ds19 tanz.at LANG 2

spartacus0Es war einmal der Überflieger. Auf in den Freiheitskampf! Die Sklaven in Yuri Grigorovichs martialischem Ballettepos „Spartacus“ haben ihre Ketten erneut gesprengt. In voller Requisitenmontur begehren sie wieder auf gegen ihre römischen Bezwinger. Raffiniert choreografierter Wahnsinn hypermaskuliner Kriegsentschlossenheit.

OneofaKind2Hommage an die Einzigartigkeit Ein Ballett zum 150-jährigen Jubiläum einer Landesverfassung – das allein schon ist außergewöhnlich. Bemerkenswert zudem, dass sich der gebürtige Prager Jiří Kylián – künstlerischer Leiter des Nederlands Dans Theater von 1978 bis 1999 – ausgerechnet von der spröden Aufgabenstellung im Auftrag der niederländischen Regierung zu einem seiner wenigen abendfüllenden Werke inspirieren ließ.

Schaller1Wie verkörpern Tänzerinnen von heute die Bewegungssprache von gestern? Wie spinnt sich der gestische Modus weiter, welche Schwerpunkte filtern sie aus dem Erbe ihrer künstlerischen Vorfahren heraus? Faszinierende Antworten auf diese Fragen bot die Aufführung „Rosalia Chladek Reenacted“ im Rahmen der Ausstellung „Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“ im Theatermuseum Wien.

Pirinen„Dancing 30 years ahead“ Unter dieses Motto hat das brut Wien sein diesjähriges imagetanz Festival gestellt und feiert damit seinen 30-jährigen Geburtstag. Die letzten drei Wochen im März standen für ein breites Spektrum nationaler und internationaler Tanz- und Performance-Kunst. Die gezeigten Arbeiten von Elina Pirinen, Zoë Schreckenberg, Sophia Hörmann und Malika Fankha seien hier als Beispiele vorgestellt.

substanz1Es muss genau geschaut werden, um im kulturaffinen Graz zeitgenössische Tanzkunst zu finden. Bemerkenswert und erfreulich also, wenn sich Tanzbegeisterte zusammentun, um gemeinsam etwas für die Bühne zu realisieren; gewisse Startschwierigkeiten selbstverständlich miteingeschlossen. „subsTanz“ nennt sich nun diese kleine Gruppe, „Kuckucksnest“ ihre zeitgenössische Tanzperformance.