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Montag, 2. August 2021
Montag, 2. August 2021
  • Montag, 2. August 2021 | 17:00 - 17:55  | Anna Huber – unsichtbarst² | | 

    Eine hypersensible Figur bewegt sich mit überwältigender Präzision durch den Zeit­strom ihres Auftritts. Ihr Charisma impft etwas Unberechenbares in strenge Ästhetik und formale Perfektion. Als Anna Huber diesen Tanz 1998 erstmals zeigte, löste sie Staunen und Begeisterung aus. Nach mehr als 20 Jahren hat sie ihr Stück nun neu er­arbeitet: Wie eine lebende Skulptur exponiert sich ihr Körper, von allen Seiten sichtbar, auf einem Spiegel­-Quadrat. Was bleibt unsicht­bar(st) hinter solchem Ausgestelltsein, und welche Klischees prägen sich einem öffent­lichen Körper ein – gerade heute, wenn das Analoge und das Virtuelle ineinander ver­schwimmen?

     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 21:00 - 22:35  | *Melk Prod. / Marco Berrettini – No Paraderan | Volkstheater | 

    Dieser  [ImPulsTanz Classic] ist ein Knaller. Seine Premiere 2004 in Paris entpuppte sich als Theaterskandal des Jahres – dabei blieb No Paraderan vielen unvergesslich. Ironisch ist schon der Anfang: „I love Vegas when I’m loaded / yeah, I love it when I’m not.“ Aus dem Off schmeichelt Dean Martins unverkennbare Stimme Vegas Melody, aufgenommen 1963 im legendären Sands Hotel, und Choreograf Marco Berrettini dirigiert einen roten Vorhang; eine Prinzessin und ein Kleines Schwarzes mit grünem Puffärmel tanzen neben einem weißen Barwagen. „Dino“ Martin hieß vor seiner Karriere Dino Crocetti, entstammte wie Berrettini einer italienischen Familie und bildete mit Stars wie Sammy Davis Jr., Frank Sinatra oder Shirley MacLaine das berühmte „Rat Pack“. No Paraderan – übersetzt etwa: Sie werden keine Parade machen – ist ein satirischer Traum, inspiriert von der Ballett-Show Parade der Ballets Russes (1917), in der unter anderem ein Hochhaus, ein Geschäftsmann und ein Pferd tanzten. Bei Berrettini schleicht sich auch Le sacre du printemps ein. On Stage machen beschwipste Kulturschickis Bussi Bussi, Bling Bling, und hinter dem Vorhang scheinen die Parade-Macher Cocteau, Massine, Satie und Picasso lachend die Fäden zu ziehen.

     
     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 23:00 - 23:37  | Raja Feather Kelly – Hysteria (Ugly Part 2) | | 

    Afro­amerikanische Subjektivität wird aus der Popkultur verdrängt. Darüber informiert dieser zweite Teil von Raja Feather Kellys UGLY­-Trilogie, in dem der New Yorker Perfor­mer fortsetzt, wo Teil 1, UGLY (Black Queer Zoo), aufhört. Hier versucht Kelly, die Ver­drängung rückgängig zu machen und positio­niert sich neu als ein Alien, ein glamouröses außerirdisches Wesen. Das Fremdsein hindert es nicht, die Produkte der Popkultur exzessiv zu genießen und dabei etwas anzuzetteln: Hier lässt Kelly nämlich die Fiktion ins Fakti­sche stürzen und betreibt einen Exorzismus an der darauffolgenden Verwirrung, dem inneren Aufruhr und dem ganzen sonstigen Wahnsinn.

     ::  Aufführung

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