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2019
Januar 2019
  • Donnerstag, 3. Januar 2019 | Donnerstag, 3. Januar 2019 08:00 - 22:00
    | Hybrid Butoh | Tanz*Hotel | 

    HYBRID BUTOH
    From the roots to mixing art languages:
    Butoh, theater, contemporary dance, voice and performance.
    Facebook Event: https://www.facebook.com/events/339134556870551/?active_tab=about

    This course will be divided into three main modules:

    1. Open to the Universe

    Dedicated to the Butoh by Kasuo Ono, this module will work among its main themes: Life, death, flower and bird. The circulation of life in the body, in dance, in the environment, in time and in space. Touch the deepest of yourself and open the essence of your dance for life just as a flower opens to the universe. 

    For all levels. No prior knowledge or technique is required. Open to all interested in knowing, introducing, practicing, exercising and improving their personal and / or artistic expression. For dancers, actors, performers as well as body therapists and others interested in developing self knowledge and perfection through dance. 

    2. Dancing Archetypal Gods

    Dedicated to the Butoh by Tasumi Hijikata, this module will present some forms and choreographies created and inspired by the father of Butoh dance. To develop his dances and choreographies, Hijikata studied classical forms of Eastern statues and represented them in their technique and their own aesthetics. During the four encounters, you will learn some of these forms as well as others that the Brazilian director, Will Lopes, has been researching in the Afro-Indian mythology of his culture. 

    Open to dancers, actors, performers as well as therapists, body artists and other interested parties. 

    3. Butoh Group Performance

    In this module we will review the main fundamentals and exercises explored in the two previous modules to create and develop group Butoh dance performances. So the dance of Kasuo Ono, Tasumi Hijikata as well as that of Atsushi Takenouchi and the Jinen Butoh School will be our material for the module. During the 4 meetings, the objective will be to develop a final presentation based on the group's interest and availability. For this, an extra meeting will be scheduled, probably on July 7, 2019.

    --------------------------------------------------------------

    DATES: 

    Workshop 1: "Open to the Universe" 
    16/02 - 02/03 - 16/03 - 23/03
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    Workshop 2: "Dancing Archetypal Gods"
    13/0427/0411/0518/05
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    Workshop 3: Butoh Group Performance
    01/0622/0629/0606/07 
    Saturdays, 10.00 - 13.00

    TANZ*HOTEL, Zirkusgasse 35, 1020 Vienna

    1 Workshop (4 Classes): 160,-
    2 Workshops (8 Classes): 300,- 
    3 Workshops (12 Classes): 430,- 

    1 class: 50,-
    2 classes: 90,-
    3 classes: 130,-

    info & registration: anita.gritsch@gmail.com
    --------------------------------------------------------------

    Will Lopes is a Brazilian Butoh dancer, actor, performer and director with 21 years of experience. Since 2018, he is based in Vienna and has been studying Butoh Dance with Atsushi Takenouchi at the Jinen Butoh School in Italy and other places in Europe. He just returned from Brazil, where he was giving a series of Butoh workshops and premiered his solo “Kagebara”.

    Bachelor in Theater at the University of Brasilia in 2003, studied theater, dance, dance-theater, dramatic body mime, Butoh, circus, Martial Arts, and vertical dance. Physical trainer of performers specialized in the Brazilian technique Integral Bambu. Master degree in Communication and Semiotics at Pontifical Catholic University of São Paulo in 2016. In his artistic works he is specialized in the development of site-specific performances in the urban architecture of the city. He studied Brazilian popular culture with Antônio Nóbrega, Sei Tai Ho with Toshi Tanaka and cultural anthropological conceptions of the human body at the Pontifical Catholic University of São Paulo.

