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blueladyZeitgenössischer Tanz aus Österreich kann sich in der Welt sehen lassen – und die Nachfrage danach steigt, meint Botschafter Martin Eichtinger, Leiter der Auslandskultur des Außenministeriums. Das Tanzquartier Wien hat zusammen mit dem Außenministerium und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur eine Initiative gestartet, mit der Gastspiele gefördert werden sollen.

Das Internationale Netz für Tanz und Performance – Austria (INTPA) stellt für das Jahr 2012 zwei Arten von Förderungen bereit. Veranstalter in Europa können Gastspielförderung beantragen: Anteilig können Probenhonorare, Produktions-, Reise- und Aufenthaltskosten finanziert werden. Die Antragsformulare können vom Veranstalter direkt beim Tanzquartier Wien (http://www.tqw.at/de/internationales/intpa) eingereicht werden.

Zusätzlich werden pro Jahr zwei Festivals mit Schwerpunktveranstaltungen zu österreichischen KünstlerInnen unterstützt:  2012 sollen diese in Berlin im HAU und in Kroatien/Zagreb stattfinden.

Der März bringt u.a. noch eine Koproduktion des Tanzquartier mit dem Schauspielhaus Wien, Christine Gaiggs „2nd Nature“ (Premiere am 15. März), wo zwei künstlerische Sprachen zusammentreffen: Literatur und Choreografie. Der Text stammt von der neuesten Erzählung des renommierten Schriftstellers Xaver Bayer. Am 30. März wird ein Labor zum Diskutieren und Experimentieren geöffnet - „Unter Gang Art“ präsentiert  von Thomas Jelinek. Dabei wird es auch die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen - auf einem eigens dafür eingerichteten „Untergangs-Blog“ auf www.tqw.at.

Im April widmet sich Scores No5 dem Cháos, gesellschaftlichen und choreografischen Un/Ordnungen (11.-15. April). Tanz und Performance waren in ihrer Geschichte immer wieder auch Auseinandersetzungen mit dem politischen Umfeld. Die eingeladenen KünstlerInnen und TheoretikerInnen beschäftigen sich mit der Bildung von Gemeinschaft und dem Verhältnis von theatralen, sozialen und gesellschaftlichen Prozessen.

Weiters bringt der April noch die Uraufführung „Villareal“ von Paul Wenninger und Mitchikazu Matsune (20. + 21. April), Überlegungen von Claus Philipp „Make `em laugh“ (20. April) und Tanzgeschichte – mit der 1983 in Venedig gezeigten legendären „Blue Lady“ von Carolyn Carlson, jetzt getanzt von einem männlichen Tänzer. Im Rahmenprogramm wird auch der Dokufilm von André S. Labarthe zur Originalversion gezeigt.

Am 28. April wird es ein Showing der Residenz-Künstlerinnen Özlem Alkis (TR), Marko Milic (RS) und Sezen Tonguz (TR) zu ihren Arbeitsprozessen und performativen Projekten geben.

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