monster1In Barcelona, bei der „Compagnia Zappalà Danza“, haben Marta Greco aus Italien und Amanda Rubio Sanchez aus Spanien einander kennengelernt. In Graz präsentierten sie nun ihre erste gemeinsam konzipierte und getanzte Choreografie. Hinter dem etwas plakativen Titel „Monster“ verbirgt sich ein mehrschichtiger Inhalt, den sie in ihrer „Tanzperformance“ kritisch zu interpretieren versuchen.

Gappmaier1„Handle with Care“ nennt das brut seine Reihe im Rahmen des imagetanz Festivals, die „works in progress“ eine Möglichkeit gibt, präsentiert zu werden. „protect“, eine dreiteilige Arbeit von Inge Gappmaier, war an zwei Abenden im Pavillon des Atelier Augarten zu sehen. Mit diesem „Duett mit sich selbst“ stellte sie geometrische Figuren, eine Outdoor-Sequenz und eine Untersuchung von Selbstbeschränkung vor.

Blaschke1„Eine künstlerische Reaktion auf das Werk Francis Bacons“ nennen der Medienkünstler Jan Machacek und der Choreograf Georg Blaschke ihre Produktion „Bodies and Accidents“. Der Raum, das Semperdepot, ist ein bestechendes Ambiente für ihre Untersuchungen. Die heutige Technik hat es nicht leicht in der großartigen Architektur der ursprünglichen Produktionsstätte für Theaterkulissen aus dem späten 19. Jahrhundert zu bestehen.

Kurdian„Hot Bodies – Stand Up“ heißt die jüngste Arbeit von Gérald Kurdian über Ökosex und Regenbogen, die mit viel Text, gesprochen und gesungen, mit elektronischer Konserven- und Live-Musik, mit Bildern, Videos, Knete und einem Benjamin zu einem ungemein vergnüglichen Ausflug in sexuelle Utopien wird.

Haring0Mit zarten, grünen Lichtlinien wird ein Haus in den schwarzen Bühnenraum gezeichnet, in dem ein einzelner Tänzer anfängt seinen Körper zu strecken, zu beugen, zu verrenken. Dabei knatscht es ganz gewaltig. Ist es der Sound des Körpers oder ein Widerhall des „virtuellen“ Gebäudes? „Models of Reality“ verortet futuristische Menschen in einem akustischen Raum, in dem sie in einer Art Geräuschsprache miteinander kommunizieren.