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Dienstag, 1. Juni 2021
Dienstag, 1. Juni 2021
  • Dienstag, 1. Juni 2021 | 10:00 - 11:00  | ZEUGS | Dschungel Wien | 

    6+
    ZEUGS
    Plaisiranstalt

    Uraufführung
    Schauspiel, 60 Min.



    In der Hand des Kindes fliegt der Plastik-Superheld über Städte hinweg auf der Suche nach der nächsten Heldentat. Im Kopf des Kindes lebt die Puppe in einer bunten Plastik-Welt. Im Spiel wird Spielzeug zum Leben erweckt.
    Und wenn das Spiel vorbei ist, liegt das Zeugs nur rum.
    Als ob die Spielfiguren kein eigenes Leben hätten. Doch ihre Hoffnungen und Erwartungen entsprechen vielleicht nicht immer denen des Kindes. Was ist, wenn der Superheld lieber Blumen pflanzt? Wenn der Teddybär nicht so auf Kuscheln aus ist? Wenn die Plastik-Blondine Astronautin und der Troll Lehrer sein will? Und Hildegard, die Wünsch-dir-was-Fee, davon träumt, nicht nur die Wünsche der anderen zu erfüllen, sondern auch mal die eigenen?
    »ZEUGS« ist ein Stück zum Thema Selbstbestimmung, in dem die Spielfiguren die Chance bekommen, nicht nur das zu tun, was andere sich für sie vorstellen. Und bei dem das Kind erfährt, dass jeder Mensch seinen eigenen Willen hat. Nicht zuletzt das Kind selbst.

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Dienstag, 1. Juni 2021 | 19:30 - 21:00  | Liebesbriefe | Landesthater Linz | 

    LIEBESBRIEFE

     

    Tanzstück von Mei Hong Lin

    Musik von Nelson Freire, Chilly Gonzales, Frank Ifield, Eleni Karaindrou, Kolsimcha, Kronos Quartet, Boris Kovac, Mother Earth Sounds, Lukas Lauermann, 1721 Project, Matthieu Saglio, Dmitri Shostakovich, Heitor Villa-Lobos

     

    Liebesbriefe ist ein sehr persönlicher, stiller und intimer Tanzabend von Tanzdirektorin Mei Hong Lin aus dem Gefühl der Sprachlosigkeit heraus. Die choreografischen Briefe beginnen dort, wo die Sprache aufhört: „... ich kann mit Worten Dir’s nicht sagen“ (Alma Mahler). In collagenartigen Miniaturen sendet Mei Hong Lin eine Botschaft an ihre Mitmenschen, in Zeiten der Krise. Was geschieht in dieser Welt und welche Bedeutungen hat(te) es? Als Reaktion auf Gefühle von Macht- und Hilflosigkeit, konfrontiert mit einer Situation des Stillstands und der Ohnmacht, dem Einschränken von Freiheitsrechten, reagiert Mei Hong Lin mit einer choreografischen Auseinandersetzung.

    Ihre Liebesbriefe möchte Mei Hong Lin als Trost, als Aufarbeitung und als Motivation zum Neubeginn verstanden haben. Ihr Tanzabend zeigt aber vor allem eines: Es gibt Hoffnung und eine neue Schöpferkraft – immer und überall.

     ::  Premieren

  • Dienstag, 1. Juni 2021 | 19:30  | Salzburger Ballettensemble / Anna Karenina | Salzburger Landestheater | 

    Anna Karenina
    Reginaldo Oliveira

    Nach dem Roman von Lew Tolstoi
    Uraufführung 01.05.2021 / Landestheater

     „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz beginnt Tolstois Roman „Anna Karenina“. Das Unglück kommt über Anna Karenina in Person des Grafen Wronski, der zunächst das Glück für sie zu verkörpern scheint. Anna Karenina lebt in einer nicht sehr liebe­vollen Ehe, die ihr aber finanzielle Sicherheit und gesellschaftliche Anerkennung bietet. Als sie sich Hals über Kopf in eine Liebschaft mit Wronski stürzt, stellt ihr Mann sie vor die Wahl, ent­weder diese Beziehung zu beenden oder zu gehen und das eigene Kind nie wieder­zu­sehen. Anna Karenina flieht mit Wronski, aber während er immer noch gesellschaftlich akzeptiert ist, wird Anna Karenina zunehmend ausgegrenzt. Ihre einstmals alle Grenzen sprengende Liebe hält diesem Druck nicht stand. Die vereinsamte Anna steigert sich mehr und mehr in Eifersuchtsphantasien und sieht am Ende den einzigen Ausweg nur noch im selbst gewählten Tod.

    Eingebettet in eine große Liebesgeschichte schuf Tolstoi in „Anna Karenina“ ein un­er­bittliches Porträt der russischen Gesellschaft, in dem er wie nebenbei die großen sozialen Fragen seines Landes und die aufkeimenden Reformbestrebungen aufzeigte. Inspiriert von Tolstois Roman begibt sich Ballettdirektor Reginaldo Oliveira in seinem neuen abend­füllenden Handlungsballett auf eine Reise ins Herz Russlands mit all seinen politischen Wirrungen und zu einer der wichtigsten Frauen der Weltliteratur.

    Der russische Schriftsteller Lew Tolstoi (1828–1910) wurde zunächst vor allem durch seine epochalen Romane „Krieg und Frieden“ und  „Anna Karenina“ berühmt, bevor er mit seinen utopischen Zielen eines Lebens in gemeinsamer gleichberechtigter Arbeit, Besitz- und Bedürfnislosigkeit sowie extremer Einfachheit eine rigorose Lehre vorlebte, die sich bald als Tolstojaner-­Bewegung weit über Russland hinaus ausbreitete.

    Nach dem düsteren Eifersuchtsdrama „Othello“ und der gefeierten Interpretation der Tragödie der jungen Liebenden „Romeo und Julia“ stellt Ballett­direktor Reginaldo Oliveira nun gemeinsam mit seinem bewährten Team, dem Bühnenbildner Sebastian Hannak und der Kostümbildnerin Judith Adam, ein großes und vielschichtiges Frauenschicksal ins Zentrum seiner neuen Kreation.

    Besetzung:

    Choreographie: Reginaldo Oliveira   
    Bühne: Sebastian Hannak   
    Kostüme: Judith Adam   

    Weitere Vorstellungstermine:

    Sa. 01.05.2021
    Do. 13.05.2021
    So. 23.05.2021
    Di.  01.06.2021
    Do. 03.06.2021

    Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.salzburger-landestheater.at/de/produktionen/anna-karenina-2.html?ID_Vorstellung=3976&m=384

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 1. Juni 2021 | 19:30 - 20:40  | weiter leben - eine Jugend | | 

    16+
    weiter leben – eine Jugend
    von Ruth Klüger
    teater ISKRA

    Neuinszenierung
    Schauspiel, 70 Min.

    Externer Veranstaltungsort:
    Ruprechtskirche, Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien

     
     

    Ruth wird in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Wien geboren. Sie ist ein jüdisches Mädchen. Mit sieben Jahren darf sie in ihrer Heimatstadt weder auf einer Parkbank noch in der Straßenbahn sitzen. Auch ein Kinobesuch ist verboten. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden. Schließlich wird sie mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth.
    Glasklare, genau formulierte Erinnerungen lassen Ruths Geschichte für die Zuschauer*innen lebendig werden.
    »weiter leben – eine Jugend« ist eines der wichtigsten literarischen Zeugnisse der Zeit des Nationalsozialismus, erzählt aus der Sicht eines Kindes.

     ::  Kinder- und Jugendtheater

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