Kalender

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche

Jahresansicht

2019
Januar 2019
  • Donnerstag, 10. Januar 2019 | Donnerstag, 10. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Freitag, 11. Januar 2019 | Freitag, 11. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Samstag, 12. Januar 2019 | Samstag, 12. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | Ian Kaler/Cullbergbaletten: ON THE CUSP | Tanzquartier Wien | 

    ON THE CUSP spielt mit improvisierten und synchronisierten Bewegungen, einem breiten Spektrum von Emotionen und Projektionen. Die Arbeit setzt sich aus einer Sammlung von inszenierten Porträts zusammen. Jede*r Tänzer*in hat seine/ihre eigene Geschichte – die Company ist das, was sie verbindet. Wer sind die Menschen dahinter? Und wie formieren sie sich zu einer Gruppe? Welche Charaktere entstehen und welche Rollen spielen und performen sie? ON THE CUSP untersucht Momente des situativen und physischen Umbruchs. In den konstruierten Porträts der Performer*innen werden die Ebenen von Privatem und Fiktivem überblendet. Das Publikum wird Teil der Intensität, der Offenheit, der Berührbarkeit, des Leichtsinns und des Humors der Beteiligten. Dazu schafft die von Planningtorock komponierte Synthesizer-Brass-Musik ein Setting für schräge, verspielte, aber auch dramatische und tief bewegende Tanzszenen.

     ::  Premieren

  • Mittwoch, 16. Januar 2019 | Mittwoch, 16. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 17. Januar 2019 | Donnerstag, 17. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Freitag, 18. Januar 2019 | Freitag, 18. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Samstag, 19. Januar 2019 | Samstag, 19. Januar 2019 20:00 - 22:30
    | 6 Frauen 6 Männer | von Martin Gruber und aktionstheater ensemble | KosmosTheater | 

    Regisseur Martin Gruber begibt sich mit seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble ab Mi. 16. Jänner auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich-zur-Schau-Stellens, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität. Musikalisch neu interpretiert sowie textlich und inszenatorisch neu bearbeitet, werden die beiden Uraufführungen „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ (nominiert für den NESTROY-Theaterpreis 2015) erstmals, gemeinsam unter dem Titel „6 Frauen 6 Männer“, als Doppelvorstellungen im Kosmos Theater Wien zu sehen sein.

    PENSION EUROPA (Nominierung für NESTROY-Theaterpreis 2015)

    Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Claudia Tondl | Musik: Peter Herbert | Songs: Aisha Eisa | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Felix Dietlinger | Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab


    DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES (2018)

    Sechs Männer, sechs Sichtweisen, sechs Stereotypen, sechsmal scheitern: zwischen Trump-Rohheiten und #metoo-Sensibilisierung versuchen sechs Schauspieler sich im Nebel der nachpatriachalen Geschlechterverhältnisse zurechtzufinden. Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

    Regie, Script: Martin Gruber | Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble, Elias Hirschl, Wolfgang Mörth | Musik: Nadine Abado/Ph Lion | Dramaturgie: Martin Ojster | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Mit: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

     

     ::  Premieren

  • Sonntag, 20. Januar 2019 | Sonntag, 20. Januar 2019 19:00
    | FIX ME IF YOU CAN - Elisabeth Löffler / LizArt Productions | brut | 

    ORT: brut im Cafe 7*Stern Wohnzimmer, Siebensterngasse 31, 1070 Wien

    Sit-Down-Comedy / Uraufführung / in deutscher Sprache

    Elisabeth Löffler lädt gemeinsam mit Frans Poelstra und Yosi Wanunu zu einer persönlichen und humorvollen Reise in ihre Kindheit ein. Die Sit-Down-Comedy Fix me if you can erzählt die Geschichte einer Familie auf der Suche nach einem Wunder, einer Familie, die alles unternimmt, um ihrem Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen, eine auf zwei Beinen. Es ist zugleich die Geschichte eines Kindes, das seine ganz eigene Mission verfolgt, im Namen Gottes und der Liebe, mit tatkräftiger Unterstützung seines ganz persönlichen Painkillers Udo Jürgens.

