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Samstag, 31. Juli 2021
Samstag, 31. Juli 2021
  • Mittwoch, 14. Juli 2021 | | ATLAS – create your dance trails 2021 | | 

    Choreografisches Trainingsprogramm
    14. Juli–18. August 2021

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet Künstler_innen mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse angehender Choreograf_innen zu erfüllen: Zum einen, Studio Space für Research-Arbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, durch den Besuch internationaler Produktionen und durch den Austausch mit Künstler_innen aus mehr als 100 Ländern sowie durch den Peer-to-Peer-Austausch innerhalb der ATLAS-Gruppe. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte zu präsentieren.

    Dramaturgisch begleitet ein ATLAS-Coach die Arbeiten der Teilnehmer_innen während des Programms. 2020 konnte dafür erneut der Tanz-Dramaturg Guy Cools gewonnen werden. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden. Darüber hinaus steht den Teilnehmer_innen bei der Vorbereitung und Organisation ihres Aufenthaltes eine ATLAS-Assistenz beratend zur Seite.

    ATLAS beinhaltet

    Workshops- & Research-Modul
    • 3-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • 50 % Ermäßigung auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul
    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul
    • Studio Space mit 3 Studios exklusiv für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Treffen mit Choreograf_innen der [8:tension] Young Choreographers’ Series
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten
    • Finale(s) Showing(s) am Ende des Festivals (Details je nach Stückentwicklung)
    • Finales Feedback-Gespräch mit dem ATLAS-Coach
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus
    • Unterkunft in Wien
    • Ermäßigung auf das Tagesgericht in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshop-Zentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu beiden ImPulsTanz Partys

    Kosten & Bewerbung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 2.600 Euro (mit freundlicher Unterstützung vom EU-Netzwerk
    LIFE LONG BURNING – Towards a sustainable eco system for contemporary dance in Europe).
    Für eine verbindliche Teilnahme an ATLAS muss eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro bis spätestens zwei Wochen nach der Zusage geleistet werden. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein.

    Darüber hinaus bieten wir auch eine Ermäßigung für Gruppen bestehend aus fünf oder mehr Personen an. Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Fall 2.000 Euro pro Person.

    Zur Bewerbung bitte das vollständig ausgefüllte Formular, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken. Wir informieren die Bewerber_innen innerhalb von 14 Tagen über eine Zu- oder Absage. Die Auswahl der maximal 20 Teilnehmer_innen trifft eine Jury. Nach dem Erhalt der Anzahlung bzw. vollständigen Überweisung der Teilnahmegebühr übermitteln wir eine Teilnahmebestätigung.

    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schickt die ATLAS-Assistenz darüber hinaus gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz. Anschließend ist die ATLAS-Assistenz bei der möglichen Finanzierungssuche behilflich.

    Bewerbungsfrist
    15. März 2021, 12:00 Uhr MEZ
    (Vorbehaltlich, je nach noch verfügbaren Plätzen)

     

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung

    Kontakt

    Für Rückfragen und weitere Informationen meldet euch bitte per E-Mail via atlas@impulstanz.com.

     ::  Training

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 14:00 - 15:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 17:00 - 17:55  | Anna Huber – unsichtbarst² | | 

    Eine hypersensible Figur bewegt sich mit überwältigender Präzision durch den Zeit­strom ihres Auftritts. Ihr Charisma impft etwas Unberechenbares in strenge Ästhetik und formale Perfektion. Als Anna Huber diesen Tanz 1998 erstmals zeigte, löste sie Staunen und Begeisterung aus. Nach mehr als 20 Jahren hat sie ihr Stück nun neu er­arbeitet: Wie eine lebende Skulptur exponiert sich ihr Körper, von allen Seiten sichtbar, auf einem Spiegel­-Quadrat. Was bleibt unsicht­bar(st) hinter solchem Ausgestelltsein, und welche Klischees prägen sich einem öffent­lichen Körper ein – gerade heute, wenn das Analoge und das Virtuelle ineinander ver­schwimmen?

