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26. April 2021 - 02. Mai 2021
26. April 2021 - 02. Mai 2021
  • Samstag, 1. Mai 2021 | 19:00  | Salzburger Ballettensemble / Anna Karenina | Salzburger Landestheater | 

    Anna Karenina
    Reginaldo Oliveira

    Nach dem Roman von Lew Tolstoi
    Uraufführung 01.05.2021 / Landestheater

     „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz beginnt Tolstois Roman „Anna Karenina“. Das Unglück kommt über Anna Karenina in Person des Grafen Wronski, der zunächst das Glück für sie zu verkörpern scheint. Anna Karenina lebt in einer nicht sehr liebe­vollen Ehe, die ihr aber finanzielle Sicherheit und gesellschaftliche Anerkennung bietet. Als sie sich Hals über Kopf in eine Liebschaft mit Wronski stürzt, stellt ihr Mann sie vor die Wahl, ent­weder diese Beziehung zu beenden oder zu gehen und das eigene Kind nie wieder­zu­sehen. Anna Karenina flieht mit Wronski, aber während er immer noch gesellschaftlich akzeptiert ist, wird Anna Karenina zunehmend ausgegrenzt. Ihre einstmals alle Grenzen sprengende Liebe hält diesem Druck nicht stand. Die vereinsamte Anna steigert sich mehr und mehr in Eifersuchtsphantasien und sieht am Ende den einzigen Ausweg nur noch im selbst gewählten Tod.

    Eingebettet in eine große Liebesgeschichte schuf Tolstoi in „Anna Karenina“ ein un­er­bittliches Porträt der russischen Gesellschaft, in dem er wie nebenbei die großen sozialen Fragen seines Landes und die aufkeimenden Reformbestrebungen aufzeigte. Inspiriert von Tolstois Roman begibt sich Ballettdirektor Reginaldo Oliveira in seinem neuen abend­füllenden Handlungsballett auf eine Reise ins Herz Russlands mit all seinen politischen Wirrungen und zu einer der wichtigsten Frauen der Weltliteratur.

    Der russische Schriftsteller Lew Tolstoi (1828–1910) wurde zunächst vor allem durch seine epochalen Romane „Krieg und Frieden“ und  „Anna Karenina“ berühmt, bevor er mit seinen utopischen Zielen eines Lebens in gemeinsamer gleichberechtigter Arbeit, Besitz- und Bedürfnislosigkeit sowie extremer Einfachheit eine rigorose Lehre vorlebte, die sich bald als Tolstojaner-­Bewegung weit über Russland hinaus ausbreitete.

    Nach dem düsteren Eifersuchtsdrama „Othello“ und der gefeierten Interpretation der Tragödie der jungen Liebenden „Romeo und Julia“ stellt Ballett­direktor Reginaldo Oliveira nun gemeinsam mit seinem bewährten Team, dem Bühnenbildner Sebastian Hannak und der Kostümbildnerin Judith Adam, ein großes und vielschichtiges Frauenschicksal ins Zentrum seiner neuen Kreation.

    Besetzung:

    Choreographie: Reginaldo Oliveira   
    Bühne: Sebastian Hannak   
    Kostüme: Judith Adam   

    Weitere Vorstellungstermine:

    Sa. 01.05.2021
    Do. 13.05.2021
    So. 23.05.2021
    Di.  01.06.2021
    Do. 03.06.2021

    Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.salzburger-landestheater.at/de/produktionen/anna-karenina-2.html?ID_Vorstellung=3976&m=384

     ::  Aufführung

  • Samstag, 1. Mai 2021 | 19:00 - 20:10  | Über Piratinnen | Dschungel Wien | 

    10+
    Über Piratinnen
    Geschwestern der See
    Töchter der Kunst & Radical Kitsch Ensemble

    Uraufführung
    Zirzensische Theaterperformance, 70 Min.