    Reparaturanleitung für eine Person mit Behinderung: Man starte mit der Verweigerung eines Rollstuhls und fordere sie zum Gehen auf. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, versuchen Sie es mit Beten, wenn nötig auch mit steigender Frequenz und wachsender Intensität. Sollte auch das nicht funktionieren, spannen Sie sie auf Schienen und strecken ihre Beine bis zum passenden Begradigungsmaß für den entspannten Spaziergang im Park. Im Falle der Wirkungslosigkeit all dieser Maßnahmen unternehmen Sie eine Reise nach Lourdes, eine Kleinstadt im Süden Frankreichs. Dort werfen Sie die Person in sakrales Wasser und hoffen darauf, dass das spirituelle Nass das Ganze erledigt. Bei Nichteintreten der Heilung versuchen Sie es mit einer Wiederholung der Prozedur im Folgejahr.

     

    Credits

    Ein Soloabend von und mit Elisabeth Löffler Regie Frans Poelstra Textarbeit/Dramaturgie Yosi Wanunu Regieassistenz Lina Michel Produktion Kornelia Kilga

     

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 24. Januar 2019 | Donnerstag, 24. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | David Wampach: ENDO | Tanzquartier Wien | 

    „A contemporary manifesto for an entertaining, insatiable, and colourful body.“ — Libération

    ENDO ist eine enthusiastische und absolut berauschende Momentaufnahme der Geschichte der Performancekunst. Sie bezieht ihre Inspiration ebenso von den Körperabdrücken Yves Kleins wie von antikonformistischen japanischen Künstler*innen wie dem Schriftsteller, Fotografen und Filmemacher Shuji Terayama und den Mitgliedern der legendären Gutai-Gruppe. Der Titel erinnert – nicht ganz ohne Ironie – an die künstlerisch-theoretische Bewegung des Endotismus, der sich in den 1960er- und 1970er-Jahren gegen die dominierende Konzeptkunst und alle Formen des Exotismus auflehnte. So sollte in der Kunst nicht länger das „Exotische“ im Mittelpunkt stehen, sondern der Blick nach innen. David Wampach stellt den eigenen Körper in das energetische Zentrum der Performance. Dieser ist zugleich Material, Medium, Instrument, Akteur und Zuschauer. Nur über unsere Körper, so Wampachs utopischer Ansatz, können wir Zugang zu den archaischen Ursprüngen von Kunst und Tanz erlangen.

     ::  Premieren

  • Freitag, 25. Januar 2019 | Freitag, 25. Januar 2019 19:30 - 20:30
    | David Wampach: ENDO | Tanzquartier Wien | 

    „A contemporary manifesto for an entertaining, insatiable, and colourful body.“ — Libération

    ENDO ist eine enthusiastische und absolut berauschende Momentaufnahme der Geschichte der Performancekunst. Sie bezieht ihre Inspiration ebenso von den Körperabdrücken Yves Kleins wie von antikonformistischen japanischen Künstler*innen wie dem Schriftsteller, Fotografen und Filmemacher Shuji Terayama und den Mitgliedern der legendären Gutai-Gruppe. Der Titel erinnert – nicht ganz ohne Ironie – an die künstlerisch-theoretische Bewegung des Endotismus, der sich in den 1960er- und 1970er-Jahren gegen die dominierende Konzeptkunst und alle Formen des Exotismus auflehnte. So sollte in der Kunst nicht länger das „Exotische“ im Mittelpunkt stehen, sondern der Blick nach innen. David Wampach stellt den eigenen Körper in das energetische Zentrum der Performance. Dieser ist zugleich Material, Medium, Instrument, Akteur und Zuschauer. Nur über unsere Körper, so Wampachs utopischer Ansatz, können wir Zugang zu den archaischen Ursprüngen von Kunst und Tanz erlangen.