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 19:00 - 19:45  | Eva-Maria Schaller – Recalling Her Dance | MuTh | 

    Das Tanzsolo Die Unbekannte aus der Seine ist 1941/42 während der Diktatur der Nationalsozialisten entstanden. Seit Juni 1940 war auch Paris besetzt. „Das Irren am Ufer – das Locken des Wassers – die Angst (eine Angst vor dem Weiterleben, größer als vor dem Tod)“, schrieb die österreichische Tänzerin, Choreografin und Widerständlerin Hanna Berger ins Libretto ihres Tanzstücks zur Musik von Claude Debussy. Die in Meidling geborene Kommunistin, in den 1930er Jahren u. a. Mitglied des Tournee-Ensembles von Mary Wigman, wurde 1942 in Deutschland als Mitglied der Schulze-Boysen-Gruppe verhaftet, entkam der Lagerzwangsarbeit, pendelte nach dem Krieg bis zu ihrem frühen Tod 1962 zwischen Wien, Paris, Italien, der DDR und weiteren sozialistischen Ländern, ohne eine feste Heimat. Ihr Hauptwohnsitz blieb Wien. Die Unbekannte aus der Seine ist jetzt als Teil von Eva Schallers Abend Recalling Her Dance: a choreographic encounter with Hanna Berger wieder zu sehen. Mit drei Arbeiten, die von der Wiener Tänzerin in eine spezielle Choreografie und Dramaturgie verwoben wurden, entsteht hier auf Basis von Bergers Biografie ein eigenes Kunstwerk. Darin sind auch Annäherungen an zwei weitere Solos der mutigen modernen Tänzerin zu sehen: Krieger von 1937 und Aufruf aus dem Jahr 1944.

    Uraufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 19:00 - 21:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 22:15  | Dada Masilo / The Dance Factory – THE SACRIFICE | Volkstheater | 

    Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky produzierten im Jahr 1913 einen skandalträchtigen Klassiker, der seither immer wieder neu interpretiert wurde: Le sacre du printemps, auch Das Frühlingsopfer genannt. Nun hat mit Dada Masilo einer der jüngsten Fixsterne im Kosmos der internationalen Choreografie den Stoff aufgegriffen und ihm eine neue kulturelle Dimension verliehen. Ihren Erfolg verdankt die in Johannesburg geborene Künstlerin ihren afrikanisch geprägten Adaptionen von Ballettklassikern wie SchwanenseeCarmen oder Giselle. Als Masilo 2019 schließlich an ihrem jüngsten Stück THE SACRIFICE zu arbeiten begann, fragte sie sich auch: „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“ Sie wollte die etwas schlichte Handlung des Frühlingsopfer erweitern, um „eine größere Geschichte zu erzählen“. So hat sie zur einprägsamen Live-Musik von Tlale Makhene, Ann Masina, Leroy Mapholo und Nathi Shongwe ein ganz eigenständiges, emotionales Werk für sich und elf Tänzer*innen ihres Johannesburger Ensembles geschaffen. Deren kraftvoller Tswana-Tanz überzeugt durch rituelle Höhepunkte, hochenergetischen Tanz und starke Bilder.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 21:35  | Idio Chichava, Converge+ – Sentido Unico | | 

    Kompliziert war es immer schon, aber heute werden die Herausforderungen, die das menschliche Zusammensein im globalen Maßstab an uns alle stellt, in immer mehr Details sichtbar. In diesen Reichtum an Kon­flikten zwischen Ausbeutung, Religiosität, Identität und Marginalisierung tauchen der aus Mozambique stammende Choreograf Idio Chichava und die Tänzer*innen Mai­-Júli Machado Nhapulo und Vasco Antônio Sitoe ein. Die beiden Charaktere erzählen ihre Geschichten mit Humor und formen dieses sinnliche Stück so als Verkettung von tänz­erischen und alltäglichen Bewegungen und als szenischen Fluss, der die Härten seines Inhalts in eine für alle emotional fassbare soziale Landschaft schwemmt.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 22:00  | Louise Lecavalier – Stations | Akademietheater | 

