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Montag, 2. August 2021
Montag, 2. August 2021
  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Montag, 2. August 2021 | 17:00 - 17:55  | Anna Huber – unsichtbarst² | | 

    Eine hypersensible Figur bewegt sich mit überwältigender Präzision durch den Zeit­strom ihres Auftritts. Ihr Charisma impft etwas Unberechenbares in strenge Ästhetik und formale Perfektion. Als Anna Huber diesen Tanz 1998 erstmals zeigte, löste sie Staunen und Begeisterung aus. Nach mehr als 20 Jahren hat sie ihr Stück nun neu er­arbeitet: Wie eine lebende Skulptur exponiert sich ihr Körper, von allen Seiten sichtbar, auf einem Spiegel­-Quadrat. Was bleibt unsicht­bar(st) hinter solchem Ausgestelltsein, und welche Klischees prägen sich einem öffent­lichen Körper ein – gerade heute, wenn das Analoge und das Virtuelle ineinander ver­schwimmen?

     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 21:00 - 22:35  | *Melk Prod. / Marco Berrettini – No Paraderan | Volkstheater | 

    Dieser  [ImPulsTanz Classic] ist ein Knaller. Seine Premiere 2004 in Paris entpuppte sich als Theaterskandal des Jahres – dabei blieb No Paraderan vielen unvergesslich. Ironisch ist schon der Anfang: „I love Vegas when I’m loaded / yeah, I love it when I’m not.“ Aus dem Off schmeichelt Dean Martins unverkennbare Stimme Vegas Melody, aufgenommen 1963 im legendären Sands Hotel, und Choreograf Marco Berrettini dirigiert einen roten Vorhang; eine Prinzessin und ein Kleines Schwarzes mit grünem Puffärmel tanzen neben einem weißen Barwagen. „Dino“ Martin hieß vor seiner Karriere Dino Crocetti, entstammte wie Berrettini einer italienischen Familie und bildete mit Stars wie Sammy Davis Jr., Frank Sinatra oder Shirley MacLaine das berühmte „Rat Pack“. No Paraderan – übersetzt etwa: Sie werden keine Parade machen – ist ein satirischer Traum, inspiriert von der Ballett-Show Parade der Ballets Russes (1917), in der unter anderem ein Hochhaus, ein Geschäftsmann und ein Pferd tanzten. Bei Berrettini schleicht sich auch Le sacre du printemps ein. On Stage machen beschwipste Kulturschickis Bussi Bussi, Bling Bling, und hinter dem Vorhang scheinen die Parade-Macher Cocteau, Massine, Satie und Picasso lachend die Fäden zu ziehen.

     
     ::  Aufführung

  • Montag, 2. August 2021 | 23:00 - 23:37  | Raja Feather Kelly – Hysteria (Ugly Part 2) | | 

    Afro­amerikanische Subjektivität wird aus der Popkultur verdrängt. Darüber informiert dieser zweite Teil von Raja Feather Kellys UGLY­-Trilogie, in dem der New Yorker Perfor­mer fortsetzt, wo Teil 1, UGLY (Black Queer Zoo), aufhört. Hier versucht Kelly, die Ver­drängung rückgängig zu machen und positio­niert sich neu als ein Alien, ein glamouröses außerirdisches Wesen. Das Fremdsein hindert es nicht, die Produkte der Popkultur exzessiv zu genießen und dabei etwas anzuzetteln: Hier lässt Kelly nämlich die Fiktion ins Fakti­sche stürzen und betreibt einen Exorzismus an der darauffolgenden Verwirrung, dem inneren Aufruhr und dem ganzen sonstigen Wahnsinn.

     ::  Aufführung

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