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Tanja Erhart & Katharina Senk – j_e_n_g_a
Freitag, 21. Januar 2022, 20:00 - 22:00
 
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In der Tanzperformance j_e_n_g_a stellen die dreibeinige Tanja Erhart und die zweibeinige Katharina Senk pleasure in den Mittelpunkt: als radikale Schnittstelle des Diskurses zwischen Behinderung und Feminismus und als lustvolle Bewegungsressource im Austausch mit Tanjas Krücken. Gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen und dem Publikum kreieren die Krücken ein multisensorisches Spiel, das die wechselseitige Abhängigkeit erfahrbar macht und die Lust an der radikalen Begegnung miteinander befreit.

 

Ihr geteiltes Verlangen, tiefer in das Bewegungsrepertoire und die Belebtheit von Objekten einzutauchen, sowie der Anspruch, sinnliche Zugänge zur Performance zu schaffen, bringen die beiden Tänzerinnen Katharina Senk und Tanja Erhart auf die Bühne. Die Krücken sind soziale Bindeglieder und belebte Tanzpartner*innen, die Katharina und Tanja, sprichwörtlich, bewegen und auch für das Publikum sinnliche Möglichkeiten schaffen, sich zu begegnen und miteinander in Relation zu treten.

            Alison Kafer schreibt in ihrem Buch Feminist Queer Crip, dass Behinderung nicht „einfach ist, sondern in Relation entsteht“. Diese Perspektive feiern die Performer*innen als eine neuartige Auseinandersetzung mit Behinderung, der queeren Belebtheit von Dingen und der Schaffung neuer Körpersubjektivitäten.

            Tanja Erhart, Österreicherin und in London lebend, beschreibt sich selbst als crip – chronisch kranke und behinderte – Tänzerin und Kulturanthropologin. Sie performte weltweit in Stücken von Claire Cunningham, Michael Turinsky, Candoco Dance Company u. a. Zurzeit erforscht sie die Bewegungssprachen ihrer 3 body-minds – mit ihrem Rollstuhl, einbeinig oder dreibeinig mit ihren Krücken – und entdeckt die Aktivistin für Behindertengerechtigkeit und pleasure in sich selbst und im gegenseitigen Austausch mit anderen in den Bereichen Tanz, Ableismus, Zugang und care.

            Katharina Senk ist österreichische Tanzschaffende und lebt in Wien. Sie performte u. a. in Arbeiten von Doris Uhlich, Florentina Holzinger und Georg Blaschke. In ihrem persönlichen künstlerischen Schaffen arbeitet sie an der Verbindung ihres Interesses an (Post-)Humanismus, Feminismus und sozialer Gerechtigkeit mit ihrem Wissen in den Bereichen Tanz, Bewegung und Kampfsport. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Erhart widmet sie sich der Erforschung von lustvollen Tanzpraktiken mit „(assistiven) Objekten“.

Im Anschluss an die Vorstellung am 21. Jänner findet ein Publikumsgespräch statt.

 

Eine Onlineversion des Projekts wird am 23. Jänner um 18:00 Uhr als Livestream auf brut-wien.at gezeigt. Keine Anmeldung nötig!

Ort brut
Nordwestbahnstr. 8-10
Wien
1200
Österreich
+43 (0) 1 587 87 74
http://www.brut-wien.at/

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