Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Wochenansicht

23. Juli 2018 - 29. Juli 2018
23. Juli 2018 - 29. Juli 2018
  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Montag, 23. Juli 2018 | 18:30 - 19:20  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Tongue, desire for language

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Montag, 23. Juli 2018 | 19:00 - 22:00  | ImPulsTanz [8:tension]: Alex Baczynski-Jenkins – Us Swerve | | 

    Sie wollen viel mehr als nur Skaten spielen. In diesem Stück bringen drei Performer, die mit Rollerblades über drei Stunden ihre Schleifen, Kreise und Spiralen ziehen, Gedichte mit. Die Worte und Verse umrunden einander ebenso wie die beräderten Körper des Trios, nähern sich einander an, weichen aus. Manchmal wird es knapp bei Us Swerve. So soll es sein, denn swerve bedeutet auf Deutsch: aus- oder abweichen. Inlineskaten und dabei Gedichte – oder auch Teile davon – rezitieren, so etwas kommt im Tanz nicht oft vor. Aber das ist hier mit Abweichung nicht gemeint. Vielmehr erweitert Alex Baczynski-Jenkins seine choreografische Praxis um queer-politische Aspekte. Daher stammen die Dichter_innen, deren Texte dem Publikum um die Ohren wirbeln, auch aus politischen Zusammenhängen: James Langston Hughes zum Beispiel gehörte zur afroamerikanischen Künstlerbewegung Harlem Renaissance; oder Essex Hemphill, der sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen vor allem der afroamerikanischen Gay Community auseinandersetzte, und Eileen Myles, eine lesbisch-feministische Literatin aus New York.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 180 min, Kommen und Gehen jederzeit möglich

     ::  Aufführung

  • Montag, 23. Juli 2018 | 20:00 - 21:00  | ImPulsTanz: Gaigg / Lang / Ritsch / Zott – V-Trike | | 

    Wer hat hier die Kontrolle und die Macht? Die Solotänzerin auf ihrer klangerzeugenden Metallplatte oder die Choreografin, die daneben live mitmischt? Weiters im Spiel sind eine Kamera, eine Projektionswand und ein ausgeklügeltes Soundequipment. Während die Tänzerin sich bewegt, wird ihr Körper als ein von der Choreografin gelenkter Mix aus vorab und live aufgenommenen Bildern auf eine Leinwand projiziert. Auf diese Bilder reagiert die Tänzerin – oder auch nicht. In diesem Setting aus Samples und Loops wird das Verhältnis von Bild, Performance und Ton auf eine neue, überraschende Ebene gehoben.

    Dauer: 50 min

     ::  Aufführung

  • Montag, 23. Juli 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Tongue, desire for language

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Dienstag, 24. Juli 2018 | 18:30 - 19:20  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Eye, desire for seeing

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 24. Juli 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Eye, desire for seeing

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 24. Juli 2018 | 21:00 - 23:36  | ImPulsTanz: Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS | Volkstheater | 

    Dem Orpheus und der Eurydike läutet eine königliche Glocke, im Mai 1955 gab es einen besonderen Sonntagmorgen und im Herzchakra ereignet sich ein Beben. Die große kanadische Choreografin Marie Chouinard hat sich während der gesamten vierzig Jahre ihres künstlerischen Schaffens einen besonderen Sinn für das scheinbar Absurde, für das Hintergründige in der Romantik und für die Erotik des menschlichen Körpers bewahrt, der durch alle Kulturen der Welt tanzt. Das feiert Chouinard jetzt mit einem Abend aus dreißig Soli und Duetten, der den ganzen Reichtum ihres bisherigen Werks verdeutlicht. Darunter befinden sich nicht nur Rekonstruktionen, Neubearbeitungen und Ausschnitte aus größeren Stücken, sondern auch einige Werke, die bisher nur im Skizzenbuch der Künstlerin existierten. Aus diesen „historischen“ Tanzminiaturen hat die vielfach ausgezeichnete Tanzschaffende und Leiterin der Tanz-Biennale Venedig ein einzigartig komponiertes Programm zusammengestellt, das dem Publikum eine aufregende Reise durch ihre künstlerischen Landschaften erlaubt.

