cherevychkoIm Anschluss an die am 23. Juni 2012 mit großer Begeisterung aufgenommene Nurejew Gala 2012 in der Wiener Staatsoper gab der Direktor des Wiener Staatsballetts, Manuel Legris, das Avancement von Denys Cherevychko zum Ersten Solotänzer des Wiener Staatsballetts bekannt. Reina Sawai, Prisca Zeisel, Marcin Dempc, Greig Matthews und Dumitru Taran sind nun HalbsolistInnen.

Die gebürtige Neuseeländerin Reina Sawai kam 2010 zum Wiener Staatsballett, das jüngste Ensemblemitglied, die Wienerin Prisca Zeisel wurde 2011 mit nur 15 Jahren engagiert. Im selben Jahr kam auch der Brite Greig Matthews zur Truppe, in der der Moldawier Dumitru Taran bereits seit 2005 und Marcin Dempc aus Polen seit 2006 tanzten.

Der nunmehrige Erste Solist Denys Cherevychko wurde in Donezk in der Ukraine geboren und erhielt seine Ausbildung an der Ballettakademie von Vadim Pisarev in seiner Heimatstadt und an der Heinz-Bosl-Stiftung / Ballett-Akademie in München. Seit 2006 ist er Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper, 2009 avancierte er zum Solotänzer und nun, 2012, zum Ersten Solotänzer.

Längst hat er sich in den unterschiedlichsten Rollen in die Herzen des Wiener Ballettpublikums getanzt, etwa als Basil in Don Quixote,  in den neoklassischen Balletten wie Forsythes „The Vertigionous Thrill of Exactitude“ und in Balanchines „Rubies“ oder in „Max und Moritz“ an der Wiener Volksoper. Ein besonderer Triumph war seine kurzfristige Einstudierung der Rolle des Frédéri in Roland Petits „L’Arlésienne“.

Gastspiele gab Denys Cherevychko in Italien, Russland und Deutschland. Bei Wettbewerben gewann er den 2. Preis beim Wettbewerb für Junge Tänzer in Kiew (2004) sowie 1. Preise beim Serge Lifar Wettbewerb in Kiew (2004) und beim Tanzolymp in Berlin (2005), eine Silbermedaille (Junioren) USA International Ballet Competition in Jackson (2006), den 1. Preis ÖTR-Contest in Wien (2007) sowie den Förderpreis des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper (2007). Für seine Auftritte in William Forsythes „The Vertiginous Thrill of Exactitude“ wurde er für den Prix Benois de la Danse 2011 nominiert.

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