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choreocapturesDer internationale Choreographic Captures Wettbewerb wurde heuer zum dritten Mal durchgeführt. Ziel des von JOINT ADVENTURES initiierten Projektes ist es, die Kunstformen Film und Choreographie zusammenzuführen und stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Dokumentarfilmer, Choreografen, Tänzer und Art Designer aus der ganzen Welt waren aufgefordert, maximal 60-sekündige Choreographic Captures zu kreieren, die sich im Format eines Werbeclips mit neuen Darstellungsarten von Choreographie und Bewegung im Film auseinandersetzen.

An die 70 Künstler aus 19 Ländern hatten in diesem Jahr an dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Wettbewerb teilgenommen. Die internationale dreiköpfige Jury, bestehend aus Andreas Ströhl (Direktor des Filmfests München, Deutschland), Frédéric Mazelly (Leiter der Abteilung Darstellende Kunst am Parc et Grande Halle de la Villette, Paris/Frankreich) und Núria Font Solà (Leiterin von NU2’s - ein Projekt zur Verknüpfung von Tanz und Neuen Medien - in Barcelona/Spanien) hatte nach einem eintägigen Sichtungsmarathon aus den knapp 100 Einsendungen die fünf Siegerclips ausgewählt.

Am Samstag, den 3. Juli, kürten Andreas Ströhl, Direktor des Filmfest München, und Walter Heun von JOINT ADVENTURES die Sieger des dritten choreographischen Kurzfilmwettbewerbes. Alle fünf Gewinner erhielten bei der Preisverleihung auf dem Filmfest München neben Geldpreisen auch eine Auszeichnung in der Kategorie Kino. Ab Herbst werden ihre Choreographic Captures deutschlandweit im Kino zu sehen sein. Mitten im Werbeblock platziert sollen sie unter dem Motto „Art for those who didn’t ask for it!“ die Zuschauer überraschen.

Siegerin des diesjährigen Wettbewerbes ist die gebürtige Deutsche Hannah Shakti Bühler, die mit ihrem Choreographic Capture „PasadaParAGUA“ überzeugte. Der zweite Preis ging an Annett Göhre, der mit „7 a.m.“ eine witzige Momentaufnahme der morgendlichen Routine gelungen ist.

Des Weiteren verlieh die Jury drei dritte Preise: Der Rainer Michaelis wurde für „Sunday Frame of Mind“ ausgezeichnet. Stéphane Bourhis aus Frankreich und Nicolas Neefs aus Belgien erhielten einen weiteren Award für ihre Gemeinschaftsproduktion „Zero Gravity”. Die Lettin Anna Dubrovska, Gewinnerin von 2008, wurde bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet und erhielt in diesem Jahr einen dritten Preis für ihr Choreographic Capture „I don’t want to dance”. Die Gewinner der dritten Preise dürfen sich jeweils über 500,- Euro sowie einen Kinopreis freuen.

www.choreographiccaptures.org