dancemeDance-Me - ein Titel, der frei assoziieren lässt; „Choreographien von Grazer Passant*innen für eine Tänzerin“ - ein Untertitel, der neugierig macht, auf ein Projekt von und mit Valentina Moar, das an drei Abenden im esc Medien cunstlabor in Graz gezeigt wurde. „Film-Premiere + Tanz-Performance“ lautet eine weitere Beschreibung für das zugrunde liegende Konzept, das vor zwei Jahren entstand.

tonoli nussknackerMit Vladimir Shishov als verlässlichen Partner zeigte die blutjunge Corpstänzerin Nina Tonoli in Rudolf Nurejews Choreografie des beliebten Weihnachtsballetts „Der Nussknacker“ ihr beachtliches Talent. Mutig verteidigte sie als Clara inmitten des trotz der schwierigen Premiere am vergangen Sonntag bestens konditionierten Ensembles  ihre Spitzenstellung.

fotofifooIm Palais Kabelwerk findet noch bis 15. Dezember die dritte Auflage des viertägigen Festivals für Zeitgenössisches, Tanz und Performance statt. An den ersten beiden Tagen gab es ein Solo von Kanako Sako und zwei Tanzkompanien zu sehen: @tendance / C.Medina mit „in/dependance“ und Monochrome Circus mit „Lemming“. Das Festival ist zugleich, neben dem Abschlussfest nächste Woche „save the last dance for me“ am 19.12., das Finale der letzten fünf Jahre Kabelwerk unter der alleinigen künstlerischen Leitung von Erich Sperger.

hommageforsytheDas lange Warten auf die erste Ballettpremiere dieser Saison hat sich gelohnt: William Forsythe, Harald Lander und die junge Choreografin Natalia Horecna garantieren einen genussvollen Abend höchster Tanzkunst. „The Second Detail“ von Forsythe und „Études“ von Lander, längst zu Klassikern des 20. Jahrhunderts gewachsen, bilden den zauberhaften Rahmen zur Uraufführung der Gedanken Horecnas über die Liebe zum Leben, die den Tod mit einschließt.

chrisharingdeepdishIn der neuen Folge der Serie „The Perfect Garden“ lädt Chris Haring drei Tänzerinnen und einen Tänzer zum üppigen Gastmahl. Michel Blazy hat den Tisch gedeckt, nicht nur Obst und Gemüse sind arrangiert, auch Flöhe und Seeanemonen tummeln sich im Wasserglas. "Deep Dish" ist eine barocke Installation – in opulenter Schönheit an die Vergänglichkeit des Daseins gemahnend.