Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Jahresansicht

2020
Januar 2020
  • Mittwoch, 1. Januar 2020 | Mittwoch, 1. Januar 2020 19:30 - 21:00
    | Carmina Burana | Landesthater Linz | 

    Mit Carmina Burana schuf Carl Orff eines der populärsten Werke der ernsten Musik. In der kommenden Saison steht Mei Hong Lins als Gesamtkunstwerk umjubelte Interpretation des monumentalen Klassikers der Moderne wieder auf dem Spielplan. In dem spartenübergreifenden Großprojekt wirken neben der Kompanie TANZLIN.Z auch Chor, Extrachor, Kinder- und Jugendchor des Landestheaters sowie Solistinnen und Solisten des Sängerensembles und das Bruckner Orchester Linz mit.
     

    Orffs gigantisches Kaleidoskop um menschliches Werden und Vergehen, die Wechselhaftigkeit des Schicksals und die Flüchtigkeit des Glücks hat die Linzer Tanzdirektorin in zeitgenössisches Tanztheater übersetzt. Ihre Darsteller*innen sind Menschen von heute, deren Erlebniswelt sich zwischen komplexen Familienkonstellationen und Casting-Shows, zwischen Freude und Trauer, Gier und Lust abspielt. In einem multidimensionalen Kosmos aus Klang, Licht, Tanz und Design lässt Mei Hong Lin ihre Tänzer*innen das Rad des Schicksals drehen und entfesselt ein sinnliches Spektakel um das Drama des Menschen und seinen Lebenskampf zwischen Angst und Hoffnung.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 4. Januar 2020 | Samstag, 4. Januar 2020 19:30
    | Le Sacre du printemps | Landesthater Linz | 

    Am Vorabend des ersten Weltkrieges wurde ein Werk geboren, das nicht nur den Tanz revolutionierte. Mit Le Sacre du printemps (Das Frühlingsopfer) provozierte Igor Strawinsky einen der größten Skandale der Tanzgeschichte. Legendär ist das Fiasko der Uraufführung und ungebrochen die Faszination, die von diesem inzwischen kanonischen Werk der anbrechenden Moderne ausgeht. In seiner Rückbesinnung auf eine Welt des Primitiven bricht Strawinsky mit den Vorstellungen der Aufklärung. Er konfrontiert uns roh und brutal mit der Behauptung des regenerativen Potenzials, der Verjüngung und Erneuerung einer Gesellschaft durch ein menschliches Opfer. 

    Tanzdirektorin und Choreografin Mei Hong Lin wächst seit vielen Jahren einer eigenen Interpretation dieses Meisterwerkes entgegen. In der Spielzeit 2019/2020 wird sie sich gemeinsam mit Markus Poschner dieser Herausforderung stellen. Richard Strauss’ Metamorphosen ergänzen Strawinskys Ballett und setzen den mit der Spielzeit 2016/2017 begonnenen Zyklus der Werke des Komponisten fort.

     ::  Aufführung

  • Dienstag, 7. Januar 2020 | Dienstag, 7. Januar 2020 19:30 - 21:00
    | Carmina Burana | Landesthater Linz | 

    Mit Carmina Burana schuf Carl Orff eines der populärsten Werke der ernsten Musik. In der kommenden Saison steht Mei Hong Lins als Gesamtkunstwerk umjubelte Interpretation des monumentalen Klassikers der Moderne wieder auf dem Spielplan. In dem spartenübergreifenden Großprojekt wirken neben der Kompanie TANZLIN.Z auch Chor, Extrachor, Kinder- und Jugendchor des Landestheaters sowie Solistinnen und Solisten des Sängerensembles und das Bruckner Orchester Linz mit.
     

    Orffs gigantisches Kaleidoskop um menschliches Werden und Vergehen, die Wechselhaftigkeit des Schicksals und die Flüchtigkeit des Glücks hat die Linzer Tanzdirektorin in zeitgenössisches Tanztheater übersetzt. Ihre Darsteller*innen sind Menschen von heute, deren Erlebniswelt sich zwischen komplexen Familienkonstellationen und Casting-Shows, zwischen Freude und Trauer, Gier und Lust abspielt. In einem multidimensionalen Kosmos aus Klang, Licht, Tanz und Design lässt Mei Hong Lin ihre Tänzer*innen das Rad des Schicksals drehen und entfesselt ein sinnliches Spektakel um das Drama des Menschen und seinen Lebenskampf zwischen Angst und Hoffnung.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 9. Januar 2020 | Donnerstag, 9. Januar 2020 16:00 - 16:30
    | Bits and Pieces | Theatermuseum | 

    Tanz-Kurzstücke live als Teil der Ausstellung.
    Mit KünstlerInnen und in Kooperation mit Tanz-Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)

