balletthoppeSchlicht „Ballett“ nennt Rebecca Hoppé den Fotoband mit Bildern von Tänzerinnen und Tänzern des Hamburg Ballett. Zwischen 2003 und 2007 hat die Fotografin Proben des Ensembles begleitet, die SolistInnen auch schon mal als lebende Skulpturen gesehen und mit faszinierend ausgeleuchteten Aktstudien nahezu abstrakte Bilder geschaffen.

hannabergerAls „Die Unbekannte aus der Seine“ von Hanna Berger 1995 wieder auf der Bühne zu sehen war, fragte man sich, warum diese Künstlerin mit ihrer einfachen, klar strukturierten "Tanzschrift" in der Chronik des freien Tanzes nicht einen zentralen Platz einnimmt. Hätten nicht eine Handvoll engagierter TanzhistorikerInnen und TänzerInnen diese Rekonstruktion realisiert, wäre diese talentierte Choreografin wohl eine Fußnote der Tanzgeschichte geblieben.

stabelKlug und brilliant sind die Geschichten, anhand derer Ralf Stabel die Tanzgeschichte erzählt. Zwar folgt er der Historie von den mittelalterlichen Totentänzen bis zum postmodernen Tanz chronologisch, hält sich aber nicht so sehr mit dem Sammeln von Daten und Fakten auf. Vielmehr nimmt er die einzelnen Kapitel der Geschichte zum Anlass für weiter führende Überlegungen.

tangoTango ist ein argentinisches Markenzeichen. Inzwischen hat er aber eine Popularität erreicht, dass man sich umgekehrt fragen kann, ob Argentinien nicht eine Erfindung des Tango geworden ist. Jedenfalls gehören die beiden einfach zusammen, wie dieses jüngste Tangobuch, gefühlvoll aus dem Spanischen übersetzt („Tango para princiantes“) beweist.

buchballetWas dem menschlichen Gehirn nicht gelingt, den flüchtigen Augenblick festzuhalten, kann die Kamera des Fotografen. Tänzerinnen und Tänzer der beiden Wiener Opernhäuser in Ruhe zu betrachten, den von der Kamera vorgetäuschten Stillstand der Bewegung zu genießen, erlaubt ein neuer Fotoband von Josef Gallauer über die Tänzerinnen und Tänzer der Wiener Staatsoper und Volksoper.

buch_roystonSir Simon Rattle, künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker, und der Choreograf Royston Maldoom haben 2004 mit dem Film „Rhythm is it!“ das Konzept des Community Dance in Deutschland und Österreich mit einem Paukenschlag bekannt und populär gemacht.

Jacalyn Carley hat bereits bei Royston Maldooms Autobiografie mitgearbeitet. Das vorliegende Praxisbuch ist ein weiteres Produkt dieser Zusammenarbeit der beiden und beleuchtet die praktischen Aspekte für die Arbeit im Community Dance. Es bietet einen Leitfaden für die Organisation und Durchführung von Tanzprojekten, stellt die Frage nach der Nachhaltigkeit wie Publikumsgewinnung, Artists in Residence und Festivals.