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 31. Januar 2019 | Donnerstag, 31. Januar 2019 19:30 - 21:00
    | Hofesh Shechter: "Grand Finale" | Festspielhaus St. Pölten | 

     

    TANZ/LIVE-MUSIK

    ÖSTERREICH-PREMIERE

    Die Welt von heute als sinkendes Schiff und eine Musikkapelle, die bis zum Untergang weiterspielt: Mit seiner neuen Arbeit „Grand Finale“ wuchtet Starchoreograf Hofesh Shechter die bildgewaltige dystopische Vision einer Menschheit vor dem Abgrund auf die Bühne. Endzeitstimmung kommt auf, wenn die zehn Tänzerinnen und Tänzer gegen einen heftigen Sog von Klang und Dunkelheit ankämpfen. Für den Israeli Shechter, der seine Compagnie 2008 in London gegründet hat und bereits als Artist in Residence zu Gast im Festspielhaus St. Pölten war, ist Tanz ein Ausdrucksmittel: „In ,Grand Finale‘ wollte ich über die Gefühle reflektieren, die das Leben in der heutigen Welt in mir auslöst“, sagt er.

    Im Bann der Katastrophe lässt Hofesh Shechter seine Figuren auf der von Tom Scutt mit Schattenelementen eingerichteten Bühne fieberhaft tanzend gegen Leid und Unsicherheit ankämpfen. Dazu entwirft der von der britischen Presse als „biggest beast in British choreography“ titulierte Künstler eine gewaltige, ekstatische Klangkulisse, in der sechs klassische Live-Musikerinnen und -Musiker mit Motiven von Tschaikowski auf seine eigenen rhythmischen Kompositionen reagieren. Bei aller Düsternis verliert der Choreograf nie den Humor. Volkstanz trifft bei ihm auf Expressionismus, sanfte Walzermusik von Franz Lehár auf eine Perkussion-Tonspur. Zwischen Komik und Düsternis, zwischen Chaos und Harmonie kreiert Hofesh Shechter eine kraftvolle, mutige Version des „grand finale“ im klassischen Ballett: „Eine berührende, berauschende Arbeit voller Emotion.“ (Mélanie Carpentier, Le Devoir)

     ::  Premieren

Februar 2019
  • Freitag, 15. Februar 2019 | Freitag, 15. Februar 2019 19:00
    | COLONIAL COCKTAIL - Stefanie Sourial | brut | 

    ORT: studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

    Volume 1: Aperitivo mit Special Guest Katia Ledoux

    Performance / Uraufführung / in englischer Sprache

    Im Auftakt zu ihrer neuen Bühnenserie destilliert Stefanie Sourial die letzten vierhundert Jahre europäischer Kolonialgeschichte und packt sie in eine sechzigminütige, flüssige Performance. Colonial Cocktail ist ein boomerangartiges Ausholen, eine Rückverfolgung der Herkunft von Spirituosen und heutigen alkoholischen Trendgetränken in die koloniale Vergangenheit und wieder zurück in unsere Gegenwart – scharf auf der Zunge, bitter im Abgang.

    In den Wiener Bars fließt hochprozentige Geschichte in Strömen, die ihre Quelle oftmals in der europäischen Kolonialgeschichte haben. Doch wer achtet beim Genuss schon auf die Geschichte des Getränks? Stefanie Sourial beschreibt in performativ-erzählerischer Form in Colonial Cocktail die kolonialgeschichtlichen Zusammenhänge von Spirituosen und ihre Wirkung auf unsere aktuelle Gesellschaft – begleitet von wechselnden Gästen aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. Wie sind aktuelle Trendgetränke entstanden? Unter welchem Einfluss der Spirituosen stehen wir in unserem Leben? Was ist daran politisch, Uhudler zu trinken?

    Komplexe kolonialgeschichtliche Themen entfalten im vertrauten Setting einer Bar – gemixt mit einem Schuss vielfältiger Gewaltgeschichte aus alten und jungen Jahrgängen – ein bittersüßes Bouquet. Die historischen Spuren, die Stefanie Sourial am Beispiel des alltäglich präsenten Alkohols aufzeigt, führen zu unerwarteten Entdeckungen in unserer direkten Umwelt.

