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Sonntag, 22. Juli 2018
Sonntag, 22. Juli 2018
  • Freitag, 13. Juli 2018 | | ATLAS – Trainingsprogramm für junge Tanzschaffende | | 

    ATLAS – create your dance trails ist ein auf Modulen basierendes Fortbildungsprogramm eingebettet in das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Es bietet jungen Tanzschaffenden mit ersten choreografischen Erfahrungen ein dynamisches Umfeld für deren persönliche und künstlerische Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, zwei zentrale Bedürfnisse junger Choreograf_innen einzulösen: Zum einen, ein Studio für Researcharbeiten und zur Stückentwicklung zur Verfügung zu haben, und zum anderen, sich neuen Input zu verschaffen durch individuelle Trainingsprogramme, den Besuch internationaler Produktionen und den Austausch mit Künstler_innen aus 100 Ländern. Zudem ermöglichen wöchentliche Showings, Arbeiten oder Arbeitsschritte einem internationalen Publikum zu präsentieren.

    Ein erfahrener ATLAS-Buddy steht bei der Planung beratend zur Seite, ein eigener ATLAS-Coach (Philippe Riéra / SUPERAMAS) begleitet die Projekte der Teilnehmer_innen dramaturgisch während des Aufenthaltes. Bereits bestehende Stückfragmente können, müssen aber nicht, nach Wien mitgebracht werden.

     

    ATLAS beinhaltet:

    Workshops- & Research-Modul

    • 2-tägiger Workshop mit dem ATLAS-Coach Philippe Riéra am 13. und 14. Juli 2018
    • 10 ImPulsTanz Workshops oder 8 ImPulsTanz Workshops und 1 Field Project
    • Halber Preis auf alle weiteren Workshops

    Performance-Modul 

    • 20 Eintrittskarten für ImPulsTanz Performances
    • Ermäßigte Ticketpreise für weitere Vorstellungen

    Proben- & Studio-Modul

    • Eigenes Tanzstudio für die ATLAS-Gruppe
    • Persönliches künstlerisches Coaching von PHILIPPE RIÉRA / SUPERAMAS während der Entwicklung einer eigenen Solo- oder Gruppenarbeit 
    • Regelmäßiger Austausch und Feedback-Sessions mit den anderen ATLAS-Teilnehmer_innen (je nach Bedürfnis der Teilnehmer_innen)
    • Wöchentliche Showings von Arbeiten oder Arbeitsschritten, jeden Sonntag um 20:30 Uhr (22., 29. Juli und 05. August 2018)
    • Finales Showing am Samstag, den 11. August 2018
    • Am Ende des Programms erhalten alle Teilnehmer_innen ein ATLAS-Zertifikat

    Plus

    • Unterkunft in Wien 
    • Ermäßigung für Speisen & Getränke in der Cafeteria im ImPulsTanz Workshopzentrum Arsenal
    • Ein eigenes ImPulsTanz Fahrrad für die gesamte Aufenthaltsdauer oder alternativ ein Monatsticket der öffentlichen Verkehrsmittel
    • Freier Eintritt zu den zwei ImPulsTanz Partys

     


    Kosten & Anmeldung

    Die Teilnahmegebühr beträgt 3.250,–
    Für eine gültige Anmeldung muss eine Anzahlung in der Höhe von € 800,– geleistet werden.

    Zur Anmeldung bitte das vollständig ausgefüllte FORMULAR, einen CV, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Portraitfoto per E-Mail an atlas@impulstanz.com schicken.

    Anmeldeschluss
    Donnerstag, 31. Mai 2018

    Nicht inkludiert in die Teilnahmegebühr sind

    • Reisekosten
    • Visakosten
    • Krankenversicherung
    • Verpflegung


    Wie wir behilflich sein können
    Zur Unterstützung für Anträge auf Reisekostenunterstützung, Stipendien oder andere finanzielle Fördermaßnahmen schicken wir nach Einreichung der Unterlagen sehr gerne einen offiziellen Einladungsbrief von ImPulsTanz.

    Für Rückfragen steht Martin Brandner per E-Mail via atlas@impulstanz.com sowie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr unter +43.1.523 55 58-12 zur Verfügung.


