – sein 100. Geburtstags­jubiläum könnte nicht kongenialer in die aktuelle Gegenwart fallen. Angeregt von Lems großteils in Wien geschriebenem Spätwerk Fiasko bringt das Klangforum Wien die stärksten zeitgenös­sischen Stimmen Polens in einem exklusiven Konzert, u.a. mit Kompositionen von Cezary Duchnowski, Mikołaj Laskowski und Żaneta Rydzewska zur Uraufführung. Da­rüber hinaus präsentiert das Ensemble neue Kompositionen, die im Geiste einer „Science of Fiction“ entstanden sind und Klänge mei­nen, die den Lem ́schen Pioniergeist atmen.

    Kompositionen:
    Mikołaj Laskowski Fiasko (Uraufführung)
    Aleksander Nowak lo firgai - The Mask/Maska (Uraufführung)
    Żaneta Rydzewska to my stars (Uraufführung)
    Cezary Duchnowski WELOVELIVE
    Alessandro Baticci & Rafał Zalech (Nimikry) Bird of Paradise (Uraufführung)

    Dirigent: Johannes Kalitzke
    Sopran: Agata Zubel

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Freitag, 30. Juli 2021 | 21:00 - 22:15  | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder. 

     ::  Aufführung

  • Freitag, 30. Juli 2021 | 23:00 - 00:00  | The matter lab – showing I | WUK | 

    The matter lab – initiiert von Meg Stuart im Gespräch mit Moriah Evans, Mieko Suzuki, Varinia Canto Vila und Edna Jaime – ist ein kollektives Experiment über Formen von „spea­king out“ und „holding ground“. Künstler*in­nen und Gäste widmen sich dem Zuhören und dem Bedürfnis zu sprechen und erforschen eine Art „unterirdisches“ Sprechen, das bereit ist, aufzutauchen, sich zu zeigen. Wie kann man sich durch und mit dem Körper artiku­lieren? Wie kann man schimpfen und rasen? Was können wir aus Positionen der Verzweif­lung, der Heilung und des Widerstands her­ auslesen? Pflege ist eine Verpflichtung. Sich verpflichten, zuzuhören – immer und immer wieder – fühlen, was wir sagen bewegen, was festgehalten wird, verschieben, aussitzen, zur Seite zu gehen, fühlen – und immer wieder zum Kern der Sache zurückzukehren.

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 14:00 - 15:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 17:00 - 17:55  | Anna Huber – unsichtbarst² | | 

    Eine hypersensible Figur bewegt sich mit überwältigender Präzision durch den Zeit­strom ihres Auftritts. Ihr Charisma impft etwas Unberechenbares in strenge Ästhetik und formale Perfektion. Als Anna Huber diesen Tanz 1998 erstmals zeigte, löste sie Staunen und Begeisterung aus. Nach mehr als 20 Jahren hat sie ihr Stück nun neu er­arbeitet: Wie eine lebende Skulptur exponiert sich ihr Körper, von allen Seiten sichtbar, auf einem Spiegel­-Quadrat. Was bleibt unsicht­bar(st) hinter solchem Ausgestelltsein, und welche Klischees prägen sich einem öffent­lichen Körper ein – gerade heute, wenn das Analoge und das Virtuelle ineinander ver­schwimmen?

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 19:00 - 19:45  | Eva-Maria Schaller – Recalling Her Dance | MuTh | 

