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13. Februar 2017 - 19. Februar 2017
13. Februar 2017 - 19. Februar 2017
  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Montag, 13. Februar 2017 | 18:00  | Bring your own booze: Der regelmäßige Küchen-Stammtisch im brut | brut | 

    Ein offener, monatlicher Stammtisch in der brut-Küche schafft eine Plattform für Gespräche und persönliches Kennenlernen. Eingeladen sind alle, von KünstlerInnen und KollegInnen über Publikum, und brut-Neulinge bis zu benachbarten Institutionen vom Karlsplatz und aus der Stadt. Jeweils wechselnde KöchInnen aus dem brut spannen die Gäste beim gemeinsamen Kochen ein, und es bleibt ausreichend Zeit, sich persönlich kennenzulernen und zu plaudern – sei es über Kochrezepte, Zahnarztempfehlungen oder Ideen für die nächste Performance. Und richtig: Getränke bringen alle Gäste selbst mit!

    Mit den brut Extras startet brut eine Serie unterschiedlicher Veranstaltungen, die neue Einblicke in künstlerische Prozesse ermöglichen und Raum für Gespräch und Feedback geben. Für Publikum, KollegInnen, NachbarInnen am Karlsplatz und Menschen in der Stadt wird brut offener und nahbarer, es werden Dialoge und Begegnungen ermöglicht und neue Formate erprobt, und auch der eigene Standpunkt wird immer wieder infrage gestellt. Bei den brut Extras geht es nicht darum, fertige Ergebnisse zu präsentieren, sondern darum, dem Publikum Einblick in Schaffensprozesse zu gewähren und so neue Formen des Austauschs zu ermöglichen.

     

     

     

     

     

     ::  Anderes

  • Montag, 13. Februar 2017 | 18:00 - 20:00  | Bring your own booze: Der regelmäßige Küchen-Stammtisch im brut | | 

    Ein offener, monatlicher Stammtisch in der brut-Küche schafft eine Plattform für Gespräche und persönliches Kennenlernen. Eingeladen sind alle, von KünstlerInnen und KollegInnen über Publikum, und brut-Neulinge bis zu benachbarten Institutionen vom Karlsplatz und aus der Stadt. Jeweils wechselnde KöchInnen aus dem brut spannen die Gäste beim gemeinsamen Kochen ein, und es bleibt ausreichend Zeit, sich persönlich kennenzulernen und zu plaudern – sei es über Kochrezepte, Zahnarztempfehlungen oder Ideen für die nächste Performance. Und richtig: Getränke bringen alle Gäste selbst mit!

    BITTE ANMELDEN UNTER: tickets@brut-wien.at

     ::  Anderes

  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Dienstag, 14. Februar 2017 | 09:30 - 10:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 14. Februar 2017 | 10:30 - 11:25  | Der Trommler | Dschungel Wien | 

    Auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst: Vertraue!

    Der Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es unbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst damit eine Kettenreaktion aus und führt uns in eine mythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht, den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald.

    Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen.

    Märchen sind kompromisslos und bieten Kindern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 14. Februar 2017 | 16:30 - 17:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 14. Februar 2017 | 18:00 - 18:55  | Der Trommler | Dschungel Wien | 

    Auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst: Vertraue!

    Der Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es unbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst damit eine Kettenreaktion aus und führt uns in eine mythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht, den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald.

    Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen.

    Märchen sind kompromisslos und bieten Kindern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 14. Februar 2017 | 19:30  | Die Brautschminkerin | Landesthater Linz |  ::  Aufführung

  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Mittwoch, 15. Februar 2017 | 09:30 - 10:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 15. Februar 2017 | 10:30 - 11:25  | Der Trommler | Dschungel Wien | 

    Auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst: Vertraue!

    Der Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es unbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst damit eine Kettenreaktion aus und führt uns in eine mythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht, den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald.

    Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen.

    Märchen sind kompromisslos und bieten Kindern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 15. Februar 2017 | 14:30 - 15:25  | Der Trommler | Dschungel Wien | 

    Auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst: Vertraue!

    Der Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es unbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst damit eine Kettenreaktion aus und führt uns in eine mythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht, den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald.

    Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen.

    Märchen sind kompromisslos und bieten Kindern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

     ::  Aufführung

  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Donnerstag, 16. Februar 2017 | 09:30 - 10:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 16. Februar 2017 | 10:30 - 11:25  | Der Trommler | Dschungel Wien | 

    Auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst: Vertraue!

    Der Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es unbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst damit eine Kettenreaktion aus und führt uns in eine mythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht, den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald.

    Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen.

    Märchen sind kompromisslos und bieten Kindern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 16. Februar 2017 | 19:30  | LIQUID LOFT / CHRIS HARING - working, but no title | Tanzquartier Wien | 

    TQW Koproduktion
     
    Das neue Stück von Liquid Loft rückt den Akt des Sprechens ins Zentrum des choreografischen Interesses und reflektiert die Erfahrung gegenwärtigen urbanen Lebens, seine Vielstimmigkeit und Vielsprachigkeit. Die Stadt, als möglicher Lebensraum, erschafft unaufhörlich neue Sprachen, Jargons und Varianten, zugleich markiert sie täglich den Verlust, das Aussterben von Sprachidentitäten. Für Liquid Loft ist die Sprache untrennbar mit der Bewegung verbunden. Zeichen und Bewegungsmuster konterkarieren Tonspuren von Sprachaufnahmen und Geräuschen. Die regionalen Idiosynkrasien des Dialekts sind darin ebenso enthalten, wie der Anspruch, im globalisierten Kontext eine Weltsprache zu sprechen. Sich in diesem Babylon mitzuteilen bzw. zu verstehen, verlangt das Trennende auszuhalten und dennoch Gemeinsames darin zu finden.
     
