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Samstag, 13. Oktober 2018
Samstag, 13. Oktober 2018
  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 11:00 - 14:00  | MASTERCLASS: José Montalvo | Festspielhaus St. Pölten | 

    Masterclass for Young Professionals im Festspielhaus

     ::  Training

  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 19:00 - 21:30  | Weltstar Gala | Volkstheater | 

    Balettstars der bedeutendsten Compagnien Europas wie dem Berliner Staatsballett, dem Bolshoi Ballett Moskau, dem Holländischen Nationalballett, der Pariser Oper, dem Royal Ballet London, dem Wiener Staatsballett und vielen anderen mehr sind bei der Gala in Auszügen aus den beliebtesten klassischen und modernen Werken zu sehen.
    TänzerInnen: Olga Esina, Vadim Muntagirov, Dinu Tamazlacaru,Iana Salenko, István Simon, Dorothée Gilbert, Ana Turazashvili, Denis Savin, Young Gyu Choi , Eno Peçi, Liudmila Konovalova, Jakob Feyferlik, Kiyoka Hashimoto, Igor Zapravdin, Mila Schmidt
    Produktionsleiter: Kirill Kourlaev
    www.weltstargala.at

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 11. Oktober 2018 | 19:30 - 20:30  | DANZA Y FRONTERA | Tanzquartier Wien | 

    Die chilenisch-mexikanisch-österreichische Choreographin Amanda Piña eröffnet die Tanzquartier-Saison mit ihrer neuen Arbeit „Danza y Frontera“ (Tanz und Grenze) vom 11. bis 13. Oktober 2018. In ihrer Choreografie arbeitet sie mit 10 internationalen Tänzer_innen und erforscht mit ihnen das Bewegungsmaterial eines Tanzes, der an der Grenze zwischen Mexiko und den USA entstanden ist. In diesem neuen Stück aus der mehrteiligen Reihe „Endangered Human Movements“ reflektiert Piña die Grenze als Ort, als Erfahrung, als politische Dimension und als Grenzüberschreitung.
     
    Das aktuelle Stück „Danza y Frontera“ von Amanda Piña untersucht einen Tanz, der an der Grenze zwischen Mexiko und den U.S.A entstanden ist. Der Tanz stammt aus der Nachbarschaft El Ejido Veinte, in der mexikanischen Grenzregion Tamaulipas, wo extreme Gewalt, Drogenhandel sowie Militärpräsenz und Billiglohnarbeit aufeinandertreffen. In diesem Kontext kann der Tanz auch als Form des Widerstands verstanden werden.
     
    Seine Wurzeln hat der Tanz noch aus der vor-spanischen Zeit und wurde später als Eroberungstanz („Danza de conquista“) von den spanischen Habsburgern eingesetzt, um die Eroberung Mexikos weiter voranzutreiben. Der Tanz hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Heute ist der Tanz mit zeitgenössischen und popkulturellen Elementen aufgeladen, in dem ursprüngliche Praktiken, koloniale Narrative, HipHop-Kultur sowie Mystik mitschwingen. 
     
    Widerständigkeit des Körpers
     
    In „Danza y Frontera“ erforschen die Tänzer_innen mit und in ihren Körpern einen Ort der Spannung zwischen unterschiedlichen Formen von Grenzziehung und Grenzüberschreitung. Die individuellen und kollektiven Grenzerfahrungen der beteiligten Künstler_innen drücken sich in diesem Stück Ausdruck als Versuch der Widerständigkeit des Körpers aus. 
     
    Künstlerische Leitung, Choreografie:  Amanda Piña, Choreografie, Unterricht: Rodrigo de la Torre, Research, Performance: Alma Quintana, Juan Carlos Palma, Alberto Montes, Paula Chaves, Performance: Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne Moreno, Cristina Sandino, Antonio Raith, Dante Murillo, Research, Theorie: Nicole Haitzinger, Musik: Christian Müller, Edgar Uriel Soria, Licht: Victor Duran, Video in der Performance:
    Amanda Piña, Susana Ojeda & Hubert Marz, Kostüme: La mata del veinte/Julia Trybula, Video und Foto-Dokumentation: Susana Ojeda, Hubert Marz- Estudio el Gozo, Produktionsleitung: Angela Vadori, Produktionsassitenz: Kira Koplin, Produktion: nadaproductions
     
     
     
     
    Eine nadaproduction
    In Koproduktion mit dem Tanzquartier Wien. Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien, ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival, der Österreichischen Botschaft in Mexiko, der Escuela Nacional De Danza Folklorica de Mexico, Diplomado Como Encender un Fósforo, Instituto Nacional de Bellas Artes (INBA), dem Museo Universitario de Arte Contemporáneo (MUAC), Museo Universitario del Chopo und der Mexikanischen Botschaft in Wien.
     ::  Premieren

