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Donnerstag, 29. Juli 2021
Donnerstag, 29. Juli 2021
  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 19:00 - 21:50  | Malika Fankha / Karol Tymiński / Klangforum Wien – Stanislaw Lem Turns 100: Performance and Music move Outerspace. | | 

    Lems Werk ist mehr denn je eine Heraus­forderung für die aktuelle Kunst. ImPulsTanz und Klangforum Wien haben die Komponis­ten Wojtek Blecharz und Mikołaj Laskowski, sowie die Choreograf*innen Malika Fankha und Karol Tymiński beauftragt, dem großen Autor einen zeitgemäßen Klang zu geben, ihn in Bewegung zu denken. Malika Fankhas Luminosa I ist ein utopisches Ritual, das nicht­technologische Errungenschaften betont und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verschiedener Species feiert. In SETI sucht Karol Tymiński als Weltraumführer in einem Spiel des Annäherns und Distanzierens eine gemeinsame Sprache mit einer außerirdischen Zivilisation.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 22:00  | Louise Lecavalier – Stations | Akademietheater | 

    „Ich bin allein auf der Bühne – in ein Labyrinth gestürzt mit meinem Irrsinn.“ So beschreibt die kanadische Tanzikone Louise Lecavalier den Zustand, dem sie sich für ihr neues Solowerk Stations ausliefert. Darin manövriert sie durch vier Körperzustände: einen fließenden, einen kontrollierten, einen meditativen und einen obsessiven: „Ich weiß nicht mehr, ob diese Stationen wirklich für sich stehen oder ob sie einfach Markierungen sind, die die Höhen und Tiefen meines Lebens nachzeichnen.“ Louise Lecavalier, Weltstar im zeitgenössischen Tanz der Eighties und Nineties, das virtuose Wunder der Company La La La Human Steps (in Stücken wie Human Sex, New Demons, Salt) und Tanzpartnerin von David Bowie, lebt ein im wahrsten Sinn des Wortes bewegtes Leben. Nach ihrer Trennung von La La La Human Steps 1999 gelang es ihr, eine zweite Karriere vor allem als Solistin zu starten. Seither experimentiert sie mit brillanter Technik an Grenzüberschreitungen. Auf der Suche nach einem „Mehr-als-Menschlichen im Menschen“ treibt sie das Objekt ihrer Untersuchungen ans Limit: ihren eigenen Körper.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 21:00 - 21:30  | ZOO / Thomas Hauert – (sweet) (bitter) | Odeon | 

    Was könnte schöner und schmerzhafter sein als unerfüllte, unmögliche Liebe. Das ist der große, zeitlose Gedanke in Claudio Monteverdis Opus Si dolce è’l tormento, an dessen Ende der Dichter Carlo Milanuzzi von der Reue singen lässt: von einer Gewissensqual, die jemand Zurückweisenden irgendwann einholen könnte. Der Verschmähte malt sich aus, dass diese „eines Tages nach mir seufzt.“ Die Figur des unerwidert Liebenden tanzt hier in Gestalt des Choreografen Thomas Hauert, der von süßer und zugleich bitterer Qual getrieben durch die blinkenden Irrlichter vergeblicher Hoffnungen reist. Monteverdis barocke Musik wird eingefasst von Salvatore Sciarrinos zwölf modernen Madrigalen (in denen es übrigens nicht um die Liebe geht, sondern um die Natur). Sehnsucht ist das Zauberwort, das sich durch dieses Solo zieht, in dem das Nichterreichen von Idealen als eine Triebkraft des Lebens getanzt wird. In Hauerts Tanz zeigt sich die Sehnsucht als Bewegungskomposition in ihrer ganzen weitgespannten Reichhaltigkeit und in allen Farben eines beinahe lustvollen Schmerzes.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 29. Juli 2021 | 22:00 - 22:30  | Cristina Caprioli / ccap – Scary solo | Odeon | 

    Der Körper, die Bilder. Schleifspuren, hinterlassen von den Bewegungen des Lebens, der Sound von Gefühlen, deren Echos dieser Tänzerin folgen. Das kann schon auch gruselig sein. Und dann das Nachdenken über eigene Entscheidungen: Was wann wie tun? Sesshaft werden, weiterreisen oder abwarten, ob sich etwas Entscheidendes ergibt? Cristina Caprioli, eine Protagonistin der zeitgenössischen Tanzszene in Schweden, hat ihren Weg von Italien in den Norden gemacht. Zwischendurch in den Eighties blieb sie eine Zeitlang in Österreich hängen und gehörte – 1984! – zu den ersten Workshop-Leiter*innen bei ImPulsTanz. Mit diesem Solo kommt sie jetzt als reife Künstlerin zurück und auf die Bühne. Darin tanzt sie eine Reise durch das Niemandsland zwischen Dingen, die ohnehin kommen könnten und solchen, die sie sich vorstellen kann. Ein Solo für rastlose Optimist*innen wie Caprioli, die tanzt, wo auch immer sie landet: mit allem, was zu fürchten ist und ohne etwas zu verlieren zu haben. Das hat etwas von einer Horrorgeschichte, verrät die Tänzerin, „harmlos und ziemlich herzergreifend“.

     ::  Premieren

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