WS Bozen1Tanzen verbindet. Das wissen alle, die es tun, und das beweisen auch vermehrt Studien unterschiedlicher Wissensgebiete, die, unter anderem, den gesundheitsfördernden Aspekt von tanzen untersuchen. In Südtirol hat diese kohäsive Wirkung sogar eine (kultur-)politische Dimension, war doch der „Tanzsommer Bozen“ von Anfang an als ein Projekt geplant, „das alle drei in Südtirol beheimateten Volksgruppen gleichermaßen einbinden und das kulturelle Blickfeld weiten sollte“.

uhlichTanzen mit der Wimper und dem Rollstuhl. Sie sei vor dem Computer erstarrt, sagt Doris Uhlich im Interview, als die Anfrage am Bildschirm aufpoppte, ihr Stück „Everybody Electric“ auf der Tanzbiennale Venedig zu zeigen. „Ich darf Teil der langen Geschichte der Biennale sein!“, freut sich die österreichische Choreografin über die Einladung.

GruppenfotoAuch Tanz die Toleranz beschäftigt das Thema Liebe. Zu Saisonende wird das Stück „No Lost Love“, inspiriert durch die Geschichten von Leila und Majnun, Orpheus und Euridice sowie Liebesbriefen aus der ganzen Welt gezeigt. Außerdem gibt es je einen Workshop mit den PionierInnen der Community Dance Bewegung Royston Maldoom und Tamara McLorg.

AusstellungsdetailSeit 16. Mai ist die Ausstellung „Die Spitze tanzt. 150 Jahre Ballett an der Wiener Staatsoper“ im Theatermuseum zu sehen. Mit Bildern, Videos und Tonaufnahmen aus dem ORF-Archiv wird die Geschichte von den Anfängen bis heute verfolgt. Eine Brücke zwischen dieser Schau und der Ausstellung „Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“ bildete die Performance „Spitze“ von Doris Uhlich.

Katharina iconLiz King, Doyenne des zeitgenössischen Tanzes in Österreich, eröffnet ein weiteres Kapitel ihres Schaffens, diesmal in Eisenstadt. Im dortigen Kulturzentrum wurde gestern unter Anwesenheit des Landeshauptmannes Hans-Peter Doskozil, das Choreografische Zentrum Burgenland der Öffentlichkeit vorgestellt. Die offizielle Eröffnung findet am 31. Mai und 1. Juni bei den Tanztagen statt.