zukunft gp 247Zurück in die Zukunft. Das Badische Staatsballett Karlsruhe feierte den 300. Geburtstag seiner Spielstätte mit Thiago Bordins erstem Abendfüller „Zukunft braucht Herkunft“. Bordins Abenteuer „Zeitreise“ beginnt mit dem Blick auf einen Zeitstrahl, dem Sog weißer, auf ein Zentrum zulaufender Linien mittenhinein in die Schwärze eines (Bühnen-)Universums.

Rabbit1Drei Tanzstückgestalter – drei Handschriften – drei Erlebnisparcours. Der Uraufführungsabend „Aufbruch!“ des Stuttgarter Balletts in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar fußt auf der nüchternen Idee, der radikalen Aufbruchsstimmung durch die Verabschiedung der Weimarer Verfassung und Gründung des Staatlichen Bauhauses in Weimar vor 100 Jahren choreografisch nachzuspüren. Mit Uraufführungen von Katarzyna Kozielska, Edward Clug und Nanine Linning.

Vlaanderen feuervogel2Mit „L’Oiseau de Feu“ zur gleichnamigen Ballettsuite von Igor Strawinsky und „Exhibition“ zu Maurice Ravels Ochester-Bearbeitung der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski zeigte das Ballet Vlaanderen im Festspielhaus St. Pölten zwei Arbeiten ihres künstlerischen Leiters, des flämisch-marokkanischen Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui. Ein wegen zu vieler Unsicherheiten getrübter Genuss.

Tinkerbell ChorDie Uraufführung von „Peter Pan“ markiert eine Sternstunde für das Wiener (Staat-)Ballett. Vesna Orlić und ihrem Kreativ-Team, dem Ballettensemble, dem Kinderchor und dem Orchester der Volksoper ist ein Meisterwerk gelungen: ein Märchen mit subtilem Witz gewürzt und von ausdrucksstarken und grenzenlos motivierten Tänzerinnen und Tänzern „erzählt“.

Jahreszeitenquer9Seit Beginn dieser Saison ist Beate Vollack Ballettdirektorin am Opernhaus Graz. Nun präsentiert sie hier ihr erstes großes Ballett für die bis auf drei Tänzer neu zusammengesetzte Kompanie des Hauses: „Die Jahreszeiten“ nach dem gleichnamigen Oratorium von Joseph Haydn als Koproduktion mit dem Theater St. Gallen, wo sie seit 2014 Leiterin der Tanzkompanie ist.