     
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    Liquid Loft wurde 2005 von dem Choreografen Chris Haring zusammen mit dem Musiker Andreas Berger, der Tänzerin Stephanie Cumming und dem Dramaturgen Thomas Jelinek gegründet. In ihren Performances und Installationen verbinden Liquid Loft zeitgenössischen Tanz direkt mit anderen Formen zeitgenössischer Kunst, um ein zusammenhängendes, alles umfassendes Kunstwerk zu schaffen. Ihre eigenwillige visuelle und formale Sprache, ihre unverkennbaren akustischen Bühnengestaltungen und professionelle Tanzproduktion haben Liquid Loft Anerkennung und Preise wie den Goldenen Löwen für die "Beste Performance" bei der  Biennale 2007 in Venedig eingebracht.
     
    Der österreichische Choreograf Chris Haring arbeitete mit ChoreografInnen und Gruppen wie DV8 Physical Theatre (GB), Nikolais / Luis Dance Cie. (USA), man act (GB), Nigel Charnock (GB) und pilottanzt (A). Gemeinsam mit dem Multimedia-Künstler und Komponisten Klaus Obermaier entwickelte er die Video-Tanz-Performances D.A.V.E. und VIVISECTOR, die erfolgreich weltweit gezeigt wurden. Eine der wichtigsten Inspirationsquellen für seine Stücke, wie z.B. in Fremdkörper (Preis für Beste Performance bei der Biennale de la Dance Lyon 2004) ist Science Fiction und die Betrachtung des Körpers als kybernetische Landschaft. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter der Kompanie Liquid Loft. Es entstanden u.a. die Performances Kind of Heroes, Running Sushi, Talking Head und die Perfect Garden-Serie. Das Stück Posing Project. Posing B – The Art of Seduction wurde mit dem Goldenen Löwen für die Beste Performance bei der Biennale von Venedig (2007) ausgezeichnet. 2010 erhielt Chris Haring den Outstanding Artist Award für darstellende Kunst des BMUKK. Mit Liquid Loft war er verantwortlich für die Bespielung des österreichischen Pavillions bei der EXPO Zaragoza 2008.  Er entwickelte auch Choreografien für internationale Gruppen wie Jin Xing Dance Theatre (Shanghai), Les Ballets de Monte-Carlo (F), Dialogue Dance (RU), das Staatstheater Kassel (D) und das Ballett Moskau (RU).
     
    Andreas Berger ist Musiker/Komponist und lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Computermusik und elektronische Medien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und arbeite in den Bereichen Theater, Film und zeitgenössischer Tanz. Seit 2001 veröffentlichte er mehrere Kompositionen u.a. Music for Fieldrecordings (2003), Aerial View of Model (2006). Er ist Gründungsmitglied von Liquid Loft und seit 2005 verantwortlich für Musik und Soundkonzeptionen von Liquid Loft. Weitere Kooperationen umfassen u.a. mit Michaela Grill, Mara Mattuschka, Ralo Meyer, WR, manoa free university, Lars Stigler, FLAU. Er erhielt den Preis für Composition and Space of Sound in Performance (2010 beim Theaterfestival Kontrapunkt); den Preis für beste Musik im Kurzfilm – International (2009, beim Internationalen Kurzfilmfestival Hamburg) und den Goldenen Löwen für die Beste Performance (mit Liquid Loft) bei der Biennale von Venedig.
     
    Stephanie Cumming ist kanadische Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin; lebt in Wien. Sie absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der Universität Calgary, an der sie mit einem Bachelor of Arts im Jahr 2000 graduierte. Gemeinsam mit Chris Haring - die beiden arbeiten seit 2003 zusammen - Andreas Berger und Thomas Jelinek gründet sie 2005 Liquid Loft. Seitdem wirkt Stephanie in jedem Stück der Kompanie mit und arbeitet auch regelmäßig als Haring's choreographische Assistenz. Für ihre Arbeit im Solostück Legal Errorist (Choreographie von Chris Haring), kürte sie das Ballett-Tanz Magazin 2004 zur herausragenden jungen Tänzerin. Im selben Jahr erhielt sie außerdem das danceWEB Stipendium. 2009 wurde sie als Choreographin bei Beyond Fr@nta eingeladen. Zu ihren Soloarbeiten zählen Ah.Poetry (Szene Salzburg, Impulstanz), das Kurzsolo P.S. im Auftrag von Tanzquartier Wien 2009, sowie die Lecture Performance Redneck to Cyborg: A Shared Transformation, 2009. 2012 kreierte sie das Kurzssolo aurora borealis bei Impulstanz. Ebenso arbeitet sie mit Toxic Dreams zusammen und 2014 hatte ihr Solo i dance, therefore i talk Premiere. Ihre jüngste Arbeit als Schauspielerin ist die Hauptrolle in Gustav Deutsch's neuestem Film Shirley:Visions of Reality (Premiere bei der Berlinale 2013). Außerdem spielt sie eine Hauptrolle in Daniel Hoesls Film WINWIN. Stephanie Cumming leitet professionelle Trainings am Tanzquartier Wien und international.
     
    Thomas Jelinek, geboren in Stockholm, ist Regisseur, Dramaturg, Video-, Installations- u. Konzeptkünstler. Er kreiert Video- und Rauminstallationen, Musikperformances, Architekturprojekte, arbeitet als Regisseur in Fernsehproduktionen und als Kurator. In diesem Zusammenhang hat er auch eine Reihe von vor allem Ost-West vernetzenden, transdisziplinären Kunstprojekten realisiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beschäftigung mit Raum und Wahrnehmungs-Räumen, der Herstellung von kontextuellen Räumen und Kommunikationsorten, die performative Qualitäten erzeugen können. Entsprechend sind auch Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum, sowie die Installierung von Diskurszonen als theatrale Prozesse Teil seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang sind auch seine Bühnenräume und Lichtgestaltungen entstanden. Als Regisseur realisierte er zahlreiche Performances, Opern- und Theaterprojekte im öffentlichen Raum und an Theatern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Darüber hinaus ist er als Dramaturg für verschiedene Tanzproduktionen tätig. Thomas J. Jelinek war Mitbegründer und Leiter von MESSING Network. Von 2000-2008 war er Vorsitzender der IG Kultur Wien. Weiters gründete er in Wien im Jahr 2000 das NOMAD-theatre und 2003 die LABfactory, wo er die künstlerische Leitung innehat. Er ist Mitbegründer und Teil von Liquid Loft. Diverse Lehrtätigkeiten u.a. als Gastprofessor an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam. 
     
