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Dienstag, 16. Oktober 2018
Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Dienstag, 16. Oktober 2018 | 10:30  | Die Sache mit Ich (14+) | Dschungel Wien | 

    Schauspiel mit Livemusik, 70 Min.

    Wer ist schon nur eine/r?

    Valerie verliebt sich in Alex, einen zurückhaltenden jungen Mann. Doch bevor sie richtig weiß was los ist, verliebt sie sich auch in Sascha, eine aufbrausende junge Frau. Und bevor sie das richtig verarbeitet hat, bemerkt sie: Irgendwie sind die beiden eins. Sie sind widersprüchlich und unterschiedlich, aber dennoch sind sie dieselbe Person.
    So komisch das sein mag, irgendwie ist das in Ordnung für Valerie. Irgendwie ist es sogar schön. Doch dann taucht X auf und er ist gekommen, um den Frieden zu zerstören …

    Auch wenn es scheinbar selbstverständlich ist, dass jede/r von uns eine eigenständige, klar definierte Person ist, so gibt es doch Momente, in denen sich die Frage stellt, wer da eigentlich alles in uns steckt.
    Und so positioniert sich auch das Stück selbst irgendwo an der Grenze zwischen Unplugged-Konzert und Theaterstück: Die SchauspielerInnen sind gleichzeitig für den Soundtrack zuständig, unterstützen und befeuern einander und ihre Gefühle durch die Musik, die sie machen.
    Und am Ende bleibt die Frage nach »Der Sache mit Ich«.

    Autor: Benedict Thill
    Regie: Richard Schmetterer
    Musikalische Leitung: Moritz Gaber
    Ausstattung: Lena Scheerer
    Dramaturgie: Jana Püscher
    Musik/DarstellerInnen: Daniel Feik, Benedikt Häfner, Moritz Gaber, Clara Montocchio, Silvana Veit

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Dienstag, 16. Oktober 2018 | 20:00  | the que_ring drama project Ghost Times A Queer Journey Through Theatre | brut | 

    In Ghost Times moderieren zwei erzählende Geisterfiguren eine episodenhafte Zeitreise in die Untiefen der Theatergeschichte. Verschiedene Performancekünstler*innen und politische Aktivist*innen eignen sich ikonische Momente des klassischen Theaterkanons durch queere und dekoloniale Sicht an und bringen persönliche Perspektiven ein. Sie holen überraschende Themen, Figuren und Ideen hinter den „großen Erzählungen“ ans Tageslicht und präsentieren ein kritisches und ironisches Stück Selbstermächtigung.

    Am Anfang steht der weite zeitliche Bogen, in dem ein Cyborg aus der fernen Zukunft zurück zu antiken Mythen und zur Entstehung von Gött*innen, Theater und Demokratie blickt. Die performativen Zeitreisen gehen kreuz und que_r: Mit Blick auf das Jahr 1638 wird das weiße kolonialistische Theatrum mundi in einem melodramatischen Heilungsprozess durch brasilianische Performer*innen zerlegt. Ob Zauberflöten-Kompost mit verqueerten Charakteren, Trans-Arie und Black Selfempowerment aus dem postrevolutionären 1791 oder Konfrontation des großen deutschen Faust mit Witchcraft Vogue Dancing – für Desorientierung ist gesorgt.


    Ort:
    studio brut
    Zieglergasse 25
    1070 Wien

    Nähere Infos:
    Brut - Ghost Times

     

     ::  Aufführung

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