  • Donnerstag, 11. Oktober 2018 | 19:30 - 20:30  | DANZA Y FRONTERA | Tanzquartier Wien | 

    Die chilenisch-mexikanisch-österreichische Choreographin Amanda Piña eröffnet die Tanzquartier-Saison mit ihrer neuen Arbeit „Danza y Frontera“ (Tanz und Grenze) vom 11. bis 13. Oktober 2018. In ihrer Choreografie arbeitet sie mit 10 internationalen Tänzer_innen und erforscht mit ihnen das Bewegungsmaterial eines Tanzes, der an der Grenze zwischen Mexiko und den USA entstanden ist. In diesem neuen Stück aus der mehrteiligen Reihe „Endangered Human Movements“ reflektiert Piña die Grenze als Ort, als Erfahrung, als politische Dimension und als Grenzüberschreitung.
     
    Das aktuelle Stück „Danza y Frontera“ von Amanda Piña untersucht einen Tanz, der an der Grenze zwischen Mexiko und den U.S.A entstanden ist. Der Tanz stammt aus der Nachbarschaft El Ejido Veinte, in der mexikanischen Grenzregion Tamaulipas, wo extreme Gewalt, Drogenhandel sowie Militärpräsenz und Billiglohnarbeit aufeinandertreffen. In diesem Kontext kann der Tanz auch als Form des Widerstands verstanden werden.
     
    Seine Wurzeln hat der Tanz noch aus der vor-spanischen Zeit und wurde später als Eroberungstanz („Danza de conquista“) von den spanischen Habsburgern eingesetzt, um die Eroberung Mexikos weiter voranzutreiben. Der Tanz hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Heute ist der Tanz mit zeitgenössischen und popkulturellen Elementen aufgeladen, in dem ursprüngliche Praktiken, koloniale Narrative, HipHop-Kultur sowie Mystik mitschwingen. 
     
    Widerständigkeit des Körpers
     
    In „Danza y Frontera“ erforschen die Tänzer_innen mit und in ihren Körpern einen Ort der Spannung zwischen unterschiedlichen Formen von Grenzziehung und Grenzüberschreitung. Die individuellen und kollektiven Grenzerfahrungen der beteiligten Künstler_innen drücken sich in diesem Stück Ausdruck als Versuch der Widerständigkeit des Körpers aus. 
     
    Künstlerische Leitung, Choreografie:  Amanda Piña, Choreografie, Unterricht: Rodrigo de la Torre, Research, Performance: Alma Quintana, Juan Carlos Palma, Alberto Montes, Paula Chaves, Performance: Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne Moreno, Cristina Sandino, Antonio Raith, Dante Murillo, Research, Theorie: Nicole Haitzinger, Musik: Christian Müller, Edgar Uriel Soria, Licht: Victor Duran, Video in der Performance:
    Amanda Piña, Susana Ojeda & Hubert Marz, Kostüme: La mata del veinte/Julia Trybula, Video und Foto-Dokumentation: Susana Ojeda, Hubert Marz- Estudio el Gozo, Produktionsleitung: Angela Vadori, Produktionsassitenz: Kira Koplin, Produktion: nadaproductions
     
     
     
     
    Eine nadaproduction
    In Koproduktion mit dem Tanzquartier Wien. Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien, ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival, der Österreichischen Botschaft in Mexiko, der Escuela Nacional De Danza Folklorica de Mexico, Diplomado Como Encender un Fósforo, Instituto Nacional de Bellas Artes (INBA), dem Museo Universitario de Arte Contemporáneo (MUAC), Museo Universitario del Chopo und der Mexikanischen Botschaft in Wien.
     ::  Premieren

  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 19:30  | Die Sache mit Ich (14+) | Dschungel Wien | 

    Schauspiel mit Livemusik, 70 Min.

    Wer ist schon nur eine/r?

    Valerie verliebt sich in Alex, einen zurückhaltenden jungen Mann. Doch bevor sie richtig weiß was los ist, verliebt sie sich auch in Sascha, eine aufbrausende junge Frau. Und bevor sie das richtig verarbeitet hat, bemerkt sie: Irgendwie sind die beiden eins. Sie sind widersprüchlich und unterschiedlich, aber dennoch sind sie dieselbe Person.
    So komisch das sein mag, irgendwie ist das in Ordnung für Valerie. Irgendwie ist es sogar schön. Doch dann taucht X auf und er ist gekommen, um den Frieden zu zerstören …

    Auch wenn es scheinbar selbstverständlich ist, dass jede/r von uns eine eigenständige, klar definierte Person ist, so gibt es doch Momente, in denen sich die Frage stellt, wer da eigentlich alles in uns steckt.
    Und so positioniert sich auch das Stück selbst irgendwo an der Grenze zwischen Unplugged-Konzert und Theaterstück: Die SchauspielerInnen sind gleichzeitig für den Soundtrack zuständig, unterstützen und befeuern einander und ihre Gefühle durch die Musik, die sie machen.
    Und am Ende bleibt die Frage nach »Der Sache mit Ich«.