    Hinweis:
    Nach intensiven Gesprächen zwischen der Choreografin Marie Chouinard und dem Festivalleiter Karl Regensburger freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab sofort an allen drei Abenden der ImPulsTanz Performance – Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS Act 1 wie auch Act 2 gezeigt werden.
    Bisherige Karten behalten die volle Gültigkeit, es ist kein Kartenumtausch notwendig.
    Die Dauer der Vorstellung erhöht sich durch die Änderung auf 156 Minuten inkl. 20 Minuten Pause.
    Der Doppelabend beginnt, wie auch bisher, um 21 Uhr im Wiener Volkstheater.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 156 min, inkl. 20 Minuten Pause

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 24. Juli 2018 | 23:00 - 02:00  | ImPulsTanz: Ivo Dimchev – Avoiding deLIFEath | | 

    Nach dem sechstägigen Performance-cum-Ausstellungsmarathon 2017 in der mumok Hofstallung bringt Ivo Dimchev nun seine „Workaholic-Meditation“ zurück nach Wien. Jetzt untersucht er im 15 Minuten-Takt sieben seiner kreativen Lieblingsbeschäftigungen: unterrichten, schreiben, malen, Songs schreiben, Klavier spielen, Konzerte geben, Musikvideos drehen, Interviews geben. Ein fulminanter künstlerischer Trip, den man nun auf der Theaterbühne mitvollziehen kann, getreu Dimchevs Motto: „Ich fliege lieber in der Hölle, als mich im Himmel zu ducken.“

    Uraufführung Theaterversion
    Dauer: 180 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 18:00  | ImPulsTanz: Meg Stuart & Mark Tompkins – Serious Fun | | 

    Jetzt im Ernst: Das wird tatsächlich ein Buch. Aber bevor die Welt der Improvisation zwischen Buchdeckeln tanzt, muss sie noch einmal durchlebt, getestet und durchforscht werden – und das von Meg Stuart und Mark Tompkins, zwei Amerikaner_innen in Europa, die zu den weltweit herausragenden Expert_innen der Real Time Composition gehören. In einem sechstägigen Labor auf dem Gelände des Arsenals wollen Stuart und Tompkins zusammen mit einer achtköpfigen Forschungsgruppe noch einmal in die Tiefen ihrer bisherigen Improvisations-Investigationen tauchen und bieten dem Publikum die einmalige Chance, diese Expedition in einem Lab Showing mit- und nachzuvollziehen. Was 2016 mit einem „Land“-Labor im französischen Ort Arbecey begonnen hat, findet in Wien zu seinem urbanen Höhepunkt. Mit dabei sind u.a. Maria F. Sciaroni, die im Vorjahr bei ImPulsTanz ein Walk + Talk im mumok gezeigt hat, Volmir Cordeiro, der bisher zweimal (mit Inês und The eye the mouth and the rest) im Festival vertreten war und Mariana Tengner Barros, die das Publikum bei [8:tension] vor fünf Jahren in The Trap lockte.

    Uraufführung / Lab / Performance

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 18:30 - 19:20  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Body, desire for symmetry

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 19:00 - 20:00  | Atem, Stille, Klang, Bewegung | ART SPACE stift millstatt | 

    Eine Stunde der Langsamkeit. 
    Atemübungen, Licht, Vibration und Klang, Bewegung und Stille. 
    Ich freue mich auf Ihr Kommen.

    - Brigitte Büsken

     

     

     

     ::  Training

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 19:00 - 22:00  | ImPulsTanz [8:tension]: Alex Baczynski-Jenkins – Us Swerve | | 

    Sie wollen viel mehr als nur Skaten spielen. In diesem Stück bringen drei Performer, die mit Rollerblades über drei Stunden ihre Schleifen, Kreise und Spiralen ziehen, Gedichte mit. Die Worte und Verse umrunden einander ebenso wie die beräderten Körper des Trios, nähern sich einander an, weichen aus. Manchmal wird es knapp bei Us Swerve. So soll es sein, denn swerve bedeutet auf Deutsch: aus- oder abweichen. Inlineskaten und dabei Gedichte – oder auch Teile davon – rezitieren, so etwas kommt im Tanz nicht oft vor. Aber das ist hier mit Abweichung nicht gemeint. Vielmehr erweitert Alex Baczynski-Jenkins seine choreografische Praxis um queer-politische Aspekte. Daher stammen die Dichter_innen, deren Texte dem Publikum um die Ohren wirbeln, auch aus politischen Zusammenhängen: James Langston Hughes zum Beispiel gehörte zur afroamerikanischen Künstlerbewegung Harlem Renaissance; oder Essex Hemphill, der sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen vor allem der afroamerikanischen Gay Community auseinandersetzte, und Eileen Myles, eine lesbisch-feministische Literatin aus New York.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 180 min, Kommen und Gehen jederzeit möglich