    Luke Baio wurde in Worcester, UK geboren. 2000 schloss er die Northern School of Contemporary Dance/UK ab und nahm ein Jahr weiteren Unterricht für zeitgenössischen Tanz in London. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied der Richard Alston Dance Company. Seit 2007 lebt und arbeitet er als freier Tänzer in Wien. Kollaborationen u.a. mit Liquid Loft / Chris Haring, Stadt Theater Klagenfurt, Niki Adler, Neue Oper Wien, der Company Smafu, Liz King, Stephanie Cumming, Semper Oper Dresden und mit Dominik Grünbühel. Mit Dominik Grünbühel entstanden u.a. die Performances Dudes und Dudes 2, Shoot Me, der Good Cop/Bad Cop Zyklus, Dudes Fuck Christmas und Ohne Nix.
     
    Katharina Meves wurde in Deutschland geboren, erhielt ihre Ausbildung an der SEAD, Salzburg, und das DanceWEB Stipendium 2009. Erste Zusammenarbeit mit Liquid Loft 2007 für The Posing Project.  Als Tänzerin, Darstellerin und Performerin in Deutschland, Österreich und den Niederlanden tätig, performte Katharina außerdem in Arbeiten von Georg Blaschke, Mara Mattuschka, Lara Kugelmann, Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Ayat Najafi, der Lubricat Theatre Company, Louise Wagner, Christoph Winkler, Anna Malunat, Franz Rogowski, Andreas Bode, der T.r.a.s.h. Dance Company und Tino Sehgal.  
     
    Arttu Palmio ist ein finnischer Tänzer und Performer. Er studierte zeitgenössischen Tanz in Helsinki und Amsterdam. Im Jahr 2014 erhielt er seinen MA in Dance von der Theatre Academy of Helsinki. In internationalen Zusammenarbeiten kollaborierte er mit notfoundyet / Laia Fabre & Thomas Kasebacher (ES / AT), Georg Blaschke (AT), Alessandro Sciarroni (IT), Joona Halonen (FIN) und Sara Ostertag (AT). Seine Arbeiten werden international in unterschiedlichen Kontexten aufgeführt u.a. Welcome im brut (AT) anlässlich von Imagetanz 2014. Im Jahr 2013 war er DanceWeb Stipendiat bei Impulstanz - Vienna International Dance Festival. Arttu lebt und arbeitet in Wien und Helsinki.
     
    Karin Pauer wurde 1983 in Wien geboren. 2008 hat Sie ihr Choreographie-Studium am ArtEZ- Institute of the Arts in Arnheim/ Holland absolviert. 2009 erhielt Sie das danceweb Stipendium von Impulstanz. Sie arbeitete mit zahlreichen Choreograph/Innen, u.a. mit Marcus Grolle, Yun Jung Kim, Michael Schmidt, Simone Truong, Davis Freeman und Mike O’Connor. Ihre eigenen Stücke beinhalten Kollaborationen mit Claudia Weissenbrunner, Agnieszka Dmochowska, Merel Roozen und dem Sound- und Videokünstler Alex Kasses.
     ::  Premieren

  • Donnerstag, 16. Februar 2017 | 20:00 - 22:00  | Oleg Soulimenko mit Alfredo Barsuglia & Jasmin Hoffer: LOSS | brut | 

    In seinem neuen Stück beschäftigt sich der Wiener Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko gemeinsam mit dem bildenden Künstler Alfredo Barsuglia und der Tänzerin Jasmin Hoffer mit Instabilität und dem Verlust von Sicherheit. LOSS dreht sich um die Verschiebung von Werten und die Unvorhersehbarkeit dessen, was wir für wirklich halten. Wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn uns das Unwirkliche den Boden unter den Füßen wegzieht?

    Soulimenko, Barsuglia und Hoffer errichten für ihr Stück LOSS eine unheimlich-unbekannte Skulpturenlandschaft. Hier bringen sie scheinbare Sicherheiten ins Wanken und lösen Grenzen zwischen Organischem und Immateriellem auf. Akustik wird sichtbar, Luft zur Materie und das Licht verortet sich.

    Der russische Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko lebt und arbeitet in Wien. 1990 gründete er das Saira Blanche Theatre, dessen provokative Performances durch die Welt tourten. Seine Performances wurden u. a. im brut, Wiener Festwochen, ImPulsTanz, Theaterfestival Impulse oder im Kaai Theatre gezeigt. Der bildende Künstler Alfredo Barsuglia lebt und arbeitet in Wien. Seine Arbeiten waren u. a. im mumok Wien, Mak Center L.A., CAFA Art Museum Peking gezeigt. Die Wiener Tänzerin und Performancekünstlerin Jasmin Hoffer performt und unterrichtet in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Palästina, USA und Russland.

     ::  Premieren

  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Freitag, 17. Februar 2017 | 09:30 - 10:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Freitag, 17. Februar 2017 | 16:30 - 17:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Freitag, 17. Februar 2017 | 19:30  | Die Brautschminkerin | Landesthater Linz |  ::  Aufführung

  • Freitag, 17. Februar 2017 | 19:30  | LIQUID LOFT / CHRIS HARING - working, but no title | Tanzquartier Wien | 

    TQW Koproduktion
     
    Das neue Stück von Liquid Loft rückt den Akt des Sprechens ins Zentrum des choreografischen Interesses und reflektiert die Erfahrung gegenwärtigen urbanen Lebens, seine Vielstimmigkeit und Vielsprachigkeit. Die Stadt, als möglicher Lebensraum, erschafft unaufhörlich neue Sprachen, Jargons und Varianten, zugleich markiert sie täglich den Verlust, das Aussterben von Sprachidentitäten. Für Liquid Loft ist die Sprache untrennbar mit der Bewegung verbunden. Zeichen und Bewegungsmuster konterkarieren Tonspuren von Sprachaufnahmen und Geräuschen. Die regionalen Idiosynkrasien des Dialekts sind darin ebenso enthalten, wie der Anspruch, im globalisierten Kontext eine Weltsprache zu sprechen. Sich in diesem Babylon mitzuteilen bzw. zu verstehen, verlangt das Trennende auszuhalten und dennoch Gemeinsames darin zu finden.
     