    Heimchen am Herd? Tun, was einem gesagt wird? Nicht diese Frauen! Sie trotzen traditionellen Rollenbildern und behaupten sich erfolgreich in einer Männerdomäne: Ob Zheng Yisao (1775–1844), die in China eine Piraten-Flotte mit über 200 Schiffen befehligte und zahlreiche Verträge mit den Herrschenden aushandelte, oder Carola Rackete, die 53 Schutzsuchende aus Seenot rettete. Sie alle eint das Meer, der Widerstand und das Brechen mit Konventionen. Von ihnen und ihren Schwestern der See handelt diese Geschichte.
    Ihr Leben stellt eine persönliche Unabhängigkeitserklärung dar. Sie stellen sich gegen Vorurteile, Normen und einschränkende Lebenssituationen. Sie sind Vorbilder und vermitteln Stärke – eine Eigenschaft, die Frauen in der Vergangenheit häufig abgesprochen wurde. Und sie sind der Beweis dafür, dass der Mythos von der unterlegenen Frau nicht mehr zu halten ist: »Piratinnen, das Meer gehört uns!«



     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Samstag, 1. Mai 2021 | 19:30 - 21:30  | TRY OUT! - Finale | Dschungel Wien | 

    TRY OUT! – Finale
    Tanz, Performance & interdisziplinäre Projekte work in progress


    Bis Mitte Oktober 2020 lief ein open call für professionell tätige Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Performance, Musik und bildende Kunst unabhängig von Herkunft, Ausbildung und Erfahrung. Gesucht wurden zeitgenössische Projektideen mit einem entweder sehr körperlichen und musikalischen Ansatz oder der Auseinandersetzung mit Objekten bzw. Material für eine Altersgruppe im Spektrum zwischen 3 und 16 Jahren. Aus den Konzepteinreichungen wurden 8 Künstler*innen oder Compagnien ausgewählt, die am 30.1.2021 bei TRY OUT! ihre Projekte vorstellt haben. Aus ihnen wurden 3 ins Finale gewählt. Sie erhielten die Möglichkeit, ihre Arbeit mit dramaturgischem Coaching und Probepublikum sowie einem geringfügigen Zuschuss in den Probenräumen des Dschungel Wien weiterzuentwickeln. Beim Finale am 1.5. präsentieren sie ihre weiterentwickelten Kurzstücke einer Jury und dem Publikum.
    Im Finale:
    BLOP / Little Failures von Esa Gente / María Casares
    Only Part von Shahrzad Nazarpour
    capillus, crinis, coma von Naima Rabinowich mit Maira Horvath und Kirin España

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 2. Mai 2021 | 16:30 - 17:40  | Über Piratinnen | Dschungel Wien | 

    10+
    Über Piratinnen
    Geschwestern der See
    Töchter der Kunst & Radical Kitsch Ensemble

    Uraufführung
    Zirzensische Theaterperformance, 70 Min.




    Heimchen am Herd? Tun, was einem gesagt wird? Nicht diese Frauen! Sie trotzen traditionellen Rollenbildern und behaupten sich erfolgreich in einer Männerdomäne: Ob Zheng Yisao (1775–1844), die in China eine Piraten-Flotte mit über 200 Schiffen befehligte und zahlreiche Verträge mit den Herrschenden aushandelte, oder Carola Rackete, die 53 Schutzsuchende aus Seenot rettete. Sie alle eint das Meer, der Widerstand und das Brechen mit Konventionen. Von ihnen und ihren Schwestern der See handelt diese Geschichte.
    Ihr Leben stellt eine persönliche Unabhängigkeitserklärung dar. Sie stellen sich gegen Vorurteile, Normen und einschränkende Lebenssituationen. Sie sind Vorbilder und vermitteln Stärke – eine Eigenschaft, die Frauen in der Vergangenheit häufig abgesprochen wurde. Und sie sind der Beweis dafür, dass der Mythos von der unterlegenen Frau nicht mehr zu halten ist: »Piratinnen, das Meer gehört uns!«



     ::  Kinder- und Jugendtheater