LlibreVermellMit Bachs „Weihnachtsoratorium“, das in diesen Tagen allerorts, nicht zuletzt im Theater an der Wien anlässlich des Gastspiels des Hamburg Ballett zu hören ist, wollte Johannes Mertl, Künstlerischer Leiter der Opernschule der Wiener Staatsoper, Eindruck schinden. Die Ballettakademie gab es da mit einem traditionellen Potpourri von Bella Ratschinskaia vergleichsweise billiger.

schneeflockenIn der ersten „Nussknacker“-Vorstellung dieser Saison an der Wiener Staatsoper lief wenig rund. Dabei traten auch die Schwächen von Rudolf Nurejews Version des Klassikers besonders deutlich zu Tage.

nataschamairEs war ein Abend der Rollendebüts. Zwar gab es in der zweiten Vorstellung dieser Saison des dreiteiligen Programms "Ballett-Hommage" wenige Neubesetzungen, doch diese tanzten besonders beherzt und temperamentvoll. Die Gasttänzerin Anna Tsygankova verlieh den besonderen Glanz.

nutcrackerWeihnachtlich glitzernd präsentierte sich diese TanzNite Special auf der Studiobühne des Grazer Opernhauses – und wie immer bei diesem Format – vor dicht gedrängten Zuschauer-Reihen. „Nutcracker Nite“ lautete der programmatische Titel, in dieser (englischen) Form zusätzlich ein Hinweis darauf, dass es sich um etwas anderes als das meistgespielte traditionelle Ballett „Der Nussknacker“ handeln werde.

neumeier engelAls Gastspiel des Hamburg Balletts zeigt John Neumeier Johann im Theater an der Wien das gesamte „Weihnachtsoratorium“ Sebastian Bachs. Nach der Uraufführung der ersten drei Teile 2007 in Wien, war er getrieben, auch die restlichen Teile zu choreografieren. „Weihnachtsoratorium I–VI“ soll als eigenständiges Werk gesehen werden. Die Uraufführung fand 2013 in Hamburg statt.