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13. November 2017 - 19. November 2017
13. November 2017 - 19. November 2017
  • Samstag, 18. November 2017 | 20:00 - 21:00  | Die Vögel der Christine | theaterHALLE 11 | 

    DIE VÖGEL DER CHRISTINE

    Zeitgenössisches Tanztheater

     

    Christine Lavants Gedicht „Ich möchte einen Becher haben“ über eine zerbrochene Liebesbeziehung ist der wortgewaltige Ausgangspunkt des zeitgenössischen Tanztheaters „Die Vögel der Christine“. Dieter Kaufmann vertont die Zeilen der renommierten Kärntner Dichterin Lavant. Eva Reitmann-Omilade interpretiert die Komposition stimmlich. Ingrid Türk-Chlapek, Leonie Humitsch und Astrid Seidler inspiriert das Lied zu Choreografie und Tanz. Ulrich Kaufmann erweitert die Choreografie durch visuelle Projektionen. Julian Gamisch eröffnet das Stück mit einer Live-Improvisation am Schlagzeug  - gleich einem Paukenschlag.

     Das Stück entwickelte sich, als würde ein ins Wasser geworfener Stein Ringe bilden. Die einzelnen Künste arbeiteten wie bei einem Staffellauf, unsichtbar Hand in Hand. Die Reibung von Literatur, Musik, bildender Kunst und zeitgenössischem Tanz gleicht einem Dauerbrenner. Immer wieder wirft sie die Frage aufs Neue auf, wie anstelle von bloßer Addition der einzelnen Kunstgattungen ein „Mehrwert“ entstehen kann. In diesem Sinne bemüht die Choreografie von „Die Vögel der Christine“ keinen medialen Transfer der Worte in Bewegung. Weder sollen die rätselhaften Sprachmotive aufgelöst noch eine biografischen Deutung der Lyrik vorgenommen werden. Vielmehr überführen die Tänzerinnen das ambivalente Flirren des Textes in abstrakte Raumwege und Bewegungsfolgen, durch welche punktuell die verzweigte Emotionalität der Frauen schimmert. Der Mann bleibt abwesend. Die Frauen kratzen sich mit melancholischer Subversivität in die Gegenwart ein.

     

    Idee, Konzept Eva Reitmann-Omilade

    Choreografie, Dramaturgie Ingrid Türk-Chlapek

    Tanz, Co-Choreografie Leonie Humitsch, Astrid Seidler

    Video Ulrich Kaufmann

    Live-Schlagzeug-Improvisation Julian Gamisch

    Komposition* Dieter Kaufmann

    Stimme, Gesang Eva Reitmann-Omilade

    Technik Gottfried Lehner

    Produktionsleitung Eva Reitmann-Omilade

    Produktionsassistenz Ingrid Türk-Chlapek

     

     

     

     

    * Zugespielte Aufnahmen aus Kompositionen von Dieter Kaufmann

    1. Aus „Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus“, Op.133, 1 Min., elektroakustische Bearbeitung einer Vokalpassage gesungen vom Hortus Musicus Klagenfurt

    2. Satz aus dem Klavierkonzert „Für Clara“, Op.51, 9 Min., gespielt von Alexander Jenner und dem Niederösterreichischen            Tonkünstlerorchester unter der Leitung von Alexander Rahbari

     

    3. „Totango Amadé“, Op.99, 6 Min., gespielt vom Ensemble OGNAT unter Verwendung des Gedichts „Ich möchte einen Becher haben“ von Christine Lavant, gesungen von Eva Reitmann-Omilade                  

     ::  Premieren

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