    Das Tanzsolo Die Unbekannte aus der Seine ist 1941/42 während der Diktatur der Nationalsozialisten entstanden. Seit Juni 1940 war auch Paris besetzt. „Das Irren am Ufer – das Locken des Wassers – die Angst (eine Angst vor dem Weiterleben, größer als vor dem Tod)“, schrieb die österreichische Tänzerin, Choreografin und Widerständlerin Hanna Berger ins Libretto ihres Tanzstücks zur Musik von Claude Debussy. Die in Meidling geborene Kommunistin, in den 1930er Jahren u. a. Mitglied des Tournee-Ensembles von Mary Wigman, wurde 1942 in Deutschland als Mitglied der Schulze-Boysen-Gruppe verhaftet, entkam der Lagerzwangsarbeit, pendelte nach dem Krieg bis zu ihrem frühen Tod 1962 zwischen Wien, Paris, Italien, der DDR und weiteren sozialistischen Ländern, ohne eine feste Heimat. Ihr Hauptwohnsitz blieb Wien. Die Unbekannte aus der Seine ist jetzt als Teil von Eva Schallers Abend Recalling Her Dance: a choreographic encounter with Hanna Berger wieder zu sehen. Mit drei Arbeiten, die von der Wiener Tänzerin in eine spezielle Choreografie und Dramaturgie verwoben wurden, entsteht hier auf Basis von Bergers Biografie ein eigenes Kunstwerk. Darin sind auch Annäherungen an zwei weitere Solos der mutigen modernen Tänzerin zu sehen: Krieger von 1937 und Aufruf aus dem Jahr 1944.

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 19:00 - 21:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 22:15  | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 21:35  | Idio Chichava, Converge+ – Sentido Unico | | 

    Kompliziert war es immer schon, aber heute werden die Herausforderungen, die das menschliche Zusammensein im globalen Maßstab an uns alle stellt, in immer mehr Details sichtbar. In diesen Reichtum an Kon­flikten zwischen Ausbeutung, Religiosität, Identität und Marginalisierung tauchen der aus Mozambique stammende Choreograf Idio Chichava und die Tänzer*innen Mai­-Júli Machado Nhapulo und Vasco Antônio Sitoe ein. Die beiden Charaktere erzählen ihre Geschichten mit Humor und formen dieses sinnliche Stück so als Verkettung von tänz­erischen und alltäglichen Bewegungen und als szenischen Fluss, der die Härten seines Inhalts in eine für alle emotional fassbare soziale Landschaft schwemmt.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 22:00  | Louise Lecavalier – Stations | Akademietheater | 

    „Ich bin allein auf der Bühne – in ein Labyrinth gestürzt mit meinem Irrsinn.“ So beschreibt die kanadische Tanzikone Louise Lecavalier den Zustand, dem sie sich für ihr neues Solowerk Stations ausliefert. Darin manövriert sie durch vier Körperzustände: einen fließenden, einen kontrollierten, einen meditativen und einen obsessiven: „Ich weiß nicht mehr, ob diese Stationen wirklich für sich stehen oder ob sie einfach Markierungen sind, die die Höhen und Tiefen meines Lebens nachzeichnen.“ Louise Lecavalier, Weltstar im zeitgenössischen Tanz der Eighties und Nineties, das virtuose Wunder der Company La La La Human Steps (in Stücken wie Human Sex, New Demons, Salt) und Tanzpartnerin von David Bowie, lebt ein im wahrsten Sinn des Wortes bewegtes Leben. Nach ihrer Trennung von La La La Human Steps 1999 gelang es ihr, eine zweite Karriere vor allem als Solistin zu starten. Seither experimentiert sie mit brillanter Technik an Grenzüberschreitungen. Auf der Suche nach einem „Mehr-als-Menschlichen im Menschen“ treibt sie das Objekt ihrer Untersuchungen ans Limit: ihren eigenen Körper.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 21:37  | Raja Feather Kelly – Hysteria (Ugly Part 2) | | 

    Afro­amerikanische Subjektivität wird aus der Popkultur verdrängt. Darüber informiert dieser zweite Teil von Raja Feather Kellys UGLY­-Trilogie, in dem der New Yorker Perfor­mer fortsetzt, wo Teil 1, UGLY (Black Queer Zoo), aufhört. Hier versucht Kelly, die Ver­drängung rückgängig zu machen und positio­niert sich neu als ein Alien, ein glamouröses außerirdisches Wesen. Das Fremdsein hindert es nicht, die Produkte der Popkultur exzessiv zu genießen und dabei etwas anzuzetteln: Hier lässt Kelly nämlich die Fiktion ins Fakti­sche stürzen und betreibt einen Exorzismus an der darauffolgenden Verwirrung, dem inneren Aufruhr und dem ganzen sonstigen Wahnsinn.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 23:00 - 00:00  | Ivo Dimchev – Halal | Odeon | 