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 20:45 - 21:45  | ImPulsTanz [8:tension]: Jaha Koo – Cuckoo | | 

    Einsamkeit ist, wenn der Reiskocher zur einzigen Ansprech- „Person“ im Leben wird. In Südkorea heißt dieser Zustand Golibmuwon, hilflose Isolation. Nach einer Wirtschaftskrise vor 20 Jahren steht Südkoreas Gesellschaft bis heute unter extremem Leistungsdruck. Darauf reagiert die junge Bevölkerung mit sozialem Rückzug, Fixierung auf Äußerlichkeiten und Suizid. Zu dieser Generation gehört der Performer-Musiker Jaha Koo. Er hat eine Gruppe von Reiskochern mit Sprachfunktion gehackt und sinniert nun mit den Geräten in bitter ironischen Dialogen über ein Leben, dem jegliche Menschlichkeit abhanden kommt.

    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Body, desire for symmetry

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 25. Juli 2018 | 22:00 - 23:15  | ImPulsTanz: Dorothée Munyaneza – Unwanted | Odeon | 

    Die ruandische Performancekünstlerin Dorothée Munyaneza bereiste ihr Heimatland, um dieses Zeugnis weiblicher Stärke zu schaffen. Ihre Quelle sind Geschichten, welche ihr Frauen, die Opfer von Vergewaltigung als Kriegswaffe während des Völkermords an den Tutsi in Ruanda wurden, erzählt haben. In Unwanted performt Munyaneza, die 1994 zwölf Jahre alt war, mit der amerikanischen Vokalistin und Musikerin Holland Andrews, aka. Like a Villain, und dem französischen Komponisten Alain Mahé. Das zentrale Totem-Kunstwerk für das Bühnenbild stammt von dem südafrikanischen Künstler Bruce Clarke, einer anerkannten Figur der Anti-Apartheid-Bewegung.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 75 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Donnerstag, 26. Juli 2018 | 19:00 - 20:15  | ImPulsTanz: Dorothée Munyaneza – Unwanted | Odeon | 

    Die ruandische Performancekünstlerin Dorothée Munyaneza bereiste ihr Heimatland, um dieses Zeugnis weiblicher Stärke zu schaffen. Ihre Quelle sind Geschichten, welche ihr Frauen, die Opfer von Vergewaltigung als Kriegswaffe während des Völkermords an den Tutsi in Ruanda wurden, erzählt haben. In Unwanted performt Munyaneza, die 1994 zwölf Jahre alt war, mit der amerikanischen Vokalistin und Musikerin Holland Andrews, aka. Like a Villain, und dem französischen Komponisten Alain Mahé. Das zentrale Totem-Kunstwerk für das Bühnenbild stammt von dem südafrikanischen Künstler Bruce Clarke, einer anerkannten Figur der Anti-Apartheid-Bewegung.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 75 min

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 26. Juli 2018 | 20:30  | ImPulsTanz: Meg Stuart & Mark Tompkins – Serious Fun | | 

    Jetzt im Ernst: Das wird tatsächlich ein Buch. Aber bevor die Welt der Improvisation zwischen Buchdeckeln tanzt, muss sie noch einmal durchlebt, getestet und durchforscht werden – und das von Meg Stuart und Mark Tompkins, zwei Amerikaner_innen in Europa, die zu den weltweit herausragenden Expert_innen der Real Time Composition gehören. In einem sechstägigen Labor auf dem Gelände des Arsenals wollen Stuart und Tompkins zusammen mit einer achtköpfigen Forschungsgruppe noch einmal in die Tiefen ihrer bisherigen Improvisations-Investigationen tauchen und bieten dem Publikum die einmalige Chance, diese Expedition in einem Lab Showing mit- und nachzuvollziehen. Was 2016 mit einem „Land“-Labor im französischen Ort Arbecey begonnen hat, findet in Wien zu seinem urbanen Höhepunkt. Mit dabei sind u.a. Maria F. Sciaroni, die im Vorjahr bei ImPulsTanz ein Walk + Talk im mumok gezeigt hat, Volmir Cordeiro, der bisher zweimal (mit Inês und The eye the mouth and the rest) im Festival vertreten war und Mariana Tengner Barros, die das Publikum bei [8:tension] vor fünf Jahren in The Trap lockte.

