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Donnerstag, 4. Oktober 2018
Donnerstag, 4. Oktober 2018
  • Donnerstag, 4. Oktober 2018 | 10:00  | Parole Haifisch (6+) | | 

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    Performance, 50 Min.

    Ein Stück über Freundschaft

    Meine beste Freundin hat mir beigebracht, wie man die Zähne zeigt. Mit meiner besten Freundin klettere ich oft heimlich aufs Garagendach hinterm Haus. Das ist ganz schön hoch. Dort machen wir Pläne, dort rufen wir laut unsere Parole, dort findet uns niemand. Wenn wir gestritten haben, weil wir vergessen haben, die reibungslose Haifischhaut anzulegen, klettern wir vom Dach auf den Baum und essen Versöhnungskirschen. Eine du, eine ich. Und dann springen wir vom Baum und treffen die anderen. Mit Goran und Stefan sind wir eine Bande, obwohl Goran mir mal ein blaues Auge verpasst hat, aus Wiedersehensfreude, und Stefan ein bisschen älter ist als wir.

    Bei einem Hai wachsen die Zähne nach und er hat vor nichts Angst.

    »Parole Haifisch« ist ein Stück über Freundschaft. Über heimliche Pläne, über Streit und Versöhnung, über Angst und Mut. Die schallundrauch agency zeigt eine Mischung aus wahren und phantastischen Geschichten, es wird erzählt, philosophiert, gesungen und getanzt.

    Von und mit: Gabriele Wappel, Janina Sollmann, Sebastian Radon, Silvia Auer, Frans Poelstra, Jasmin Strauß-Aigner, Martin Wax, Sara Wilnauer

     

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 4. Oktober 2018 | 10:30  | Groove! (12+) | Dschungel Wien | 

    Rhythmus-Tanztheater, 60 Min.

    »Ein Stück über und voller Rhythmus« Kurier

     Alles macht Rhythmus. Alles hat Rhythmus. Und wir sind mitten drin!

    Was ist es, das unser Herz immer wieder schlagen lässt, das uns atmen lässt und die Sonne jeden Tag auf- und untergehen lässt? Sechs junge Menschen erforschen Bewegung und Rhythmus. Wie kann man mit dem eigenen Körper Musik machen? Wie viel Rhythmus steckt in Routine – und umgekehrt? Wann erfordert es die Solidarität, mich dem Rhythmus der anderen anzupassen und wann ist es zwingend notwendig, mit dem eigenen Takt gegen das vorgegebene Metrum zu rebellieren? Ein rasantes Musiktheater voller kleiner und großer, witziger und poetischer, zarter und lautstarker (Lebens-)Gefühlsäußerungen!

    »Vom einfachen Fingerschnipsen über Stampfen, Trommeln, Singen, Tanzen knapp mehr als eine Stunde verwandeln sechs junge Darsteller_innen die […] Bühne […] in einen rhythmisch pulsierenden Kosmos.« (Kurier)

    »[…] immer wieder agiert das Ensemble aus vier Frauen und zwei Männern mit beachtlicher Treffsicherheit. Am Tempo hat man bei dieser Show nicht gespart, Geräuschpegel und Aktionslevel steigern sich kontinuierlich […]« (tanz.at)

    Regie, musikalische Leitung: Richard Schmetterer
    Choreografie: Melanie Hunger
    Bühne: Karoline Hogl, Hannes Röbisch
    Kostüm: Karoline Hogl
    Licht:
    Hannes Röbisch
    Regieassistenz: Jana Püscher
    Bodypercussion-Coach:
    Anita Gritsch
    DarstellerInnen: Eldina Džananović, Jana Püscher, Sophie Riedl, Victoria Sedlacek, Futurelove Sibanda, Luis Widmoser

     ::  Kinder- und Jugendtheater

  • Donnerstag, 4. Oktober 2018 | 18:00 - 21:30  | ANTONIA BAEHR, LATIFA LAÂBISSI & NADIA LAURO: Consul und Meshie | Tanzquartier Wien | 

    „Monkeys and apes have a privileged relation to nature and culture for western people: simians occupy the border zones between those potent mythic poles. In the border zones, love and knowledge are richly ambiguous and productive of meanings.“ — Donna Haraway, Primate Visions, 1989