     

    Credits

    Konzept und Performance Stefanie Sourial Special Guest Katia Ledoux Ausstattung/Bühnenbild Katharina Haring, Attila Plangger Recherche / wissenschaftliche Unterstützung Sushila Mesquita Dramaturgie / performative Unterstützung Nir Paldi Kostüm Lisi Lang, Guilherme Pires Mata, Markus Pires Mata Fotografische Dokumentation Abiona Esther Ojo Fotografie Caroline Haberl, Isabella Baco

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 21. Februar 2019 | Donnerstag, 21. Februar 2019 19:00
    | BODIES AND ACCIDENTS - Georg Blaschke & Jan Machacek | brut | 

    ORT:  brut im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

    Performance / Tanz / Uraufführung

    Choreograf Georg Blaschke und Video- und Medienkünstler Jan Machacek machen das Werk des britischen Jahrhundertmalers Francis Bacon zum Ausgangspunkt ihrer neuen gemeinsamen Arbeit. Der Körper als zentrales Motiv Bacons bildet dabei auch die Basis ihrer Annäherung.

    Bodies and Accidents reagiert auf das Werk von Francis Bacon (1909–1992) mit den Mitteln von Performance und Videokunst, reflektiert durch Bewegung, Raum, Sound und Installation die intensiven, oft verzerrten Körper- und Porträtdarstellungen, aber auch die Methode des Künstlers beim Malakt selbst. Jenseits der musealen Rezeption der Kunstwerke eröffnet Bodies and Accidents eine neue Sicht auf die Bilder, die Bacon als Spiegel menschlicher Existenz erschuf – Bilder, gekennzeichnet von Deformierung, Unvollkommenheit, aber auch großer sinnlicher Intensität.

     Credits

    Choreografische Leitung Georg Blaschke Medienkunst Jan Machacek Choreografie, Performance Katharina Senk, Tomaž Simatović Musikgestaltung Christian Schröder Kostümgestaltung Hanna Hollmann Lichtgestaltung Sabine Wiesenbauer Videoprogrammierung Oliver Stotz Bühnenbau Leopold Kessler Fachliche Beratung Barbara Steffen Produktion Raffaela Gras

     

     

     ::  Premieren

  • Samstag, 23. Februar 2019 | Samstag, 23. Februar 2019 19:30 - 21:00
    | les ballets C de la B (Alain Platel/Fabrizio Cassol): "Requiem pour L." | Festspielhaus St. Pölten | 

    Performance/Live-Musik  

    ÖSTERREICH-PREMIERE

     

    Alain Platels intensive Auseinandersetzung mit dem Tod wird zu einem Fest für das Leben: In seinem neuen Stück „Requiem pour L.“ zeigt der belgische Regisseur Filmaufnahmen vom Sterben einer Frau, L., die dem Publikum unbekannt bleibt. Alain Platel und Fabrizio Cassol inszenieren mit einem herausragenden Ensemble eine Totenmesse als Feier des Lebens. Dieses „Requiem“ ist der unbekannten L., zugleich aber „elles“, allen Frauen, allen Menschen gewidmet, die den Tod als Teil des Lebens betrachten. „Der Tod ist essenziell für das Leben. Wie gestalten wir unser Leben in Hinblick auf diesen unfassbaren Moment?“, sagt Alain Platel. 

