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Sonntag, 12. August 2018
Sonntag, 12. August 2018
  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 12. August 2018 | 18:00 - 18:50  | ImPulsTanz: Xavier Le Roy – Le sacre du printemps (2018) | | 

    Die erste Verwunderung dauert nur kurz: Wo ist denn die feierliche Arbeitskleidung für Dirigent_innen geblieben? Die zweite Verwunderung betrifft vor allem jene, die Xavier Le Roys ursprüngliches Sacre-Stück von 2011 kennen: Warum fehlt Xavier Le Roy? Und die dritte Verwunderung packt vermutlich jene, die mit dem Werk dieses renommierten französischen Choreografen noch nicht wirklich vertraut sind: Wo bitte ist hier das Orchester? Also der Reihe nach. Vor elf Jahren hat Le Roy sein Publikum damit verblüfft, dass er in rotem Poloshirt und verwaschenen Jeans auf die leere Bühne trat, die Hände hob und Igor Strawinskys Musik zu dirigieren begann, die aus Leutsprechern unter der Zuschauer_innentribüne erklang. Dabei bewegte er sich nicht beliebig, sondern folgte dem Dirigat von Sir Simon Rattle bei einem Konzert von 2004. Seit Le Roy einmal wegen einer Verletzung nicht selbst auftreten konnte, führen drei Tänzer_innen diese Choreographie über den Tanz des Dirigierens aus. Aus der Not wurde eine Lösung, und aus der Lösung eine brillante Neufassung.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 50 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 12. August 2018 | 19:30 - 20:30  | ImPulsTanz: Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward – All Together | | 

    Zusammen mit ihren Geschwistern oder Lieblingsphilosophen, Lebenspartnern, auch Gegnern oder Sehnsuchtsfiguren sind sie Viele. Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward nehmen Kontakt auf – mit Jérôme, Donna, Karl, Patty und etlichen anderen, zu denen sie sich auf die eine oder andere Art hingezogen fühlen. In diesem neuen Stück des aus Japan stammenden österreichischen Künstlers Michikazu Matsune mischen sich Realität und Imagination zu einer Choreografie gegenseitigen Verbundenseins, in der die drei Performer_innen ihre Faszinationen verkörpern, von ihnen erzählen oder für sie tanzen.

    Uraufführung
    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 12. August 2018 | 21:00 - 21:50  | ImPulsTanz: Xavier Le Roy – Le sacre du printemps (2018) | | 

    Die erste Verwunderung dauert nur kurz: Wo ist denn die feierliche Arbeitskleidung für Dirigent_innen geblieben? Die zweite Verwunderung betrifft vor allem jene, die Xavier Le Roys ursprüngliches Sacre-Stück von 2011 kennen: Warum fehlt Xavier Le Roy? Und die dritte Verwunderung packt vermutlich jene, die mit dem Werk dieses renommierten französischen Choreografen noch nicht wirklich vertraut sind: Wo bitte ist hier das Orchester? Also der Reihe nach. Vor elf Jahren hat Le Roy sein Publikum damit verblüfft, dass er in rotem Poloshirt und verwaschenen Jeans auf die leere Bühne trat, die Hände hob und Igor Strawinskys Musik zu dirigieren begann, die aus Leutsprechern unter der Zuschauer_innentribüne erklang. Dabei bewegte er sich nicht beliebig, sondern folgte dem Dirigat von Sir Simon Rattle bei einem Konzert von 2004. Seit Le Roy einmal wegen einer Verletzung nicht selbst auftreten konnte, führen drei Tänzer_innen diese Choreographie über den Tanz des Dirigierens aus. Aus der Not wurde eine Lösung, und aus der Lösung eine brillante Neufassung.

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 50 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 12. August 2018 | 22:30 - 23:30  | ImPulsTanz: Cecilia Bengolea & Florentina Holzinger – Insect Train | Odeon | 

    Sie sagen: „Wir haben uns aus freien Stücken den Insekten angeboten und sie eingeladen, unsere Körper zu beherbergen, um dieses Theater zu erobern.“ Und sie sagen: „Wir haben nichts zu sagen. Wir wissen nichts.“ Tatsächliche Invasion und symbolische Verweigerung ist der Anfang dieser, wie Cecilia Bengolea und Florentina Holzinger ankündigen, „Insekten-Vendetta“. Die aus Argentinien stammende Französin und die in Amsterdam ausgebildete Österreicherin haben erkannt, „die Hölle ist auf Erden und sonst nirgendwo“. Daher schicken sie vier Tänzerinnen in Ballett-Spitzenschuhen genau dort hin. In ihrem schleimigen Biotop namens Bühne entpuppen diese sich als von Exoskeletten gepanzerte Mischwesen, die ihre ganz eigenen Fabeln singen. An den Grenzen zwischen Menschsein und Natur dringen die androiden Hybride kraft ihrer Imagination tief in die trügerischen und gefährlichen Räume des Körpers, seines Selbst-Bewusstseins und seiner Widerspenstigkeit. Wobei die Anatomie des menschlichen Körpers ganz und gar außer sich gerät.

    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung