natalia horecnaKürzlich erst gefeiert Tänzerin, macht Natalia Horecna neuerdings als Choreografin von sich reden. In der kommenden Premiere der „Ballett-Hommage“ lässt sie nicht nur die Seele sondern auch strenge Engel tanzen. "Conra Clockwise Witness" stellt das gesamte Ensemble vor eine schwierige Aufgabe. Doch die Choreografin ist zuversichtlich: "Sie müssen fühlen, was sie darstellen sollen. Mit dem Gefühl kommt auch die Bewegung."

etudesHarald Landers „Études“ ist eine der Choreografien bei der nächsten Premiere des Wiener Staatsballetts, „Ballett-Hommage“, am 15. Dezember in der Wiener Staatsoper. Das Stück zeigt den harten Weg vom Eleven bis zur technischen Perfektion des Solisten und ist pures klassisches Ballett ohne Handlung und Ausstattung. Seine Witwe Lise Lander spricht über das Vermächtnis des dänischen Choreografen.

steffi tomilombar deloKaum zu Glauben. Stephanie Cumming ist schon zwei Jahre in Wien und noch niemand ist auf sie aufmerksam geworden. Doch dann, 2003, ist sie bei Chris Haring angedockt und damit war der Bann gebrochen. Nachdem sie ihren Körper als „Legal Errorist“ in der Choreografie von Chris Haring (aus der Serie „Diese Körper, diese Spielverderber…“) auf der Bühne präsentiert hat, war Stephanie Cumming angekommen in Wien. Jetzt bereichert die von Mara Mattuschka filmisch festgehaltene Performance die Sammlung Centre Georges Pompidou in Paris. Die Kanadierin mit dem kupferfarbenen Haar ist weit über die Wiener Tanzszene hinaus ein Begriff.

wuk darkstartDie Abteilung Theater /Tanz im WUK hat eine neue Leiterin – auf Johannes Maile folgt Bettina Kogler, frühere Kuratorin von „imagetanz“ im brut. Als erste Aktion grenzt sie sich durch einen neuen Namen für die Sparte darstellende Kunst im Werkstätten und Kulturhaus von der Vergangenheit ab. Unter dem Sammelbegriff„performing arts“ sollen nicht nur Choreografie, Tanz, Theater und Performance betreut, sondern auch die Spartentrennung aufgehoben werden. Keine Revolution, nur ein neuer Name.

kayda entenprobe1Als Kind hat er für die Oma choreografiert, heute zeigt er auf der Bühne wie ein hässliches Entlein seine Freunde findet. Der Tänzer Andrey Kaydanovskiy hat im Wiener Staatsopernballett in Charakterrollen Erfolg und macht zugleich als Choreograf Karriere. In der Volksoper hat demnächst sein Ballett „Das hässliche Entlein“ Premiere.

milli portraet„Ohne Tanz kann ich mir ein Leben nicht vorstellen.“ Was sich die Tänzerin und Choreografin Milli Bitterli vorstellen möchte, klingt traumhaft: „Ich kann durch mein Leben tanzen, dass es für jeden Moment im Leben eine Bewegung gibt.“ Darauf wird noch zurück zu kommen sein.

stherbst amness fumiyoikedaAnders als bei den Wiener Festwochen achtet das Team des Festivals „steirischer herbst“ immer, auch Tanz und Performance in Programm zu integrieren. Schon am Eröffnungstag ist eine Uraufführung zu sehen: Anne Juren zeigt im Dom im Berg ihre neue Choreografie „Happy End“. Am Nachmittag hat Kris Verdoncks absurdes Sprach- und Maschinentheater rund um Texte Daniil Charms in der Helmut-List-Halle Premiere.