    Uraufführung / Lab / Performance

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 26. Juli 2018 | 21:00 - 23:36  | ImPulsTanz: Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS | Volkstheater | 

    Dem Orpheus und der Eurydike läutet eine königliche Glocke, im Mai 1955 gab es einen besonderen Sonntagmorgen und im Herzchakra ereignet sich ein Beben. Die große kanadische Choreografin Marie Chouinard hat sich während der gesamten vierzig Jahre ihres künstlerischen Schaffens einen besonderen Sinn für das scheinbar Absurde, für das Hintergründige in der Romantik und für die Erotik des menschlichen Körpers bewahrt, der durch alle Kulturen der Welt tanzt. Das feiert Chouinard jetzt mit einem Abend aus dreißig Soli und Duetten, der den ganzen Reichtum ihres bisherigen Werks verdeutlicht. Darunter befinden sich nicht nur Rekonstruktionen, Neubearbeitungen und Ausschnitte aus größeren Stücken, sondern auch einige Werke, die bisher nur im Skizzenbuch der Künstlerin existierten. Aus diesen „historischen“ Tanzminiaturen hat die vielfach ausgezeichnete Tanzschaffende und Leiterin der Tanz-Biennale Venedig ein einzigartig komponiertes Programm zusammengestellt, das dem Publikum eine aufregende Reise durch ihre künstlerischen Landschaften erlaubt.

    Hinweis:
    Nach intensiven Gesprächen zwischen der Choreografin Marie Chouinard und dem Festivalleiter Karl Regensburger freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab sofort an allen drei Abenden der ImPulsTanz Performance – Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS Act 1 wie auch Act 2 gezeigt werden.
    Bisherige Karten behalten die volle Gültigkeit, es ist kein Kartenumtausch notwendig.
    Die Dauer der Vorstellung erhöht sich durch die Änderung auf 156 Minuten inkl. 20 Minuten Pause.
    Der Doppelabend beginnt, wie auch bisher, um 21 Uhr im Wiener Volkstheater.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 156 min, inkl. 20 Minuten Pause

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 26. Juli 2018 | 23:00 - 02:00  | ImPulsTanz: Ivo Dimchev – Avoiding deLIFEath | | 

    Nach dem sechstägigen Performance-cum-Ausstellungsmarathon 2017 in der mumok Hofstallung bringt Ivo Dimchev nun seine „Workaholic-Meditation“ zurück nach Wien. Jetzt untersucht er im 15 Minuten-Takt sieben seiner kreativen Lieblingsbeschäftigungen: unterrichten, schreiben, malen, Songs schreiben, Klavier spielen, Konzerte geben, Musikvideos drehen, Interviews geben. Ein fulminanter künstlerischer Trip, den man nun auf der Theaterbühne mitvollziehen kann, getreu Dimchevs Motto: „Ich fliege lieber in der Hölle, als mich im Himmel zu ducken.“

    Uraufführung Theaterversion
    Dauer: 180 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 18:00  | ImPulsTanz: Meg Stuart & Mark Tompkins – Serious Fun | | 

    Jetzt im Ernst: Das wird tatsächlich ein Buch. Aber bevor die Welt der Improvisation zwischen Buchdeckeln tanzt, muss sie noch einmal durchlebt, getestet und durchforscht werden – und das von Meg Stuart und Mark Tompkins, zwei Amerikaner_innen in Europa, die zu den weltweit herausragenden Expert_innen der Real Time Composition gehören. In einem sechstägigen Labor auf dem Gelände des Arsenals wollen Stuart und Tompkins zusammen mit einer achtköpfigen Forschungsgruppe noch einmal in die Tiefen ihrer bisherigen Improvisations-Investigationen tauchen und bieten dem Publikum die einmalige Chance, diese Expedition in einem Lab Showing mit- und nachzuvollziehen. Was 2016 mit einem „Land“-Labor im französischen Ort Arbecey begonnen hat, findet in Wien zu seinem urbanen Höhepunkt. Mit dabei sind u.a. Maria F. Sciaroni, die im Vorjahr bei ImPulsTanz ein Walk + Talk im mumok gezeigt hat, Volmir Cordeiro, der bisher zweimal (mit Inês und The eye the mouth and the rest) im Festival vertreten war und Mariana Tengner Barros, die das Publikum bei [8:tension] vor fünf Jahren in The Trap lockte.