    Autor: Benedict Thill
    Regie: Richard Schmetterer
    Musikalische Leitung: Moritz Gaber
    Ausstattung: Lena Scheerer
    Dramaturgie: Jana Püscher
    Musik/DarstellerInnen: Daniel Feik, Benedikt Häfner, Moritz Gaber, Clara Montocchio, Silvana Veit

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 19:30 - 21:30  | José Montalvo: "Carmen(s)" | Festspielhaus St. Pölten | 

    Tanz/Flamenco/Live-Musik

    Eine lebensbejahende Hymne an die Freiheit, eine Ode an die emanzipierte Frau ist die vibrierende „Carmen“-Interpretation des viel beachteten französischen Choreografen José Montalvo.

    Wer wäre Carmen heute? Alle Frauen, sagt der spanischstämmige Choreograf und setzt ihre mystische Figur in den Plural. Nach klassischen Motiven von Bizet und Mérimée projiziert er in „Carmen(s)“ die Eigenschaften seiner Heldin auf ein mehrköpfiges Frauenensemble – darunter die klassische japanische Tänzerin Chika Nakayama. In jeder Frau – und auch in manchem Mann – steckt Carmens Freiheitsdrang, und so ist die Protagonistin in diesem schillernden Bühnenerlebnis ein kosmopolitisches Phänomen und spricht simultan in den Sprachen der Welt: Französisch, Spanisch, Koreanisch … Die formidablen Tänzerinnen zelebrieren Carmen als strahlende, unabhängige Frau, die selbst zu entscheiden weiß.

    José Montalvo, der im Festspielhaus zuletzt mit seinem Stück „Y Olé!“ begeisterte, nimmt dem dramatischen Stoff Tragik und Frauenmord, haucht ihm Fröhlichkeit und Lebenslust ein – und lässt in diese kraftvolle Inszenierung erneut persönliche Erinnerungen einfließen: Seine Mutter, eine leidenschaftliche Flamenco-Tänzerin, liebte die Rolle der Carmen, seine katalanische Großmutter trug selbst den Namen der berühmten Freiheitskämpferin und war eine enthusiastische Feministin. Zwischen Flamenco und Hip-Hop, klassischer Oper und moderner Live-Musik, mit iranischer Dudelsackmusik, arabischandalusischen Klängen und koreanischer Perkussionskunst huldigt José Montalvo in seiner hoffnungsvollen Arbeit der individuellen Freiheit des Einzelnen

     ::  Premieren

  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 19:30  | Macbeth | Landesthater Linz | 

    Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht.

     ::  Premieren

  • Samstag, 13. Oktober 2018 | 20:00  | the que_ring drama project Ghost Times A Queer Journey Through Theatre | brut | 

    Performanceserie / Uraufführung / in deutscher und englischer Sprache

    In Ghost Times moderieren zwei erzählende Geisterfiguren eine episodenhafte Zeitreise in die Untiefen der Theatergeschichte. Verschiedene Performancekünstler*innen und politische Aktivist*innen eignen sich ikonische Momente des klassischen Theaterkanons durch queere und dekoloniale Sicht an und bringen persönliche Perspektiven ein. Sie holen überraschende Themen, Figuren und Ideen hinter den „großen Erzählungen“ ans Tageslicht und präsentieren ein kritisches und ironisches Stück Selbstermächtigung.

    Am Anfang steht der weite zeitliche Bogen, in dem ein Cyborg aus der fernen Zukunft zurück zu antiken Mythen und zur Entstehung von Gött*innen, Theater und Demokratie blickt. Die performativen Zeitreisen gehen kreuz und que_r: Mit Blick auf das Jahr 1638 wird das weiße kolonialistische Theatrum mundi in einem melodramatischen Heilungsprozess durch brasilianische Performer*innen zerlegt. Ob Zauberflöten-Kompost mit verqueerten Charakteren, Trans-Arie und Black Selfempowerment aus dem postrevolutionären 1791 oder Konfrontation des großen deutschen Faust mit Witchcraft Vogue Dancing – für Desorientierung ist gesorgt.

    Für das zweijährige que_ring drama project haben sich Performancekünstler*innen, Aktivist*innen und Theoretiker*innen aus mehr als 15 Ländern der Welt zusammengeschlossen, um den klassischen Kanon der Theatergeschichte als ausschlussreiche kulturelle Konstruktion des Westens zu befragen. Das Gesamtkonzept von Ghost Times stammt vom Wiener Performancekünstler und Aktivisten Gin Müller, der bereits zahlreiche Projekte im brut realisiert hat.

     
    Ort:
    studio brut
    Zieglergasse 25
    1070 Wien

    Nähere Infos:
    Brut - Ghost Times

     

     ::  Aufführung

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