    Alle Informationen zu ATLAS 2018 auf einen Blick als pdf zum DOWNLOAD

     ::  Training

  • Donnerstag, 12. Juli 2018 | | ImPulsTanz 2018 | | 

     

    ImPulsTanz 2018 präsentiert von 12. Juli bis 12. August nicht nur musikalische und tänzerische Höhepunkte auf den größten Bühnen Wiens, so etwa mit Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas im Burgtheater oder François Chaignaud im Volkstheater, sondern nutzt auch die einzigartige Architektur von Museumsräumen, um die Grenzen von Tanz und Performance auszuloten.

    Das diesjährige ImPulsTanz Festival wird von einem unterhaltsamen und zugleich bis an die Schmerzgrenzen berührenden Solo von Dave St. Pierre im Odeon eröffnet. In Néant – Void pendelt der kanadische Choreograf, eingebettet in ein ausgeklügeltes Sound-, Licht- und Videokonzept, zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Mensch und Tier. Zwischen Mensch und Maschine vermittelt wiederum Simon Mayer in seinem Stück Oh Magic im Volkstheater. Dafür stellt er eine futuristische Band aus Performer_innen und Robotern zusammen. Einen Blick zurück wirft hingegen François Chaignaud gemeinsam mit Nino Laisné und vier Live-Musikern, ebenfalls im Volkstheater. In Romances inciertos, un autre Orlando tanzt und singt der französische Ausnahmeperformer zu spanischen Melodien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Dem Altmeister des Butoh, Tatsumi Hijikata, und seinen Werken widmen sich gleich zwei Künstler bei ImPulsTanz 2018: Der aus Singapur stammende Choreograf und Medienkünstler Choy Ka Fai holt Hijikata in UnBearable Darkness anhand von faszinierenden, gespenstischen, digitalen Effekten auf die Bühne zurück und wirft damit einen hochaktuellen Blick auf diesen berühmten „Tanz der Finsternis“. Der US-Amerikaner Trajal Harrell beschwört den Butoh-Erfinder in In the Mood for Frankie auf dem Catwalk und lässt sich dabei von weiteren Musen, wie dem Regisseur Wong Kar Wai und der Sängerin Sade, küssen.

    Einer wohl weniger bekannten, aber nicht minder bedeutenden Tänzerin und Künstlerin widmen sich Eszter Salamon und Julie Flierl im mumok: Valeska Gert, deren Kunst 1933 für „entartet“ erklärt wurde. Salamon begibt sich gemeinsam mit Boglàrka Börcsök auf die Spuren dieser Figur und geht dabei ein empirisch-archivarisches Wagnis zwischen Autobiografie und Imagination ein. Jule Flierl interpretiert die Tontänze von Gert neu und sucht inmitten der Ausstellung Doppelleben – Bildende Künstler_innen machen Musik nach sprachlichen und tonalen Ausdrucksweisen, wenn die Form der Rede versagt. Das Programm im mumok wird komplettiert durch neue und adaptierte Arbeiten von Ivo Dimchev, Clara Furey, Christine Gaigg, Anne Juren, Thomas Köck & Andreas Spechtl, Ofelia Jarl Ortega, Akemi Takeya sowie Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im Rahmen der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

    Darüber hinaus kündigen sich Positionen aus Österreich durch die Cie. Willi Dorner, Florentina Holzinger, Liquid Loft / Chris Haring, Michikazu Matsune, Elisabeth B. Tambwe und ein Konzert der cowbirds an.

    Seit 2001 präsentiert die [8:tension] Young Choreographers’ Series innerhalb von ImPulsTanz neue und aufregende Arbeiten aus Tanz und Choreografie. 2018 sind dies acht aktuelle Positionen, die neue Formate und Perspektiven für das Genre auch abseits der klassischen Theaterbühne erproben. So etwa performen Ofelia Jarl Ortega, Karin Pauer und Mathias Ringgenberg aka PRICE im mumok. In Us Swerve, einer dreistündigen durational Performance auf Rollschuhen, bringt Alex Baczynski-Jenkins die mumok Hofstallung zum Schwingen. Der neue, mit der [8:tension]-Reihe verbundene ImPulsTanz Young Choreographers’ Award, unterstützt von Casinos Austria, wird am 11. August feierlich im Kasino am Schwarzenbergplatz verliehen. Mit im Rennen um den Preis sind zudem Silke Huysmans & Hannes Dereere, Jamila Johnson-Small, Jaha Koo und Shamel Pitts.