    Uraufführung / Lab / Performance

     ::  Aufführung

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 18:30 - 19:20  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Sexual Organs, desire for obscenity

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 19:00 - 20:10  | ImPulsTanz [8:tension]: Mathias Ringgenberg aka PRICE – Where Do You Wanna Go Today | | 

    Eigentlich ist alles da, was es für gute Unterhaltung braucht: ein bisschen Drama, satte Ironie, etliche Songs, einiges an Kunst. Aber in dieser Performance kommt noch etwas dazu, und das lässt die Solofigur PRICE, ein fiktiver Charakter von Mathias Ringgenberg, in seiner ganzen Tiefe anklingen. Es ist ein Grundton, der eine Generation prägt, die mit Massenkultur, Neoliberalismus und der Omnipräsenz des Internets aufgewachsen ist – der schwankende Bass einer verlorenen Orientierung und existenziellen Angst. Hier ist sie zu spüren, die Desillusionierung, Verunsicherung und Einsamkeit der Millennials.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 70 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 20:30 - 21:45  | ImPulsTanz: Dorothée Munyaneza – Unwanted | Odeon | 

    Die ruandische Performancekünstlerin Dorothée Munyaneza bereiste ihr Heimatland, um dieses Zeugnis weiblicher Stärke zu schaffen. Ihre Quelle sind Geschichten, welche ihr Frauen, die Opfer von Vergewaltigung als Kriegswaffe während des Völkermords an den Tutsi in Ruanda wurden, erzählt haben. In Unwanted performt Munyaneza, die 1994 zwölf Jahre alt war, mit der amerikanischen Vokalistin und Musikerin Holland Andrews, aka. Like a Villain, und dem französischen Komponisten Alain Mahé. Das zentrale Totem-Kunstwerk für das Bühnenbild stammt von dem südafrikanischen Künstler Bruce Clarke, einer anerkannten Figur der Anti-Apartheid-Bewegung.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 75 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Sexual Organs, desire for obscenity

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Freitag, 27. Juli 2018 | 22:00 - 23:00  | ImPulsTanz [8:tension]: Jaha Koo – Cuckoo | | 

    Einsamkeit ist, wenn der Reiskocher zur einzigen Ansprech- „Person“ im Leben wird. In Südkorea heißt dieser Zustand Golibmuwon, hilflose Isolation. Nach einer Wirtschaftskrise vor 20 Jahren steht Südkoreas Gesellschaft bis heute unter extremem Leistungsdruck. Darauf reagiert die junge Bevölkerung mit sozialem Rückzug, Fixierung auf Äußerlichkeiten und Suizid. Zu dieser Generation gehört der Performer-Musiker Jaha Koo. Er hat eine Gruppe von Reiskochern mit Sprachfunktion gehackt und sinniert nun mit den Geräten in bitter ironischen Dialogen über ein Leben, dem jegliche Menschlichkeit abhanden kommt.

    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 10:00 - 12:00  | Elements of Capoeira | ART SPACE stift millstatt | 

    Workshop mit Margherita Malinconi

    Der Workshop zielt darauf ab, die Basics von Capoeira näherzubringen und sich einer Roda (Spiel) auf dem ersten Level zu stellen. Nach einer Einführung in die ersten Bewegungen werden Paarübungen durchgeführt und am Ende in der Roda geübt. Außerdem werden Elemente der Geschichte von Capoeira vermittelt, um ihre Ursprünge zu verstehen.