    Ivo Dimchev ist zurück. Und zwar, nach seinen schon legendären Konzerten wie dem Selfie Concert, in dem Körperkontakt vor Begeisterung nicht zu vermeiden war, nun mit einem neuen Konzerformat: Halal – ein arabisches Wort, das im Englischen mit „per­ missible“ (erlaubt) übersetzt wird. Während der Zeit der pandemischen Restriktionen schuf der berühmte internationale bulgarische Choreograf, Performer, Autor, Musiker und bildende Künstler Ivo Dimchev eine Reihe von subversiven Liedersammlungen, „wahr­ scheinlich als kompensatorische Reaktion auf das frustrierte globale Geschehen“, die wir hier erstmals genießen können.

    Solo-Konzert

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 23:00 - 00:00  | The matter lab – showing II | WUK | 

    The matter lab – initiiert von Meg Stuart im Gespräch mit Moriah Evans, Mieko Suzuki, Varinia Canto Vila und Edna Jaime – ist ein kollektives Experiment über Formen von „spea­king out“ und „holding ground“. Künstler*in­nen und Gäste widmen sich dem Zuhören und dem Bedürfnis zu sprechen und erforschen eine Art „unterirdisches“ Sprechen, das bereit ist, aufzutauchen, sich zu zeigen. Wie kann man sich durch und mit dem Körper artiku­lieren? Wie kann man schimpfen und rasen? Was können wir aus Positionen der Verzweif­lung, der Heilung und des Widerstands her­ auslesen? Pflege ist eine Verpflichtung. Sich verpflichten, zuzuhören – immer und immer wieder – fühlen, was wir sagen bewegen, was festgehalten wird, verschieben, aussitzen, zur Seite zu gehen, fühlen – und immer wieder zum Kern der Sache zurückzukehren.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Sonntag, 1. August 2021 | 20:00 - 22:00  | In Memoriam Ismael Ivo | Volkstheater | 

    Mit Beiträgen von Germaine Acogny (SN), Jose Agudo (UK/ES), Ivo Dimchev (BG), Chris Haring & Liquid Loft (AT), Raja Feather Kelly (US), Klangforum Wien (AT), Koffi Kôkô (FR/BJ), Louise Lecavalier (CA), Susanne Linke (DE), Dada Masilo (ZA), Breanna O’Mara (AT/US) & Pina Bausch Foundation (DE), Akemi Takeya (AT/JP) & Didi Kern (AT), Doris Uhlich (AT) und Wim Vandekeybus & Ultima Vez (BE).

    Über diese Art des Gedenkens an sein Leben, an seinen Tanz und an die wunderbare Zeit, die Ismael Ivo seinem Publikum gegeben hat, hätte er sich wohl am meisten gefreut: wenn einige der unzähligen Künstler*innen, die er geschätzt und in dem von ihm mitgegründeten ImPulsTanz-Festival präsentiert und gefördert hat, auf der Bühne zusammenkommen und in seinem Namen die Kunst feiern, die ihm so viel bedeutete. Genau das wird an diesem Abend geschehen. In Wien, wo viele seiner Fans ihn seit fast vierzig Jahren als Zuschauer*innen, als künstlerische Partner*innen oder als Besucher*innen seines Unterrichts verehren. Ismael Ivo hat den Tanz mit seinem Wissen, seinem Talent und seinem Charisma zu dem mitverholfen, was er heute ist: eine Kunst, die aus der Gegenwartskultur nicht mehr wegzudenken ist. Auf der Volkstheater-Bühne werden Größen dieser Kunst wie unter anderen Germaine Acogny, Jose Agudo, Ivo Dimchev, Raja Feather Kelly, das Klangforum Wien, Koffi Kôkô, Louise Lecavalier, Susanne Linke, Dada Masilo, Breanna O’Mara & Pina Bausch Foundation, Akemi Takeya & Didi Kern, Doris Uhlich und Wim Vandekeybus & Ultima Vez ihn gebührend hochleben lassen.

     

    Eintritt frei / Kartenreservierung erforderlich

     ::  Aufführung

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