     
    -
     
     
    Liquid Loft wurde 2005 von dem Choreografen Chris Haring zusammen mit dem Musiker Andreas Berger, der Tänzerin Stephanie Cumming und dem Dramaturgen Thomas Jelinek gegründet. In ihren Performances und Installationen verbinden Liquid Loft zeitgenössischen Tanz direkt mit anderen Formen zeitgenössischer Kunst, um ein zusammenhängendes, alles umfassendes Kunstwerk zu schaffen. Ihre eigenwillige visuelle und formale Sprache, ihre unverkennbaren akustischen Bühnengestaltungen und professionelle Tanzproduktion haben Liquid Loft Anerkennung und Preise wie den Goldenen Löwen für die "Beste Performance" bei der  Biennale 2007 in Venedig eingebracht.
     
    Der österreichische Choreograf Chris Haring arbeitete mit ChoreografInnen und Gruppen wie DV8 Physical Theatre (GB), Nikolais / Luis Dance Cie. (USA), man act (GB), Nigel Charnock (GB) und pilottanzt (A). Gemeinsam mit dem Multimedia-Künstler und Komponisten Klaus Obermaier entwickelte er die Video-Tanz-Performances D.A.V.E. und VIVISECTOR, die erfolgreich weltweit gezeigt wurden. Eine der wichtigsten Inspirationsquellen für seine Stücke, wie z.B. in Fremdkörper (Preis für Beste Performance bei der Biennale de la Dance Lyon 2004) ist Science Fiction und die Betrachtung des Körpers als kybernetische Landschaft. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter der Kompanie Liquid Loft. Es entstanden u.a. die Performances Kind of Heroes, Running Sushi, Talking Head und die Perfect Garden-Serie. Das Stück Posing Project. Posing B – The Art of Seduction wurde mit dem Goldenen Löwen für die Beste Performance bei der Biennale von Venedig (2007) ausgezeichnet. 2010 erhielt Chris Haring den Outstanding Artist Award für darstellende Kunst des BMUKK. Mit Liquid Loft war er verantwortlich für die Bespielung des österreichischen Pavillions bei der EXPO Zaragoza 2008.  Er entwickelte auch Choreografien für internationale Gruppen wie Jin Xing Dance Theatre (Shanghai), Les Ballets de Monte-Carlo (F), Dialogue Dance (RU), das Staatstheater Kassel (D) und das Ballett Moskau (RU).
     
    Andreas Berger ist Musiker/Komponist und lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Computermusik und elektronische Medien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und arbeite in den Bereichen Theater, Film und zeitgenössischer Tanz. Seit 2001 veröffentlichte er mehrere Kompositionen u.a. Music for Fieldrecordings (2003), Aerial View of Model (2006). Er ist Gründungsmitglied von Liquid Loft und seit 2005 verantwortlich für Musik und Soundkonzeptionen von Liquid Loft. Weitere Kooperationen umfassen u.a. mit Michaela Grill, Mara Mattuschka, Ralo Meyer, WR, manoa free university, Lars Stigler, FLAU. Er erhielt den Preis für Composition and Space of Sound in Performance (2010 beim Theaterfestival Kontrapunkt); den Preis für beste Musik im Kurzfilm – International (2009, beim Internationalen Kurzfilmfestival Hamburg) und den Goldenen Löwen für die Beste Performance (mit Liquid Loft) bei der Biennale von Venedig.
     
    Stephanie Cumming ist kanadische Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin; lebt in Wien. Sie absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der Universität Calgary, an der sie mit einem Bachelor of Arts im Jahr 2000 graduierte. Gemeinsam mit Chris Haring - die beiden arbeiten seit 2003 zusammen - Andreas Berger und Thomas Jelinek gründet sie 2005 Liquid Loft. Seitdem wirkt Stephanie in jedem Stück der Kompanie mit und arbeitet auch regelmäßig als Haring's choreographische Assistenz. Für ihre Arbeit im Solostück Legal Errorist (Choreographie von Chris Haring), kürte sie das Ballett-Tanz Magazin 2004 zur herausragenden jungen Tänzerin. Im selben Jahr erhielt sie außerdem das danceWEB Stipendium. 2009 wurde sie als Choreographin bei Beyond Fr@nta eingeladen. Zu ihren Soloarbeiten zählen Ah.Poetry (Szene Salzburg, Impulstanz), das Kurzsolo P.S. im Auftrag von Tanzquartier Wien 2009, sowie die Lecture Performance Redneck to Cyborg: A Shared Transformation, 2009. 2012 kreierte sie das Kurzssolo aurora borealis bei Impulstanz. Ebenso arbeitet sie mit Toxic Dreams zusammen und 2014 hatte ihr Solo i dance, therefore i talk Premiere. Ihre jüngste Arbeit als Schauspielerin ist die Hauptrolle in Gustav Deutsch's neuestem Film Shirley:Visions of Reality (Premiere bei der Berlinale 2013). Außerdem spielt sie eine Hauptrolle in Daniel Hoesls Film WINWIN. Stephanie Cumming leitet professionelle Trainings am Tanzquartier Wien und international.
     