    Anmeldung connie@artspace-stiftmillstatt.com +43 664 736 607 26

     ::  Training

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 18:00 - 18:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 18:00  | ImPulsTanz: Meg Stuart & Mark Tompkins – Serious Fun | | 

    Jetzt im Ernst: Das wird tatsächlich ein Buch. Aber bevor die Welt der Improvisation zwischen Buchdeckeln tanzt, muss sie noch einmal durchlebt, getestet und durchforscht werden – und das von Meg Stuart und Mark Tompkins, zwei Amerikaner_innen in Europa, die zu den weltweit herausragenden Expert_innen der Real Time Composition gehören. In einem sechstägigen Labor auf dem Gelände des Arsenals wollen Stuart und Tompkins zusammen mit einer achtköpfigen Forschungsgruppe noch einmal in die Tiefen ihrer bisherigen Improvisations-Investigationen tauchen und bieten dem Publikum die einmalige Chance, diese Expedition in einem Lab Showing mit- und nachzuvollziehen. Was 2016 mit einem „Land“-Labor im französischen Ort Arbecey begonnen hat, findet in Wien zu seinem urbanen Höhepunkt. Mit dabei sind u.a. Maria F. Sciaroni, die im Vorjahr bei ImPulsTanz ein Walk + Talk im mumok gezeigt hat, Volmir Cordeiro, der bisher zweimal (mit Inês und The eye the mouth and the rest) im Festival vertreten war und Mariana Tengner Barros, die das Publikum bei [8:tension] vor fünf Jahren in The Trap lockte.

    Uraufführung / Lab / Performance

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 19:00 - 19:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 19:30 - 21:00  | ImPulsTanz: Clara Furey – When Even The | | 

    When Even The, Leonard Cohens faszinierendes Gedicht aus unvollendeten Sätzen, inspirierte die kanadische Künstlerin Clara Furey zu einer magisch-meditativen Soloperformance, welche das Spannungsfeld zwischen ihrem vibrierenden Körper und einer unbelebten Präsenz - in diesem Fall eine Skulptur aus der permanenten mumok-Sammlung – auslotet. Dabei hält sie unseren vergänglichen Körpern einen Spiegel vor, der uns verschiedene Wahrnehmungen und Verkörperungen von Zerfall zeigt. Unzählige Identitäten durchkreuzen sie, besuchen und bewohnen sie und erzeugen einen intensiven Zustand, der zwischen Spannung und Versöhnung oszilliert.

    Clara Furey ist associate artist bei Par B.L.eux.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 90 min

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 20:00 - 20:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 21:00 - 21:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 21:00 - 23:36  | ImPulsTanz: Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS | Volkstheater | 

    Dem Orpheus und der Eurydike läutet eine königliche Glocke, im Mai 1955 gab es einen besonderen Sonntagmorgen und im Herzchakra ereignet sich ein Beben. Die große kanadische Choreografin Marie Chouinard hat sich während der gesamten vierzig Jahre ihres künstlerischen Schaffens einen besonderen Sinn für das scheinbar Absurde, für das Hintergründige in der Romantik und für die Erotik des menschlichen Körpers bewahrt, der durch alle Kulturen der Welt tanzt. Das feiert Chouinard jetzt mit einem Abend aus dreißig Soli und Duetten, der den ganzen Reichtum ihres bisherigen Werks verdeutlicht. Darunter befinden sich nicht nur Rekonstruktionen, Neubearbeitungen und Ausschnitte aus größeren Stücken, sondern auch einige Werke, die bisher nur im Skizzenbuch der Künstlerin existierten. Aus diesen „historischen“ Tanzminiaturen hat die vielfach ausgezeichnete Tanzschaffende und Leiterin der Tanz-Biennale Venedig ein einzigartig komponiertes Programm zusammengestellt, das dem Publikum eine aufregende Reise durch ihre künstlerischen Landschaften erlaubt.

    Hinweis:
    Nach intensiven Gesprächen zwischen der Choreografin Marie Chouinard und dem Festivalleiter Karl Regensburger freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab sofort an allen drei Abenden der ImPulsTanz Performance – Cie. Marie Chouinard – RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS Act 1 wie auch Act 2 gezeigt werden.
    Bisherige Karten behalten die volle Gültigkeit, es ist kein Kartenumtausch notwendig.
    Die Dauer der Vorstellung erhöht sich durch die Änderung auf 156 Minuten inkl. 20 Minuten Pause.
    Der Doppelabend beginnt, wie auch bisher, um 21 Uhr im Wiener Volkstheater.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 156 min, inkl. 20 Minuten Pause

     ::  Aufführung

  • Samstag, 28. Juli 2018 | 22:00 - 22:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 10:00 - 12:00  | Elements of Capoeira | ART SPACE stift millstatt | 

    Workshop mit Margherita Malinconi

    Der Workshop zielt darauf ab, die Basics von Capoeira näherzubringen und sich einer Roda (Spiel) auf dem ersten Level zu stellen. Nach einer Einführung in die ersten Bewegungen werden Paarübungen durchgeführt und am Ende in der Roda geübt. Außerdem werden Elemente der Geschichte von Capoeira vermittelt, um ihre Ursprünge zu verstehen.