     

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 22. Juli 2018 | 10:00 - 12:00  | Elements of Capoeira | ART SPACE stift millstatt | 

    Workshop mit Margherita Malinconi

    Der Workshop zielt darauf ab, die Basics von Capoeira näherzubringen und sich einer Roda (Spiel) auf dem ersten Level zu stellen. Nach einer Einführung in die ersten Bewegungen werden Paarübungen durchgeführt und am Ende in der Roda geübt. Außerdem werden Elemente der Geschichte von Capoeira vermittelt, um ihre Ursprünge zu verstehen.

    Anmeldung connie@artspace-stiftmillstatt.com +43 664 736 607 26

     ::  Training

  • Sonntag, 22. Juli 2018 | 14:00 - 18:00  | BLACK BOX Videokunst: LEVIAH | ART SPACE stift millstatt | 

    Ein Film von Reut Shemesh & Ronni Shendar

    LEVIAH ist ein Performance-Film über Verletzlichkeit, Macht und Ohnmacht. Die Choreografin Reut Shemesh teilt eine Sammlung von Erinnerungen aus ihrem Dienst im israelischen Militär und bringt ein Phänomen ins Bewusstsein, über das nicht oft gesprochen wurde: die emotionalen Schwierigkeiten und Verzweiflung, die weibliche Soldaten in Juniorpositionen erleben. Viele von ihnen leiden unter Kontrollverlust, Essstörungen und sexueller Belästigung.

    Der Film erprobt die Grenzen zwischen Tanz, Video und Poesie, Verletzlichkeit und Kontrolle, den Übergang von Mensch zu Mechaniker und die Kollision von Gegenwart und Vergangenheit. LEVIAH bringt die Auswirkungen politischer Prozesse auf die individuelle Psyche ans Licht.

    Dieses Kunstvideo wurde 2017 auf der ART COLOGNE gezeigt.

     

     ::  Anderes

  • Sonntag, 22. Juli 2018 | 18:00 - 18:45  | ImPulsTanz: Valerie Oberleithner & Magdalena Chowaniec – iChoreography – Conversations | | 

    Im Theater findet die Vorbereitung des Körpers auf das statt, was draußen im öffentlichen Raum zu tun ist. Das ist die Voraussetzung, unter der eine Gruppe von Menschen unterschiedlicher Generationen auf den Heldenplatz zieht, wo sie sich mit der Klanginstallation The Voices der schottischen Turner-Preis- Trägerin Susan Philipsz auseinandersetzt. Deren feine, schwebende Sounds beziehen sich auf das martialische Spektakel von Adolf Hitlers Heldenplatz-Rede von 1938. Als Gegengewicht zur Gewalt der historischen Ereignisse bringen Chowaniec und Oberleithner eine choreografische Partitur an diesen aufgeladenen Ort.

    Eintritt frei
    Dauer: 45 min

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 22. Juli 2018 | 21:00 - 22:00  | imPulsTanz: Choy Ka Fai – UnBearable Darkness | Odeon | 

    Für ihn ist der japanische Butoh-Tanz „eine Rebellion gegen die westliche Tanzkultur und die Suche nach einer neuen choreografischen Sprache“. Choy Ka Fai ist in Wien seit seinem Projekt Soft Machine im Weltmuseum bei ImPulsTanz 2015 bekannt. Jetzt beschwört er den Geist des anarchistischen, 1986 verstorbenen Butoh-Erfinders Tatsumi Hijikata. In dieser „paranormalen“ Performance mit Hijikata als Erscheinung und faszinierend gespenstischen digitalen Effekten untersucht Choi das Erbe des Ende der 1950er Jahre entstandenen „Tanzes der Finsternis“. 

    Österreichische Erstaufführung
    Dauer: 60 min

     ::  Aufführung

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