    Thomas Jelinek, geboren in Stockholm, ist Regisseur, Dramaturg, Video-, Installations- u. Konzeptkünstler. Er kreiert Video- und Rauminstallationen, Musikperformances, Architekturprojekte, arbeitet als Regisseur in Fernsehproduktionen und als Kurator. In diesem Zusammenhang hat er auch eine Reihe von vor allem Ost-West vernetzenden, transdisziplinären Kunstprojekten realisiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beschäftigung mit Raum und Wahrnehmungs-Räumen, der Herstellung von kontextuellen Räumen und Kommunikationsorten, die performative Qualitäten erzeugen können. Entsprechend sind auch Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum, sowie die Installierung von Diskurszonen als theatrale Prozesse Teil seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang sind auch seine Bühnenräume und Lichtgestaltungen entstanden. Als Regisseur realisierte er zahlreiche Performances, Opern- und Theaterprojekte im öffentlichen Raum und an Theatern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Darüber hinaus ist er als Dramaturg für verschiedene Tanzproduktionen tätig. Thomas J. Jelinek war Mitbegründer und Leiter von MESSING Network. Von 2000-2008 war er Vorsitzender der IG Kultur Wien. Weiters gründete er in Wien im Jahr 2000 das NOMAD-theatre und 2003 die LABfactory, wo er die künstlerische Leitung innehat. Er ist Mitbegründer und Teil von Liquid Loft. Diverse Lehrtätigkeiten u.a. als Gastprofessor an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam. 
     
    Luke Baio wurde in Worcester, UK geboren. 2000 schloss er die Northern School of Contemporary Dance/UK ab und nahm ein Jahr weiteren Unterricht für zeitgenössischen Tanz in London. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied der Richard Alston Dance Company. Seit 2007 lebt und arbeitet er als freier Tänzer in Wien. Kollaborationen u.a. mit Liquid Loft / Chris Haring, Stadt Theater Klagenfurt, Niki Adler, Neue Oper Wien, der Company Smafu, Liz King, Stephanie Cumming, Semper Oper Dresden und mit Dominik Grünbühel. Mit Dominik Grünbühel entstanden u.a. die Performances Dudes und Dudes 2, Shoot Me, der Good Cop/Bad Cop Zyklus, Dudes Fuck Christmas und Ohne Nix.
     
    Katharina Meves wurde in Deutschland geboren, erhielt ihre Ausbildung an der SEAD, Salzburg, und das DanceWEB Stipendium 2009. Erste Zusammenarbeit mit Liquid Loft 2007 für The Posing Project.  Als Tänzerin, Darstellerin und Performerin in Deutschland, Österreich und den Niederlanden tätig, performte Katharina außerdem in Arbeiten von Georg Blaschke, Mara Mattuschka, Lara Kugelmann, Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Ayat Najafi, der Lubricat Theatre Company, Louise Wagner, Christoph Winkler, Anna Malunat, Franz Rogowski, Andreas Bode, der T.r.a.s.h. Dance Company und Tino Sehgal.  
     
    Arttu Palmio ist ein finnischer Tänzer und Performer. Er studierte zeitgenössischen Tanz in Helsinki und Amsterdam. Im Jahr 2014 erhielt er seinen MA in Dance von der Theatre Academy of Helsinki. In internationalen Zusammenarbeiten kollaborierte er mit notfoundyet / Laia Fabre & Thomas Kasebacher (ES / AT), Georg Blaschke (AT), Alessandro Sciarroni (IT), Joona Halonen (FIN) und Sara Ostertag (AT). Seine Arbeiten werden international in unterschiedlichen Kontexten aufgeführt u.a. Welcome im brut (AT) anlässlich von Imagetanz 2014. Im Jahr 2013 war er DanceWeb Stipendiat bei Impulstanz - Vienna International Dance Festival. Arttu lebt und arbeitet in Wien und Helsinki.
     
    Karin Pauer wurde 1983 in Wien geboren. 2008 hat Sie ihr Choreographie-Studium am ArtEZ- Institute of the Arts in Arnheim/ Holland absolviert. 2009 erhielt Sie das danceweb Stipendium von Impulstanz. Sie arbeitete mit zahlreichen Choreograph/Innen, u.a. mit Marcus Grolle, Yun Jung Kim, Michael Schmidt, Simone Truong, Davis Freeman und Mike O’Connor. Ihre eigenen Stücke beinhalten Kollaborationen mit Claudia Weissenbrunner, Agnieszka Dmochowska, Merel Roozen und dem Sound- und Videokünstler Alex Kasses.
     ::  Premieren

  • Freitag, 17. Februar 2017 | 20:00  | Oleg Soulimenko mit Alfredo Barsuglia & Jasmin Hoffer. LOSS | brut | 

    In seinem neuen Stück beschäftigt sich der Wiener Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko gemeinsam mit dem bildenden Künstler Alfredo Barsuglia und der Tänzerin Jasmin Hoffer mit Instabilität und dem Verlust von Sicherheit. LOSS dreht sich um die Verschiebung von Werten und die Unvorhersehbarkeit dessen, was wir für wirklich halten. Wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn uns das Unwirkliche den Boden unter den Füßen wegzieht?

    Soulimenko, Barsuglia und Hoffer errichten für ihr Stück LOSS eine unheimlich-unbekannte Skulpturenlandschaft. Hier bringen sie scheinbare Sicherheiten ins Wanken und lösen Grenzen zwischen Organischem und Immateriellem auf. Akustik wird sichtbar, Luft zur Materie und das Licht verortet sich.

    Der russische Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko lebt und arbeitet in Wien. 1990 gründete er das Saira Blanche Theatre, dessen provokative Performances durch die Welt tourten. Seine Performances wurden u. a. im brut, Wiener Festwochen, ImPulsTanz, Theaterfestival Impulse oder im Kaai Theatre gezeigt. Der bildende Künstler Alfredo Barsuglia lebt und arbeitet in Wien. Seine Arbeiten waren u. a. im mumok Wien, Mak Center L.A., CAFA Art Museum Peking gezeigt. Die Wiener Tänzerin und Performancekünstlerin Jasmin Hoffer performt und unterrichtet in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Palästina, USA und Russland.

     ::  Aufführung

  • Montag, 13. Februar 2017 | 08:00 - 20:00  | MoveMentors Dance Intensive 2017 | SEAD | 

    SEAD will give students a chance to experience SEAD in a one-week workshop that gives the participants a taste of what daily life is like in our program. MoveMentors Dance Intensive workshops offer daily morning classes in somatic practice, contemporary and ballet taught by SEAD faculty. Afternoon workshops with the Mentors will include composition and improvisation. The mentors will give you individualized coaching and mentoring in small groups – a rare opportunity to receive individual feedback and help in bringing out your best dancing.

