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Freitag, 14. Februar 2020
Freitag, 14. Februar 2020
  • Freitag, 14. Februar 2020 | 10:00 - 11:30  | Contemporary Dance into Urban Styles | Lyma | 

    EINFÜRUNG IN DIE URBANE TANZKULTUR 


    Zeitgenössischer Tanz kann nicht nur schwebend und schwimmend, sondern auch erdig und edgy sein. Contemporary Flow mit rhythmischem Gefühl zu verbinden – das ist unser Ziel in dieser Contemporary Dance & Urban Styles Tanzklasse.

    Unsere Reise beginnt zunächst beim klassischen Jazz Dance, die Wurzel aller zeitgenössischer Tanzstile. Wir lernen Element des Jazz Dance mit Urban Dance Styles, wie Locking, Popping und B-Boying/Breakdance, zu einem gesamt Kunstwerk zu verbinden mit Fokus auf Originalität und Authentizität.

    Die Kombination zwischen Spannung und Spannungsauflösung sind zentrale Elemente dieser Tanzklasse. Rollende und gleitende Bewegungen am Boden wechseln sich ab mit dynamischen und stylischen Sprüngen in die Luft und rhythmischen Bewegungen. Dabei erweitern wir unser Bewegungsrepertoire und lernen unterschiedliche Style intuitiv miteinander zu verbinden.

    STUNDEN ABLAUF

    Jede Stunde gliedert sich in drei Teile: zuerst folgt ein von Yoga beeinflusstes Aufwärmen training, um den Körper zu Stärken und fließende Bewegungen zu ermöglichen. Danach setzten wir uns mit verschiedensten zeitgenössischen und urbanen Tanztechniken auseinander. In einem dritten Schritt fügen wir das erlernte zusammen zu einer gesamt Choreografie, die sich über die Dauer des Kurses ständig weiterentwickeln.

    Der Kurs umfasst insgesamt 16 Einheiten zu 90 Minuten. Der Einstig ist auch während des Semester auf Anfrage und nach Verfügbarkeit möglich!

    KURSORT 

    LYMA - Das Kreativitätszentrum für Kinder & Erwachsene
    Loquaiplatz 12/1, 1060 Wien

    KURSKOSTEN 

    Semesterpreis (16 Einheiten): 240 €
    10er Block: 180 €

    ANMELDUNG & INFO

    Tel.: 01/9093359
    Mail: office@lyma.at
    HP: WWW.LYMA.AT 

     ::  Training

  • Freitag, 14. Februar 2020 | 19:30 - 21:30  | Ballet Rambert & Sadler's Wells / Lloyd Newson: "Enter Achilles" | Festspielhaus St. Pölten | 

    Ballet Rambert & Sadler's Wells

    Lloyd Newson: "Enter Achilles"

     

    PREMIERE DER NEUBEARBEITUNG & FESTSPIELHAUS KOPRODUKTION

    Tanz 25 Jahre nachdem Tanz-Revolutionär Lloyd Newson und DV8 mit Enter Achilles die britische Pub-Kultur eindringlich lautstark auf die Bühne brachten (Uraufführung 1995, Wiener Festwochen), präsentieren Ballet Rambert und Sadler’s Wells Newsons Neubearbeitung dieser wegweisenden Physical-Theatre-Produktion, die im Rahmen einer Arbeitsresidenz am Festspielhaus St. Pölten zur Premiere gelangt. „Gewalttätig, häßlich, politisch inkorrekt und wahnsinnig komisch“ (The Australian), entlarvt die Produktion „die Zwangsjacke dessen, was Männlichkeit auszumachen scheint“ (The Observer) und den Terror und die Zärtlichkeit von biergetränktem Testosteron.

    Eine Ballet Rambert & Sadler’s Wells Koproduktion in Zusammenarbeit mit Onassis STEGI, Athen. In Koproduktion mit Festspielhaus St. Pölten (mit einer Arbeitsresidenz); Grec Festival de Barcelona i Teatre Nacional de Catalunya; Théâtres de la Ville de Luxembourg; and Théâtre de la Ville - Paris / Chaillot - Théâtre national de la danse.

    Tickets: https://www.festspielhaus.at/de/kalender/439-ballet-rambert-sadler2019s-wells/2020-02-14-19h30/tickets.html

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 14. Februar 2020 | 19:30 - 21:00  | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 14. Februar 2020 | 20:00 - 22:00  | Elias Canetti: Die Affenoper | WUK | 

    „Die Affenoper“ von Elias Canetti ist ein unveröffentlichter Text, den der spätere Literaturnobelpreisträger Canetti im Jahr 1950 verfasst hat. Ursprünglich als Opernlibretto konzipiert, konnte der Prozess um die musikalische Form und Realisierung zu Canettis Lebzeiten nicht abgeschlossen werden. Mit Erlaubnis von Johanna Canetti unter Federführung von Kristian Wachinger (Canetti Stiftung in Zürich) stellen die ersten Absolvent_innen des Universitätslehrgangs Angewandte Dramaturgie der mdw Wien nun ihre Auseinandersetzung mit dem Werk als Performance Lecture vor.

    Ausgehend von Canettis Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Mobilisierung von Gruppen, mit den Mechanismen der Propaganda und der daraus resultierenden Massenhysterie, wie in seinem Standardwerk „Masse und Macht“ (1960) eindrucksvoll beschrieben, thematisiert auch „Die Affenoper“ Aufstieg und Fall eines faschistischen Regimes.

    Ein dressierter Zirkusaffe verlässt mit zwei gestohlenen Geldkoffern seinen Arbeitsplatz. Als Mensch verkleidet, aber stumm verteilt er das Geld an die Menschen, die ihm begegnen, und schon ist ein neuer Messias geboren. Sofort findet sich ein Sekretär, der die Dinge beflissen in die Hand nimmt, eine liebende Freundin, die nur seine gute Seele sieht, Eltern, die den geliebten Sohn nach Jahren endlich wieder in die Arme schließen wollen, aber auch Präsidenten, Ärzte und Hoteliers, die schon lange wissen, dass Frauen an den Herd gehören und Fremde nicht ins Land. Und immer wieder jubelt das Volk – bis die Maske fällt: des Kaisers neue Kleider...

    Die Sehnsucht nach dem starken Führer, die Heilserwartung die durch ihn ausgelöst wird, aber auch die Blindheit derer, die ihm folgen, das Nicht-sehen-wollen, -können und -dürfen, die Rolle der Mitläufer_innen, der Profiteur_innen und der Trittbrettfahrer_innen, all das findet sich in Canettis dramatischer Studie zu Populismus, Mob und Kapital wieder. Siebzig Jahre nach seiner Entstehung scheint die Zeit reif, diesen bestürzend aktuellen Text auf die Bühne zu bringen.

     ::  Aufführung