AlferyFünf junge Herren in Schwarz auf schwarzer Bühne mit wenig Licht – doch brennt ihre Kunst hell vor einem atemlos staunenden Publikum. „#fomo – the fear of missing out“ in Choreografie, Regie und Musikschnitt von Valentin „Knuffelbunt“ Alfery hat sich seit seiner Premiere 2014 in Salzburg zum internationalen Bühnenerfolg hochgetanzt, beim Wettbewerb und Festivals „prospettiva danza Teatro“ in Padua auf den zweiten Platz.

FranzwilhelmDer Solotänzer Franz Wilhelm ist am 12. Juni 2015 70-jährig in Langental (Burgenland) gestorben. „Franzi hat immer Rollen gestaltet und nicht nur eine Choreographie absolviert. Ob lustig, tragisch oder banal, er hat mit viel Energie und Humor das Beste daraus gemacht. Er war kein vergeistigter Künstler, ist immer mit beiden Beinen am Boden gestanden“, sagt Renate Loucky über ihren beim Ensemble und Publikum beliebten Kollegen. Nach seiner Pensionierung widmete er sich vermehrt der Falknerei.

romanapolloRoman Lazik ist nicht nur in Wien als Erster Solotänzer dem Publikum ans Herz gewachsen. All die Bühnen aufzuzählen, auf denen er getanzt hat, ergäbe eine lange Liste. Nach Wien kam er als Erster Solotänzer des Bayerischen Staatsballetts. Da war der Titel "Erster Solotänzer" eben abgeschafft werden. Erst unter Manuel Legris werden die "Ersten" dem Corps als Vorbild  und dem Publikum zur Verehrung wieder eingeführt. 

rebecca.hIm Rahmen einer Feier in der Wiener Staatsoper wurde Rebecca Horner mit dem „Förderpreis“, den der Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper seit 2000 alljährlich an eine junge Tänzerin oder einen Tänzer vergibt, geehrt. Die musikalische Umrahmung gestaltete auf bewährte Weise der Ballettkorrepetitor und Pianist Igor Zapravdin.

greig-matthewsJunge Tänzerinnen und Tänzer dürfen in drei Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper ihr Talent zeigen. Nicht nur TänzerInnen, die bereits in Solorollen aufgefallen sind, präsentieren sich dem Publikum, auch so manche NewcomerInnen und Mitglieder des Corps des Wiener Staatsballetts werden in einem vielfältigen Programm ihrem Mentor und Direktor Manuel Legris alle Ehre machen.

cacti ekmanDer schwedische Alexander Ekman zählt mit seinen 31 Jahren zu einem der begehrtesten Choreografen zwischen London und Sidney, Dresden und New York. Endlich darf sich auch Wien in die Liste der von Ekman Begeisterten einreihen. Umschlossen von Hans Van Manens „Sonate für Hammerklavier“ und „Bella Figura“ von Jiri Kylián aus dem Repertoire des Wiener Staatsballetts, hat am 9. Mai „Cacti“ Ekmans erfolgreichstes Tanzstück Premiere.

stp1Als das Theaterinstitut in Damaskus, Syrien, 2013 bei einem Bombenanschlag beschädigt wurde, ging der Tanzstudent Hussein Khaddour in den Ballettsaal voller Staub und Glasscherben und begann dort zu tanzen. Daraus wurde das Video „Point Zero“, das ein europäischer Veranstalter auf YouTube entdeckte. Seither war Hussein mehrmals in den Niederlanden auf Arbeitsbesuch, wo er auch die österreichische Tänzerin und Choreografin Gloria Benedikt traf. Zur Zeit kreieren die beiden das Stück „(In)Dignity“, das im Sommer beim Forum Alpbach uraufgeführt wird.