    Vita Osojnik is a pedagogue, dancer, choreographer, and street artist from Slovenia. She finished secondary level dance education at the Music and Ballet School Ljubljana (programme ballet) and continued her dance education in Plesni center Ljubljana under the artistic leadership of Fred Lasserre. In 2002 she started her professional training and studies in SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance where she graduated as a Choreography Major in 2005. As a freelance dancer she regulary expands her knowledge visiting many different dance workshops in Slovenia and abroad. Vita teaches ballet for contemporary dancers and contemporary techniques at the Artistic Dance High School in Ljubljana, leads her own dance group Mana and works a lot in street theatre and teaches workshops.

     ::  Training

  • Samstag, 18. Februar 2017 | 14:30 - 15:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Samstag, 18. Februar 2017 | 16:30 - 17:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Samstag, 18. Februar 2017 | 19:00 - 20:00  | SKREEK - A Comic Revolution | Dschungel Wien | 

    Die Geschichte von einem, dem Fliegenkönnen nicht mehr reicht

    Jean-Luck ist ein echter Comic-Held. Held? Naja, eigentlich ist sein Leben nicht besonders heldenhaft. Denn in seiner Comicwelt wird ihm der Alltag von seiner Schöpferin vorgezeichnet. Doch nach und nach entwickelt Jean-Luck seine eigenen Fantasien und Wünsche und will aus dieser Welt ausbrechen. Wird ihm der Schritt in die Freiheit gelingen? Und wer wird den Platz des Hauptdarstellers einnehmen?

    Über eine Videoprojektion verfolgt das Publikum die turbulente Welt des Comic-Helden Jean-Luck in seiner gezeichneten Welt. Das Stück spielt unmittelbar hinter einer Leinwand und wird mit 3 Kameras live übertragen. Vor der Leinwand sehen wir „The Creator“, sie ist die Schnittstelle zur zweidimensionalen Welt und manipuliert sein Leben.

    TWOF2 holt mit „SKREEK“ das Medium Comic auf die Bühne und entwickelt ein innovatives Theaterformat - eine faszinierende Mischung aus Live-Stream, Film, Theater und Comic.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 18. Februar 2017 | 19:30  | LIQUID LOFT / CHRIS HARING - working, but no title | Tanzquartier Wien | 

    TQW Koproduktion
     
    Das neue Stück von Liquid Loft rückt den Akt des Sprechens ins Zentrum des choreografischen Interesses und reflektiert die Erfahrung gegenwärtigen urbanen Lebens, seine Vielstimmigkeit und Vielsprachigkeit. Die Stadt, als möglicher Lebensraum, erschafft unaufhörlich neue Sprachen, Jargons und Varianten, zugleich markiert sie täglich den Verlust, das Aussterben von Sprachidentitäten. Für Liquid Loft ist die Sprache untrennbar mit der Bewegung verbunden. Zeichen und Bewegungsmuster konterkarieren Tonspuren von Sprachaufnahmen und Geräuschen. Die regionalen Idiosynkrasien des Dialekts sind darin ebenso enthalten, wie der Anspruch, im globalisierten Kontext eine Weltsprache zu sprechen. Sich in diesem Babylon mitzuteilen bzw. zu verstehen, verlangt das Trennende auszuhalten und dennoch Gemeinsames darin zu finden.
     
     
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    Liquid Loft wurde 2005 von dem Choreografen Chris Haring zusammen mit dem Musiker Andreas Berger, der Tänzerin Stephanie Cumming und dem Dramaturgen Thomas Jelinek gegründet. In ihren Performances und Installationen verbinden Liquid Loft zeitgenössischen Tanz direkt mit anderen Formen zeitgenössischer Kunst, um ein zusammenhängendes, alles umfassendes Kunstwerk zu schaffen. Ihre eigenwillige visuelle und formale Sprache, ihre unverkennbaren akustischen Bühnengestaltungen und professionelle Tanzproduktion haben Liquid Loft Anerkennung und Preise wie den Goldenen Löwen für die "Beste Performance" bei der  Biennale 2007 in Venedig eingebracht.
     
    Der österreichische Choreograf Chris Haring arbeitete mit ChoreografInnen und Gruppen wie DV8 Physical Theatre (GB), Nikolais / Luis Dance Cie. (USA), man act (GB), Nigel Charnock (GB) und pilottanzt (A). Gemeinsam mit dem Multimedia-Künstler und Komponisten Klaus Obermaier entwickelte er die Video-Tanz-Performances D.A.V.E. und VIVISECTOR, die erfolgreich weltweit gezeigt wurden. Eine der wichtigsten Inspirationsquellen für seine Stücke, wie z.B. in Fremdkörper (Preis für Beste Performance bei der Biennale de la Dance Lyon 2004) ist Science Fiction und die Betrachtung des Körpers als kybernetische Landschaft. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter der Kompanie Liquid Loft. Es entstanden u.a. die Performances Kind of Heroes, Running Sushi, Talking Head und die Perfect Garden-Serie. Das Stück Posing Project. Posing B – The Art of Seduction wurde mit dem Goldenen Löwen für die Beste Performance bei der Biennale von Venedig (2007) ausgezeichnet. 2010 erhielt Chris Haring den Outstanding Artist Award für darstellende Kunst des BMUKK. Mit Liquid Loft war er verantwortlich für die Bespielung des österreichischen Pavillions bei der EXPO Zaragoza 2008.  Er entwickelte auch Choreografien für internationale Gruppen wie Jin Xing Dance Theatre (Shanghai), Les Ballets de Monte-Carlo (F), Dialogue Dance (RU), das Staatstheater Kassel (D) und das Ballett Moskau (RU).
     