    Donnerstag, 17.10., 14.11., 19.12.2019; 9.1., 6.2.2020 um 16 Uhr
    Im Rahmen der Ausstellung Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne mit gültigem Eintrittsticket

    TIPP: nehmen Sie bereits um 15 Uhr teil an der Führung durch die Ausstellung (Führungsgebühr € 3)

    Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
    täglich außer Dienstag, 10-18 Uhr, T +43 1 525 24 2729

     ::  Aufführung

  • Freitag, 10. Januar 2020 | Freitag, 10. Januar 2020 19:30
    | Le Sacre du printemps | Landesthater Linz | 

    Am Vorabend des ersten Weltkrieges wurde ein Werk geboren, das nicht nur den Tanz revolutionierte. Mit Le Sacre du printemps (Das Frühlingsopfer) provozierte Igor Strawinsky einen der größten Skandale der Tanzgeschichte. Legendär ist das Fiasko der Uraufführung und ungebrochen die Faszination, die von diesem inzwischen kanonischen Werk der anbrechenden Moderne ausgeht. In seiner Rückbesinnung auf eine Welt des Primitiven bricht Strawinsky mit den Vorstellungen der Aufklärung. Er konfrontiert uns roh und brutal mit der Behauptung des regenerativen Potenzials, der Verjüngung und Erneuerung einer Gesellschaft durch ein menschliches Opfer. 

    Tanzdirektorin und Choreografin Mei Hong Lin wächst seit vielen Jahren einer eigenen Interpretation dieses Meisterwerkes entgegen. In der Spielzeit 2019/2020 wird sie sich gemeinsam mit Markus Poschner dieser Herausforderung stellen. Richard Strauss’ Metamorphosen ergänzen Strawinskys Ballett und setzen den mit der Spielzeit 2016/2017 begonnenen Zyklus der Werke des Komponisten fort.

     ::  Aufführung

Februar 2020
  • Donnerstag, 6. Februar 2020 | Donnerstag, 6. Februar 2020 16:00 - 16:30
    | Bits and Pieces | Theatermuseum | 

    Tanz-Kurzstücke live als Teil der Ausstellung.
    Mit KünstlerInnen und in Kooperation mit Tanz-Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)

    Donnerstag, 17.10., 14.11., 19.12.2019; 9.1., 6.2.2020 um 16 Uhr
    Im Rahmen der Ausstellung Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne mit gültigem Eintrittsticket

    TIPP: nehmen Sie bereits um 15 Uhr teil an der Führung durch die Ausstellung (Führungsgebühr € 3)

    Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
    täglich außer Dienstag, 10-18 Uhr, T +43 1 525 24 2729

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 13. Februar 2020 | Donnerstag, 13. Februar 2020 20:00 - 22:00
    | Elias Canetti: Die Affenoper | WUK | 

    „Die Affenoper“ von Elias Canetti ist ein unveröffentlichter Text, den der spätere Literaturnobelpreisträger Canetti im Jahr 1950 verfasst hat. Ursprünglich als Opernlibretto konzipiert, konnte der Prozess um die musikalische Form und Realisierung zu Canettis Lebzeiten nicht abgeschlossen werden. Mit Erlaubnis von Johanna Canetti unter Federführung von Kristian Wachinger (Canetti Stiftung in Zürich) stellen die ersten Absolvent_innen des Universitätslehrgangs Angewandte Dramaturgie der mdw Wien nun ihre Auseinandersetzung mit dem Werk als Performance Lecture vor.

    Ausgehend von Canettis Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Mobilisierung von Gruppen, mit den Mechanismen der Propaganda und der daraus resultierenden Massenhysterie, wie in seinem Standardwerk „Masse und Macht“ (1960) eindrucksvoll beschrieben, thematisiert auch „Die Affenoper“ Aufstieg und Fall eines faschistischen Regimes.

    Ein dressierter Zirkusaffe verlässt mit zwei gestohlenen Geldkoffern seinen Arbeitsplatz. Als Mensch verkleidet, aber stumm verteilt er das Geld an die Menschen, die ihm begegnen, und schon ist ein neuer Messias geboren. Sofort findet sich ein Sekretär, der die Dinge beflissen in die Hand nimmt, eine liebende Freundin, die nur seine gute Seele sieht, Eltern, die den geliebten Sohn nach Jahren endlich wieder in die Arme schließen wollen, aber auch Präsidenten, Ärzte und Hoteliers, die schon lange wissen, dass Frauen an den Herd gehören und Fremde nicht ins Land. Und immer wieder jubelt das Volk – bis die Maske fällt: des Kaisers neue Kleider...