    Online portfolio: http://willianlopesdf.wixsite.com/willianlopes
    Facebook: https://www.facebook.com/willbutoh/?modal=admin_todo_tour
    Jinen Butoh Youtube Channel: https://www.youtube.com/channel/UCz1-272vnT5yqhrJCflPOuA/videos?view_as=subscriber
    Instagram: https://www.instagram.com/willops/ and https://www.instagram.com/jinenresearch/
     ::  Training

  • Mittwoch, 9. Januar 2019 | Mittwoch, 9. Januar 2019 12:00
    | Ende Bewerbungsfrist danceWEB | | 

    Alljährlich bietet das danceWEB Stipendienprogramm Tänzer_innen und Nachwuchschoreograf_innen aus aller Welt im Rahmen von ImPulsTanz ein fünfwöchiges Stipendium im Bereich zeitgenössischer Tanz und Performance. Dieses beinhaltet über 200 Workshops und Research Projects sowie bis zu 100 Performances, künstlerische Begleitung einer/eines international renommierten Künstlerin/Künstlers als Mentorin/Mentor und eine einmalige Plattform, die Studierende, Choreograf_innen, Compagnies, Journalist_innen, Produzent_innen, Dozent_innen und Besucher_innen versammelt.

    Im Jahr 2019 findet das danceWEB Stipendienprogramm von 10. Juli bis 14. August statt.

    Die Bewerbung ist ab sofort und noch bis 9. Jänner 2019, 12:00 Uhr MEZ möglich.

     ::  Training

  • Donnerstag, 10. Januar 2019 | Donnerstag, 10. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Freitag, 11. Januar 2019 | Freitag, 11. Januar 2019 19:00
    | ALL TOGETHER - Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Performance / in englischer Sprache

    Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward erinnern sich gemeinsam. Sie benennen Menschen, die ihnen nahe sind oder es einmal waren, Personen, die ihren Weg kurz gekreuzt haben oder sie schon lange begleiten. Ergreifend poetisch und mit feinem Humor verkörpern die Performer*innen in All Together, was sie mit den Menschen hinter deren Namen verbindet, und lassen uns alle ein wenig mehr zusammenrücken.

    Woran denkst du, wenn du diesen Namen hörst? Eine Frage, die in Matsunes Performance All Together zur Grundlage und zum Ausgangspunkt der Verkörperung persönlicher Erinnerungen, Emotionen und Eindrücke wird. Die drei Darsteller*innen gehen den Verbindungslinien untereinander nach und arbeiten sich durch die Namen von Personen, die auf die eine oder andere Weise mit ihnen verbunden sind. All Together handelt von Menschen, denen sie in ihrem Leben begegnet sind, Menschen, mit denen sie den Kontakt verloren haben, und Menschen, die in diesem Moment nicht hier sein können. Es könnte eine Schwester, ein Freund aus Kindertagen, ein Lehrer, eine erste Liebe oder vielleicht ein Starkünstler sein, mit der oder dem sie eine neugierige Begegnung hatten.

    Matsune, Poelstra und Ward sprechen über sie alle, widmen ihnen einen Tanz und kommen ihnen somit näher. All Together verbindet das, was abwesend ist, mit dem, was gegenwärtig ist, und die, die nicht hier sind, mit denen, die anwesend sind. Sie vereinen das Imaginäre und das Reale, das Persönliche und das Universelle. Egal ob wir einander lieben oder hassen, ob wir anwesend sind oder nicht, wir gehören alle zusammen.

    QUIET MATTERS  (kurze Konzerte und Performances)

    Freitag, 11. Jänner, 20:30 Uhr: Veronika Eberhart & Andi Dvořák, Claudia Lomoschitz
    Samstag, 12. Jänner, 20:30 Uhr: The Boiler
    Sonntag, 13. Jänner, 16:30 Uhr: Veza Fernández, YOMER, Dorothea Zeyringer, im Anschluss Tee und Kuchen mit Michikazu Matsune

    Im Anschluss All Together
    Eintritt 4 € (Eintritt frei mit Ticket für All Together)

    Credits
    Konzept und künstlerische Leitung Michikazu Matsune Performance Michikazu Matsune, Frans Poelstra, Elizabeth Ward Assistenz & Feedback Dorothea Zeyringer Programm Quiet Matters Michikazu Matsune, Elizabeth Ward

     

     ::  Aufführung

  • Freitag, 11. Januar 2019 | Freitag, 11. Januar 2019 19:30 - 21:00
    | Hiraeth - I carry someone else's memory | Toihaus Salzburg | 

    Die Wiener Choreografin Nadja Puttner bringt ihr aktuelles Tanztheaterstück nach Salzburg. Das Stück behandelt die Frage, wie Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

     

    Inhalt: Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichten?
    Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.