    Andreas Berger ist Musiker/Komponist und lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Computermusik und elektronische Medien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und arbeite in den Bereichen Theater, Film und zeitgenössischer Tanz. Seit 2001 veröffentlichte er mehrere Kompositionen u.a. Music for Fieldrecordings (2003), Aerial View of Model (2006). Er ist Gründungsmitglied von Liquid Loft und seit 2005 verantwortlich für Musik und Soundkonzeptionen von Liquid Loft. Weitere Kooperationen umfassen u.a. mit Michaela Grill, Mara Mattuschka, Ralo Meyer, WR, manoa free university, Lars Stigler, FLAU. Er erhielt den Preis für Composition and Space of Sound in Performance (2010 beim Theaterfestival Kontrapunkt); den Preis für beste Musik im Kurzfilm – International (2009, beim Internationalen Kurzfilmfestival Hamburg) und den Goldenen Löwen für die Beste Performance (mit Liquid Loft) bei der Biennale von Venedig.
     
    Stephanie Cumming ist kanadische Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin; lebt in Wien. Sie absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der Universität Calgary, an der sie mit einem Bachelor of Arts im Jahr 2000 graduierte. Gemeinsam mit Chris Haring - die beiden arbeiten seit 2003 zusammen - Andreas Berger und Thomas Jelinek gründet sie 2005 Liquid Loft. Seitdem wirkt Stephanie in jedem Stück der Kompanie mit und arbeitet auch regelmäßig als Haring's choreographische Assistenz. Für ihre Arbeit im Solostück Legal Errorist (Choreographie von Chris Haring), kürte sie das Ballett-Tanz Magazin 2004 zur herausragenden jungen Tänzerin. Im selben Jahr erhielt sie außerdem das danceWEB Stipendium. 2009 wurde sie als Choreographin bei Beyond Fr@nta eingeladen. Zu ihren Soloarbeiten zählen Ah.Poetry (Szene Salzburg, Impulstanz), das Kurzsolo P.S. im Auftrag von Tanzquartier Wien 2009, sowie die Lecture Performance Redneck to Cyborg: A Shared Transformation, 2009. 2012 kreierte sie das Kurzssolo aurora borealis bei Impulstanz. Ebenso arbeitet sie mit Toxic Dreams zusammen und 2014 hatte ihr Solo i dance, therefore i talk Premiere. Ihre jüngste Arbeit als Schauspielerin ist die Hauptrolle in Gustav Deutsch's neuestem Film Shirley:Visions of Reality (Premiere bei der Berlinale 2013). Außerdem spielt sie eine Hauptrolle in Daniel Hoesls Film WINWIN. Stephanie Cumming leitet professionelle Trainings am Tanzquartier Wien und international.
     
    Thomas Jelinek, geboren in Stockholm, ist Regisseur, Dramaturg, Video-, Installations- u. Konzeptkünstler. Er kreiert Video- und Rauminstallationen, Musikperformances, Architekturprojekte, arbeitet als Regisseur in Fernsehproduktionen und als Kurator. In diesem Zusammenhang hat er auch eine Reihe von vor allem Ost-West vernetzenden, transdisziplinären Kunstprojekten realisiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beschäftigung mit Raum und Wahrnehmungs-Räumen, der Herstellung von kontextuellen Räumen und Kommunikationsorten, die performative Qualitäten erzeugen können. Entsprechend sind auch Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum, sowie die Installierung von Diskurszonen als theatrale Prozesse Teil seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang sind auch seine Bühnenräume und Lichtgestaltungen entstanden. Als Regisseur realisierte er zahlreiche Performances, Opern- und Theaterprojekte im öffentlichen Raum und an Theatern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Darüber hinaus ist er als Dramaturg für verschiedene Tanzproduktionen tätig. Thomas J. Jelinek war Mitbegründer und Leiter von MESSING Network. Von 2000-2008 war er Vorsitzender der IG Kultur Wien. Weiters gründete er in Wien im Jahr 2000 das NOMAD-theatre und 2003 die LABfactory, wo er die künstlerische Leitung innehat. Er ist Mitbegründer und Teil von Liquid Loft. Diverse Lehrtätigkeiten u.a. als Gastprofessor an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam. 
     
    Luke Baio wurde in Worcester, UK geboren. 2000 schloss er die Northern School of Contemporary Dance/UK ab und nahm ein Jahr weiteren Unterricht für zeitgenössischen Tanz in London. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied der Richard Alston Dance Company. Seit 2007 lebt und arbeitet er als freier Tänzer in Wien. Kollaborationen u.a. mit Liquid Loft / Chris Haring, Stadt Theater Klagenfurt, Niki Adler, Neue Oper Wien, der Company Smafu, Liz King, Stephanie Cumming, Semper Oper Dresden und mit Dominik Grünbühel. Mit Dominik Grünbühel entstanden u.a. die Performances Dudes und Dudes 2, Shoot Me, der Good Cop/Bad Cop Zyklus, Dudes Fuck Christmas und Ohne Nix.
     
    Katharina Meves wurde in Deutschland geboren, erhielt ihre Ausbildung an der SEAD, Salzburg, und das DanceWEB Stipendium 2009. Erste Zusammenarbeit mit Liquid Loft 2007 für The Posing Project.  Als Tänzerin, Darstellerin und Performerin in Deutschland, Österreich und den Niederlanden tätig, performte Katharina außerdem in Arbeiten von Georg Blaschke, Mara Mattuschka, Lara Kugelmann, Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Ayat Najafi, der Lubricat Theatre Company, Louise Wagner, Christoph Winkler, Anna Malunat, Franz Rogowski, Andreas Bode, der T.r.a.s.h. Dance Company und Tino Sehgal.  
     
    Arttu Palmio ist ein finnischer Tänzer und Performer. Er studierte zeitgenössischen Tanz in Helsinki und Amsterdam. Im Jahr 2014 erhielt er seinen MA in Dance von der Theatre Academy of Helsinki. In internationalen Zusammenarbeiten kollaborierte er mit notfoundyet / Laia Fabre & Thomas Kasebacher (ES / AT), Georg Blaschke (AT), Alessandro Sciarroni (IT), Joona Halonen (FIN) und Sara Ostertag (AT). Seine Arbeiten werden international in unterschiedlichen Kontexten aufgeführt u.a. Welcome im brut (AT) anlässlich von Imagetanz 2014. Im Jahr 2013 war er DanceWeb Stipendiat bei Impulstanz - Vienna International Dance Festival. Arttu lebt und arbeitet in Wien und Helsinki.
     
