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Sonntag, 7. November 2021
Sonntag, 7. November 2021
  • Sonntag, 7. November 2021 | 19:00  | ON THE EDGE #9 Alexandre Fray | Un loup pour l'homme: Projet Grand Mère | WUK | 

    Das Projet Grand Mère vom Akrobaten Alexandre Fray untersucht die Geste des Tragens im Rahmen einer Recherche mit älteren Menschen.
    Tragen als Symbol des ‚Sich Kümmerns‘. Es geht ihm darum, sich Zeit zu nehmen, miteinander in Beziehung zu treten, viel zuzuhören und eine Atmosphäre zu schaffen, die Vertrauen und Verbundenheit fördert. Dies ist die Basis für die Entwicklung einer gemeinsamen körperlichen Arbeit. Es geht nicht um eine überhastete Beziehung. Ziel ist das Finden einer Intimität, die von einer großen Zartheit durchdrungen ist. Was braucht es um die eigene leibliche Unversehrtheit wortwörtlich in die Hände eines Fremden zu geben?

    Gemeinsam mit älteren Frauen, welche nie oder selten getragen wurden, hinterfragt der Akrobat die Herausforderungen einer Disziplin, die vom Horizont der Höchstleistungen und Virtuosität oft in den Schatten gestellt wird: Was bedeutet es, sich den Gesetzen des Gleichgewichts und der Schwerkraft zu widersetzen, wenn Gelenke rosten und Muskeln schmelzen? Wie kann man ‚loslassen‘, wenn der Körper dies verlernt um sich selbst zu schützen? Was bedeutet Virtuosität für den alternden Körper - kann auf einem Bein stehen das selbe Risiko kommunizieren wie ein Rückwärtssalto mit 80 Jahren?

    Die Foto-Ausstellung Projet Grand Mère dokumentiert die besonderen Begegnungen des Akrobaten mit Frauen im Alter von „Großmüttern“ (2016- heute), welche den Schritt ins Leere wagen und sich in die Luft heben lassen.

     Für den Besuch der Installation, der Fotoausstellung oder der Videoinstallation ist kein Ticket notwendig. Das Foyer ist ab den angegebenen Zeiten geöffnet und darf nur mit 2-G-Nachweis betreten werden.

     ::  Festival

  • Sonntag, 7. November 2021 | 19:00  | ON THE EDGE #9 Toon Van Gramberen: Carrying my father | WUK | 

    Der Akrobat Toon Van Gramberen setzt sich seit einigen Jahren mit dem alternden Körper auseinander. Sein Vater erklärte sich bereit, ihn in einem gemeinsamen Forschungs-Prozess zu begleiten. Er ist sechzig Jahre alt und hat keinerlei akrobatische Vorkenntnisse. Dies war der Anfang von Carrying my father, einem Bühnenstück, welches mittlerweile vier Akrobaten und ihre Väter involviert.
    “Mich beschäftigt die Unausweichlichkeit der Zeit, die den menschlichen Körper und seine Möglichkeiten verändert. Aber auch die Veränderung der Vater-Sohn-Beziehung, wenn wir den Wendepunkt der Fürsorge erfahren. Die Erkenntnis, dass ich eines Tages meinen Vater tragen werde, so wie er mich trug. Sowohl wörtlich als auch metaphorisch.” (Toon Van Gramberen)
    Begleitend zum Kreationsprozess des Bühnenstücks Carrying my father entstand die Fotoausstellung welche einen intimen Einblick in den Probenprozess gibt.
    Wenn der alternde Körper in den Mittelpunkt der akrobatischen Forschung gestellt wird, werden die Vorstellungen von körperlicher Virtuosität notwendigerweise dekonstruiert und neu definiert. So verschieben sich zwangsläufig auch Perspektiven auf den Körper des Akrobaten und auf die gesamte Disziplin.

     

     Für den Besuch der Installation, der Fotoausstellung oder der Videoinstallation ist kein Ticket notwendig. Das Foyer ist ab den angegebenen Zeiten geöffnet und darf nur mit 2-G-Nachweis betreten werden.

     ::  Festival

  • Sonntag, 7. November 2021 | 19:30  | TOXIC DREAMS: THE ADVENTURE OF YOLI BALULU AND HIS GANG OF MISFITS ODER: WHAT'S YOUR STORY? | Werk X | 

    Der in Wien halbberühmte Experimentalregisseur Yoli Balulu hat beschlossen, seinen Job an den Nagel zu hängen. Er hat die Kunstszene satt, die es nicht schafft, ein großes Publikum zu finden und einen politischen Umschwung zu bewirken. Doch kennt Balulu seit seinem sechsten Lebensjahr nur das Theater, also nützt er seine alten Fertigkeiten für sein neues Abenteuer. Gemeinsam mit seiner ausrangierten Truppe sowie mit Mitteln und Techniken des Theaters gründet er eine neue soziale Bewegung: Die Maske.

    In einem Europa, das von politischen Umstürzen, kultureller Zwietracht, Umweltzerstörung und spiritueller Verwirrung geprägt ist, suchen die Menschen nach Frieden, Erlösung oder zumindest ein bisschen Fokussierung. Hier setzt Balulu mit seiner Technik der Maske an. Eine Kombination aus Schauspielmethoden, Gedankenspielen, Mythologie, gefälschter Geschichte, Yoga und Mimik. Von Aristoteles über Stanislawski zu Brecht und Strasberg sowie Balulus eigener Erfindung: Die Maske ist eine Technik, die das Leben der Menschen schöner machen, die Kommunikation verbessern und der Menschheit helfen wird, in einer ständig sich verändernden und stets chaotischen Welt etwas Würde zu finden.

    Aus aktuellem Anlass (und weil ein wirklich berühmter Kollege absagte) lädt eine Journalistin eines Kulturmagazins Balulu zum Interview über Leben, Theaterkarriere und Zukunftspläne. In dessen Verlauf geraten die Dinge zunehmend aus den Fugen, Randfiguren erscheinen aus dem Nichts, Balulu kann sich nicht konzentrieren und schweift ständig ab. Nichts erscheint ihm langweiliger als die Vorstellung, die Ereignisse in seinem Leben chronologisch wiederzugeben. Also versucht er, seine Marke zu verbreitern, indem er eine neue Biographie erschafft, die ebenso faszinierend wie falsch ist.

     

    TICKETS

    Aufgrund der COVID-19 Pandemie und der Vorgabe des Contact Tracing (Nachvollziehbarkeit wer zu welchem Zeitpunkt welche Veranstaltung besucht hat) können bis auf Widerruf Tickets ausschließlich online gekauft werden. Zusätzlich zu den geltenden Maßnahmen (Abstand, Hygiene, etc.) ist das Tragen einer FFP2-Maske während der Vorstellung verpflichtend. Zudem müsst ihr im WERK X einen sogenannten 2,5-G-Nachweis vorlegen, der nachweist, dass ihr entweder geimpft, PCR-getestet oder genesen seid. Eine Übersicht über unsere Preispolitik findet ihr hier

    Alle Vorstellungstermine von toxic dreams finden im WERK X, Oswaldgasse 35, 1120 Wien statt.

    Onlineverkauf

    Kolleg_innenStudierende und Inhaber_innen eines Kulturpasses melden sich mit ihren Kartenwünsche sowie einem Scan oder Foto des gültigen Ausweises bitte bei performingarts@wuk.at.

     ::  Aufführung

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