RaymondaAuch in dieser Saison ist das Royal Ballet hierzulande wieder live zu erleben. In ausgewählten Kinos werden sechs Produktionen aus dem Royal Opera House Covent Garden übertragen. Nicht nur Klassiker oder bereits Erprobtes sondern auch brandneue Stücke von Wayne McGregor und Cathy Marston stehen auf dem Programm. „Der Nussknacker“ wird im Dezember in einer Aufzeichnung aus dem Jahr 2016 auf die Leinwand kommen.

Andrew1Dass TänzerInnen aufgrund ihrer beruflichen Biografie Fähigkeiten haben, die auch für eine Reihe anderer Wissens- und Berufsfelder äußerst vorteilhaft sind, ist bekannt. Dana Caspersen nützt ihre künstlerische Erfahrung etwa für Konfliktlösungen, Andrew Greenwood für den Gesundheitsbereich. Darum geht es auch beim tanzmedizinischen ta.med-Kongress in Linz, für den ein Call for Abstracts läuft.

fsh SchlaepferManuel Legris präsentiert seine letzte Spielzeit des Wiener Staatsballetts. Sein Nachfolger Martin Schläpfer gastiert im Festspielhaus St. Pölten, das mit seinem Programm auch in der neuen Saison seinen Ruf als das Tanzhaus Österreichs bestätigt. An den Landestheatern setzen die TanzdirektorInnen ihre jeweilige Linie fort. Ein Jahr voller "Cinderellas", "Carmina Burana"s und zwei Premieren von Mauro Bigonzetti.

ZelenskyIgor Zelensky bleibt Ballettdirektor in München. Vor einer kleinen Journalistenrunde hat er am Dienstag, den 10. September gemeinsam mit dem strahlenden Kunstminister Bernd Sibler eine Verlängerung seines Vertrags bis Sommer 2026 unterzeichnet. Damit ist die nahe wie mittelfristige Zukunft des Bayerischen Staatsballetts organisatorisch unter Dach und Fach – über den Intendantenwechsel von Nikolaus Bachler zu Serge Dorny hinaus.

WS Bozen1Tanzen verbindet. Das wissen alle, die es tun, und das beweisen auch vermehrt Studien unterschiedlicher Wissensgebiete, die, unter anderem, den gesundheitsfördernden Aspekt von tanzen untersuchen. In Südtirol hat diese kohäsive Wirkung sogar eine (kultur-)politische Dimension, war doch der „Tanzsommer Bozen“ von Anfang an als ein Projekt geplant, „das alle drei in Südtirol beheimateten Volksgruppen gleichermaßen einbinden und das kulturelle Blickfeld weiten sollte“.