    Die beiden Schimpans_innen Consul und Meshie lebten Anfang des 20. Jahrhunderts unter Menschen und betrachteten sich schließlich selbst als solche. Antonia Baehr und Latifa Laâbissi eignen sich ihre Identitäten frei inspiriert von den Biografien der beiden historischen Figuren an: Haarig und freizügig, unverschämt und schamlos, gut angezogen und anzüglich, besetzen diese beiden Hybride eine visuelle Installation von Nadia Lauro, die sich in der Kunsthalle Wien einnistet. Vom freigestellten Innenraum einer Limousine aus stellen sich Consul Baehr und Meshie Laâbissi für die Dauer von mehr als drei Stunden zur Schau, während das Publikum nach Belieben kommt und geht. Sie geraten außer Kontrolle und kontrollieren sich, richten sich gegenseitig ab. Sie zerschmettern Phrasen populistischer Reden, kannibalisieren Posen und ikonische Tänze, sticken feministische Parolen, deren gebügelte Weis(s)heit alles andere als unschuldig ist. Que(e)r zu Zeiten, Räumen, Rastern stellen Consuls und Meshies unmögliche Präsenzen die Gewalt von Zuschreibungen infrage, Kategorien wie Natur/Kultur, Mann/Frau, das Selbst und der*die Andere.

     

    Englisch/Französisch/Arabisch/Deutsch

    Im Rahmen von Antarktika. Ein Symposium zum Thema Entfremdung.

    Der Eintritt ist im Tagesticket zum Symposium enthalten. Kommen und Gehen jederzeit möglich.

     

    Nähere Infos unter
    tqw.at/event/consul-und-meshie/

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 4. Oktober 2018 | 18:00 - 21:30  | Antarktika. Ein Symposium zum Thema Entfremdung | Tanzquartier Wien | 

    In einer Skizze zu einem Film schrieb der Regisseur Michelangelo Antonioni: „Die Gletscher der Antarktis rücken jährlich drei Millimeter auf uns zu. Ausrechnen, wann sie ankommen. In einem Film vorhersehen, was dann passieren wird.“ Wer Antonioni kennt, kann erahnen, was das Thema eines solchen Films gewesen wäre. Das Bild der Eiswüste, metaphorisch verdichtet – ein Befund, so alt wie die Moderne: Entfremdung. Heute weiß die Klimaforschung: Mit einer Eiszeit ist vorläufig nicht zu rechnen. Die Polkappen dehnen sich nicht nur nicht aus, sie schrumpfen. Und auch jenseits des Klimatischen stehen die Zeichen auf Erwärmung: Affektivität und Kreativität haben das Primat der „bürgerlichen Kälte“ (Adorno) abgelöst. Authentisch ist das neue Cool. Ist der Entfremdungsbefund also Geschichte?

    Als Auftakt zu Antarktika. Eine Ausstellung über Entfremdung in der Kunsthalle Wien (ab 25. Oktober 2018) veranstalten Tanzquartier Wien und Kunsthalle Wien ein Symposium zum modernen Entfremdungsbegriff. Von den entfremdungskritischen Kontinuitäten in der Geschichte moderner und zeitgenössischer Kunst bis zur (scheinbaren) Abwesenheit von Entfremdung in der „neuen Arbeitswelt“ wollen wir den Entfremdungsbefund erneut auf seine Evidenz und Produktivität prüfen.

    Mit Angela Dimitrakaki, Michael Hirsch, Nina Power, Andreas Rumpfhuber, Kerstin Stakemeier, Martina Vishmidt

    Am Donnerstag und am Freitag zeigen Antonia Baehr, Latifa Laâbissi & Nadia Lauro im Rahmen des Symposiums die Performance Consul und Meshie in der Kunsthalle Wien. Die Künstlerin Claudia Bosse leitet parallel ein Labor Über ästhetische Strategien der Verfremdung und präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit den Laborteilnehmer_innen am Samstag in den TQW Studios.

    Eintrittspreise:
    Do/Fr € 5 Einheitspreis
    Sa € 2 Einheitspreis
    3-Tagespass € 10

    Tickets an der Abendkasse der Kunsthalle Wien erhältlich. Eintritt frei mit TQW Card Gold und Kunsthalle Jahresticket.

    Einige Veranstaltungen im Rahmen von Antarktika finden in der Kunsthalle Wien Museumsquartier statt.


    Nähere Infos unter
    tqw.at/festival/antarktika/

     ::  Theorie & Tagung

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