stellamannDer Film „Rhythm Is It!“ schien, trotz der Unglaublichkeit seines Unterfangens – er schildert den Versuch, 250 jugendliche Laien unterschiedlichster sozialer Schichten aus 25 Ländern zu einem Ensemble zu vereinigen – nicht wirklich verlockend. Der Grund für die zögerliche Haltung war die gewählte Musik. Wieder ein Choreograph, der sich an „Le Sacre du printemps“ wagt! Wieso gibt es denn immer wieder, so dachte man, Wahnsinnige, die sich an diesem Werk versuchen? Waren nicht schon zu viele – vielleicht Hunderte – daran gescheitert?

loschastaireGeorge Jackson ist Tanzkritiker in Washington. Aufgrund seiner österreichischen Abstammung war er immer besonders am Ballett in Wien interessiert. Seine Begegnungen mit drei legendären Wiener Tänzerinnen - Gusti Pichler, Riki Raab and Tilly Losch - die er hier beschreibt, sind ein seltenes Beispiel von erfahrener und gelebter Tanzgeschichte.

annejurenMit einem attraktiven und anregenden Projekt ist heuer auch der Tanz am Festival „Wien modern“ beteiligt. Die Tänzerin und Choreografin Anne Juren und der bildende Künstler Roland Rauschmeier haben zur Musik von Johannes Maria Staud einen Abend geschaffen, der jegliches Genre sprengt und sinnliches Erleben ebenso bietet, wie theoretische Erkenntnis. Die Choreografie von Objekten und Körpern nennen sie „Tableaux Vivants“ – lebende Bilder.

petit_rolandMit der Wiederholung der Live-Übertragung de Tanzfestes zum 25jährigen Bestehen der „Ballets de Marseille“ gedachte ARTE TV des am 10. Juli 2011 in Genf verstorbenen Tänzers und Choreografen Roland Petit. Die Show zeigte das breite Spektrum von Petits Begabung, seinen unbekümmerten Umgang mit dem klassischen Ballett und die charmante Lebendigkeit seiner Choreografien. Mehr als hundert Werke hat der gefeierte Choreograf geschaffen, eines davon, "Die Fledermaus", ist auch im Repertoire des Wiener Statsballetts.

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Viele waren Opfer, manche schauten zu, andere wurden zu Tätern. Auch kulturell Schaffende, Künstler und Künstlerinnen waren nicht davor gefeit, von der tödlichen nationalsozialistischen Infektion befallen zu werden. Mit der Ausstellung „ Opfer, Täter, Zuschauer“ wird an eine dunkle Zeit, die auch die Staatsoper nicht geschont hat, erinnert.

thesymptomsRéka Szabó ist zeitgenössische Tänzerin und Choreografin, Mathematikerin (Oberassistentin an der Technischen Universität in Budapest) sowie künstlerische Leiterin der Compagnie „The Symptoms“. Von der Faszination der Mathematik und des Tanzes beseelt, hat sie die beiden so gegensätzlich scheinenden Bereiche in einem Tanzstück vereinen.

Plakat für hambug Ballett ImagekampagneJohn Neumeiers Hamburg Ballett ist weltweit bekannt und das Image des immer wieder zu Gastspielen eingeladenen Ensembles weit über die Hansestadt hinaus ausgezeichnet.Dennoch startet John Neumeier jetzt eine Image Kampagne, nicht nur in Hamburg, sondern auch in Berlin, Frankfurt und Hannover. Mit Plakaten und durch Inserate sollen neue, vor allem junge Publikumsschichten angesprochen und Vorurteile und Hemmschwellen abgebaut werden. Das Motto der Aktion ist gefühlvoll: „Getanzte Emotionen“.