    Der zweite große Abwesende des Abends ist Wolfgang Amadeus Mozart. Sein „Requiem“, an dem er 1791 unmittelbar vor seinem Tod schrieb, blieb unvollendet. Alain Platel, der bereits in seiner ebenfalls im Festspielhaus gezeigten Arbeit „C(H)OEURS“ Passagen aus Verdis „Messa da Requiem“ interpretiert hat, kreiert mit dem Komponisten Fabrizio Cassol eine moderne Rekonstruktion dieses berühmten Fragments. Barocke Sequenzen werden dabei durch Melodien der Weltmusik angereichert: Afrikanischer Gesang, Jazz, Rap und karibische Rhythmen füllen die historischen Lücken im Werk Mozarts, verleihen dem „Kyrie“, dem „Dies irae“ und „Lacrimosa“ einen zeitgenössischen Klang, der universal gültige Riten der Trauer und des Schmerzes abbildet. Die Uraufführung des „Requiem pour L.“ löste ein gewaltiges Echo aus: „Großer Jubel für intensives Musiktheater, ein Fest der menschlichen Stimmen und der Mitmenschlichkeit.“ (Karin Schmidt- Feister, Tanznetz)

     

     ::  Premieren

  • Donnerstag, 28. Februar 2019 | Donnerstag, 28. Februar 2019 20:00 - 21:30
    | MIRAGE [something illusory] | Off Theater | 

    In MIRAGE [something illusory] beschäftigt sich die Choreografin Nadja Puttner mit der oft wie ein Trugbild erscheinenden Lücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, die wir Gegenwart nennen, und in der wir uns nur allzu selten bewusst aufhalten. Der Titel des Stücks bedeutet soviel wie „Fata Morgana“ und ist eine Weiterführung ihrer intensiven Beschäftigung mit dem Phänomen Körpererinnerung und verbindet Tanz mit gesprochenem Text und Live-Musik.


    Inhalt:

    Zwei Frauen und zwei Männer treffen sich in einer Art Wartezimmer, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Niemand weiß genau, worauf er eigentlich wartet, und wie lange es noch dauern wird. Man versucht für sich zu bleiben und die Zeit zu überbrücken: lesen, telefonieren, surfen. Aber dann versagen alle Geräte, und die Zeit steht still. Ohne die gewohnte Ablenkung führt kein Weg daran vorbei, sich mit sich selbst und seinen gegenwärtigen Empfindungen und Gefühlen auseinanderzusetzen. Der Raum erscheint plötzlich surreal und von der Außenwelt abgeschnitten. Ist das der lange gemiedene gegenwärtige Moment, aus dem es nun kein Entkommen mehr gibt? In der ansteigenden Nervosität prallen vier Charaktere aufeinander, und ein Ringen um Kommunikation und Gemeinsamkeit beginnt.

    Vor diesem Hintergrund konstruieren Nadja Puttner und das Ensemble UNICORN ART zeitgenössisches Tanztheater, das ausgehend von persönlichen Erfahrungen einen größeren, allgemeingültigen Zusammenhang sichtbar machen soll: Ist das Fehlen geistiger bzw. psychischer Anwesenheit in der Gegenwart tatsächlich das Zeichen unserer Zeit?

    „Der Philosoph Jean-Paul Sartre hatte Unrecht. Die Hölle sind nicht die anderen. Die Hölle ist das von sich selbst besetzte Ego, das keinen anderen und nichts Fremdes mehr zulässt“, schreibt die Philosophin Ariadne von Schirach. Steuern wir tatsächlich auf so eine Hölle zu?

    Choreografin Nadja Puttner: „Ist ein Präsenz-Zeigen im Alltag, ein „zur Verfügung stehen für das hier und jetzt“ nicht Grundvoraussetzung für Empathie, verantwortungsbewusstes Handeln, Zivilcourage, Solidarität oder einfach nur aktive Beteiligung an gesellschaftlichen Vorgängen?“. MIRAGE [something illusory] setzt sich intensiv mit diesen Fragen auseinander und spricht sich dafür aus, trotz aller Hindernisse ein Miteinander zu wagen und das Verbindende über das Trennende zu stellen.

    Das interaktive Bühnenbild von Geraldine Massing, die vierköpfige Live-Band unter der Leitung von Edoardo Blandamura, Tanz und gesprochene Textpassagen geben dem Stück seinen unverwechselbaren, interdisziplinären Charakter.

     ::  Premieren