Brigitte Fürle und TwinTwins, Nachfolgemodelle der Enzis im Museumsquartier Wien, werden die Besucher in der Saison 2013/14 zum Sitzen und zum Plaudern einladen. Die samtroten Objekte werden farbige Akzente in das elegante Festspielhaus St. Pölten setzten. Denn mit ihrem Motto „Herz und Haltung“, das die neue künstlerische Leiterin Brigitte Fürle für ihre erste Saison gewählt hat, meint sie nicht nur künstlerische Positionen, sondern auch Veränderungen im und vor dem Haus.

So werden auf dem Weg vom Bahnhof ins  Festspielhaus Twins eine Art Leitsystem durch die Stadt – dort in dezentem Grün – bilden. Die Fassade des Hauses wird wieder von den Barrikaden befreit. Die vom derzeitigen künstlerischen Leiter Joachim Schlömer als Black Box installierte kleine Bühne verschwindet und der „Kleiner Saal“ wird in seiner ursprünglichen Form wieder ganz in weiß erstrahlen.

In ihrem Tanz- und Musikprogramm verbindet Fürle Kontinuität mit eigenen Akzenten.
Die diesjährigen Residenzkünstler sind Lemi Ponifasio, dessen neueste Arbeit „The Crimson House“ im Festspielhaus St. Pölten am 28. März 2014 Europapremiere haben wird. Hofesh Shechter nützt seine Residenz für Proben an seinem neuen Stück „Sun“, das am 7. Dezember im Festspielhaus gezeigt wird.  

Sidi Larbi Cherkaoui, Artist in Residence der Saison 2010/2011 kehrt mit seiner neuen Produktion „Milonga“ mit argentinischen TänzerInnen und MusikerInnen nach St. Pölten zurück (15./16. November).

In einer Kooperation mit dem Teatro Real Madrid wird das Gastspiel von Alain Platels „C(h)oeurs“ am 12. Oktober 2013 realisiert, bei dem 70 SängerInnen, 10 TänzerInnen und das Tonkünstler Orchester Niederösterreich Opernchöre von Verdi und Wagner interpretieren.

Auch (zeitgenössisches) Ballett findet wieder Eingang ins Programm: mit dem Ballet Preljocaj, das in der kommenden Saison zweimal mit sehr unterschiedlichen Stücken zu sehen sein wird (zur Eröffnung am 21. September mit der sinnlich-poetischen Choreogafie „Les Nuits“, und am 15. März 2014 mit „And Then, One Thousand Years of Peace“) sowie dem Ballett am Rhein, das zwei Choreografien seines künstlerischen Leiters Martin Schläpfer tanzen wird (22. Februar). Weiters gastieren die Grupo Corpo aus Brasilien und das Batsheva Ensemble aus Israel.

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