    HIRAETH" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. Nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden' – vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 11. Januar 2019 | Freitag, 11. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Samstag, 12. Januar 2019 | Samstag, 12. Januar 2019 19:00
    | ALL TOGETHER - Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Performance / in englischer Sprache

    Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward erinnern sich gemeinsam. Sie benennen Menschen, die ihnen nahe sind oder es einmal waren, Personen, die ihren Weg kurz gekreuzt haben oder sie schon lange begleiten. Ergreifend poetisch und mit feinem Humor verkörpern die Performer*innen in All Together, was sie mit den Menschen hinter deren Namen verbindet, und lassen uns alle ein wenig mehr zusammenrücken.

    Woran denkst du, wenn du diesen Namen hörst? Eine Frage, die in Matsunes Performance All Together zur Grundlage und zum Ausgangspunkt der Verkörperung persönlicher Erinnerungen, Emotionen und Eindrücke wird. Die drei Darsteller*innen gehen den Verbindungslinien untereinander nach und arbeiten sich durch die Namen von Personen, die auf die eine oder andere Weise mit ihnen verbunden sind. All Together handelt von Menschen, denen sie in ihrem Leben begegnet sind, Menschen, mit denen sie den Kontakt verloren haben, und Menschen, die in diesem Moment nicht hier sein können. Es könnte eine Schwester, ein Freund aus Kindertagen, ein Lehrer, eine erste Liebe oder vielleicht ein Starkünstler sein, mit der oder dem sie eine neugierige Begegnung hatten.

    Matsune, Poelstra und Ward sprechen über sie alle, widmen ihnen einen Tanz und kommen ihnen somit näher. All Together verbindet das, was abwesend ist, mit dem, was gegenwärtig ist, und die, die nicht hier sind, mit denen, die anwesend sind. Sie vereinen das Imaginäre und das Reale, das Persönliche und das Universelle. Egal ob wir einander lieben oder hassen, ob wir anwesend sind oder nicht, wir gehören alle zusammen.

    QUIET MATTERS  (kurze Konzerte und Performances)

    Freitag, 11. Jänner, 20:30 Uhr: Veronika Eberhart & Andi Dvořák, Claudia Lomoschitz
    Samstag, 12. Jänner, 20:30 Uhr: The Boiler
    Sonntag, 13. Jänner, 16:30 Uhr: Veza Fernández, YOMER, Dorothea Zeyringer, im Anschluss Tee und Kuchen mit Michikazu Matsune

    Im Anschluss All Together
    Eintritt 4 € (Eintritt frei mit Ticket für All Together)

    Credits
    Konzept und künstlerische Leitung Michikazu Matsune Performance Michikazu Matsune, Frans Poelstra, Elizabeth Ward Assistenz & Feedback Dorothea Zeyringer Programm Quiet Matters Michikazu Matsune, Elizabeth Ward

     

     ::  Aufführung

  • Samstag, 12. Januar 2019 | Samstag, 12. Januar 2019 19:30 - 21:00
    | Hiraeth - I carry someone else's memory | Toihaus Salzburg | 

    Die Wiener Choreografin Nadja Puttner bringt ihr aktuelles Tanztheaterstück nach Salzburg. Das Stück behandelt die Frage, wie Erlebnisse und Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern in uns weiterleben und unser Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie beleuchten unser psychohistorisches Erbe und suchen nach Wegen, damit in der Gegenwart verantwortungsvoll und offen umzugehen.

     

    Inhalt: Haben wir nicht nur die Gene unserer Vorfahren „geerbt“, sondern auch deren Geschichten?
    Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs träumt ein fünfjähriges Mädchen von Fliegeralarm und Bombenangriffen, die es nie erlebt hat. Jahre später erzählen die Großeltern von ihrer Gefangenschaft als Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur. Und sie erinnert sich. Auch an das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingesperrtseins, das sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr loslassen wird. Bereits als Siebenjährige beginnt ein anderes Mädchen, sich bewusst vom Leben zurück zu ziehen. Eingeschüchtert von dem Schweigen, das in ihrer Familie omnipräsent ist, versteckt sie sich selbst hinter einer Mauer des Schweigens. Auch als Erwachsene wird sie nicht wagen, das auszusprechen, was sie wirklich denkt und fühlt.