    Die Sehnsucht nach dem starken Führer, die Heilserwartung die durch ihn ausgelöst wird, aber auch die Blindheit derer, die ihm folgen, das Nicht-sehen-wollen, -können und -dürfen, die Rolle der Mitläufer_innen, der Profiteur_innen und der Trittbrettfahrer_innen, all das findet sich in Canettis dramatischer Studie zu Populismus, Mob und Kapital wieder. Siebzig Jahre nach seiner Entstehung scheint die Zeit reif, diesen bestürzend aktuellen Text auf die Bühne zu bringen.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 14. Februar 2020 | Freitag, 14. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 14. Februar 2020 | Freitag, 14. Februar 2020 20:00 - 22:00
    | Elias Canetti: Die Affenoper | WUK | 

    „Die Affenoper“ von Elias Canetti ist ein unveröffentlichter Text, den der spätere Literaturnobelpreisträger Canetti im Jahr 1950 verfasst hat. Ursprünglich als Opernlibretto konzipiert, konnte der Prozess um die musikalische Form und Realisierung zu Canettis Lebzeiten nicht abgeschlossen werden. Mit Erlaubnis von Johanna Canetti unter Federführung von Kristian Wachinger (Canetti Stiftung in Zürich) stellen die ersten Absolvent_innen des Universitätslehrgangs Angewandte Dramaturgie der mdw Wien nun ihre Auseinandersetzung mit dem Werk als Performance Lecture vor.

    Ausgehend von Canettis Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Mobilisierung von Gruppen, mit den Mechanismen der Propaganda und der daraus resultierenden Massenhysterie, wie in seinem Standardwerk „Masse und Macht“ (1960) eindrucksvoll beschrieben, thematisiert auch „Die Affenoper“ Aufstieg und Fall eines faschistischen Regimes.

    Ein dressierter Zirkusaffe verlässt mit zwei gestohlenen Geldkoffern seinen Arbeitsplatz. Als Mensch verkleidet, aber stumm verteilt er das Geld an die Menschen, die ihm begegnen, und schon ist ein neuer Messias geboren. Sofort findet sich ein Sekretär, der die Dinge beflissen in die Hand nimmt, eine liebende Freundin, die nur seine gute Seele sieht, Eltern, die den geliebten Sohn nach Jahren endlich wieder in die Arme schließen wollen, aber auch Präsidenten, Ärzte und Hoteliers, die schon lange wissen, dass Frauen an den Herd gehören und Fremde nicht ins Land. Und immer wieder jubelt das Volk – bis die Maske fällt: des Kaisers neue Kleider...

    Die Sehnsucht nach dem starken Führer, die Heilserwartung die durch ihn ausgelöst wird, aber auch die Blindheit derer, die ihm folgen, das Nicht-sehen-wollen, -können und -dürfen, die Rolle der Mitläufer_innen, der Profiteur_innen und der Trittbrettfahrer_innen, all das findet sich in Canettis dramatischer Studie zu Populismus, Mob und Kapital wieder. Siebzig Jahre nach seiner Entstehung scheint die Zeit reif, diesen bestürzend aktuellen Text auf die Bühne zu bringen.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 15. Februar 2020 | Samstag, 15. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Sonntag, 16. Februar 2020 | Sonntag, 16. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 19. Februar 2020 | Mittwoch, 19. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 20. Februar 2020 | Donnerstag, 20. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung

  • Donnerstag, 20. Februar 2020 | Donnerstag, 20. Februar 2020 21:30 - 22:00
    | Akemi Takeya, Peter Kutin, Moritz Nahold: Dear Mother | Liebe Mutter | WUK | 

    Am Ende ihrer Performance ZZremix spricht Akemi Takeya einen Brief an ihre Mutter als Tonaufnahme in ihr Mobiltelefon. Auf die einleitenden Worte „Dear Mother, liebe Mutter…“ bricht es in einem minutenlangen Schwall aus ihr heraus. Sie schreit, stammelt Sätze in verschiedenen Sprachen, singt Fragmente aus Songs, die sich über die Jahrzehnte gesammelt haben und wird selbst zu einem Klangkörper, im wahrsten Sinne des Wortes. Von dieser Sequenz ausgehend, entwickelt Takeya gemeinsam mit den beiden Musikern Peter Kutin und Moritz Nahold ihre Konzertperformance zwischen Sprachmagie und Noise: meditativ und expressiv, spirituell und analytisch, immer auf der Suche nach der Kraft, die jedem Wort, jedem Ton, innewohnt.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 21. Februar 2020 | Freitag, 21. Februar 2020 19:30 - 21:00
    | Nikolaus Adler: sing no more this bitter tale ... | WUK | 

    „…that wears my heart away“,
    flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
    und weinte.

     

    Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
    Wie selbstbestimmt sind wir?
    Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
    Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

    Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
    Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

    Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
    So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
    Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

     ::  Aufführung