    „Ich bin allein auf der Bühne – in ein Labyrinth gestürzt mit meinem Irrsinn.“ So beschreibt die kanadische Tanzikone Louise Lecavalier den Zustand, dem sie sich für ihr neues Solowerk Stations ausliefert. Darin manövriert sie durch vier Körperzustände: einen fließenden, einen kontrollierten, einen meditativen und einen obsessiven: „Ich weiß nicht mehr, ob diese Stationen wirklich für sich stehen oder ob sie einfach Markierungen sind, die die Höhen und Tiefen meines Lebens nachzeichnen.“ Louise Lecavalier, Weltstar im zeitgenössischen Tanz der Eighties und Nineties, das virtuose Wunder der Company La La La Human Steps (in Stücken wie Human Sex, New Demons, Salt) und Tanzpartnerin von David Bowie, lebt ein im wahrsten Sinn des Wortes bewegtes Leben. Nach ihrer Trennung von La La La Human Steps 1999 gelang es ihr, eine zweite Karriere vor allem als Solistin zu starten. Seither experimentiert sie mit brillanter Technik an Grenzüberschreitungen. Auf der Suche nach einem „Mehr-als-Menschlichen im Menschen“ treibt sie das Objekt ihrer Untersuchungen ans Limit: ihren eigenen Körper.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 21:00 - 21:37  | Raja Feather Kelly – Hysteria (Ugly Part 2) | | 

    Afro­amerikanische Subjektivität wird aus der Popkultur verdrängt. Darüber informiert dieser zweite Teil von Raja Feather Kellys UGLY­-Trilogie, in dem der New Yorker Perfor­mer fortsetzt, wo Teil 1, UGLY (Black Queer Zoo), aufhört. Hier versucht Kelly, die Ver­drängung rückgängig zu machen und positio­niert sich neu als ein Alien, ein glamouröses außerirdisches Wesen. Das Fremdsein hindert es nicht, die Produkte der Popkultur exzessiv zu genießen und dabei etwas anzuzetteln: Hier lässt Kelly nämlich die Fiktion ins Fakti­sche stürzen und betreibt einen Exorzismus an der darauffolgenden Verwirrung, dem inneren Aufruhr und dem ganzen sonstigen Wahnsinn.

    Österreichische Erstaufführung

     ::  Premieren

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 23:00 - 00:00  | Ivo Dimchev – Halal | Odeon | 

    Ivo Dimchev ist zurück. Und zwar, nach seinen schon legendären Konzerten wie dem Selfie Concert, in dem Körperkontakt vor Begeisterung nicht zu vermeiden war, nun mit einem neuen Konzerformat: Halal – ein arabisches Wort, das im Englischen mit „per­ missible“ (erlaubt) übersetzt wird. Während der Zeit der pandemischen Restriktionen schuf der berühmte internationale bulgarische Choreograf, Performer, Autor, Musiker und bildende Künstler Ivo Dimchev eine Reihe von subversiven Liedersammlungen, „wahr­ scheinlich als kompensatorische Reaktion auf das frustrierte globale Geschehen“, die wir hier erstmals genießen können.

    Solo-Konzert

     ::  Aufführung

  • Samstag, 31. Juli 2021 | 23:00 - 00:00  | The matter lab – showing II | WUK | 

    The matter lab – initiiert von Meg Stuart im Gespräch mit Moriah Evans, Mieko Suzuki, Varinia Canto Vila und Edna Jaime – ist ein kollektives Experiment über Formen von „spea­king out“ und „holding ground“. Künstler*in­nen und Gäste widmen sich dem Zuhören und dem Bedürfnis zu sprechen und erforschen eine Art „unterirdisches“ Sprechen, das bereit ist, aufzutauchen, sich zu zeigen. Wie kann man sich durch und mit dem Körper artiku­lieren? Wie kann man schimpfen und rasen? Was können wir aus Positionen der Verzweif­lung, der Heilung und des Widerstands her­ auslesen? Pflege ist eine Verpflichtung. Sich verpflichten, zuzuhören – immer und immer wieder – fühlen, was wir sagen bewegen, was festgehalten wird, verschieben, aussitzen, zur Seite zu gehen, fühlen – und immer wieder zum Kern der Sache zurückzukehren.

     ::  Aufführung

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