    HIRAETH" soll daran erinnern, dass wir alle ein Stück Vergangenheit in uns tragen, das uns zu dem macht, was wir heute sind. Nur wer sich seiner eigenen Geschichte stellt und mit ihr Frieden schließt, kann auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und vermeintlichen Bedrohungen wie Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, Minderheiten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund – dem sogenannten 'Fremden' – vorurteilsfrei und lösungsorientiert gegenübertreten", so Puttner.

     ::  Aufführung

  • Samstag, 12. Januar 2019 | Samstag, 12. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Sonntag, 13. Januar 2019 | Sonntag, 13. Januar 2019 15:00
    | ALL TOGETHER - Michikazu Matsune mit Frans Poelstra & Elizabeth Ward | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Performance / in englischer Sprache

    Michikazu Matsune, Frans Poelstra und Elizabeth Ward erinnern sich gemeinsam. Sie benennen Menschen, die ihnen nahe sind oder es einmal waren, Personen, die ihren Weg kurz gekreuzt haben oder sie schon lange begleiten. Ergreifend poetisch und mit feinem Humor verkörpern die Performer*innen in All Together, was sie mit den Menschen hinter deren Namen verbindet, und lassen uns alle ein wenig mehr zusammenrücken.

    Woran denkst du, wenn du diesen Namen hörst? Eine Frage, die in Matsunes Performance All Together zur Grundlage und zum Ausgangspunkt der Verkörperung persönlicher Erinnerungen, Emotionen und Eindrücke wird. Die drei Darsteller*innen gehen den Verbindungslinien untereinander nach und arbeiten sich durch die Namen von Personen, die auf die eine oder andere Weise mit ihnen verbunden sind. All Together handelt von Menschen, denen sie in ihrem Leben begegnet sind, Menschen, mit denen sie den Kontakt verloren haben, und Menschen, die in diesem Moment nicht hier sein können. Es könnte eine Schwester, ein Freund aus Kindertagen, ein Lehrer, eine erste Liebe oder vielleicht ein Starkünstler sein, mit der oder dem sie eine neugierige Begegnung hatten.

    Matsune, Poelstra und Ward sprechen über sie alle, widmen ihnen einen Tanz und kommen ihnen somit näher. All Together verbindet das, was abwesend ist, mit dem, was gegenwärtig ist, und die, die nicht hier sind, mit denen, die anwesend sind. Sie vereinen das Imaginäre und das Reale, das Persönliche und das Universelle. Egal ob wir einander lieben oder hassen, ob wir anwesend sind oder nicht, wir gehören alle zusammen.

    QUIET MATTERS  (kurze Konzerte und Performances)

    Freitag, 11. Jänner, 20:30 Uhr: Veronika Eberhart & Andi Dvořák, Claudia Lomoschitz
    Samstag, 12. Jänner, 20:30 Uhr: The Boiler
    Sonntag, 13. Jänner, 16:30 Uhr: Veza Fernández, YOMER, Dorothea Zeyringer, im Anschluss Tee und Kuchen mit Michikazu Matsune

    Im Anschluss All Together
    Eintritt 4 € (Eintritt frei mit Ticket für All Together)

    Credits
    Konzept und künstlerische Leitung Michikazu Matsune Performance Michikazu Matsune, Frans Poelstra, Elizabeth Ward Assistenz & Feedback Dorothea Zeyringer Programm Quiet Matters Michikazu Matsune, Elizabeth Ward

     

     ::  Aufführung

  • Mittwoch, 16. Januar 2019 | Mittwoch, 16. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 17. Januar 2019 | Donnerstag, 17. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Doris Uhlich: Every Body Electric | Tanzquartier Wien | 