    Karin Pauer wurde 1983 in Wien geboren. 2008 hat Sie ihr Choreographie-Studium am ArtEZ- Institute of the Arts in Arnheim/ Holland absolviert. 2009 erhielt Sie das danceweb Stipendium von Impulstanz. Sie arbeitete mit zahlreichen Choreograph/Innen, u.a. mit Marcus Grolle, Yun Jung Kim, Michael Schmidt, Simone Truong, Davis Freeman und Mike O’Connor. Ihre eigenen Stücke beinhalten Kollaborationen mit Claudia Weissenbrunner, Agnieszka Dmochowska, Merel Roozen und dem Sound- und Videokünstler Alex Kasses.
     ::  Premieren

  • Samstag, 18. Februar 2017 | 20:00  | Oleg Soulimenko mit Alfredo Barsuglia & Jasmin Hoffer. LOSS | brut | 

    In seinem neuen Stück beschäftigt sich der Wiener Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko gemeinsam mit dem bildenden Künstler Alfredo Barsuglia und der Tänzerin Jasmin Hoffer mit Instabilität und dem Verlust von Sicherheit. LOSS dreht sich um die Verschiebung von Werten und die Unvorhersehbarkeit dessen, was wir für wirklich halten. Wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn uns das Unwirkliche den Boden unter den Füßen wegzieht?

    Soulimenko, Barsuglia und Hoffer errichten für ihr Stück LOSS eine unheimlich-unbekannte Skulpturenlandschaft. Hier bringen sie scheinbare Sicherheiten ins Wanken und lösen Grenzen zwischen Organischem und Immateriellem auf. Akustik wird sichtbar, Luft zur Materie und das Licht verortet sich.

    Der russische Performancekünstler und Choreograf Oleg Soulimenko lebt und arbeitet in Wien. 1990 gründete er das Saira Blanche Theatre, dessen provokative Performances durch die Welt tourten. Seine Performances wurden u. a. im brut, Wiener Festwochen, ImPulsTanz, Theaterfestival Impulse oder im Kaai Theatre gezeigt. Der bildende Künstler Alfredo Barsuglia lebt und arbeitet in Wien. Seine Arbeiten waren u. a. im mumok Wien, Mak Center L.A., CAFA Art Museum Peking gezeigt. Die Wiener Tänzerin und Performancekünstlerin Jasmin Hoffer performt und unterrichtet in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Palästina, USA und Russland.

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 19. Februar 2017 | 14:30 - 15:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 19. Februar 2017 | 16:30 - 17:15  | Wasserkesselpaukenpfeifensinfonie | | 

    Ein visuelles Poem auf die Gleichheit und die Verschiedenheit

    Wasserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

    Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren - es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne -, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. Wenn sie sich sicher fühlen, z.B. in der Nacht, wenn die Menschen schlafen, falten sie sich auf und kehren ihr Innerstes nach außen, es entstehen Landschaften und Plätze, die sich bevölkern. Und wenn die Fassade eine kupferne ist, so ist auch das Innenleben von kupfernem Glanz, und bei Silber und Gold ist das eben silbern und golden.

    Dass in dem einen Kessel sogar der Mond wohnt und in dem anderen die Sonne, erstaunt da nicht. Der Mondschatten vergrößert alle Gestalten im kalten Licht, die Sonne aber lässt selbst die Schatten freundlich und heiter erscheinen.

    Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar umhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die von dort aus in die Welt gingen, fanden wir Erstaunliches …

    Sobald der Hahn schrie - oder

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 19. Februar 2017 | 17:00 - 18:00  | SKREEK - A Comic Revolution | Dschungel Wien | 

    Die Geschichte von einem, dem Fliegenkönnen nicht mehr reicht

    Jean-Luck ist ein echter Comic-Held. Held? Naja, eigentlich ist sein Leben nicht besonders heldenhaft. Denn in seiner Comicwelt wird ihm der Alltag von seiner Schöpferin vorgezeichnet. Doch nach und nach entwickelt Jean-Luck seine eigenen Fantasien und Wünsche und will aus dieser Welt ausbrechen. Wird ihm der Schritt in die Freiheit gelingen? Und wer wird den Platz des Hauptdarstellers einnehmen?

    Über eine Videoprojektion verfolgt das Publikum die turbulente Welt des Comic-Helden Jean-Luck in seiner gezeichneten Welt. Das Stück spielt unmittelbar hinter einer Leinwand und wird mit 3 Kameras live übertragen. Vor der Leinwand sehen wir „The Creator“, sie ist die Schnittstelle zur zweidimensionalen Welt und manipuliert sein Leben.

    TWOF2 holt mit „SKREEK“ das Medium Comic auf die Bühne und entwickelt ein innovatives Theaterformat - eine faszinierende Mischung aus Live-Stream, Film, Theater und Comic.

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 19. Februar 2017 | 18:00 - 22:00  | Le Pavillon d'Armide | Le Sacre | Wiener Staatsoper | 

    "Le Pavillon d’Armide" bildete, 1907 in der Choreographie von Michail Fokin in St. Petersburg uraufgeführt, nicht zuletzt wegen der beteiligten Interpreten Anna Pawlowa, Vaslav Nijinsky und Pavel Gerdt einen Höhepunkt in der Ballettgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. 100 Jahre nach der Pariser Erstaufführung des Balletts stellte John Neumeier seine Auseinandersetzung mit dem Werk, zugleich eine Hommage an Vaslav Nijinsky, in Hamburg vor. Neumeiers Fassung von "Le Sacre du printemps" entstand 1972 für das Frankfurter Ballett und spiegelt – zwischen den Deutungen von Maurice Béjart (1959) und Pina Bausch (1975) stehend – auch den Geist dieser Dekaden.

     ::  Premieren