    Anmeldung connie@artspace-stiftmillstatt.com +43 664 736 607 26

     ::  Training

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 17:00 - 17:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 18:00 - 18:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 18:30 - 19:20  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Mouth, cannibal desire

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 19:00 - 20:10  | ImPulsTanz [8:tension]: Mathias Ringgenberg aka PRICE – Where Do You Wanna Go Today | | 

    Eigentlich ist alles da, was es für gute Unterhaltung braucht: ein bisschen Drama, satte Ironie, etliche Songs, einiges an Kunst. Aber in dieser Performance kommt noch etwas dazu, und das lässt die Solofigur PRICE, ein fiktiver Charakter von Mathias Ringgenberg, in seiner ganzen Tiefe anklingen. Es ist ein Grundton, der eine Generation prägt, die mit Massenkultur, Neoliberalismus und der Omnipräsenz des Internets aufgewachsen ist – der schwankende Bass einer verlorenen Orientierung und existenziellen Angst. Hier ist sie zu spüren, die Desillusionierung, Verunsicherung und Einsamkeit der Millennials.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 70 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 19:00 - 19:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 20:00 - 20:40  | ImPulsTanz: Christine Gaigg – Meet | | 

    „Was ich in Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? angerissen habe, führe ich in Meet weiter: verdichteter, offener und sinnlich erlebbar. Ich gebe erotischen Begegnungen, die aus dem alltäglichen Miteinander immer mehr verschwinden, einen Zufluchtsort im Theaterraum. In einem intimen Setting mit jeweils nur wenigen Besucher_innen stelle ich erotische, magische oder sexuelle Momente der Begegnung her. Meet zoomt in die intimen Verhältnisse, dorthin, wo Emotion und Zumutung, Bedürfnis und Drängen, Peinlichkeit und Souveränität ein erotisches Fluidum herstellen.“ Christine Gaigg

    Performance für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet!
    Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Hofstallung.

    Uraufführung
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Anne Juren – Private Anatomy Lesson | Off Theater | 

    The Mouth, cannibal desire

    In den letzten Jahren hat Anne Juren eine „Fantasmische Anatomie“ entwickelt, die genau so real ist wie ein Knochen. In Anatomie bei ImPulsTanz 2017 erweiterte sie die Vorstellung des Körpers und seiner Grenzen durch eine Textlandschaft mit poetischen, phantastischen, spekulativen und imaginativen Dimensionen und verlagerte die Choreografie in die Körper der Zuschauer. Private Anatomy Lessons *) ist eine Fortsetzung, entwickelt für kleine Gruppen. Im sorgfältig gestalteten Raum infiltriert jede Lesson einen anderen Körperteil mit der Dynamik des Verlangens, mittels Stimme und Schreiben, sensueller Erfahrung und Tanz.

    Uraufführung
    Dauer: 50 min

    * Lessons
    23. Juli: The Tongue, desire for language
    24. Juli: The Eye, desire for seeing
    25. Juli: The Body, desire for symmetry
    27. Juli: The Sexual Organs, desire for obscenity
    29. Juli: The Mouth, cannibal desire
    jeweils 18:30 + 21:00

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 29. Juli 2018 | 21:00 - 22:12  | ImPulsTanz: Trajal Harrell – Caen Amour | | 

    Das ist viel mehr als eine neu inszenierte Hoochie Coochie Show. Allerdings nimmt Trajal Harrell dieses erotisch-exotische Unterhaltungsformat, das ab den 1870er Jahren im viktorianischen Amerika für Skandale sorgte, als Grundlage für sein farbenfrohes Kaleidoskop aus Gender-Shifting, Mode-Catwalk, Voguing-Tanz und Backstage-Performance. Mit Offenheit und Leidenschaft, raffinierter Maskerade und sexy Bauchtanz, aber auch hart an den Abgründen von kultureller Unterdrückung und sozialer Diskriminierung gebaut, ist Caen Amour Theater-, Tanz- und Kunstperformance in Einem.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauere: 72 min

     ::  Aufführung

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.