    „Die unterschiedlichen Performer*innen arbeiten am Öffnen ihrer physischen Potenziale. Ich entdecke im Prozess mehr und mehr, dass auch eine sehr kleine Bewegung vehement sein kann. Normative Vorstellungen und Konzepte von Energie und Kraft werden destabilisiert, ins Wanken gebracht.“  Doris Uhlich

    „Ein Tänzer ohne Beine zeigt, was Tanz wirklich braucht, ist und sein kann.“  Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung, über Performer Adil Embaby in Every Body Electric

    „Die Darbietung ist so schonungslos wie inspirierend und hoffnungmachend.“  Julya Rabinowich, Der Standard

    Doris Uhlich arbeitet mit Menschen mit physischen Behinderungen an ihrem Konzept der „Energetic Icons“ und lässt in diesem Ensemblestück individuelle und gemeinschaftliche „Energietanzformen“ entstehen. Jeder Körper hat spezifische Möglichkeiten und Dynamiken, um fleischliche Freude zu artikulieren. Die Bewegungen selbst ermöglichen dem Körper, sich aufzuladen, sie werden zu einer Art körpereigenem Treibstoff. Every Body Electric ist eine schlichte, aber radikale Einladung, tänzerisch Potenziale zu erforschen, diese sichtbar zu machen und tief in eine energetische Archäologie einzutauchen. Welche weiteren Möglichkeiten eröffnen sich, wenn Maschinen – wie Rollstühle, Prothesen, Krücken – als Körpererweiterung begriffen und auch als solche inszeniert werden? Persönliche Rhythmen, Beats und Körpereigenschaften führen zu einzigartigen Tanzstilen. Die Sprengkraft, aber auch die zarte bis kraftvolle Poesie von Every Body Electric liegt letztlich darin, wie sich die Körper selbst erfahren und wie sie wahrgenommen werden.

     ::  Anderes

  • Donnerstag, 17. Januar 2019 | Donnerstag, 17. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 18. Januar 2019 | Freitag, 18. Januar 2019 19:30
    | Macbeth | Landesthater Linz | 

    Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht.

     ::  Aufführung

  • Freitag, 18. Januar 2019 | Freitag, 18. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Doris Uhlich: Every Body Electric | Tanzquartier Wien | 

    „Die unterschiedlichen Performer*innen arbeiten am Öffnen ihrer physischen Potenziale. Ich entdecke im Prozess mehr und mehr, dass auch eine sehr kleine Bewegung vehement sein kann. Normative Vorstellungen und Konzepte von Energie und Kraft werden destabilisiert, ins Wanken gebracht.“  Doris Uhlich

    „Ein Tänzer ohne Beine zeigt, was Tanz wirklich braucht, ist und sein kann.“  Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung, über Performer Adil Embaby in Every Body Electric

    „Die Darbietung ist so schonungslos wie inspirierend und hoffnungmachend.“  Julya Rabinowich, Der Standard

    Doris Uhlich arbeitet mit Menschen mit physischen Behinderungen an ihrem Konzept der „Energetic Icons“ und lässt in diesem Ensemblestück individuelle und gemeinschaftliche „Energietanzformen“ entstehen. Jeder Körper hat spezifische Möglichkeiten und Dynamiken, um fleischliche Freude zu artikulieren. Die Bewegungen selbst ermöglichen dem Körper, sich aufzuladen, sie werden zu einer Art körpereigenem Treibstoff. Every Body Electric ist eine schlichte, aber radikale Einladung, tänzerisch Potenziale zu erforschen, diese sichtbar zu machen und tief in eine energetische Archäologie einzutauchen. Welche weiteren Möglichkeiten eröffnen sich, wenn Maschinen – wie Rollstühle, Prothesen, Krücken – als Körpererweiterung begriffen und auch als solche inszeniert werden? Persönliche Rhythmen, Beats und Körpereigenschaften führen zu einzigartigen Tanzstilen. Die Sprengkraft, aber auch die zarte bis kraftvolle Poesie von Every Body Electric liegt letztlich darin, wie sich die Körper selbst erfahren und wie sie wahrgenommen werden.

     ::  Anderes